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Lieber tot als den Schwung verlieren.

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Dienstag, 9. Dezember 2014, 21:52

Tipps zum Verkauf v. Privatfahrzeug?

Hallo zusammen!

Mein Vater möchte sich nach genau sieben Jahren von seinem VW Sharan trennen. Bei den bisherigen Fahrzeugwechseln hat er den Vorgänger immer direkt beim Händler abgegeben, aber diesmal entspricht der gebotene Preis nicht wirklich seinen Vorstellungen. Die Probleme sind zum einen der niedrige Kilometerstand (unter 70.000) sowie die "zu gute" Ausstattung, die "von den Kunden so nicht nachgefragt" (Zitat Händler) würde (unter anderem der größte verfügbare Diesel, Navi, Xenon, Komfortsitze, Schiebedach...). Unterm Strich sollte es für das Fahrzeug noch 10.000 € geben, mit Freundschaftsbonus dann nach kurzer Verhandlung 11.000 € glatt. Ein bisschen Recherche im Internet hat ergeben, dass vergleichbare Fahrzeuge für 14.000 € plus angeboten werden. Ob das wirklich erreichbar ist, sei mal dahin gestellt, aber jeder Aufschlag auf den Händlerpreis wäre uns recht.

Ich wollte jetzt einfach mal fragen, ob ihr generell Tipps habt, wie man das Fahrzeug im Internet (Autoscout24, Mobile) anbietet. Sollte man jeden kleinen Kratzer (mehr sind es auch nicht) auflisten, oder zählen die zu Gebrauchsschäden? Wie würdet ihr das mit Probefahrten machen? Anbieten wohl ja, aber wie sichert man sich ab? Und Bezahlung wohl bar, oder gibt es da auch andere sinnvollere Alternativen? Ich bin auf jeden Fall für jedes Feedback dankbar!

:60:

PS: Bitte verschieben, wenn das anderswo besser aufgehoben ist. Die Google-Suche hat nix ergeben - oder ich habe falsch gesucht. :106:

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Dienstag, 9. Dezember 2014, 22:12

Mal so gesagt: Nur weil die für 14.000€ bei mobile und co drinne stehen heißt das ja nicht das die dafür den Besitzer wechseln, bis zu 10% kannst du davon mal noch abziehen, aufbereiten muss er ihn so oder so vor dem Verkauf, dann vielleicht noch neue HU/AU oder eine Inspektion und von irgendetwas muss der Händler ja auch leben. Sooo schlecht finde ich das Angebot also nicht.

MfG Jan
Jan S.
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iMace

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Dienstag, 9. Dezember 2014, 22:27

Ich würde sagen der Händler kann auch vom Verkauf des neuen Autos leben ;)
i nspiriert

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Mittwoch, 10. Dezember 2014, 09:06

ein paar unsortierte Gedanken:

1) bei einem Kauf eines Neuwagens mit Inzahlungnahme des Gebrauchtwagens kommt es eigentlich nicht ernsthaft darauf an, wieviel der Händler für den Neuwagen berechnet oder für den Gebrauchtwagen zahlt, es kommt nur auf die Differenz an. Der Händler könnte Euch problemlos auch 14.000 EUR für den alten Wagen bieten und dann eben keinen Rabatt auf den Neuwagenpreis. Oder umgekehrt nichts für den alten Wagen geben und 14.000 EUR Rabatt auf den Neuwagenpreis...

2) Ausstattung ist in der Tat nur selten preisfördernd. Hat das Navi denn zumindest ein aktuelles Kartenupdate bekommen?

3) Deine Preisrecherche kann ich so nicht nachvollziehen, auf Autoscout24 finde ich eher folgendes (sofern ich denn Deine Angaben richtig gedeutet habe):
http://preise.autoscout24.de/preise/Volk…103&bodytype=12
Damit läge das Angebot des Händlers genau im Durchschnitt.

4) Die in Anzeigen auf den Portalen angegebenen Preise sind die Wünsche der Verkäufer, nicht die realisierbaren Preise. 10% musst Du mit Sicherheit mindestens abziehen.

5) Aber natürlich stimmt es, dass man als Verkäufer durch Privatverkauf höhere Preise erzielt, es ist ganz einfach die Arbeit, der Aufwand und auch das Risiko (Probefahrten hast Du ja schon angesprochen, aber auch das Risiko, nach dem Verkauf aufgrund von Fahrzeugmängeln in einen Rechtsstreit zu geraten, sollte man nicht vergessen), die sich der Händler bezahlen lässt.

Ich würde erstmal rumschauen, ob nicht ein anderer Händler vielleicht mehr Rabatt auf den Neuwagen gibt oder mehr für den Gebrauchten zu zahlen bereit ist...

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Mittwoch, 10. Dezember 2014, 11:34

Danke schonmal für euer Feedback. :60:

An sich ist der Händlerpreis natürlich nicht sooo schlecht, der zum Neuwagen gegebene Rabatt lag aber genau auf dem, was der Hersteller grade eh bundesweit in der Aktion anbietet. In Kombination waren wir einfach nicht so wirklich zufrieden damit. Ihr habt natürlich Recht, dass man die angebenen Preise dann in der Realität wohl eher nicht erzielen kann, aber wir würden da ohne größeren Druck an die Sache gehen. Das Händlerangebot gilt noch bis in den Frühling hinein, der Clio steht als Zweitfahrzeug vor der Tür und wenn es ein neues Auto wird, dann inzwischen wohl doch eher ein passend ausgestatteter Jahreswagen. Also gilt aktuell: Entweder kommt ein passendes Angebot oder eben nicht und dann geht es nochmal zum Händler.

Wir haben bisher nach einzelnen Angeboten geguckt und da passen von Alter, Ausstattung und Kilometerstand am ehesten die teureren Angebote wie das hier. Das dumme am Fahrzeug ist, dass er genau Ende Dezember 2007 ausgeliefert wurde, was den Preis natürlich drückt. In @otternase: s Aufstellung gibt es für 2007 keine Durchschnittspreise für Kilometerstände unter 100.000, für 2008 liegen sie jedoch ohne Berücksichtigung der Ausstattung schon auf 13.782 €.

Zur Aufbereitung: Von außen hat das Fahrzeug zwei Mängel: eine fingernagelgroße Delle ohne Lackschaden an der Heckklappe sowie abgeblätterte Farbe am Plastik des linken Außenspiegels (bei der Baureihe leider ein häufiges Problem), ansonsten ist das Fahrzeug von außen top (stand auch Zuhause immer in der Garage). Und da mein Vater bei Autos sehr penibel ist und den Innenraum nach jeder großen Fahrt komplett säubert, müsste man auch von innen nur wenig machen. HU/AU hat er relativ neu, bei der Inspektion war er im September. Das Navi hat einmal ein Update bekommen, was allerdings schon ein paar Jahre her ist, da mein Vater danach auf ein tragbares Garmin umgestiegen ist.

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