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Donnerstag, 21. März 2013, 09:50

Bundesverband der Autovermieter sieht Sicherheitsrisiko bei privatem Carsharing

Sicherheitsrisiko beim privaten Carsharing

· Viele privat vermietete Fahrzeuge sind ein Sicherheitsrisiko.
· Die Anbieterplattformen lassen ihre Nutzer im Unklaren über Risiken und Probleme.

13. März 2013 - Die Bundeskanzlerin gab sich in ihrer Cebit - Eröffnungsrede zum Trend des Teilens eher nachdenklich. Sie habe noch keinerlei Untersuchungen darüber gelesen, wie heil und sauber Carsharing-Fahrzeuge seien und wie gut das alles funktioniere. In Bezug auf das Teilen privater Autos, auch p2p-Carsharing bezeichnet, hat Michael Brabec darauf eine Antwort: „Es werden Fahrzeuge angeboten, die nicht verkehrssicher und nicht nach den geltenden Vorschriften zugelassen sind. Das private Carsharing birgt Gefahren für Mieter und andere Verkehrsteilnehmer.“

Brabec vertritt den Bundesverband der Autovermieter Deutschlands e.V. (BAV). Die dort organisierten professionellen Autovermieter und Carsharing-Unternehmen unterliegen strengen amtlichen Anforderungen der Überwachung des Fahrzeugzustandes. Das, obwohl die Fahrzeuge zumeist nicht älter als ein halbes Jahr sind.
Brabec weiß, wovon er spricht: „Wir haben uns einmal einige Fahrzeuge angesehen, die auf den Plattformen für privates Carsharing angeboten werden. Das Ergebnis ist katastrophal. Die durch einen Prüfingenieur einer namhaften Organisation simulierte amtliche Untersuchung hat ergeben, dass keines der betroffenen Fahrzeuge eine Chance auf eine Prüfplakette gehabt hätte. Die Liste des Grauens war umfassend: Karosserieprobleme, ein aufgeschlitzter Reifen,

gravierende Bremsprobleme, Schäden an der Lenkung, Funktionsprobleme der Lichtanlage und Motorverunreinigungen mit Gefahren für die Umwelt. „Selbst wenn das nicht jedes Fahrzeug betrifft, bei diesen gravierenden Mängeln ist jeder Fall einer zu viel.“

Zum Schutz der Nutzer der Carsharing-Plattform aber auch aller Verkehrsteilnehmer fordert Brabec daher, dass die Carsharing-Börsenbetreiber von vornherein sicherstellen und überprüfen, dass wirklich nur technisch hinreichend geprüfte Fahrzeuge in das Börsenangebot eingestellt werden. Das Problem dabei: Man sieht einem Fahrzeug technische Mängel meist nicht an. Trotz blendendem Äußeren kann der technische Zustand verheerend sein. Um das festzustellen, wird zum Beispiel ein Bremsenprüfstand benötigt. Das Fahrzeug muss von unten angesehen werden.

Deshalb müssen, und so sieht es auch das Bundesverkehrsministerium, auch privat vermietete Fahrzeuge als so genannte "Selbstfahrervermietfahrzeuge" zugelassen sein. Dahinter steht die Pflicht der regelmäßigen jährlichen technischen Untersuchung bei DEKRA, TÜV usw. Diese besonderen Anforderungen dürften aber den meisten Vermietern gar nicht bewusst sein. Für sie ist es leider so gut wie unmöglich, über diese Pflichten von den Plattformen zu erfahren. Die Plattformen informieren ihre Nutzer hierüber nämlich nicht bzw. - wenn überhaupt - nur in sehr undeutlichen Anmerkungen ganz versteckt im Kleingedruckten. Die Vermieter wissen also gar nicht, dass ggf. großer Ärger ins Haus steht. Auch die Mieter wissen bisher nicht, welche Gefahren lauern, bis hin zum Verlust des Versicherungsschutzes im Fall eines von ihnen verursachten Unfalls. Hier besteht dringender Handlungsbedarf für die Börsenbetreiber.

Pressemeldung Bundesverband der Autovermieter Deutschlands vom 13.03.13
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Donnerstag, 21. März 2013, 10:16

einfach peinlich so eine Pressemeldung.

das einzig interessante: anscheinend funktioniert privates carsharing ganz gut, sonst würde sich der Verband ja nicht in die Hose machen und so eine Pressemitteilung rausgeben.
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

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Miety

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Donnerstag, 21. März 2013, 11:17

Wer alt genug ist, ein Auto zu mieten, der sollte auch in der Lage sein, zu entscheiden wo.

Wer wegen 10€ Ersparnis einen 15 Jahre alten Corsa B mietet, der wird keinen Neuwagen mit 24H Pannenservice erwarten.
Und jeder Vermieter kann sich dank des Internets schnell über mögliche Risiken bei der Überlassung seines Eigentumes informieren,
und dann selbst entscheiden. Mangelnde Information oder Informationsmöglichkeiten beider Seiten sehe ich also nicht.

Ich denke was den BAV in erster Linie stört, ist die Tatsache, daß die Autovermieter mit Gesetzes- und Versicherungsauflagen überschüttet werden, und im privaten Bereich, übertrieben gesagt, jeder machen kann was er will.
Ich gehe bei solchen Sachen immer von der bereinigenden Kraft des Marktes aus. Wer Schrott vermietet ist vermutlich sehr schnell raus, und wer Schrott gemietet hat, geht vermutlich beim nächsten Bedarf zum Profi.
Und sollten die Versicherungen, die diese Systeme unterstüzen, feststellen, dass da nichts hängenbleibt, dann werden sie an der Preisschraube drehen oder sich verabschieden. Und was dann mit dem System passieren würde ist fraglich.

peak_me

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Donnerstag, 21. März 2013, 11:24

Zitat

Wer wegen 10€ Ersparnis einen 15 Jahre alten Corsa B mietet, der wird keinen Neuwagen mit 24H Pannenservice erwarten.
aber doch ein verkehrssicheres Auto!

Zitat

Und jeder Vermieter kann sich dank des Internets schnell über mögliche Risiken bei der Überlassung seines Eigentumes informieren, und dann selbst entscheiden. Mangelnde Information oder Informationsmöglichkeiten beider Seiten sehe ich also nicht.
Das Unternehmen sollte doch darüber eindeutig informieren und die Vermietenden nicht in der Unklarheit lassen, sich aus dem Internet Informationen einholen zu müssen.

Zitat

Wer Schrott vermietet ist vermutlich sehr schnell raus, und wer Schrott gemietet hat, geht vermutlich beim nächsten Bedarf zum Profi.
Und während der Schrott vermietet wird und das Geschäftsmodell langsam den Bach runter geht, werden ein paar Leute schwer verletzt, weil sie mit verkehrsuntüchtigen Fahrzeugen auf Grund technischen Versagens einen Unfall hatten?
Außerdem: wie von Eurowoman erwähnt, besteht ja auch die Möglichkeit, dass das ganze toll läuft und nicht schnell den Bach runter geht.

Da müssen eindeutige Regelungen her, um sowohl das Unternehmen, die einzelnen Vermieter und die Mieter umfassend abzusichern.

marbus16

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Donnerstag, 21. März 2013, 11:45

man könnte jetzt auch argumentieren, dass fehlendes ESP ein auto verkehrsunsicher macht. man muss sich auch bewusst sein, dass verschleiß eben auftreten kann, dass bremsen, lenkung etc schon ab werk nicht so gut sind wie in neuen fahrzeugen - das liegt in der natur eines älteren fahrzeuges begründet. auch neu kann man heutzutage leider noch fahrzeuge ohne ESP, mit 46m bremsweg und gefährlichem fahrverhalten kaufen.

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Donnerstag, 21. März 2013, 13:42

Ich finde die inhaltliche "Argumentation" am schlimmsten und schlichtweg unprofessionell! Habe hierzu auch bereits meine Meinung in einem Blog-Beitrag geäußert.

*Link entfernt*

EUROwoman.

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Donnerstag, 21. März 2013, 15:14

na immerhin 14 posts hast du es ja ausgehalten.
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peak_me

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Donnerstag, 21. März 2013, 15:26

Zitat

Ich finde die inhaltliche "Argumentation" am schlimmsten und schlichtweg unprofessionell! Habe hierzu auch bereits meine Meinung in einem Blog-Beitrag geäußert.

Zitat aus deinem Blog: "Durch die Feststellungen des BAV könnte man als Nutzer bzw. Leser den Eindruck gewinnen, dass jedes x-beliebige Fahrzeug auf den Online-Plattformen angeboten werden kann, sprich irgendwelche Schrottkisten und Rostlauben. Diesen Eindruck haben wir im Rahmen unserer eigenen Recherchen nicht erlangt. Zum einem gibt es hier klare Bedingungen, die insbesondere durch die Versicherung, vorgegeben werden. D.h. ein Fahrzeug darf z.B. nicht älter als 20 Jahre sein, nur eine bestimmte Anzahl an Kilometern gelaufen sein, die Motorleistung ist begrenzt und das wichtigste aus unserer Sicht ist die Tatsache, dass alle Fahrzeuge über ein amtliches deutsches Kennzeichen verfügen müssen."

Du versuchst also im Blog durch folgende Argumente zu widerlegen, dass die Fahrzeuge in schlechtem Zustand sein können:
- Fahrzeuge dürften nicht älter als 20 Jahre sein.
Es kann natürlich der Schluss gelten, desto älter ein Fahrzeug, umso schlechter sein Zustand. Doch können auch Fahrzeuge, die jünger als 20 Jahre alt sind, gravierende Mängel aufweisen. Einmal durch Unfallschäden, einmal durch schlechte Wartung und einmal durch hohe Nutzung (in fünf Jahren Laufleistungen von über 200.000 km zu bekommen, ist keine Schwierigkeit.) Dass die Fahrzeuge nicht älter als 20 Jahre alt sein dürfen, dient also nicht zum Ausschluss des Risikos.

-Die Fahrzeuge dürften nur eine bestimmte Anzahl an Kilometern gelaufen sein.
Die Laufleistung ist bei autonetzer zB auf 250.000 km beschränkt. Fahrzeuge werden regelmäßig bei einem solchen km-Stand verschrottet. Bei 250.000 km können Fahrzeuge schon in erheblich schlechtem Zustand sein, eine solche Beschränkung dient also auch nicht dem Ausschluss des Risikos.

-Die Motorleistung der Fahrzeuge sei begrenzt.
Was hat denn die Motorleistung eines Fahrzeugs mit seiner Fahrtüchtigkeit zu tun? Eher wäre hier eine Gegenläufige Beobachtung möglich: Nämlich die, dass Eigentümer von Fahrzeugen mit hoher Motorleistung diese besser instandhalten als welche mit niedriger. Ein Gallardo wird sicher besser und öfter gewartet als ein Polo.

-Die Fahrzeuge müssten über ein deutsches Kennzeichen verfügen.
Wieso sieht die Gesetzeslage bei Selbstfahrvermietfahrzeugen denn eine öftere Überprüfung vor? Wohl deshalb, weil diese einer höheren Belastung ausgesetzt sind und weil die Mieter die Geschichte und den Zustand des Fahrzeugs nicht kennen.
Außerdem heißt ein deutsches Kennzeichen nicht, dass das Fahrzeug verkehrssicher ist. Ein Fahrzeug mit Totalschaden hat nach einem Unfall immer noch u.U. ein Kennzeichen vorn und hinten dran hängen.
Keins der aufgegählten Argumente kann also das Risiko ausschließen.

Ich sehe einfach folgendes Problem:
Alte Fahrzeuge offenbaren ein gewisses Risiko. Erwirbt man ein solches Fahrzeug, kann man es ausgiebig Tests in zB Werkstätten unterziehen und sich vom ordnungsgemäßen Zustand überzeugen. Mietet man es für kurze Zeit, ist eine solche Überprüfung nicht möglich.
Um diese Diskussion abschließen zu klären, wäre vermutlich nur eine groß angelegte Überprüfungsaktion geeinget, die aufzeigt, wieviel Prozent der überprüften privaten Carsharingfahrzeuge tatsächlich Mängel aufweist. Auch bei dem Fahrzeugen der großen Autovermieter wird man Mängel finden, doch der Anteil davon an den Fahrzeugen ohne Mängel ist entscheidend. Leider macht dazu die Pressemitteilung keine Aussagen.

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Samstag, 23. März 2013, 20:27

Weshalb sollte ein Privatfahrzeug verkehrstauglich sein, in dem Moment in dem ich es aber Dritten anbiete nicht mehr? Hauptuntersuchung ist Hauptuntersuchung, beim privaten Carsharing handelt es sich NICHT um ein gewerbliches Mietgeschäft/-modell bei dem mit einem Fahrzeug hunderttausend(e) Kilometer in einem Jahr zurückgelegten werden und dass quasi 24/7 im Einsatz ist. Die Versicherung beim privaten Carsharing beschränkt sich darüber hinaus auch auf eine bestimmtes Tageslimit an gefahrenen km! Das private Carsharing verfolgt deutlich andere Ziele.


Zum Thema Alter des Autos:
Natürlich sagt das reine Alter eines Fahrzeugs per se nichts über dessen Zustand aus. Genau so wenig sagt aber auch die reine Tatsache, dass ein Auto einen Unfall hatte wenig über den Zustand aus. In dem Moment, in dem ein Auto die HU erfolgreich übersteht ist es laut Gesetz verkehrstauglich, egal ob 20 Jahre oder 5 Jahre, egal ob 5 km oder 200.000 km Tachostand. Darüber hinaus kann sich ein Mieter beim privaten Carsharing auch das Auto vor der Miete anschauen, sowohl online als auch persönlich.



Gefahrene Kilometer:
Siehe oben, ab wann jemand sein Fahrzeug verschrottet oder ab wann es verschrottet wird ist mir per. egal, solange es eine Zulassung hat, darf es auf deutschen Straßen fahren.


Die Motorleistung hat in der Tat nichts mit der Sicherheit zu tun, diese wurde nur der Vollständigkeit halber aufgezählt.


Ein deutsches Kennzeichen hat in der Tat nichts mit der Sicherheit zu tun, es bestätigt jedoch dem Fahrzeughalter, dass sein Auto verkehrstauglich ist und er es nutzen darf!


Nochmal zum Abschluss, jedes Auto welches über eine private Carsharing-Plattform angeboten wird fährt bereits tagtäglich auf den Straßen herum. Sollte es also verkehrsuntauglich sein, dann ändert das private Carsharing daran nichts! Die Autovermietungen sehen (mal wieder) ihr Geschätfsmodell bedroht, genau so wie zu Beginn des Carsharings! Aber anstatt die Keule zu schwingen und Unwahrheiten zu behaupten sollte man vielleicht mal Zeit und Geld investieren in ein neues Geschäftsmodell. Komisch dass die großen Autovermierung irgendwann doch ins klassische Carsharing eingestiegen sind und komisch dass die R+V Versicherung mit den privaten Carsharing-Plattformen zusammenarbeitet.


Entweder man geht mit der Zeit, oder man geht mit der Zeit...



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Samstag, 23. März 2013, 21:05

Die Autovermietungen sehen (mal wieder) ihr Geschätfsmodell bedroht, genau so wie zu Beginn des Carsharings!

und deshalb machen sie mit?

ohne Sixt, Europcar und Hertz gäbe es quasi gar kein Carsharing in Deutschland. und die verdienen damit nicht wirklich was, das würde sonst schon längst bekanntgegeben worden mit einer tollen Pressemitteilung.
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Montag, 1. April 2013, 15:27

car2go, DriveNow oder HOD sind nur drei von zahlreichen Anbietern. Weshalb deren Modelle nicht profitabel sind kann ich von außen nicht bewerten, aber car2go scheint ja anscheinend auf nen guten Weg zu sein laut eigener PM Anfang des Jahres.

Natürlich werden sich die Mietwagen-Unternehmen mit (ihren) Carsharing-Angeboten nicht das eigene Geschäftsmodell kannibalisieren, aber langfristig führt eben kein Weg am Carsharing vorbei (zumindest als weiteres Standbein) oder wieso sind sie so früh eingestiegen?

Dass es ohne Sixt & Co. kein Carsharing in Deutschland geben würde ist schlichtweg falsch, die größten Anbieter heißen Flinkster und Stadtmobil und die haben nichts mit den Mietwagen-Unternehmen zu tun. Glaube auch nicht, dass die es sich leisten können über Jahre (tw. Jahrzehnte) hinweg Verluste einzufahren.

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Montag, 1. April 2013, 15:48

Als Außenstehender kannst Du das beurteilen? Was ist eine Aussage in einer Pressemitteilung wert? Es gibt eine Menge Gründe abseits von konkreten Gewinnerwartungen Carsharing anzubieten. U.a. kann man mit den eigenen Carsharing-Projekten seine Zulassungszahlen steuern. Ob in Zukunft kein Weg am Carsharing vorbei führt, wird sich auch erst noch zeigen müssen. Vor einigen Jahren war auch das Elektroauto die ultimative Lösung für den Individualverkehr der Zukunft.

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Montag, 1. April 2013, 16:07

Als Außenstehender kannst Du das beurteilen? Was ist eine Aussage in einer Pressemitteilung wert? Es gibt eine Menge Gründe abseits von konkreten Gewinnerwartungen Carsharing anzubieten. U.a. kann man mit den eigenen Carsharing-Projekten seine Zulassungszahlen steuern. Ob in Zukunft kein Weg am Carsharing vorbei führt, wird sich auch erst noch zeigen müssen. Vor einigen Jahren war auch das Elektroauto die ultimative Lösung für den Individualverkehr der Zukunft.
Natürlich kann ich das von außen nicht beurteilen, aber um ehrlich zu sein ist das nicht mein Problem wenn Daimler sich und die "Welt" damit anlügt. Ich gehe aber mal davon aus, dass man mit solch einer Meldung nicht einfach so an die Presse / Öffentlichkeit geht!

Es gibt zahlreiche andere Gründe fürs Carsharing, am Ende des Tages und auf lange Sicht ist aber die Wirtschaftlichkeit das A und O.

Zum Thema Elektromobilität kann ich nur sagen, dass man keine Äpfel mit Birnen vergleichen sollte. Das Carsharing hat eine ganz andere Bilanz in den letzten Jahren hingelegt und zeigt (zumindest in Ansätzen) wohin die Reise gehen kann. Das Thema E-Mobilität ist (bisher) eine rein politische Geschichte und damit m.E. auch zum Scheitern verurteilt, außerdem hängt der Erfolg dort maßgeblich von der technischen Entwicklung ab. Die ist beim Carsharing auch schon deutlich simpler und ausgereifter....

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...eiskalt unterwegs mit (vielen) guten Vorsaetzen ;)

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Dienstag, 2. April 2013, 21:25

U.a. kann man mit den eigenen Carsharing-Projekten seine Zulassungszahlen steuern
ich glaube kaum, dass die paar Autos sich gross auf die Zulassungszahlen auswirken (wieviele Fahrzeuge haben denn c2g und DN jeweils an allen Standorten? c2g irgendwas bei 2-3k, und DN schaetze ich auf max 500?!
Es gibt zahlreiche andere Gründe fürs Carsharing, am Ende des Tages und auf lange Sicht ist aber die Wirtschaftlichkeit das A und O.
stimmt. die Gesamtwirtschaftlichkeit des Unternehmens - ein 'Verlust' beim Carsharing kann also zB. ueber das Marketingbudget querfinanziert werden.
wer reitet so spaet durch Eis und Gischt? Schietwetter, aber macht mir nischt!

EUROwoman.

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Dienstag, 2. April 2013, 21:47

Dass es ohne Sixt & Co. kein Carsharing in Deutschland geben würde ist schlichtweg falsch, die größten Anbieter heißen Flinkster und Stadtmobil

das ist für mich kein carsharing, weil unbrauchbar.
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