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Sitzheizung

Fortgeschrittener

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Beiträge: 241

Registrierungsdatum: 11. Februar 2012

Aktuelle Miete: Audi A3 2.0TDI s-tronic

: 45008

: 7.52

: 174

Danksagungen: 1292

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1

Dienstag, 24. November 2015, 17:42

VW Golf 2.0TDI Lounge | Europcar

Vermieter: :202:
Fahrzeug: Volkswagen Golf Lounge
Motor: 2.0TDI, 110KW/150PS
EZ: 08/15
Getriebe: 6-Gang DSG
Exterieur: Unschuldsweiß Pure White
Interieur: Stoff Tartan, schwarz
Verbrauch: 5,6l/100km lt. BC
Fahrzeugklasse: DCAR
Km-Stand Abholung: 22730





Ausstattung:

Sondermodell Lounge: 16“ Alufelgen, 2-Zonenklimaautomatik, Sitzheizung vorn (und der Rest vom früheren Winterpaket), Radio Composition Colour, MFA plus, Multifunktionslederlenkrad, Tempomat, el. Anklappbare Außenspiegel, Licht-/Regensensor, aut. abbl. Innenspiegel, getönte Scheiben hinten, Nebelscheinwerfer, Einparkhilfe vorn und hinten

Zusätzlich: Navigationssystem „Discover Media“ mit CarNet, Bluetooth-FSP und Businesspaket, DSG, 4-Türen

macht einen nachkonfigurierten BLP von 32.495€

Pretext:

Die Hardfacts sind wie immer gleich, die Firmenmiete gibt mir die Basics vor (Premium Compact Automatik), EC bringt wahlweise ein Upgrade oder diese Klasse vorbei. Diesmal gab es einen Vertreter aus DCAR, einen schneeweißen Golf, Sondermodell Lounge. Die Miete fand bereits Anfang November statt, was man daran sieht, dass noch bunte Blätter an den Bäumen hängen, ich habe wie immer versucht auch noch ein paar nette Fotos vom VW zu machen.

Fahrzeug:

Es ist ein Golf, damit ist alles gesagt. Noch dazu der Golf, der im Duden neben dem Reiter „Langeweile“ stehen würde. Eine nichtssagende Farbe, hier unschuldiges Weiß, für die VW 225€ Aufpreis kassiert, kombiniert mit Halogenscheinwerfern und 16“ Alufelgen. Versteht mich nicht falsch, der Golf ist sicher ein grundsolides Auto, aber so wie er dasteht, löst er einfach kein Gefühl aus, ihn besitzen zu wollen. Zudem macht ihn das Weiß kleiner, auf den ersten Blick dachte ich bei der Frontschürze erst an einen Polo.







Innenraum und Platzverhältnisse:





Hier kommen wir zum Positiven des Golfs. Ja, auch hier drinnen ist alles sehr sachlich und nüchtern gehalten, aber jeder Handgriff sitzt. Alles ist tadellos verarbeitet und wirklich alle Tasten und Knöpfe sind qualitativ hochwertig und auch dort, wo man sie vermutet. Die Bedienung der Klimaautomatik mit drei großen Drehreglern ist mustergültig einfach.



Auf allen Sitzplätzen im Golf sitzt man sehr bequem, Unebenheiten in der Straße bringen den Golf nicht aus der Ruhe, lange Autobahnfahrten werden nicht mit Rückenschmerzen beendet. Das Gestühl hat den Test bestanden. Dank des Lounge-Sondermodells ist in diesem Golf auch ein einfach bedienbarer Tempomat, endlich außerhalb des Blinkerhebels, verbaut. Aufgrund des Problems, dass das ACC über 160 respektive 210 den Tempomatbetrieb komplett abstellt bin ich auch froh, dass lediglich die normale GRA an Bord war.



Einen Kritikpunkt jedoch habe ich und das ist der Kofferraum, ich finde ihn für ein Kompaktmodell sehr klein dimensioniert. Beim Einladen meiner Tasche hatte ich gefühlt sogar im A3 Cabrio mehr nutzbaren Bodenstauraum und andere Kompaktmodelle (Honda Civic, Ford Focus) oder Kleinwagen mit Kombiheck (Seat Ibiza ST) können das besser.

Multimedia:

Verbaut war das Navigationssystem „Discover Media“, welches auf dem Touchscreenradio „Composition Media“ basiert. Das System begeistert einerseits mit einer logischen Menüstruktur und einer fixen Reaktionszeit des Monitors. Andererseits dauert die Routenberechnung durch die drei zu errechnenden Routen einen Tick länger als gewohnt. Dies war aber nicht störend und geht mittlerweile vermutlich schneller, als bei den ersten Berichten über dieses System. Was ich persönlich sehr schön fand, war die Radiosenderanzeige mit den kleinen Vorschaugrafiken, das wirkte sehr nett gemacht.



Mit einem Augenzwinkern gesehen und wenn man nach der Nadel im Heuhaufen sucht, dass sich das Einschaltsymbol auf dem Lautstärkeregler mitdreht ist für „OCD-Geplagte“ unästhetisch :107:

Motor, Getriebe und Fahrerlebnis:

Dies ist nun mein 2. 2.0TDI mit 150PS. Den ersten fuhr ich in der manuellen Variante im A3 Cabrio, diesen hier mit DSG im Golf. Bei beiden reicht die Leistung für ein Kompaktmodell locker aus, die Beschleunigung ist gut, genau wie kurze Zwischensprints schnell vonstattengehen. Dabei bleibt der Motor vom Geräusch her angenehm zurückhaltend.

Das DSG schaltet wirklich extrem schnell und unmerklich, jedoch merkt man beim Beschleunigen nichts vom Turbopunch, die Geschwindigkeit steigt quasi linear. Das war beim Audi anders, so vermittelte er auch mehr Fahrspaß.



Durch den Spaßvorteil und auch einen Verbrauchsvorteil (5.0 vs. 5.6l/100km) würde ich bei einem Privatkauf den Schalter vorziehen. Die DSG-Variante ist bei hohem Autobahnanteil mit Staus jedoch wesentlich entspannter zu fahren.

Die Lenkung ist für ein VAG-Produkt angenehm straff und direkt, ich hatte mit dem Golf keinerlei Probleme durch enge Kurven zu zirkeln. Das Fahrwerk fühlt sich in jedem Geschwindigkeitsbereich sehr sicher und ausgewogen an.

Fazit:

Eigentlich reichen vier Buchstaben: G-O-L-F. Der Wagen ist in der Standardausführung recht bieder, macht eigentlich nichts verkehrt, dafür aber vieles richtig und lässt sich all das gern gut bezahlen. Zudem können meine Kritikpunkte eigentlich gleich bei der Bestellung verbannt werden. Wem der Golf zu langweilig ist bestellt sich Xenon und R-Line, wer mehr Platz braucht macht sein Kreuzchen beim Variant, wer sparsamer unterwegs sein will kauft einen Bluemotion.

Wer also einen Kompaktwagen sucht, der der eierlegenden Wollmilchsau nahekommt, einen prall gefüllten Geldbeutel für VW-Preise und Sonderausstattungen mitbringt und kein Problem damit hat, dass dieses Modell nun garantiert kein Einzelstück auf Deutschlands Straßen ist – Golf – go for it.

Wer mehr auf ausdrucksstärkeres Design steht, für den gibt es im VAG-Konzern die Alternative Seat Leon, aber auch außerhalb buhlen Fahrzeuge wie der Mazda 3 oder der nächste Renault Megané mit schickem Design um die Kundengunst. Beim praktikablen Nutzen liegt die (recht unschöne) aktuelle Generation des Honda Civic und die (schicke) Vorgängergeneration weit vorn. Das Angebot in der Kompaktklasse ist groß und hier findet jeder Topf seinen automobilen Deckel

Natürlich folgen jetzt auch noch die restlichen Bilder des Golfs in der wunderschönen Herbstszenerie:











Ich hoffe euch haben Bericht und Bilder gefallen und wenn ihr noch Fragen zur Miete habt, dann immer her damit, ich versuche sie gern zu beantworten.

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Dienstag, 24. November 2015, 18:03

Schöner Bericht über ein langweiliges Auto. Golf bleibt Golf, aber das hast du selbst ja sehr gut beschrieben. Danke auf jeden Fall auch für die tollen Fotos! :)

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