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Mietwagen-Talk.de

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Mittwoch, 27. April 2011, 08:04

Generation der Mietwagenfahrer

Generation der Mietwagenfahrer

In Deutschland verliert das Auto als Statussymbol an Attraktivität, die Jugend mietet statt zu kaufen. Daimler, BMW und Co entdecken deshalb Car-Sharing als neuen Geschäftszweig

Anmelden, einsteigen, losfahren. So einfach ist das, wenn man mal eben kurz ein Auto braucht. Die Idee des Carsharings ist nicht neu. Neu ist nur, dass die Fahrzeuge über die Stadt verteilt sind. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Strategie. Autovermieter und vor allem -hersteller schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen nehmen sie mit den Carsharing-Projekten jenen Politikern und Umweltschützern den Wind aus den Segeln, die gegen die zunehmende Verkehrsdichte ankämpfen. Zum anderen kommen potenzielle Käufer frühzeitig mit Konzernmodellen in Kontakt – ein zukunftsweisender Schritt, denn Trendforscher attestieren der jüngeren Generation eine neue Auffassung von Mobilität. „Nur nutzen, nicht haben“ lautet angeblich das Motto. Das Auto verliert als Statussymbol an Strahlkraft.

[...]

Der ganze Artikel bei €uro am Sonntag

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MoRec

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Mittwoch, 27. April 2011, 10:57

Das Auto verliert als Statussymbol an Strahlkraft.
Ich sehe es eher so, dass die Menschen und erst recht die Jugend gerne ein schönes und neues Auto haben möchten, es sich aber nicht mehr leisten können. Wenn ich entscheiden müsste zwischen Auto und Nahrungsmittel, dann fällt meine Entscheidung ganz klar fürs Essen.

Früher einmal konnte man sich beides noch locker leisten. ;(

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:03

Das Auto verliert als Statussymbol an Strahlkraft.
Ich sehe es eher so, dass die Menschen und erst recht die Jugend gerne ein schönes und neues Auto haben möchten, es sich aber nicht mehr leisten können. Wenn ich entscheiden müsste zwischen Auto und Nahrungsmittel, dann fällt meine Entscheidung ganz klar fürs Essen.

Früher einmal konnte man sich beides noch locker leisten. ;(

:?: Das wird hier gleich wieder eine Grundsatzdiskussion. Wo bleibt in der EU-Grundrechtecharta das Menschenrecht auf ein Automobil? :210:
Das eigene Auto ist Luxus und war immer Luxus.
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Mittwoch, 27. April 2011, 11:10

Das Auto verliert als Statussymbol an Strahlkraft.
Ich sehe es eher so, dass die Menschen und erst recht die Jugend gerne ein schönes und neues Auto haben möchten, es sich aber nicht mehr leisten können. Wenn ich entscheiden müsste zwischen Auto und Nahrungsmittel, dann fällt meine Entscheidung ganz klar fürs Essen.

Früher einmal konnte man sich beides noch locker leisten. ;(

Das war jetzt ein Witz, oder? Von welchem "früher" sprichst Du da? Ob ich in dieser goldenen Zeit schon gelebt habe?
Es ist gerade einmal ein bis zwei Generationen her, da konnte sich selbst die Mittelschicht kein Auto leisten.
"Jeder Kopf ist gleich wertvoll. Vorausgesetzt, man hat einen." Felix Dserschinski.

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:12

und vor 3 Generationen gabs nichtmal Autos :8o:

was man aber sicherlich festhalten kann, ist, dass Iphone und macbook der heutigen jungen Generation wichtiger sind als das halbe Gehalt für nen GTI auszugeben.
was davon besser ist, kann jeder für sich selber festlegen.
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:18

Ich zähle auch zu dieser Generation. Bin zwar erst 18, aber ich habe auch kein eigenes Auto, was auch nicht schlimm ist. Ich kann das Auto von Mum oder Dad haben und wenn beide ein Auto brauchen und ich auch, dann miete ich halt bei Sixt.

Wenn ich überlege, was die ganzen Unterhaltungen kosten, dann noch der Anschaffungswert... nee, danke. Da verzichte ich lieber auf ein eigenes Auto und habe mehr Geld für andere Sachen, auf die ich sonst evtl verzichten müsste. ;)

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:18

Ein Menschenrecht auf ein Automobil gibt es nicht. Ein Automobil zu besitzen ist Luxus; Richtig!
Aber vor 10 Jahren war es eindeutig einfacher ein Auto zu unterhalten als heute. Man braucht nicht in Generationen denken, sondern kann es anhand der Werkstattkosten, der Langlebigkeit bzw. Problematik mit elektrotechnischen Bauteilen sowie Versicherungskosten, Kraftstoffkosten vergleichen.

Ich will mal in den Raum werfen, dass Autos früher nicht an hunderten elektrischen Krankheiten litten. Das Benzin und Diesel eher in der Nähe von 1 Euro sich aufhielten und nicht bald von 2 Euro. Dass man bei Kleinigkeiten am Fahrzeug diese selber noch reparieren konnte und nicht Fahrzeugtechnik studiert haben musste usw......

Und nun kommen wir zu der Jugend von heute. Bei der Generation die lediglich mit Praktika abgespeist werden und dabei noch einen Hungerlohn bekommen oder denjenigen die eine Ausbildung machen und weitaus weniger bekommen sollen sich nun also einen nagelneuen oder auch nur einen 10 Jahre alten Mercedes Benz kaufen?

Naja, dass sehe ich nicht so. Steinigt mich von mir aus

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:25

Ach das ist doch ausgemachter Bullshit...

Die Generation Praktikum die so schlecht verdient...

Ich gehöre dieser Generation an und kann im Umfeld nicht behaupten das meine ehemaligen Mitstudenten alle in Praktika rumhängen.

Die meisten haben sehr schnell nach dem Studium eine Festanstellung erhalten.

Ja natürlich früher war es alles billiger. Meine Oma meint auch immer das früher Brötchen 2 Pfenning gekostet haben, das sie entscheidend weniger verdient hat steht aber nicht zu debatte.

Ich mag es ja... Alles ist soo teuer und so hart, aber jedes neue Appleprodukt ist auf wochen hin ausverkauft...
"Liquor up front, Poker in the rear"

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:26

In Deutschland verliert das Auto als Statussymbol an Attraktivität, die Jugend mietet statt zu kaufen.

Das ist doch widersprüchlich. Wenn, dann verliert das eigene Auto als Statussymbol an Attraktivität, aber auch Mietwägen können Statussymbole sein, und zwar nicht, wenn man das Fahrzeug als eigenes darstellt, sondern weil man es sich leisten kann, immer genau das Auto zu fahren, worauf man gerade Lust hat... :D

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:27

Ich will dich nicht steinigen. Jedem seine Meinung. Aber solange das Mieten noch so schön günstige Lösungen bereithält - bleib ich dabei. :101:
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Mittwoch, 27. April 2011, 11:29

Habe ich hier mal erzählt: Führerschein 1990 gemacht und einen Fiat Panda (BJ 1982 in rot, 4-Watt-Mono-Kassettenradio und bessere Liegestühle) geschenkt bekommen. Versicherung (lief über Vater) 200 DM (nicht Euro) im Jahr. Benzin kostet etwas über 1 DM (nicht Euro) pro Liter. Kumpel hat samstag vorm Fußball die Inspektion gemacht. Das ganze konnte also für unter 100 DM (ja, nicht Euro) gefahren werden. Das ging selbst mit einem Azubi-Gehalt von knapp 500 DM ganz gut.

Ein neuer Fiat Panda (habe das alles mal betriebswirtschaftlich korrekt ausgerechnet) würde mich 250 Euro im Monat kosten. Anders herum: Da kann ich ein Wochenende LDAR mieten und auch den Sprit problemlos dafür bezahlen. Der Rest geht mit Bus und Fahrrad. Eigenes Auto? Brauche ich nicht und würde ich auch nicht haben wollen. Es macht einfach viel zu viel Spass unterschiedliche Fahrzeuge (ich fahre auch gerne andere Marken als BMW) zu mieten.
Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.
Otto von Bismarck ( 1815 - 1898 )

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Gordon Alf S.

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Aktuelle Miete: 560i Touring

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:34

Ich will dich nicht steinigen. Jedem seine Meinung. Aber solange das Mieten noch so schön günstige Lösungen bereithält - bleib ich dabei. :101:


Günstig? Naja, letztendlich ist das auch gutes Geld (200 - 300 € am Wochenende) und man hat kein Fahrzeug dauerhaft vor der Tür. Jedoch hat man natürlich dann für seine Mobilität eine entsprechende hohe Qualität durch das geringe Alter der Autos und der teilweise hochwertig ausgestatteten Fahrzeuge.

Ich sehe es so, dass ich mein Kapital für Mobilität an die richtigen Stellen einsetze :)
Gentleman genießt und schweigt ;)

[ FAQ ] Tipps zum optimalen Suchen im Forum

Ein Leben ohne schöne Autos ist möglich, aber sinnlos

Zwangs-Pendler

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:38

Bedenke bitte, dass ich nicht LDAR bei Sixt miete.
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Mittwoch, 27. April 2011, 11:39

Ach das ist doch ausgemachter Bullshit...

Die Generation Praktikum die so schlecht verdient...

Ich gehöre dieser Generation an und kann im Umfeld nicht behaupten das meine ehemaligen Mitstudenten alle in Praktika rumhängen.

Die meisten haben sehr schnell nach dem Studium eine Festanstellung erhalten.

Ja natürlich früher war es alles billiger. Meine Oma meint auch immer das früher Brötchen 2 Pfenning gekostet haben, das sie entscheidend weniger verdient hat steht aber nicht zu debatte.

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Ich studiere und mache gerade auch ein Praktikum. Vollzeit bei 40Std/Woche und 500 Euro für ein halbes Jahr. Ich habe eine Wohnung, Studiengebühren, Essen, Klamotten und Freizeit zu bezahlen. Zeig mir bitte wo ich jetzt ca. 250 Euro von den 500 hernehmen soll um ein Auto sich zu unterhalten (70 € Benzin, 80 € Versicherung und Steuern, 100 Euro Verschleiss, Ersatzteil und Werkstattkosten)

Und dann noch die Anschaffung und der Wertverlust eines Fahrzeuges. Das geht einfach nicht mehr einfach so zu bezahlen. Auf was anderes wollte ich auch nicht hinaus. Ich bin nur mit der Aussage nicht zufrieden, dass der Wagen als Statussymbol nicht mehr zählt. Das ist schlichtweg falsch, da man ansonsten dieses Forum gleich schliessen kann, da niemand mehr über all die 5er, 7er S-Klassen Jaguars undso weiter sprechen würde, sondern nur schreibt ich habe gestern von Sixt ein Auto mit vier Rädern bekommen. War ganz gut.

Ein Mietwagen und vorallem die Carsharingangebote sind das was mich mittlerweile mehr reizt. :thumbup:

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Mittwoch, 27. April 2011, 11:44

Und schon sieht das wieder ganz anders aus:

Na klar während des Studiums muss man auch Praktika machen und man hat noch kein Geld um sich alles leisten zu können.
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