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chlisasalich

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 13:47

Reklamationsbearbeitung bei Europcar unterirdisch

Für den 22.12. 15:00 Uhr habe ich am 15.12. online mit Prepaid ein Fahrzeug in der Touareg-Klasse gebucht um über Weihnachten zur Familie und anschliessend noch für 4 Tage in ein Hotel an der Ostsee zu fahren. Wegen der Hunde sollte der Wagen viel Stauraum und wegen der angekündigten Wetterverhältnisse Allradantreib haben.Das Geld wurde am 18.12. von meiner Kreditkarte abgebucht. Am 20.12. habe ich noch einmal vorsichtshalber in der Station in Saarbrücken angerufen und man mit einen Q7 avisiert und man würde sich vorher melden, wenn etwas nicht klappen würde. Niemand hat sich gemeldet, also haben wir am 22.12. um 15:00 in der Station gestanden, aber es war kein Fahrzeug der gemieteten Klasse vorhanden. Alternativ wurde mir eine E-Klasse Kombi angeboten, jedoch ohne Allradantrieb und daher kam das nicht in Frage. Ich habe dann noch eine Frist bis zum 24.12. gegeben, mir ein adäquates Fahrzeug zu beschaffen. Es passierte nichts. Also musste meine Frau alleine zur Familie mit der Bahn fahren und ich durfte Weihanchten mit den Hunden alleine zuhause bleiben. Da einer der Hunde sehr groß ist, kam einBahnfahrt nmicht in Frage. Da sich bis zum 26.12. immer noch niemand meldete, musste ich auch das Hotel stornieren, Stornokosten rd. 390€ ! ich habe dann am 28.12. reklamiert und die Rechnungen eingeschickt, mit der bitte um Esatz. Bis zum 08.01. erfolgte keine Reaktion. Dann eine E-Mail, die sich auf meine E-mail vom 23.12. (!) bezog. Hin und her...die Geschäftsführung von Europcar reagiert nicht einmal auf Einschreiben mit Rückschein... bis dann am 21.01. ein Schreiben kam, dass man mir kulanterweise 56€ erstatten wollte und zwar mit folgender Rechnung : Stornokosten+Bahnkosten+telefonkosten+vergebliche Anfahrt = rd.545€ (und jetzt kommts !!!) abzüglich der geplanten Mietkosten rd. 490€ = Kulanzerstattung. Also tatsächliche Kosten minus theoretischer Kosten = Kulanz. Dann kamen noch Argumente wie "... die warme Witterung hätte einen Allrad nicht nötig gemacht...." ( nachweislich engekündigt wurden Minusgrade und Schneefall in der Zielregion) und plötzlich hätte man auch den Wagen unterwegs tauschen können... was mir aber nie angeboten wurde...... Fazit : Anwalt und : Europcar nie wieder !!!!!! :103: :103: :103: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:

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sijuherm

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:03

Sicherlich keine gute Erfahrung und du hast auch das recht mit einem adäquaten Fahrzeug bedient zu werden. Allerdings verstehe ich es nicht, wieso du nur aufgrund des fehlenden Allradantriebs den ganzen Stress (Weihnachten getrennt von deiner Frau, Hotel stornieren) auf dich genommen hast?! Das war ja jetzt kein Urlaub in den Hochalpen, sondern im Flachland. Ich bin der Meinung, das ist auch ohne Allradantrieb machbar. Das jetzt nur die Sicht aus Mieter-Seite..

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JohnDoe

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:06

Ich bin der Meinung, das ist auch ohne Allradantrieb machbar. Das jetzt nur die Sicht aus Mieter-Seite..


Das war auch meine erste Frage, die ich mir beim Lesen gestellt habe. Wenn man nun nicht über Stock und Stein in die Hochalpen fährt, kommt man mit einer heckangetriebenen E-Klasse um Schnee locker voran (gerade wenn etwas Gepäck im Kofferraum ist).

Trotzdem eine unschöne Erfahrung, dass trotz des Angebots den Wagen später zu mieten, kein Allradfahrzeug angeboten werden konnte.

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sean

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:22

Es geht um´s Prinzip: Kunde bestellt etwas und darf erwarten, dass dies auch geliefert wird. Wenn ich eine Kaffeemaschine mit eingebautem Wasserfilter bestelle, diese dann ohne Letzeres mit der Begründung - in Ihrer Region ist ein Filter unnötig - geliefert wird, ist das ziemlich daneben.
Der TE hat explizit ein, nicht gerade günstiges, Allradfahrzeug gebucht und soll mit einer E-Klasse abgespeist werden... naja.
Dann kein Rückruf von der Station und auch keine weitere Kommunikation...
Ich habe manchmal das Gefühl, dass "wir" mit den AVs viel zu umsichtig umgehen.

Bin mir recht sicher, dass EC die Hotelkosten nicht übernehmen wird - es wurde ja ein Fzg. angeboten.

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chlisasalich (24.01.2013)

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:26

Das der Kunde hier nicht die Leistung bekommen hat, die bestellt/bezahlt wurde, steht ausser Frage und das hat ja auch keiner angefochten.

Aber dafür den Weihnachtsurlaub abzusagen und Zuhause trübsal zu blasen ist aus (meiner Mietersicht), doch etwas übertrieben. Vorallem da ja zumindest ein Fahrzeug mit genug Stauraum (E-Klasse T-Modell) für den großen Hund angeboten wurde. Downgrades sind ärgerlich und es sollte mindestens den zuviel gezahlten Betrag erstattet bekommen, aber alles Andere empfinde ich als übertrieben.

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chlisasalich

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:28

Sicherlich keine gute Erfahrung und du hast auch das recht mit einem adäquaten Fahrzeug bedient zu werden. Allerdings verstehe ich es nicht, wieso du nur aufgrund des fehlenden Allradantriebs den ganzen Stress (Weihnachten getrennt von deiner Frau, Hotel stornieren) auf dich genommen hast?! Das war ja jetzt kein Urlaub in den Hochalpen, sondern im Flachland. Ich bin der Meinung, das ist auch ohne Allradantrieb machbar. Das jetzt nur die Sicht aus Mieter-Seite..




Wir haben dort schon einmal Weihnachten verbracht und sind in Schneeverwehungen stecken geblieben. Es hatte also - in der Tat abgesehen vom Prinzip - auch einen Grund, warum wir Allrad wollten

sijuherm

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:34

Es geht um´s Prinzip: Kunde bestellt etwas und darf erwarten, dass dies auch geliefert wird.
Das ist ja auch richtig. Nur muss man eben abwägen und verhältnismäßig handeln. Und selbst wenn Europcar jetzt die entstandenen Kosten komplett übernimmt: Der Urlaub und Weihnachten war trotzdem fürn Arsch. Das wäre es MIR einfach nicht wert gewesen, da ja die Möglichkeit bestand dies zu vermeiden.

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:37

Das der Kunde hier nicht die Leistung bekommen hat, die bestellt/bezahlt wurde, steht ausser Frage und das hat ja auch keiner angefochten.

Aber dafür den Weihnachtsurlaub abzusagen und Zuhause trübsal zu blasen ist aus (meiner Mietersicht), doch etwas übertrieben. Vorallem da ja zumindest ein Fahrzeug mit genug Stauraum (E-Klasse T-Modell) für den großen Hund angeboten wurde. Downgrades sind ärgerlich und es sollte mindestens den zuviel gezahlten Betrag erstattet bekommen, aber alles Andere empfinde ich als übertrieben.

Klar. Ist für mich aber einfach zu subjektiv, weshalb ich die Motivationen anderer ungerne bewerte und mich auf die für mich interessante Geschichte der gefloppten Anmietung beschränke. Sorry für´s OT.

Edit: Ich habe euch damit nicht bewusst angegriffen, lediglich den Fokus etwas mehr in Richtung Fakten lenken wollen.

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:39

Hätte man nicht theoretisch bei einer anderen AV ein gleichwertiges Fahrzeug holen können und die Mehrosten EC in Rechnung stellen können? Europcar gibt ja eine Reservierungsgarantie für die gebuchte Klasse.

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:48

Hätte man nicht theoretisch bei einer anderen AV ein gleichwertiges Fahrzeug holen können und die Mehrosten EC in Rechnung stellen können? Europcar gibt ja eine Reservierungsgarantie für die gebuchte Klasse.
Das haben wir natürlich sofort versucht, aber an einem Samstag um 15:00 waren die anderen AV schon geschlossen. Ich habe soger bei Sixt den "Notdienst" angerufen, aber die hatten auch nicht ähnliches mehr. Und... letztlich habe ich Europcar noch 2 Tage - wir hätten unsere Anreise noch verschoben - gegeben, mir ein Fahrzeug zu beschaffen... Also ich denke, wir haben schon versucht, Schadensminimierung zu btreiben, nur leider erfolglos. Service wäre gewesen, wenn Europcar sich bemüht hätte !

KarlNickel

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:51

Ich will ja nicht den Oberlehrer spielen, aber das Verhalten von Europcar ist durchaus nachvollziehbar: Gebucht wird eine Fahrzeugkategorie, nicht ein bestimmtes Fahrzeug. Selbst wenn dir ein Fahrzeug versprochen wurde, heißt das nicht, dass das zum Zeitpunkt der Abholung zur Verfügung steht. Steht das Fahrzeug der gebuchten Kategorie nicht zur Verfügung, wird Ersatz in Form einen Up- oder Downgrades herangeschafft. Bei einem Downgrade wird zusätzlich die Rechnung angepasst. Diese Vorgehensweise steht in den Mietbedingungen von fast allen Autovermietern - auch in denen von Europcar.

Europcar hat vermutlich deswegen den Mietvertrag von deiner Rechnung abgezogen, weil du ihn nicht storniert hast. Wenn du, statt das dir angebotene Fahrzeug zu nutzen oder den Vertrag zu stornieren, irgendwelche Fristen setzt, ist das deine Sache. Ich finde es ehrlich gesagt auch etwas naiv, dass du von Europcar über die Feiertage irgendeine Reaktion erwartest. Und das Ganze solange eskalieren zu lassen, bis Weihnachten, der Hotel-Urlaub und letztendlich das Geld futsch sind - wegen einer möglichen Schneewehe - ist auch irgendwie "sportlich"...

:110:

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:54

Ich will ja nicht den Oberlehrer spielen, aber das Verhalten von Europcar ist durchaus nachvollziehbar: Gebucht wird eine Fahrzeugkategorie, nicht ein bestimmtes Fahrzeug. Selbst wenn dir ein Fahrzeug versprochen wurde, heißt das nicht, dass das zum Zeitpunkt der Abholung zur Verfügung steht. Steht das Fahrzeug der gebuchten Kategorie nicht zur Verfügung, wird Ersatz in Form einen Up- oder Downgrades herangeschafft. Bei einem Downgrade wird zusätzlich die Rechnung angepasst. Diese Vorgehensweise steht in den Mietbedingungen von fast allen Autovermietern - auch in denen von Europcar.


Das stimmt so aber nicht.

"europcar.de
Kann ich ein konkretes Pkw- bzw. Lkw-Modell aussuchen?

Europcar Fahrzeuge können nur nach Kategorie gebucht werden. Außer im Falle einer offiziellen Bestätigung über die Verfügbarkeit eines speziellen Modells garantiert Europcar nur die reservierte Kategorie."


Garantiert... die reservierte Kategorie. Da ist ein Downgrade ganz und garnicht in Ordnung, kommt aber leider halt immer wieder vor.

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oopsala

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 14:55

Es ist ja so wie fast immer im Leben: am Anfang regt man sich auf, aber irgendwann lernt man, damit zu leben. Ich erinnere mal an meine letzte Miete im Dezember für den Skiurlaub: SFMR bei Europcar gebucht und mit CFMR (C-Max) von Sixt in den Urlaub gefahren. Klar hab ich mich nicht gefreut, aber den Urlaub lass ich mir doch davon nicht verderben. Und die E-Klasse wäre doch absolut o.k. gewesen!?

chlisasalich

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 15:04

Ich will ja nicht den Oberlehrer spielen, aber das Verhalten von Europcar ist durchaus nachvollziehbar: Gebucht wird eine Fahrzeugkategorie, nicht ein bestimmtes Fahrzeug. Selbst wenn dir ein Fahrzeug versprochen wurde, heißt das nicht, dass das zum Zeitpunkt der Abholung zur Verfügung steht. Steht das Fahrzeug der gebuchten Kategorie nicht zur Verfügung, wird Ersatz in Form einen Up- oder Downgrades herangeschafft. Bei einem Downgrade wird zusätzlich die Rechnung angepasst. Diese Vorgehensweise steht in den Mietbedingungen von fast allen Autovermietern - auch in denen von Europcar.

Europcar hat vermutlich deswegen den Mietvertrag von deiner Rechnung abgezogen, weil du ihn nicht storniert hast. Wenn du, statt das dir angebotene Fahrzeug zu nutzen oder den Vertrag zu stornieren, irgendwelche Fristen setzt, ist das deine Sache. Ich finde es ehrlich gesagt auch etwas naiv, dass du von Europcar über die Feiertage irgendeine Reaktion erwartest. Und das Ganze solange eskalieren zu lassen, bis Weihnachten, der Hotel-Urlaub und letztendlich das Geld futsch sind - wegen einer möglichen Schneewehe - ist auch irgendwie "sportlich"...

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Das wäre im prinzip auch nicht ganz falsch, wenn EC auch mit dem Abbuchen des Geldes gewartet hätte, bis sicher ist, dass die damit bezahlte und zugesagte Leistung auch erbracht werden kann. Fakt ist, dass durch den Einzug des Geldes und er Bestätigung der Fahrzeugklasse der Mietvertrag zustande gekommen ist und somit im Vertragsrecht der Tatbestand der Nichterfüllung besteht. Wenn uns ein E-Klasse T-Modell ausgereicht hätte, hätte ich auch mit meinem eigenen Wagen fahren können, der nur 4,9cm kürzer, 1,3 cm schmaler und 0,5 cm niedrieger ist. Das hätte viel Geld gespart. Und die Argumentation für den Abzug der "geplanten Mietkosten" im Sinne von "... das wären Sie ja bereit gewesen auszugeben" ist schlichtweg Hohn!!! Das würde im Umkehrschluss bedeuten : Wären meine Kosten niedrieger gewesen, hätte ich noch Geld an Ec zahlen müsse ?

KarlNickel

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Donnerstag, 24. Januar 2013, 15:06

Das stimmt so aber nicht.

"europcar.de
Kann ich ein konkretes Pkw- bzw. Lkw-Modell aussuchen?

Europcar Fahrzeuge können nur nach Kategorie gebucht werden. Außer im Falle einer offiziellen Bestätigung über die Verfügbarkeit eines speziellen Modells garantiert Europcar nur die reservierte Kategorie."


Garantiert... die reservierte Kategorie. Da ist ein Downgrade ganz und garnicht in Ordnung, kommt aber leider halt immer wieder vor.


Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde das Fahrzeug normal online gebucht. Die Nachfrage bei der Station, welches Fahrzeug den geblockt wurde, stellt für mich keine Garantie dar bzw. kann man sich darüber streiten, ab wann man garantiert ein Fahrzeug erhält (weiß allerdings auch nicht, wie das bei Europcar genau läuft). Nichtsdestotrotz steht in den Mietbedingungen von Europcar, dass bei höhrerer Gewalt keine der Parteien für die Nichterfüllung eines Vertrages haftet. Das gilt IMHO auch für "garantierte" Fahrzeuge. Wenn ein Fahrzeug nicht da ist, ist es eben nicht da. Europcar kann auch nicht zaubern. Wenn man dann seinen Vertrag nicht storniert oder mit dem Downgrade leben kann, bleibt man meines Erachtens auf dem entstandenen Schaden sitzen und muss auf Kulanz hoffen...

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