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peak_me

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 11:45

Audi A5 3.0 TDI Quattro | Avis


Vor der avis-Station stand ein schönes Fahrzeug und wir wollten verreisen. Verreisen in dem Sinne, irgendwo hin zu fahren und Abenteuer zu erleben. Also haben wir uns den A5 (3.0 TDI 180 kW quattro s-line) geschnappt und sind losgefahren. Vorher erfolgte noch die freundliche Erstellung des Mietvertrages durch die avis-Mitarbeiter und die Fahrzeugübergabe. Ich habe einige kleine zusätzliche Schäden gefunden, die auf dem Mietvertrag nachgetragen wurden.
Der erste Gedanke, als ich in den A5 einstieg, war: Wow, sitzt man hier tief! Und von da an wurde ich zum richtigen Audi-Fan. Audi habe ich schon immer geschätzt, doch eher als Premium-VW. VW baut gute, praktische Autos auf hohem Qualitätsniveau, die gestalterisch nicht polarisieren und dennoch auch gestalterisch ihren Reiz ausüben. Audi hat in meinen Augen dieses Konzept weitergeführt und darauf basierend das Qualitätsniveau weiter gehoben. Audi waren gut, aber sie waren keine Autos, die ich mit Leidenschaft betrachtet habe.
Doch dieser A5 war anders. Man saß tief. Mit der elektrischen Sitzverstellung konnte man sich gefühlt bis auf die Straße herunterlassen.
Und es war ein Coupe! Ich hatte bis dahin nicht wahrgenommen, dass es den A5 auch als Coupe gibt. Was für eine Verschwendung! In ein Auto dieser Länge und Masse bauen andere sieben Sitze ein. Ein A4 bringt bei ähnlicher Statur vier Menschen bequem unter. Und dieser A5 hat hinten zwei Quetschsitze verbaut, auf denen man jemanden zum Bäcker mitnehmen kann, aber bestimmt nicht nach Italien.
Für mich tat Audi hier eine ganz neue Seite auf: Man opferte einen Großteil der Praktibilität dem Design! Solche Fahrzeuge aus dem VAG-Konzern muss man einfach mit Bewunderung belohnen.

Die Überraschung über das Innenraumkonzept war zwar groß, die Bedienung des A5 ging aber leicht von der Hand. Alles wie gewohnt. Den Schlüssel beherzt in den Slot gedrückt und schon gings los! Doch wohin eigentlich? Europa stand uns offen, von einigen durch avis einreisebeschränkten Ländern abgesehen. Wir entschieden uns für ein Land, Italien. Am Ende der drei Tage waren wir dann in sechs Ländern.


Deutschland
Die 210er-Allwetterreifen begrenzten die Fahrt auf der deutschen Autobahn ein wenig, doch sollten sie später noch nützlich sein.

Österreich
In Füssen am Ende der A7 kamen wir nach Österreich. Da mussten wir gleich tanken, was jedoch nicht auf Anhieb klappte. Da die anderen passenden Tanksäulen belegt waren, fuhr ich rückwärts an eine heran, um mit der Beifahrerseite neben der Zapfsäule zu stehen. Doch diese zeigte nur "CLOSED" an. An dieser Österreichischen Tankstelle war ein System verbaut, welches die Zapfsäulen sperrt, wenn man rückwärts heranfährt.
PeterderMeter hatte uns den Tipp gegeben, die Brennerstraße zu befahren und die ging bei Innsbruck los. Auf ihr war nahezu kein Verkehr und wir haben uns diese wunderbare Straße bis nach Italien hochgeschraubt.

Italien

Die Grenze kam unerwartet und danach hat man auch nicht recht wahrgenommen, in Italien zu sein. Vieles stand ausschließlich in Deutsch an Häusern und im Kreisverkehr gab es sogar noch das Östereichische Schild "beim Verlassen blinken". Im Radio gab es deutsche Sender und in einem Supermarkt über 100 km nach der Grenze konnte ich in Hochdeutsch mit der Kassiererin reden. Die Sache mit Tirol war mir vorher nicht so bewusst gewesen.
Bevor wir aber überhaupt in diesem Supermarkt waren, schraubten wir uns einen anderen Pass hoch. Die italienische Straße SS508 ist der absolute Hammer! Serpentine rechts, hoch, immer weiter hoch, Kurve, zack bumm Vollgas auf der Graden, was ein Spaß!

Außer uns fast niemand unterwegs, geradezu ausgestorben war es da. ein Traum! Der 3.0 TDI entwickelt da einen Schub, dass es eine wahre Freude ist. Einfach drauflatschen und der TDI schiebt einen per quattro und schiebt und schiebt. Traktionsverluste natürlich Fehlanzeige. Die SS508 überquert das Penser Joch und da oben liegt doch tatsächlich überall Schnee!

Ich habe in den Galeriebildern übrigens die Koordinaten der Bildaufnahmeorte aktiviert gelassen, sodass Interessierte nachschauen können, wo das Foto aufgenommen wurde.
Danach wurde das Land flacher und mediteraner.


Viele Tunnel folgten durch wunderbar bewachsene Berge. So Beeindruckend die Errichtung der Vielzahl dieser Tunnel war, so schlecht schien ihre Wartung zu sein. In vielen tropfe es von der Decke und es bildeten sich rege Rinnsale an den Seiten, in denen das Wasser auf der Fahrbahn mitfloss. Die Straßenqualität nahm insgesamt ab und ausgeprägte Straßenschäden auch auf Schnellstraßen sind in Italien normal.
Ich bin schon in einigen Ländern Auto gefahren und meist schlägt man im ersten Moment auf ausländischen Straßen die Hände über dem Kopf zusammen. Aber danach habe ich eigentlich immer Spaß am Fahren gefunden. In Frankreich ist es teils extrem chaotisch, aber sobald man sich darauf einlässt, hat man Spaß. Die Franzosen scheinen zwar viele Verkehrsregeln zu missachten bzw. ihre eigenen zu machen, doch halten sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen eher ein als dass sie sie brechen.
Anders in Italien. Innerorts ist 75 km/h normal (keine Übertreibung). Wenn man das nicht fährt, parkt einem jemand im Kofferraum. Ich dachte anfänglich noch "AAAAAlter, schon wieder so ein Verrückter, was hat der für Probleme?" wenn mir ein Auto extrem dicht auffuhr. Mit der Zeit merkte ich, dass das einfach fast alle so machen. Wenn innerorts noch ein Baustellenschild mit 30 km/h kommt, dann gehts richtig los. Ich bin 30 gefahren, die hinter mir fährt dicht auf, gibt Lichthupe und der LKW hinter ihr hupt mir seinem Dreitonhorn, dass man wirklich Angst bekommt.
Was soll man da machen? Wie in Deutschland defensiv agieren und sich darauf besinnen, dass die anderen falsch handeln und man selbst richtig? Versuchen, die italienische Familie im Rückspiegel zu ignorieren, die anhand der wilden Zeichensprache nah an der Verzweiflung zu sein scheint ob der langsamen Fahrweise des Audi vor ihnen?
Oder im Sinne von "andere Länder, andere Sitten" einfach die Verkehrsregeln zu missachten? Das scheint zumindest demokratisch legitimiert zu sein, denn geschätzt 90 % halten sich nicht an die Regeln. Und selbst die Regeln erscheinen oft sinnlos. Da gibt es regelmäßig vierspurige Schnellstraßen, auf denen 50 km/h gelten soll! Nicht mal kurz, sondern für 30 km! Auch wegen der restlichen Verkehrsschilder weiß man oft nicht, ob man weinen oder lachen soll. Das italienische Verkehrssystem ergibt für mich keinen Sinn, vielleicht kann mich da jemand aufklären. Wieso gibt es dort Verkehrsschilder? Wieso missachten sie fast alle so grob?
Sieht man vom Verkehrssystem ab, hatte ich sonst von Italien auch etwas anderes erwartet. Nun, ich will nicht sagen "erwartet". Ich will mir nicht anmaßen, von einem ganzen Land etwas zu erwarten. Sagen wir, ich hatte ein anderes Bild von Italien. ein romantischeres. Tirol ist wunderbar, aber das Flachland nicht so. Die Ortschaften sind sehr zersiedelt und langgestreckt, allein deswegen kann man da schon wohl schlecht mit 50 km/h durchfahren. Überall stehen viele Werbetafeln und es gibt viele heruntergekommene Betriebe.
In Chioggia am adriatischen Meer waren wir dann baden. Ok, ich war baden. Es war kalt, der Strand war ausgestorben und das Wasser war noch kälter *g*. Naja, es war vielleicht so warm wie die Ostsee am wärmsten Tag des Jahres. Also schon gut. Aber für's Mittelmeer furchtbar kalt. Dennoch ein tolles Gefühl, im Mittelmeer rumzuschwimmen.

San Marino
Spontan haben wir San Marino ins Navi eingegeben. Tatsächlich gab es an der Grenze das übliche Informationsschild, wie schnell man im neuen Land fahren darf.

Schnell erreichten wir auch die Hauptstadt des rund 60 km² großen Staates. Das Land scheint auf einem Berg zu liegen und unterscheidet sich nicht substantiell vom umliegenden Italien. Kein aufwühlender Luxus wie in Monaco, dafür viel Charme. Ein Land, so klein, dass man von der Hauptstadt aus seine Grenzen rumdherum mit bloßem Auge sehen kann und zugleich die älteste bestehende Republik der Welt. Ein besonderes Gefühl, von dort oben bei leckerem Essen den Blick schweifen zu lassen.


Schweiz

Einer der ersten Gedanken, als wir über die Grenze waren: Wow, sind die Straßen hier in gutem Zustand! Das war wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die schweizer Straßen war sogar im Hochbegirge perfekt gepflegt und gewartet. Wobei die Schweiz wohl halb aus Hochgebirge besteht. Überall war reger Betrieb, LKW und Hochspannungsleitungen durchzogen das Gebirge.

Im Supermarkt hab ich dann große Augen bekommen. Das ist ja alles wirklich SO teuer! Und äh... man braucht ja Franken! ganz verplant... na, Kreditkarte tuts auch. Am Parkhausautomaten konnte man aber nicht mit der bezahlen, ein Schweizer hat uns aber einen Franken geschenkt.
weitere Bilder aus der Schweiz


Liechtenstein

Wenn wir schon abenteuerliche europäische Länder besuchen, besuchen wir natürlich auch Liechtenstein! Der Grenzübergang von der Schweiz ist unspektakulär, ein paar Fahnen und Wappen, das wars. Früher hatte Liechtenstein ein Zollabkommen mit Österreich, hat dieses dann aber aufgekündigt und sich der Schweiz angenähert. Deswegen gibt es zu Österreich eine "richtige" Grenze mit Zollbeamten, zur Schweiz hin aber nichts davon. Liechtenstein hat übrigens eine konstitutionelle Monarchie mir parlamentarischer Demokratie. Der Fürst hat einige weitreichende Befugnisse (er kann zB Regierungsmitglieder ohne Angabe von Gründen entlassen), das Parlament muss aber zB an jedem Erlass oder Änderung eines Gesetzes beteiligt sein. Weiterhin gibt es auch viele direktdemokratische Elemente, welche schon zB 1000 zustimmende Bürger anstoßen können.

Über Östereich und Deutschland ging's wieder nach Hause.

Alpen

Den Alpen möchte ich einen eigenen Abschnitt widmen. So eine wunderbare Landschaft!

Ich weiß nicht, über wieviele traumhafte Pässe wir hoch- und wieder heruntergefahren sind. Einmal sind die Straßen da ein Traum zum Autofahren und dann ist die Aussicht umwerfend. Und man wechselt so schnell die Umgebung. Gerade eben noch Schneesturm, schon Sonnenschein im Tal.


Hoch oben in den Bergen ist die Landschaft auch noch so wild, so unverändert. Menschenfeindlich ist es da. Schroffe Felshänge, Schnee, zugefrorene Gebirgsseen. Mit den vier Ringen auf der Motorhaube habe ich im Schneesturm manchmal die Bergkämme abgesucht und mich vorbereitet zu rufen "Die Leuchtfeuer von Minas Tirith, die Leuchtfeuer brennen! Gondor ruft um Hilfe!" um mich in den Schnee zu stürzen, den nächsten Berg zu erklimmen und der ältesten Republik der Welt zu Hilfe zu kommen.


Mod: Titel angepasst. KM

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 11:52

Habt ihr euch spontan n Hostel gesucht, oder vorher die Tour mit Hotels oder so geplant?
Wer lang hat, lässt lang hängen.

shadow.blue

...feiert das Leben.

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 12:05

Ich glaube, ich bin verliebt.
In das Auto
In deine/eure Abenteuerlust
In die Strecke
In das Auto
In deinen Schreibstil
In das Auto

Danke :love:

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Zeiner

Meister

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 12:05

Oder habt ihr wieder stilecht im Auto gepennt? :120:

Danke für den Bericht. Macht irgendwie Lust auf so eine kleine Europatour. :thumbup:

Wie viel Kilometer seid ihr insgesamt gefahren?

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 12:10

Und es war ein Coupe! Ich hatte bis dahin nicht wahrgenommen, dass es den A5 auch als Coupe gibt.
Den A5 gab es zunächst nur als Coupé. Cabrio und Sportback folgten erst (deutlich) später.

msommerk

555-Nase

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 12:14

Vielen Dank für deinen Bericht, es macht immer wieder Spaß von dir Berichte zu lesen.
Ich hoffe im Sommer folgt eine neue Twizyreise ;)
Mieten 2016:
:206:

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 12:21

Neid und Bewunderung. Danke für den schönen Bericht.

peak_me

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 12:42

Zitat

Wie viel Kilometer seid ihr insgesamt gefahren?
Der A5-Tageskilometerzähler hat zwischendrin sich zurückgesetzt, ich glaub das macht er bei 2500 km. Um die 3000 km sind wir gefahren in drei Tagen.

Zitat

Habt ihr euch spontan n Hostel gesucht, oder vorher die Tour mit Hotels oder so geplant?
Wir wusste ja noch nichtmal, wo wir hinfahren geschweige denn wo lang. Spanien stand ja auch noch zur Auswahl und Finnland auch. Dann haben wir Rom ins Navi eingegeben, haben es aber dahin dann nicht mehr geschafft (schaffen wollen). Geplant haben wir also nichts und wie Zeiner schon gut erkannt hat, im Auto geschlafen. Das ging im A5 vergleichsweise gut, nur die elektrische Sitzverstellung hatte ihre Tücken. Wenn man nachts mal die Kopfstütz ein wenig höher fahren wollte, musse man erstmal die ganze Elektronik aktivieren. Navi, Instrumente und Standlicht gingen also an und auch leise das Radio. U.U. ist der andere dadurch also aufgewacht.

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jo.nyc (06.06.2013)

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 12:48

Um die 3000 km sind wir gefahren in drei Tagen.


Auf so Kunden wie dich warten die Vermieter nur :118:
Jaja, ich weiß, UNL ist UNL und jeder kann tun und lassen was er will.

Danke für den Bericht.
When you allow your emotions to dictate your decisions, you make poor decisions.

Zwangs-Pendler

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:19

Ach Jungs, ich bin auch schon 1.500km am Tag gefahren. Wer unschuldig ist, werfe den ersten Stein.
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

20d is ok!

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lieblingsbesuch

Hat den Wegfall des Klinkensteckers überlebt.

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:20

War es das erste mal, dass du die Alpen gesehen hast?

Und wenn ihr im Auto geschlafen habt, wie habt ihr das dann mit eurer Notdurft und dem Duschen geregelt? 3 Tage verkniffen? Was sagte deine Freundin dazu?

An und für sich ja eine gute Idee, jedoch versteh ich nicht wie das gehen soll.
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- Albert Einstein

peak_me

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:32

Zitat

War es das erste mal, dass du die Alpen gesehen hast?
Gesehen hab ich die schon vorher, doch richtig durchgefahren bin ich da noch nicht.

Zitat

Und wenn ihr im Auto geschlafen habt, wie habt ihr das dann mit eurer Notdurft und dem Duschen geregelt? 3 Tage verkniffen? Was sagte deine Freundin dazu?
Auf Toilette muss man ja nun nicht nur, wenn man nicht im Hotel schläft. Da hält man mal bei nem Restaurant an oder fragt sonstwo, Toiletten gibts doch überall. Und Duschen auch. In jeder größeren Stadt gibt's ein Schwimmbad, außerdem findet man Duschen auf Raststätten. Am Mittelmeer gibts oft an den Stränden auch Duschen, in Chioggia haben wir so eine benutzt. Zumal man im Sommer nun auch einfach das nächste Meer, See, Fluss, Bach zum Waschen nehmen kann. In kleinen Gewässern biologisch abbaubares Shampoo verwenden und nicht zu viel benutzen, damit man nicht die Wasserläufer versenkt.
Übrigens ginge das alles auch ohne zivilisatorische Infrastruktur. Man kann ohne Toiletten und ohne Duschen überleben. Eine Rolle Klopapier erweist sich aber auch in der Wildnis als sehr hilfreich. Aber bei einer Autoreise muss man auf sowas ja nun nicht zurückgreifen. Da ist man ja schnell im nächsten Ort. oder nächsten Land. oder wieder zu Hause.

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spooky

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:41

Übrigens ginge das alles auch ohne zivilisatorische Infrastruktur. Man kann ohne Toiletten und ohne Duschen überleben. Eine Rolle Klopapier erweist sich aber auch in der Wildnis als sehr hilfreich.
Audi A5 fahren, aber zum kacken in den Wald. :110: ;)

Geile Aktion, keine Frage. Im Auto schlafen wäre nichts für mich, aber warum denn bitte nicht ... solange du noch den Wald findest, dürfte man auch bei avis nix dagegen haben. ;)

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:42

Vielen, vielen Dank @peak_me: ! Ein absolut toller Bericht. Da bekommt man glatt Lust, spontan dem langweiligen Alltag zu entfliehen.
Leider nicht ohne weiteres möglich, aber deine Impressionen in Wort und Bild lassen mich wenigstens in der Mittagspause davon träumen! :118:

BinMalWeg

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 14:05

Ich finde es einfach nur eine geile Aktion und dann auch noch mit einem passenden Auto :). Das ist einfach spontanität. Erinnert mich als ich früher auch einfach mit jungs weggefahren bin zum Campen usw. Nur heute ist man leider im Beruf eingebunden das solche spontanen Aktionen schwer machbar sind.
Freude am Quatschen mit :206: :118:

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