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lovesharing

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Samstag, 31. Oktober 2015, 21:20

DriveNow Vollkasko: Was wird bezahlt, was nicht?

Hallo,

nach meinem letzten Thread bin ich inzwischen 20 und Student. Angeregt von den "Selbstbeteilligung 0€ nun Unfall und 10.000€ Rechnung" Themen frage ich mich, ob ich DriveNow mit gutem Gewissen nutzen kann.

Die Auto sind ja 40.000€ und mehr Wert.
Nach den AGB wird nur unter den Umständen mehr als die SB fällig:
- Unfall wird nicht ordnungsgemäß gemeldet (Polizei, Protokoll an Drivenow)
- Alkohol
- Falschbetankung
- Schäden im inneren des Fahrzeug durch verschütten von Trinken, verrutschen von Ladung
- ignorieren von Warnlampen, falsche Bedienung

Was kann alles passieren, das ich mehr als 350€ SB zahlen muss? Denn bei einer 40.000€ Rechnung kann ich mich eigentlich direkt ins Grab legen.

http://www.zahlt-die-vollkasko.de/vollka…-zahlt-sie.html
http://www.zahlt-die-vollkasko.de/vollka…-sie-nicht.html

Selbstverschuldeter Unfall -> wird übernommen
Missachtung von Verkehrsregeln -> wird nicht übernommen

Hä? Wie kann ich denn einen Unfall verursachen ohne die Verkehrsregeln zu missachten?

peak_me

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Samstag, 31. Oktober 2015, 21:44

Zitat

Angeregt von den "Selbstbeteilligung 0€ nun Unfall und 10.000€ Rechnung" Themen frage ich mich, ob ich DriveNow mit gutem Gewissen nutzen kann.
Auf welche Threads beziehst du dich hier?

paddmo

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Samstag, 31. Oktober 2015, 21:47

ich versteh deine Frage nicht so ganz - bzw. was erwartest du dir als Antwort?

Klar kannst du DriveNow mit gutem Gewissen nutzten. Mache ich auch schon ewig.

Du hast im Grunde schon alles gesagt, was passieren muss, damit du mehr als die SB zahlen musst - nämlich die AGB missachten.

Zitat

Hä? Wie kann ich denn einen Unfall verursachen ohne die Verkehrsregeln zu missachten?


Selbstverschuldeter Unfall -> wird übernommen
z.B. Verschätzen beim abbiegen in einem Parkhaus.

Missachtung von Verkehrsregeln -> wird nicht übernommen
z.B. Überfahren eines Stop-Schildes.

Viele Grüße
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linie32

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Sonntag, 1. November 2015, 11:13

Die Frage ist schon berechtigt, grundsätzlich ist jeder selbst verschuldete Unfall mit einem PKW irgendwo auf eine Missachtung der Verkehrsregeln (=StVO) zurückzuführen (und wenn es eben auch nur der berühmte §1 ist, z.B. bei dem Parkhaus-Beispiel). Ob die Vollkasko zahlt, entscheidet sich daher immer danach, ob dem Unfall eine leichte oder grobe Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz zu Grunde liegt.

nsop

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Sonntag, 1. November 2015, 15:06

Auch DriveNow wird sich am Leitbild der Kaskoversicherung orientieren müssen, so wie anderen Autovermietungen auch bei deren Haftungsfreistellungen.

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Lenn86 (01.11.2015)

lovesharing

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Samstag, 21. November 2015, 16:39

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http://www.mietwagen-talk.de/unfall-schaden-panne/17027-Sixt-schaden-zahlen-trotz-vollkasko-ohne-selbstbeteiligung/
oder auch hier
Mit Transporter Durchfahrt gestreift | SIXT fordert 6000€

Die Frage ist schon berechtigt, grundsätzlich ist jeder selbst verschuldete Unfall mit einem PKW irgendwo auf eine Missachtung der Verkehrsregeln (=StVO) zurückzuführen (und wenn es eben auch nur der berühmte §1 ist, z.B. bei dem Parkhaus-Beispiel). Ob die Vollkasko zahlt, entscheidet sich daher immer danach, ob dem Unfall eine leichte oder grobe Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz zu Grunde liegt.

Genau das ist der Punkt. Bei quasi jedem selbstverschuldeten Unfall, abgesehen von Parkremplern, missachtet man doch irgendeine Regel. Und wenn nicht direkt, dann wird die Versicherung doch immer einen Grund finden. Sei es nur im nachhinein offensichtlich nicht angepasst Geschwindigkeit.
ich versteh deine Frage nicht so ganz - bzw. was erwartest du dir als Antwort?

Wie andere DriveNow Nutzer damit umgehen. Niemand kann doch garantieren, dass er immer in jeder Situation alles richtig macht. Menschen machen Fehler, dafür gibt es ja auch die Vollkasko Versicherung.

Und seit ich weiß das selbstverschuldete Unfälle nicht immer übernommen werden, fahre ich nicht mehr mit DriveNow, da bei 40.000€ Schulden mein Leben richtig hart versaut wäre. Das wird allerdings bei dem groß teil der Mietwagen Nutzer sein. Von den Mietwagen-Nutzern die die Richtiggeschwindigkeit überschreiten ganz zu schweigen. Oder auch die ganzen Leasing-Nehmer. Spekullieren die alle darauf das sie immer alles richtig machen?

Mir ist klar, das ich nicht an drei Ampeln hintereinander über Rot fahren kann. Aber wo wird die Grenze gezogen?

Interessant ist folgender Link:
Dort steht, das sogar rotlicht verstöße bei ortsunkundigen als nicht grob fahrlässig gelten.http://www.rechtstipps.de/autokauf-unfal…nd-versicherung

Und hier http://www.haufe.de/recht/weitere-rechts…210_137534.html

So sei zumindest eine komplette Kürzung aufgrund von grober Fahrlässigkeit nicht mehr zulässig. Auch bei DriveNow? Wie viel darf denn dann maximal gekürzt werden?

lovesharing

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Samstag, 5. Dezember 2015, 17:54

Das Thema hat jetzt wahrscheinlich nicht mehr so viel mit Drivenow zu tun, sondern allgemein mit Versicherungen.


Trotzdem würde mich euer Vorgehen interessieren. Falls das Thema hier an anderer Stelle bereits diskutiert wurde, bitte ich um einen Link. Wie gesagt ich habe schon relativ lange recherchiert, aber ich bin weiter bei dem Thema unsicher.

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