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peak_me

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Donnerstag, 27. August 2015, 09:58

Zugriff von Carsharinganbietern auf Fahreignungsregister wird diskutiert

Ich möchte euch kurz darüber informieren, dass es bezugnehmend auf Rennnen und Unfälle mit Carsharing-Fahrzeugen Überlegungen gibt, die Vermieter auf das Fahreignungsregister zugreifen zu lasen:

"Problematisch findet Polizeigewerkschafter Wendt, dass Carsharing-Anbieter über ihre Neukunden nur wenig wissen. "Wenn uns bekannt ist, dass jemand im Straßenverkehr fleißig Punkte sammelt, sollten wir die Carsharing-Anbieter darüber nicht im Unklaren lassen", sagt er."
"DriveNow bestätigt, dass es bereits Gespräche mit der Polizei gibt. Im Ausland dürfe die Firma auf Fahrerdaten zugreifen. "In England haben wir eine andere Gesetzgebung, die es uns erlaubt, neben den Führerscheindaten auch den Punktestand abzufragen", sagt die Sprecherin.
Auch Car2go begrüßt den Vorschlag. "Grundsätzlich finden wir die Idee interessant, es kommt aber auf die Ausarbeitung der Details an", heißt es. Probleme mit Rasern habe Car2go mit seinen Smarts nicht."
http://www.sueddeutsche.de/auto/unfaelle…gen-1.2622382-2 Der Link führt zur zweiten Seite des Artikels.

EUROwoman.

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Donnerstag, 27. August 2015, 11:23

weil man mit Smarts nicht rasen kann :)

wenn die Carsharing Anbieter die Information bekommen, dann werden die Versicherungen das auch gleich gerne wissen wollen.
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

Babinho

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Donnerstag, 27. August 2015, 14:57

Halte ich für ganz bedenklich. Private Einrichtungen sollten so wenig wie möglich Zugriff auf staatlich gesammelte Daten haben wie irgend möglich.

Zumal man auch mit 0 Punkten im Straßenverkehr Mist bauen kann, das allerdings nur mal an Rande.
"unterwegs mit guten Vorsätzen, im Namen des Herren, einem halben Päckchen Zigaretten und Sonnenbrillen"

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Donnerstag, 27. August 2015, 16:14

Private Einrichtungen sollten so wenig wie möglich KEINERLEI Zugriff auf staatlich gesammelte Daten haben wie irgend möglich.
Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt, die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr merken, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann !
Als ich jung war, hieß Twix noch Raider und Komasaufen hieß Vorglühen!

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Donnerstag, 27. August 2015, 16:50

Wie soll das dann aussehen? Ich bekomme einen Punkt und dafür sperrt mich DriveNow vom Betrieb aus, vielleicht temporär. Oder verteuert für mich die Tarife.

Entweder, es muss bestraft werden z.B. mit Fahrverbot oder Führerscheinentzug oder Geldstrafe, dann macht man das. Oder eben nicht, dann darf ich weiterfahren. Wieso sollten exklusiv Carsharing-Nutzer härter bestraft werden als Privatfahrer?

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Donnerstag, 27. August 2015, 17:05

0 Punkte: alle Fahrzeuge zu öffnen
1-2 Punkte: keine 120d / Cooper S bzw. SD
3-4 Punkte: auch keine 118d
5-6 Punkte: nur noch Mini One
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Babinho

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Freitag, 28. August 2015, 10:31

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8 Punkte: man wird als Mitfahrer gesperrt :)
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Mittwoch, 2. September 2015, 22:04

Die Argumentation mit England... In England kann jeder auf das Punktekonto eines anderen zugreifen, dort bekommt man als Führerscheininhaber von der DVLA (wenns nicht falsch geschrieben ist) einen Zettel auf dem Zugangsdaten stehen. Mit den Daten kann man die Führerscheindaten sehen und die Punkte.

Gleiches gilt für Frankreich (soweit ich bisher @work gesehen hab).

Kann man sich etwa wie so eine Immatrikulationsbescheinigungs-Echtheitsüberprüfung vorstellen, dass kann man ja auch online nachschauen (auf der Bescheinigung ist ein code abgedruckt, den gibt man ein, pc sagt: echt (und spuckt noch daten zur Überprüfung aus) oder sagt: nicht echt
Bei den Führerscheinen gibt man halt den Zugriffscode von der jeweiligen Bestätigung ein und heraus kommt ein Auszug über die Führerscheindaten mit Punkten (in Frankreich steht mmn sogar dabei was man verbrochen hat. Wird bei denen wesentlich länger gespeichert als bei uns >.<)

Ansonsten wäre das vermutlich wieder ein Grund um die Preise zu erhöhen. Bald kommt sicherlich auch wieder die Diskussion auf, Car-Sharing würde dazu einladen, betrunken Auto zu fahren.
Wie wäre es, wenn jemand schon einem wegen trunkenheit auffällig wurde (reicht auch ein Eintrag in Flensburg) gibst ab 20 Uhr kein CS Auto mehr :P

Wie von @Eurowomen: angedeutet: Nach Car-Sharing kommt vermutlich erst die Vermieter (bzw. die rufen halt dann vor jeder Miete beim jeweiligen Car-Sharer an, also Sixt - DN, Europcar - Car2Go) und dann wollen die Versicherer auch noch Einsicht haben. Kurz danach kommen Parkhausbetreiber (Zufahrt verweigert wenn ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort eingetragen ist :D) und dann Tankstellenbetreiber und und und

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Mittwoch, 2. September 2015, 22:11

Banken, Vermieter usw. holen sich ja auch im Vorfeld Auskünfte über ihre potenziellen Kunden, warum soll das für Car-Sharing-Anbieter oder Autovermieter in ähnlicher Form nicht auch möglich sein? Vielleicht gibt es sowas wie die Schufa ja bald auch für Führerscheine :107:
Egal, wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt - es gibt jeden Tag jemanden, der bequem aufrecht darunter durchlaufen kann.
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Mittwoch, 2. September 2015, 22:15

Meine Meinung steht schon etwas weiter oben. Staatlich erhobene Daten haben in den Händen privater Unternehmen nichts aber auch gar nichts zu suchen. Wie das andere Länder handhaben, ist dabei für mich vollkommen egal.
Steht nicht im Weg.

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Donnerstag, 3. September 2015, 09:32

Meine Meinung steht schon etwas weiter oben. Staatlich erhobene Daten haben in den Händen privater Unternehmen nichts aber auch gar nichts zu suchen. Wie das andere Länder handhaben, ist dabei für mich vollkommen egal.

Ich sehe das ähnlich wie du. Allerdings wird auch dies im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung und unter Druck der EU mit der Zeit aufweichen. :S
Meine Mieten 2013-2017 findet ihr Signatur schonend hier im Profil

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Donnerstag, 3. September 2015, 18:03

Wird wohl eher auf die Variante hinauslaufen, dass Kunden, die (regelmäßig?) einen aktuellen Auszug aus Flensburg vorlegen, einen Rabatt bekommen, bzw. umgekehrt, wer das nicht macht, einen Aufpreis zahlen darf.
"Jeder Kopf ist gleich wertvoll. Vorausgesetzt, man hat einen." Felix Dserschinski.

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Donnerstag, 3. September 2015, 18:43

Meine Meinung steht schon etwas weiter oben. Staatlich erhobene Daten haben in den Händen privater Unternehmen nichts aber auch gar nichts zu suchen. Wie das andere Länder handhaben, ist dabei für mich vollkommen egal.

Ich sehe das ähnlich wie du. Allerdings wird auch dies im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung und unter Druck der EU mit der Zeit aufweichen. :S

Die EU sollte erstmal ein gemeinsames Führerscheinrecht durchsetzen, das klappt ja noch nicht so ganz... bzw. machen das teilweise die anderen Länder wie sie gerade lustig sind.

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