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Sheryl

Schüler

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:39

Warum ist Carsharing für Sixt immer noch ein Verlustgeschäft?

In einem Bericht, der zwar schon von 2013 war habe ich gelesen, dass das Drive Now immer noch ein Verlustgeschäft ist.

Was denkt ihr warum das so ist? Was könnten sie ändern?

LZM

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:45

Was denkt ihr warum das so ist?
Zu niedrige Preise? Vielleicht ist das wie mit den Fernbussen: erstmal alle anfüttern und unter Wert verkaufen, die Verbraucher entscheiden dann, wer letztlich am Markt bleiben kann und wer nicht. Irgendwie sind solche Dienstleistungen für die großen Automobilkonzerne ja auch eine Marketingplattform für die eigenen Fabrikate etc., wer weiß, ob man da überhaupt von "Verlust" sprechen kann, nur weil man mit den Erlösen erstmal keine Gewinne einfährt.

nsop

7-Sixty

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:45

Tatsächlich sollte DriveNow sich so langsam im Richtung Gewinnzone bewegen.

Bei einer solchen Aufbau- und Expansionsphase - wie DriveNow sie hinter sich hat bzw sich noch in dieser befindet - wäre etwas anderes als ein Verlustgeschäft auch mehr als verwunderlich...

etth

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:52

Eben. Ich habe diesen Sommer auch ein Interview gelesen, dass DriveNow inzwischen Gewinn einfährt. Und dann eben exakt die Expansion: gegen die Kosten dürfte man längst Gewinn gemacht haben, der aber zusammen mit zusätzlichen Investitionen in Aufbau von Flotte und, nicht zu vernachlässigen, Technologie gesteckt hat. Die Technik, die inzwischen in den Autos verbaut ist, mit der Integration in die Original-Navis, ist erste Sahne und dürfte entsprechend nicht billig gewesen sein.
Aus dem Bauch heraus finde ich die Preise angemessen; man vergleiche die Kosten mit Taxifahren und bedenke, dass nur Klein- und Kompaktwagen in der Flotte sind und kein Fahrer bezahlt wird: ein respektabler preislicher Abstand kann da erwartet werden.
:!:

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:54

In dem Beitrag heißt es ja auch, dass sich Drive Now inzwischen in der Gewinnzone befindet.

Sheryl

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 22:06

Tatsächlich sollte DriveNow sich so langsam im Richtung Gewinnzone bewegen.

Bei einer solchen Aufbau- und Expansionsphase - wie DriveNow sie hinter sich hat bzw sich noch in dieser befindet - wäre etwas anderes als ein Verlustgeschäft auch mehr als verwunderlich...
Da hast du natürlich vollkommen recht, ich dachte nur, dass die Aufbaukosten nicht so wirklich hoch seien. BMW hat ja die Fahrzeuge und Sixt überall Geschäftsstellen.

Ich dachte mir vielleicht kommt der Verlust eher aus einer anderen Richtung:
Z.B: Die Autos werden viel zu oft gewechselt, die Wägen werden ja angeblich schon nach einem Jahr getauscht. Drei Jahre würden es auch locker tun, BMWs sind doch nach drei, vier oder fünf Jahren noch lange keine Klapperkisten.

Außerdem habe ich mir gedacht, dass viel zu viel Service Personal gebraucht wird, einerseits um die Autos die weiter außerhalb stehen und selten gefahren werden, wieder ins Zentrum zu holen und dann noch zu tanken und natürlich zu Innen und außen pflegen und andererseits in Büros bei einer großen Servcieabteilung die Probleme löst und dann noch ständig Freiminuten verschenken muss.

tom.231

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 22:12

Ich dachte mir vielleicht kommt der Verlust eher aus einer anderen Richtung:
Z.B: Die Autos werden viel zu oft gewechselt, die Wägen werden ja angeblich schon nach einem Jahr getauscht. Drei Jahre würden es auch locker tun, BMWs sind doch nach drei, vier oder fünf Jahren noch lange keine Klapperkisten.
Je älter, desto höher der Wartungsaufwand und desto niedriger der Wiederverkaufswert.

EUROwoman.

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 22:38

außerdem scheint Sherly noch kein 6-9Monate alten Drivenow BMW oder Mini gesehen zu haben.
die Dinger sind einfach fertig.
die Kupplung hält sicherlich nicht so lange..
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 22:52

ch dachte mir vielleicht kommt der Verlust eher aus einer anderen Richtung:
Z.B: Die Autos werden viel zu oft gewechselt, die Wägen werden ja angeblich schon nach einem Jahr getauscht. Drei Jahre würden es auch locker tun, BMWs sind doch nach drei, vier oder fünf Jahren noch lange keine Klapperkisten.
Dn lässt die Autos meist bis zu einem Jahr laufen das reicht bei nur kurzstrecke und ständig wechselndem Mieter auch dicke.

Drei Jahre = 60-70k auf nem DN Auto----> No way die Karren sind teils mit 12-15k schon so fertig.

und dann noch zu tanken und natürlich zu Innen und außen pflegen
:120: Aussenwäsche bei DN? Zählt Regen? spaß im großen und ganzen sind die Autos i.O aber wenn der nette Vormieter wieder seinen Tiertransport auf dem Sitz durch die Stadt hatte :cursing:


andererseits in Büros bei einer großen Servcieabteilung die Probleme löst und dann noch ständig Freiminuten verschenken muss.
man munkelt das machen die gleichen die auch die Sixt Kundenbetreuung machen....

Edit: Interessanter Artikel aus der WIWO dazu:
:203: oder im Ausland meist :205:

iMace

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Dienstag, 21. Oktober 2014, 23:07

andererseits in Büros bei einer großen Servcieabteilung die Probleme löst und dann noch ständig Freiminuten verschenken muss.
man munkelt das machen die gleichen die auch die Sixt Kundenbetreuung machen....
Sie haben zumindest das selbe Büro ;)
i nspiriert

Sheryl

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Mittwoch, 22. Oktober 2014, 11:25

Ich dachte mir vielleicht kommt der Verlust eher aus einer anderen Richtung:
Z.B: Die Autos werden viel zu oft gewechselt, die Wägen werden ja angeblich schon nach einem Jahr getauscht. Drei Jahre würden es auch locker tun, BMWs sind doch nach drei, vier oder fünf Jahren noch lange keine Klapperkisten.
Je älter, desto höher der Wartungsaufwand und desto niedriger der Wiederverkaufswert.
Natürlich, aber nach einem Jahr ist ein Auto ja noch nicht alt und ich dachte immer, dass ein Auto im ersten Jahr den aller höchsten Wertverlust hat.

außerdem scheint Sherly noch kein 6-9Monate alten Drivenow BMW oder Mini gesehen zu haben.
die Dinger sind einfach fertig.
die Kupplung hält sicherlich nicht so lange..
Dn lässt die Autos meist bis zu einem Jahr laufen das reicht bei nur kurzstrecke und ständig wechselndem Mieter auch dicke.

Drei Jahre = 60-70k auf nem DN Auto----> No way die Karren sind teils mit 12-15k schon so fertig.
Bin ich anscheinend wirklich noch nicht.
Aber ich denke, dass ist vielleicht eher die Ausnahme, oder? Ich meine man kann doch ein Auto zwei/drei Jahr lang auf Kurzstrecken fahren und so beschissen wie man möchte, aber fertig ist deshalb noch lange nichts.
Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum das so sein soll?

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Mittwoch, 22. Oktober 2014, 11:31

Noch mal zur Erinnerung: Es geht in diesem Thema um die Frage, wieso Carsharing (mutmaßlich) noch ein Verlustgeschäft ist und nicht darum, wieso DriveNow-Autos nach 60.000 km ausflottungsreif sind.

Bitte haltet euch dran! :60:
Und auch dieser Tag geht wieder mal langsamer vorbei als Reiner Calmund am Buffet...

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Mittwoch, 22. Oktober 2014, 12:00

Drivenow ist nicht profitabel, weil es gar nicht profitabel sein muss, sondern es - wie bei Car2Go und alle anderen Modellen der Großhersteller auch - vor allem darum geht, den Trend in der Mobilität weg vom eigenen Auto abzubremsen. Die Menschen ohne eigenes Auto sollen den Kontakt zum Auto nicht verlieren und auf diesem Wege unter Umständen Lust bekommen, am Ende doch wieder ein eigenes Auto zu fahren. Weil sie es sich ansonsten in den Alternativen Zug, Rad, Flieger, Taxi, Lieferdienste "bequem" machen.

Die Erlöse im Carsharing sind doch selbst unter optimistischen Annahmen und starker Verbreitung in Großstädten ein Fliegenschiss in der Herstellerbilanz, das ist alles völlig egal, es geht darum, das Image eines Mobilitätsdienstleisters aufzubauen statt eines Autoherstellers. Natürlich wird man die Tatsache, dass Carsharing eine Abwehrschlacht der Autohersteller ist (und nicht etwa ein neues, zu eroberndes Geschäftsfeld) weiter PR-technisch so inszenieren, als gehe es um baldige Profitabilität und Wachstum. Und nicht etwa darum, dass man die Hosen gestrichen voll hat, dass demnächst die Leute nicht mal eben 35.000 in einen 1er BMW investieren, der weniger Status bietetg als ein Iphone 6 plus.

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Mittwoch, 22. Oktober 2014, 15:23

Wie auch immer sie es machen. DriveNow IST profitabel uns schreibt schwarze Zahlen. ;)
Pieeet
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Mittwoch, 22. Oktober 2014, 15:49

Ja was denn nun? Rot oder schwarz? Verlust oder Gewinn? Einigt euch mal! :115:

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