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EUROwoman.

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 08:31

du musst verstehen, dass es bei grober Fahrlässigkeit vollkommen egal ist, ob du eine Versicherung gebucht hattest und/oder Jungfahrerzuschlag gezahlt hast. das interessiert keinen. mit grober Fahrlässigkeit verlierst du quasi jeden Schutz.

Jetzt musst du avis überzeugen, dass es keine grobe Fahrlässigkeit war. wenn du das mit einem Schreiben nicht hinbekommst, dann wird nur eine Anwalt helfen können. aber so weit ich das verstanden habe, hast du ja noch nichtmal ne Zahlungsaufforderung bekommen oder irgendwas, weshalb du etwas unternehmen müsstest.
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Jan S. (30.05.2012)

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 08:37

Was EuroWoman da sagt, stimmt nicht. Bei "grober Fahrlässigkeit" verlierst Du nicht quasi jeden Versicherungsschutz. :103:

Das mit der "groben Fahrlässigkeit" war ein mal. Wer aktuelle Gerichtsentscheide verfolgt, ist darüber informiert, dass seit 4 Jahren in der Vollkasko der Einwand der "groben Fahrlässigkeit" aufgehoben wurde. Bundesweit bei allen KFZ-Versicherungen, nach BGH-Rechtsprechung waren die Klauseln früher unwirksam.

Und da die Haftungsbefreiungen bei Mietwagen -auch laut BGH- der Vollkasko gleichzustellen ist, braucht der Mieter nichts diesbezüglich fürchten.

Lediglich Vorsatz oder starkes Fehlverhalten (volltrunken fahren, Fahren ohne Fahrerlaubnis, 180km/h statt 50 km/h) führt zur Leistungsfreiheit. Grobe Fahrlässigkeit aber nicht.

Mein Tipp: Abwarten, und wenn Rechnungen von avis kommen zum Anwalt. Verrücktmachen lohnt sich nicht.

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EUROwoman.

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18

Mittwoch, 30. Mai 2012, 08:43

ich wollte die avis-Sichtweise beschreiben, nicht die momentane Rechtsauffassung.

die mag durchaus anders sein und dazu braucht es dann einen Anwalt, wenn avis auf der (eventuell veralteten) Sichtweise besteht.
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Ariana26

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19

Mittwoch, 30. Mai 2012, 08:47

Ja ich habe das nur telefonisch mitgeteilt bekommen, dass wir zahlen müssen und das von einem Mitarbeiter, die anderen wussten nichts genaues. Aber ihr müsst verstehen, dass dies mir bereits so einen Schock eingejagt hat, dass ich mich hier nun ausführlich erkungen muss. Ich meine wenn einem der Mitarbeiter geich droht, dass man alles zahlen muss und falls man was erklärt bekommen will, sagt er nein ich gebe keine nähere Auskunft, dann fühlt man sich ganz hilflos und machtlos. Da ich wirklich keine Schul bei uns sehe, bin ich deswegen auch so enttäuscht von der Firma. Und als Rechnung haben wir ja die Verwaltungsgebühr von der Polizei bereits bekommen.

Solche groben Verstösse wie Trunkenheit, zu schnelles fahren oder Gefährdung anderer gab es zu 100 % nicht!! Das kann ich versichern. Danke eure Beiträge helfen mir wirklich weiter.

EUROwoman.

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20

Mittwoch, 30. Mai 2012, 08:49

Und als Rechnung haben wir ja die Verwaltungsgebühr von der Polizei bereits bekommen.

das hat aber nichts mit dem Verschulden der defekten Kupplung zu tun.
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Canaan

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 10:15

Hi!

Eine Vollkaskoversicherung wird übrigens nicht für "Verschleiß" am Fahrzeug aufkommen. Bedingung für die Leistung der Vollkaskoversicherung ist zunächst mal ein Unfall! Der lag, gefährliche Situation hin oder her, hier nicht vor. Der Verschleiß des Fahrzeugs ist sozusagen das Betriebsrisiko der Autovermietung (nicht umsonst gehen die Vermieter von "Exoten" immer so penibel ums Auto und listen auch das Profil der Reifen auf). Nachdem die Autovermietungen ja auch Geld verdienen wollen, versuchen sie den Schaden nun auf dich abzuwälzen. Versuchen kann man es ja mal.

Das man eine Kupplung innerhalb von nur wenigen Kilometern töten kann, wurde ja schon beschrieben. Es kommt nun halt drauf an dem Vermieter begreiflich zu machen, dass man vernünftig mit dem Auto umgegangen ist und selber nichts zum Tod der Kupplung beigetragen hat. Ideal wäre dazu natürlich wenn man was über die Vormieter erfahren könnte (vielleicht ein Ami der noch nie Schaltung gefahren ist.?). Nachdem der Vermieter Geld von dir will, ist er meines Erachtens auch in der Beweispflicht.

Ob du allerdings um die Polizeikosten drum herum kommst??? Schließlich hast du sie gerufen ohne dass es scheinbar zwingend notwendig war.

Gruß Sven

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NoLimit (30.05.2012)

JonasGold

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22

Mittwoch, 30. Mai 2012, 10:58

Ob du allerdings um die Polizeikosten drum herum kommst??? Schließlich hast du sie gerufen ohne dass es scheinbar zwingend notwendig war.
Ist es nicht einerseits so, dass der Vermieter den Mieter verpflichtet die Polizei hinzu zu holen.
Das Bußgeld dürfte ja nicht wegen des Einsatzes verhängt worden sein, sondern auf grund der Verkehrsbehinderung verursacht durch ein nicht ordnungsgemäß instand gehaltenes Fahrzeug. Die Instandhaltung ist aber Vermietersache. Somit finde ich es sinnvoll die Kosten auf avis umzulegen.
Mit der Kupplung KANN es genauso gut sein das jemand 10 Mieten vorher das Auto mit der Kupplung am Berg "gehalten" hat, der totpunkt aber erst jetzt eintritt. Und einem "Ami" zu schreiben "du warst es weil du kein stickshift fahren kannst" wäre auch etwas albern.

So wie viele MIET-Fahrzeuge behandelt werden (nicht einfahren, nicht warmfahren, kein nachhaltiges fahren wie beim Privatwagen) ist es doch klar das so was schnell passiert. Da wird sich auch kein Vermieter wundern...
Deswegen würde ich auch nie einen ex-Mietwagen kaufen ;)

EUROwoman.

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23

Mittwoch, 30. Mai 2012, 10:59

Ist es nicht einerseits so, dass der Vermieter den Mieter verpflichtet die Polizei hinzu zu holen.

bei einem Unfall. aber das war ja kein Unfall.
also: kleingedrucktes von avis lesen.
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Canaan

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 12:44

Hi!
Das mit der Polizei gilt meines Wissens, wie schon gesagt, auch nur bei einem Unfall.

@JonasGold
Keine Angst ich wollte avis nicht dazu animieren einem Ami ne Rechnung zu schicken. Es sollte nur verdeutlichen, dass es vorher Leute gegeben haben könnte die mit einer Schaltung nicht klar kommen. Ami's sind da halt ein Paradebeispiel und wären für die Argumentation der Erstellerin ggü. avis hilfreich.

Gruß
Sven

JonasGold

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25

Mittwoch, 30. Mai 2012, 14:44

Das mit der Polizei gilt meines Wissens, wie schon gesagt, auch nur bei einem Unfall.
Mag sein! Selbst wenn: Das Verwarn/Bußgeld gilt nicht für den Einsatz, sondern für das nicht instand gehaltene Fahrzeug.
Das ist Sache des Vermieters, daher hat er die Kosten zu tragen.

oskar

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26

Mittwoch, 30. Mai 2012, 15:51

Da hier wie bei jedem Schaden durch Unfall vorgegangen werden muss, hat avis eine Nachweispflicht über die Abrechnung/Instandsetzung des Schadens. Ein Schaden an der Kupplung schaut ja bei grober Fahrlässigkeit nachweislich anders aus als bei normaler Abnutzung - und sollte auch als solcher analysiert und aufgenommen worden sein.
Und diesen Nachweis der groben Fahrlässigkeit hat avis zu erbringen und nicht die Kosten unter Vermutung direkt an den Kunden weiter zu reichen.

Wenn Du also von avis diesen Nachweis sowie eine Zahlungsaufforderung zu sehen bekommst, kannst Du den Anwalt einschalten.
Wie schon weiter oben aufgeführt, ist der Verlust der Versicherungsschutzes durch "grobe Fahrlässigkeit" stark eingeschränkt worden. In Eurem Fall ist die zweck- und ordnungsmäßige Nutzung ja durch gegenseitige Zeugenaussagen recht einfach zu untermauern.

Canaan

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27

Mittwoch, 30. Mai 2012, 15:57

Da kann vielleicht die Erstellering noch mal was zu sagen. Es klang irgendwie mehr wie eine Verwaltungsgebühr für die Anfahrt. Ist aber nur ein Eindruck.

oskar

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28

Mittwoch, 30. Mai 2012, 16:00

Hi!
Das mit der Polizei gilt meines Wissens, wie schon gesagt, auch nur bei einem Unfall.

@JonasGold
Keine Angst ich wollte avis nicht dazu animieren einem Ami ne Rechnung zu schicken. Es sollte nur verdeutlichen, dass es vorher Leute gegeben haben könnte die mit einer Schaltung nicht klar kommen. Ami's sind da halt ein Paradebeispiel und wären für die Argumentation der Erstellerin ggü. avis hilfreich.

Gruß
Sven
Warum soll man angeben, dass man keine Erfahrung mit Handschaltung hat?
Dass man indirekt die erhöhte Wahrscheinlichkeit zugibt, dass man durch unsachgemäße Nutzung den Schaden verursacht hat?

Dummheit schützt vor Strafe nicht!

EUROwoman.

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29

Mittwoch, 30. Mai 2012, 16:08

hat avis eine Nachweispflicht über die Abrechnung/Instandsetzung des Schadens.

warum?

eine Beule muss auch nicht sofort repariert und dem Kunden belastet werden.
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oskar

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30

Mittwoch, 30. Mai 2012, 16:14

hat avis eine Nachweispflicht über die Abrechnung/Instandsetzung des Schadens.

warum?

eine Beule muss auch nicht sofort repariert und dem Kunden belastet werden.

In dem Falle will avis es ja aber dem Kunden belasten - ergo gibts eine Nachweispflicht.
Oder eben das Gutachten über den Schaden - welcher dann von der AV repariert werden kann; oder auch nicht.
Gibts übrigens bei fast allen in Rechnung gestellten Leistungen.

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