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Dauermieter

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Sonntag, 19. Juli 2015, 20:26

Missbrauch von Carsharingfahrzeugen für Autorennen

Gerade kam in den Nachrichten das immer mehr Carsharingfahrzeuge für illegale Rennen missbraucht werden. Polizei überlegt jetzt Pslimits für diese Fahrzeuge.

Zitat

Polizei sucht Kooperation mit Carsharing-AnbieternBei illegalem Straßenrennen: Raser drängen Frau ab - tödlicher Unfall
Seit September 2007 Dauerlangzeitmieter bei :203:

Dauermieter

Schüler

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Sonntag, 19. Juli 2015, 20:30

Und wieder müssen Leute sterben weil diese Idioten alles zerstören müssen. Was habt ihr für Ideen gegen Missbrauch?
Seit September 2007 Dauerlangzeitmieter bei :203:

coyanis

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Sonntag, 19. Juli 2015, 20:48

Möglichkeit 1:

Speziell für Stadt-Carsharing (München etc.) würde ich schlicht und ergreifend eine "Überwachung" einführen. Wer in der Stadt mehrfach die Stabilitätssysteme entweder ausschaltet oder durch seine Fahrweise zum Eingreifen bewegt und noch dazu die geltende Geschwindigkeitregelung um mehr als 20km/h übertrifft, sollte für diese Dienste dauerhaft gesperrt werden.

Möglichkeit 2:

Die Fahrzeuge technisch kastrieren, sodass man bestimmte Drehzahlbereiche einfach nicht erreichen kann. Vor allem mit Dieselfahrzeugen (BMW 1er/Mini) kann man auch mit wenig PS und unter 100 ziemlich viel Unfug treiben. Wie oft hier DriveNow 1er mit Sport-Modus stehen. Oder wie oft man in München driftende oder wild quietschende Mini-Reifen an Ampeln sieht, ist da Beweis genug.

Olivair

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Sonntag, 19. Juli 2015, 21:34

Extrinsische Motivation. Das heißt, drastische Strafen beim Verstoß gegen die StVO (s. Finnland: einkommensabhaengige Bußgelder), dichtere Polizeikontrollen und dementsprechend mehr Polizeibeamte. Das gilt nicht nur fuer Carsharing, sondern den gesamten Straßenverkehr Alles andere ist bekaempft nur die Symptome.

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Sonntag, 19. Juli 2015, 22:01

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
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Sonntag, 19. Juli 2015, 22:21

Extrinsische Motivation. Das heißt, drastische Strafen beim Verstoß gegen die StVO (s. Finnland: einkommensabhaengige Bußgelder), dichtere Polizeikontrollen und dementsprechend mehr Polizeibeamte. Das gilt nicht nur fuer Carsharing, sondern den gesamten Straßenverkehr Alles andere ist bekaempft nur die Symptome.

Klappt super, deshalb sind sämtliche Länder in denen es die Todesstrafe gibt quasi befreit von Kriminalität.
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coyanis

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Sonntag, 19. Juli 2015, 22:28

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Die Dummen sterben leider nie aus und wenn sie keine Carsharing Autos nehmen, dann eben Private, Vorführer oder normale Mietwagen.

Die Frage ist doch, ob man Vorkehrungen bei Carsharing-Autos treffen sollte, die den Missbrauch als Rennwagen verhindern. Ob der Betreffende das illegale Rennenfahren nun mit einem DriveNow-Auto, einem Vorführer oder einem Mietwagen unternimmt, tut doch eigentlich nichts zur Sache. In jedem Fall ist es eine strafrechtliche Angelegenheit.

Joe

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Sonntag, 19. Juli 2015, 22:37

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Die Dummen sterben leider nie aus und wenn sie keine Carsharing Autos nehmen, dann eben Private, Vorführer oder normale Mietwagen.
Das kann man natürlich mal den Hinterbliebenen der drei völlig unbeteiligten Toten in Köln und Bremen mal sagen :103:

driving

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Montag, 20. Juli 2015, 00:03

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Die Dummen sterben leider nie aus und wenn sie keine Carsharing Autos nehmen, dann eben Private, Vorführer oder normale Mietwagen.
Das kann man natürlich mal den Hinterbliebenen der drei völlig unbeteiligten Toten in Köln und Bremen mal sagen :103:
Ich verstehe nicht, wie man dazu kommt den Carsharing Anbieter die Schuld in die Schuhe zu schieben. Schaut euch doch mal in den Städten um. Ständig fährt irgendwo ein DriveNow Logo vorbei. Die Fahrer in den Auto's würden natürlich trotzdem fahren und wenn ohne DriveNow dann eben alles mit Auto anstatt Bahn + Auto.

Es sind so viele DriveNow Fahrten die pro Tag geschehen. Natürlich passiert dabei auch ein Unfall. DriveNow wird nunmal groß.
Und die Jungs die da ein Rennen machen wollte, wären dann eben zu Sixt gegangen. DriveNow ist teuer genug, als das es zum "einfach mal so ein Rennen fahren" verleiten würde.

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Montag, 20. Juli 2015, 00:09

Naja, es ist schon deutlich einfacher an ein DN Auto ranzukommen als an einen Mietwagen.

Und es ist auch deutlich einfacher für die Allgemeinheit an einen MCS bzw 120d bei DN zu kommen als CPMR bei Sixt zu buchen und genau dieses Auto zufällig zu bekommen,
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

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Olivair

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Montag, 20. Juli 2015, 00:20

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Montag, 20. Juli 2015, 00:28

Und dass diese Autos mit fast 200PS an jeder Ecke in großen Städten stehen, hängt wiederum damit zusammen, dass Carsharing bei den großen Anbietern zu 99% eine Marketing-Aktion ist. Würden da nur 114i 116i stehen, würde das eventuell schon den einen oder anderen vom Mietrasen abhalten. Eventuell aber auch nicht. Auch mit 100PS kann man schnell fahren und um die Kurve driften wenn die Straße nass ist.

Ich bin inzwischen schon fast so weit, dass ich den Ecoscore von C2G sinnvoll finde.

Tatsächlich haben bei DN ja fast alle Fahrzeuge das Navi Prof und damit auch ziemlich genaue Verkehrszeichendaten. Eine Verknüpfung wäre sicherlich irgendwie möglich, wenn es denn gewollt wäre. Viele Konjunktive.

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Montag, 20. Juli 2015, 07:47

DriveNow ist teuer genug, als das es zum "einfach mal so ein Rennen fahren" verleiten würde.
Also ich finde für 29€, 3h, 80km durch die Stadt rennen fahren, inkl. Versicherung, Sprit, Verschleiß und die garantie auf ein Fahrzeug >180PS schon recht günstig. :63:
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Montag, 20. Juli 2015, 08:00

Ich denke man sollte scharf unterscheiden zwischen einer Schuld, die man den Carsharinganbietern angeblich zuschieben möchte und einer Verantwortung die sie haben. Werden sie letzterer nicht gerecht, kann es allerdings zur Mitschuld kommen. Wie einige schon schrieben - DriveNow ist in erster Linie dafür da, junge Fahrer als Kunden zu gewinnen, damit die sich einen BMW kaufen, sobald sie ihn sich leisten können. Für den Stadtverkehr für den sie eigentlich vorgesehen sind, sind die doch völlig übermotorisiert.

Nur werden da keine Altersbeschränkungen helfen. Aber eine regelmäßige Auswertung des Fahrverhaltens schon eher. Außerdem ist jeder einzelne gefragt - wer vor sich ein DriveNow Fahrzeug sieht, dass an jeder Ampel von vorn den Kavalierstart hinlegt, dann kann man das auch mal melden.

Einkommensabhängige Bußgelder halte ich übrigens für vollkommen richtig und wichtig. Unabhängig von jungen Rasern. Da werden nämlich auch mal ältere Raser ordentlich zur Kasse gebeten, die über die 100 Euro sonst nur lachen.
Wer ander'n eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät.

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Geigerzähler (20.07.2015)

svaeni

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Montag, 20. Juli 2015, 10:45

Extrinsische Motivation. Das heißt, drastische Strafen beim Verstoß gegen die StVO (s. Finnland: einkommensabhaengige Bußgelder), dichtere Polizeikontrollen und dementsprechend mehr Polizeibeamte. Das gilt nicht nur fuer Carsharing, sondern den gesamten Straßenverkehr Alles andere ist bekaempft nur die Symptome.

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Du denkst also, dass Menschen nicht auf Anreize reagieren?

Ich denke, du hast noch nie eine Kriminalistik-Vorlesung besucht. Dein Kenntnisstand scheint 1945 stehen geblieben zu sein.

Solche Fällen werden immer gern herangezogen um einen Überwachungsstaat zu etablieren. Man könnte ja auch sämtliche Autos mit GPS ausstatten, dauerhaft überwachen und sofort die Todesstrafe verhängen wenn man die zulässige Geschwindigkeit überschreitet. Die Geschichte lehrt dazu aber nicht nur, dass derjenige der zu viel Freiheit opfert um Sicherheit zu erlangen am Ende beides verliert, sondern auch, dass Verbote und drakonische Strafen eben nur diejenigen erwischen, die ohnehin vernunftbegabt sind. Gerade in Zeiten, in denen Herr De Maizière das "Supergrundrecht" Sicherheit ausruft, liegt es am aufgeklärten Bürger sich daran zu erinnern, wie viele tapfere Menschen ihr Leben geopfert haben um eine freiheitliche Fesellschaft zu schaffen. Wenn in der Folge einzelne Sterben ist das dramatisch und das deutlichst mögliche Zeichen, dass wir an der Binldung der Menschen und ihrem Verantwortungsbewusstsein füreinander arbeiten müssen. Es rechtfertigt aber niemals den übrigen 79,9 Millionen ihre Freiheit zu nehmen und sie zu überwachen. Es ist auch völlig nutzlos, siehe London. Milliarden fließen da in CCTV und deren Auswertung. Gebracht hat es nix.

Kinder dürfen auch keinen Alkohol kaufen. Irgendwie geht es dennoch. Und Kinder dürfen auch nicht Auto fahren. Schaffen sie trotzdem immer wieder. Und selbst wenn du bei DriveNow ein PS Limit von 100 einführst, das Mindestalter auf 30 anhebst, und Verletzungen der StVO mit der Todesstrafe belegst: Irgendein 20 jährigemrwird der Mama die DN Karte abnehmen, damit jemanden überfahren und derjenige der dann tot ist, hat auch nichts davon, wenn der Fahrer anschließend hingerichtet wird.

Man hat von der Vorstellung, dass Strafen - z.B. Die Freiheitsstrafe als schärfste Strafe die ein zivilisierter Staat verwendet - hinreichend abschreckende Wirkung haben um Kriminalität zu verhindern lange Abstand genommen. Nicht zuletzt dank gebetsmühlenartiger Wiederholung aus Karlsruhe hat am Ende sogar die Union verstanden, dass Sinn einer Strafe nicht ist, zu büßen, sondern dass es primär um Reintegration geht.

Thomas Fischer schreibt zu solchen Fragen eine rech lesenswerte Kolumne auf Zeit online.

Ps: ein würdiges Thema für den 5000. Beitrag :)
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