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Mittwoch, 5. Dezember 2012, 18:54

Volvo XC70 D4 AWD "Kinetic" | Hertz Jena

Volvo XC70 D4 AWD "Kinetic" | Hertz Jena

Es zählen der Weg und das Ziel






Anmietung
Da ich meinen Range Rover Westminster (Langzeitmiete bei Hertz) für zwei Tage an jemanden abgab, der einen Bootsanhänger mit knapp 3 Tonnen ziehen möchte und dafür ein entsprechendes Fahrzeug benötigte, brauchte ich einen passenden Ersatz, der mir sowohl ausreichend Platz als auch Wintertauglichkeit bieten kann. Da der gewünschte Audi A6 3.0 TDI quattro zum vorausgesetzten Zeitpunkt noch nicht verfügbar war und auch das Platz-Kriterium kaum erfüllt hätte, entschied ich mich zwischen einem neuen Mercedes-Benz E220 CDI T-Modell (das mir bereits bekannt war) und einem Volvo XC70 D4 AWD "Kinetic" schließlich für den Volvo. Beides Gruppe V bei Hertz, aber das nur anbei. Also fix günstigen Mietvertrag für zwei Tage gemacht und losgefahren.





Exterieur
Bei dem Volvo XC70 handelt es sich wohl um etwas, das man am besten als Crossover bezeichnen kann. Wem der Audi A6 Allroad ein Begriff ist, der weiß, dass ein Kombi durch mehr Bodenfreiheit und optische Offroad-Insignien nicht unbedingt zu einem schöneren Auto wird. Den praktischen Nutzen kann man dem Volvo aber kaum aberkennen: schon von außen lassen die kantigen und doch stilistisch durchaus gefälligen Formen die Vermutung zu, dass im Innenraum ausladender Laderaum und Platz vorherrschen. Insgesamt wirkt das Design des Volvo sehr unauffällig, nicht aufsehenerregend. Die LED-Heckleuchten fallen noch am ehesten ins Auge, die Front ist wenig einprägsam, die Scheinwerfer sind in freundliche Augen gebettet. Durch die XC-Dachreling, die XC-Felgen und die beiden ovalen Doppelendrohre verheißt er jedoch zumindest von außen auch Fahrvergnügen und einen Hauch Sportlichkeit.


Interieur

Hier setzt sich der erste äußere Eindruck fort: der Innenraum des Volvo XC70 ist nüchtern. Zwar wirken die verabeiteten Materialen durchaus wertig, haben eine gute Haptik, doch das einfache dunkle Leder, die rauen Oberflächen aus einem (wenn auch guten) Kunststoff und die Aluminium-Einlagen versuchen gar nicht erst, ein besonderes Flair zu beschwören. Der Volvo XC70 soll ein Pragmatiker sein und das ist er auch. Man findet genügend Ablagen, Cupholder, der Arm ruht bequem auf einer Armlehne unter der sich ein USB-Anschluss (auch komaptibel mit dem weißen Apple-USB-Kabel) und ein AUX-Anschluss sowie ein kleines Fach befinden. Hinter der "schwebenden" Mittelkonsole (diese geht in einem Bogen vom Navi nach unten zum belederten, beleuchteten Automatik-Wählhebel) befindet sich eine weitere Ablage, die man jedoch gar nicht wahrnimmt, weil ja die Mittelkonsole davor liegt. Ambientes Licht im Sinne von Ambiente gibt es nicht, die Fußräume sind jedoch ausgeleuchtet, durch das elektrische Glas-Schiebe-Hubdach dringendes Tageslicht wertet den Innenraum noch ein wenig auf.


Die Sitze nehme ich als äußerst bequem wahr, man sitzt recht weich gepolstert - Seitenhalt bieten sie kaum aber den braucht der typische Volvo-Fahrer auch nicht. Die Oberschenkelauflagen könnten etwas länger sein, die Kopfstützen sind in der Höhe nicht verstellbar: bei mir 1,83 großem Fahrer ist das völlig in Ordnung, hat man jedoch einen größeren Oberkörper oder eben einen langen Hals, kann es schon vorkommen, dass die Kopfstütze nicht mehr bequem dort den Kopf stützt, wo sie sollte. Die Sitzposition ist im Vergleich zu vergleichbaren PKW (unabhängig von der höheren Bodenfreiheit) ungewohnt hoch. Wenn man aus einem Audi A6 in den XC70 steigt, hat man das Gefühl etwas exponiert zu sitzen. Mit Komfortsitzen von BMW natürlich auch nicht zu vergleichen. Aber einfach ein guter, bequemer Sitz für lange Strecken.

Das Multifunktionslederlenkrad fasst sich gut an, wenngleich ich jedoch kein Freund von solchen Vier-Speichen-Lösungen bin, liegen die Tasten darauf doch alle gut erreichbar, Schaltwippen hingegen wird man vergeblich suchen. Hinten sitzt man gut, wenn auch etwas langweilig - außer dem Laderaumgitter im Rücken und dem Zigarettenanzünder vor einem gibt es wenig zu sehen, die Beinfreiheit ist jedoch, wie erwartet, gut und die Mittelarmlehne mit Cupholdern ebenfalls recht praktisch.




Fahrgefühl

Der Volvo XC70 D4 AWD weist "nur" 163 PS nebst 420Nm Drehmoment auf. Das klingt auf dem Papier nicht viel und es ist auch nicht viel. Diese Leistung generiert der D4 aus dem gleichen 2,4l 5-Zylinder Dieselmotor, auf den auch der größere Bruder D5 zurückgreift. Das Drehmoment liegt schon bei niedrigen 1.500U/min an, weniger U/min hat der Volvo auch selten. Die 6-Gang Geartronic Automatik mit dem beleuchteten Wählhebel sortiert die Gänge gut aber nicht perfekt. Der Aluminum-Fünfzylinder sorgt für einen kernigen Sound, hinter dem die Leistung dann etwas zurückbleibt. Mir persönlich wäre ein dezenterer Motor durchaus recht, weil er selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten und geringen Beschleunigungen oft unangenehm hochdreht (2.500-3.000U/min) und dann doch recht laut und angestrengt klingt. Auch das gefühlt sehr weiche und daher etwas schwammig daherkommende Fahrwerk leistet zwar seinen Beitrag zu einer komfortablen Fahrt, sagt mir aber wenig zu. Man bekommt so gar keine Rückmeldung von der Straße, sondern schwimmt dahin - eine Verstellmöglichkeit (das sog. 4C-Fahrwerk) war hier nicht verbaut.

Ein Lob verdient jedoch das Fahrassistenzpaket Plus mit dem Abstandstempomaten, dem Totwinkel-Warner (BLIS) und dem Driver Alert, nebst City Safety. Der Abstandstempomat hält immer einen sicheren, gefühlt etwas zu großen, Abstand zum Vordermann. Dieser Abstand lässt sich in vier Stufen am Lenkrad regeln. Ich verwende immer den "kürzesten" Abstand. Die Geschwindigkeit kann in 5km/h Schritten ebenfalls am Lenkrad gewählt werden. Positiv fällt auf, dass der Tempomat sehr harmonisch bis zum Stillstand bremst, auch, wenn der Vordermann plötzlich auf eine andere Spur ausschert und sich noch ein bereits stehendes Auto dahinter befindet. Hier kommt eine technologische Abweichung dem Volvo zu Gute: er arbeitet im Gegensatz z.B. zur S-Klasse mit nicht zwei Radarfrequenzen für nah und fern, sondern mit einem Fernradar und einer Nahbereichskamera, welche auch bei stehenden Objekten (Autos oder Wänden etc.) eine entsprechende Reaktion ermöglicht. So kann der Volvo auch aus dem Stand mittels Lenkrad-Taste (Resume) wieder anfahren, nachdem er bis zum Stillstand gebremst wurde. Das ist sehr bequem und dank der Nahbereichskamera auch für den Stadtverkehr bzw. Stausituationen gut geeignet (ohne diese Eignung den anderen Systemen absprechen zu wollen! auch die Wettbewerber erreichen nur mit Radar und ohne Kameras sehr gute Resultate, am besten gefällt mir das System bei BMW, das im Volvo ist jedoch auch sehr praxistauglich), auf der Autobahn und Landstraße fährt es sich damit ebenfalls gut, weil der Volvo bei freier Bahn auch ausreichend bis zur gewählten Geschwindigkeit beschleunigt, ohne die anderen zu behindern (a la Infiniti). Der Totwinkelwarner und der Spurverlassenswarner tuen ihr Übriges, um zu einer sicheren Fahrt beizutragen. Sogar Fußgänger kann die Kamera im Volvo bis zum Geschwindigkeiten von 35km/h erkennen und bis zum Stillstand bremsen, wenn der Fahrer dies nicht tut. Das System ist bei allen Witterungen und Lichtverhältnissen sehr zuverlässig, was mich insbesondere in Hinblick auf den Totwinkelwarner anfangs sehr verwunderte, weil dieser nicht mit Infrarot (wie bei BMW), sondern mit zwei Kameras in den Außenspiegeln arbeitet. Doch man kann sich sehr gut auf alles verlassen!

Ebenfalls gefallen hat mir die Verkehrszeichenerkennung via Kamera. Das einzige Manko: sie greift nicht auf Kartendaten zurück, fährt man also in einem Bereich los, wo keine Schilder stehen, wird auch kein Limit erkannt. Danach werden aber sehr zuverlässig Tempolimits (auch temporäre), Überholverbote, sogar verkehrsberuhigte Bereiche u.ä. erkannt und im monochromen Info-Display eingeblendet. Durch das fehlen von Kartendaten sind auch seltener falsche Geschwindigkeiten ausgewiesen. Wird auf einer Landstraße aber z.B. 70km/h aufgehoben, zeigt der Volvo freie Fahrt an - obwohl ja nur 100km/h erlaubt sind. Also auch hier ein gutes System, dass den Fahrer aber nicht völlig ersetzen kann - ihn aber gut unterstützt!

Für alle, die den Abstandstempomaten nicht mögen, gibt es noch eine farbige Abstandsanzeige in Form eines Heads-Up-Displays, welche bei geringem oder gefährlich geringem Abstand zum Vordermann mittels orangener oder roter Lichter in der unteren Frontscheibe warnt.

Trotz der geringen Motorleistung hat der XC70 genügend Leistungsreserven für Überholmanöver auf der Landstraße und bis zum einem gewissen Tempo auch auf der Autobahn. Hier sollte man jedoch nicht schneller als 160-180km/h fahren, weil es dann sehr laut wird.

Der Allrad-Antrieb AWD (elektronische Haldex-Kupplung der 4. Generation) kann überzeugen. Kennern von frontgetriebenen Volvos wird sofort auffallen, dass der Wagen weniger an der Vorderachse reißt, auch Bremsmanöver wirken souveräner (was auch ein Verdienst der hydraulischen Bremse ist, die selbst mit dem kleinen Zeh betätigt werden könnte). Auf einer verschneiten Ebene und mit deaktivierter DSTC hatte ich viel Spaß und Grip. Auch bei steiler Bergauf und Bergabfahrt (hier kommt auf Wunsch noch die Hill-Descent-Control zum Einsatz) hat man damit stets ein Gefühl der Sicherheit. Insgesamt ist das Fahrgefühl stets sehr sicher, beinahe etwas beruhigend. Man wird automatisch zu einem vernünftigen Fahrer.





Sonderausstattung
Es handelt sich bei diesem Volvo XC70 D4 AWD um eine "Kinetic"-Version mit

- hydraulischem Bremsassistent und adaptiven Bremsleuchten
- Gepäckraumgitter
- HDC Bergabfahrhilfe
- Fahrassisstenzpaket Plus: Totwinkel- und Spurverlassenswarner, Abstandstempomat bis 200km/h, City Safety, Driver Alert, HUD
- elektromechanischer, automatischer Parkbremse
- SIPS-Airbags, WHIPS-Schleudertrauma-Schutz und Durchtauchschutz in den Sitzen
- Audiopaket mit AUX- und USB-Schnittstelle, 6 Lautsprecher, 4x20 Watt
- Klimaautomatik
- automatischer Heckklappe
- Glas-Schiebe-Hub-Dach
- Festplatten-Navigation
- Einparkhilfe hinten, optisch und akustisch
- Verkehrszeichen-Erkennung
- Fernlichtautomatik (die im Übrigen sehr gut arbeitet)
- KEIN (!) Bi-Xenon, also auch kein Kurvenlicht

zum Preis von ca. 55.000 €.


Fazit
Der Volvo XC70 D4 AWD "Kinetic" ist ein sehr pragmatisches Fahrzeug: er tut, was er soll, er fährt sich gut und bequem, es passt viel hinein, er ist sicher bei allen Witterungen und auf allen Untergründen, es können 4-5 Personen komfortabel damit reisen, er ist geeignet für größere Strecken und für viel Gepäck, er hat zahlreiche Assisstenzsysteme, einen Allrad-Antrieb und vieles mehr - doch eines vermag er nicht: zu begeistern. Es bleibt ein sehr nüchternes Auto, das durchaus gefallen kann aber hinter dem Feuerwerk zurückbleibt, dass ein Audi A6 Allroad optisch abbrennt. Wenn man sich jedoch damit abfinden kann, ein unauffälliges Auto zu fahren, findet man in dem Volvo einen sparsamen, tüchtigen, sicheren und gemütlichen Begleitern in vielen Lebenslagen und in jeder Jahreszeit. Er strahlt skandinavische Ruhe und Gelassenheit aus, gepaart mit einem Quätchen Wagemut und Sportlichkeit die sich in der XC-Ausstattung widerspiegeln.





Pro:
+ ausreichende Motorisierung mit überwiegend harmonischer 6-Gang-Automatik
+ komfortabel dank bequemen Ledersitzen und sehr weicher Fahrwerks-Abstimmung
+ sicher bei jeder Witterung und auf jedem Untergrund dank permanentem Allrad-Antrieb mit elektronischer Haldex-Kupplung der 4. Generation
+ gute Lademöglichkeiten (ebener Ladeboden, weit öffnende, automatische Hecklappe, kastenförmiger Laderaum, umklappbare Rücksitze, Laderaumgitter
+ iPod-Anschluss

Kontra:
- schwammiges Fahrwerk, wenig Rückmeldung von der Lenkung
- Motor gelegentlich laut und zu kernig
- Audioanlage bei hoher Lautstärke etwas klapprig
- sieht nicht prollig aus :D
- Verbrauch aufgrund des hohen Leergewichtes und des weit gespreizten 6. Ganges nicht gerade niedrig: 9,0l, schon der Hersteller knappt 7l an, klar, dass man da mit 8-10l dabei ist


Technische Daten:

Leergewicht: 2.000kg
Motor: 2,4l D4 5-Zylinder Turbodiesel aus Aluminium mit 163 PS und 420Nm
Höchstgeschwindigkeit: 195km/h (mit Automatik)
0-100km/h: 10,8sec
Drehmoment: 420Nm (1.500-2.500 U/min)

Permanenter Allrad-Antrieb, Elektronisch Haldex-Kupplung mit InstantTraction (4. Generation)

6-Stufen-Automatik mit Sportprogramm/manuellem Modus

Verbrauch, Diesel: 9,0l kombiniert



Ich bin trotz aller Mankos froh, die zwei Tage ohne den Range Rover mit diesem Volvo überbrücken zu können. Eine E220 CDI als Alternative wäre dann doch arg langweilig gewesen, der Volvo wirkt trotz über 16.000km noch sehr neuwertig und kann mit den vielen, überraschend gut funktionierenden, technischen Spielereien punkten. Ein sehr vernünftiges Auto.

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Mittwoch, 5. Dezember 2012, 19:10

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht und vor allem die Bebilderung des selben.

Für mich sind diese Crossover-Modelle der Inbegriff des (modernen) Förster-Fahrzeugs.
Insofern: 1a Location für die Fotos ausgesucht! :thumbsup:
Umwege erhöhen die Ortskenntnis :)

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LZM (05.12.2012)

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Mittwoch, 5. Dezember 2012, 19:26

Insofern: 1a Location für die Fotos ausgesucht! :thumbsup:
Nun, Jena liegt in einem Tal - ich bin also einfach "auf den Berg" gefahren" :D
Wollte den Allrad eh mal im Schnee testen...

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nobrainer (05.12.2012)

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Paolo Pinkel

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Mittwoch, 5. Dezember 2012, 19:27

Wird auf einer Landstraße aber z.B. 70km/h aufgehoben, zeigt der Volvo freie Fahrt an - obwohl ja nur 100km/h erlaubt sind. Also auch hier ein gutes System, dass den Fahrer aber nicht völlig ersetzen kann - ihn aber gut unterstützt!
Ist doch komplett korrekt (Tempolimit aufgehoben, außerhalb geschlossener Ortschaft), das Denken sollte man schon beibehalten. http://dejure.org/gesetze/StVO/3.html

Ansonsten danke für den Bericht.

svaeni

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Mittwoch, 5. Dezember 2012, 19:28

Vielleicht bin ich da in der Unterzahl, aber ich finde den Wagen echt gelungen (zumindest von außen), ich mag aber auch den V70 sehr gern.

Danke für den Bericht!
Maach et joot, ävver nit zo off!

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Mittwoch, 5. Dezember 2012, 19:28

Ein echter Kombi. Es ist schon toll, dass Volvo -mittlerweile zwar unter amerikanischer Führung- niemals von der Form der 240er Serie abgerückt ist und das konsequent weitergeführt hat. Ich hatte damals einen 945er 2.3 Automatik als Privatwagen und muss sagen, dass zuladungstechnisch im Kombibereich nichts mehr auch nur annährend an diesen Hintern gekommen ist! Leider ist ja heutzutage alles irgendwo abgerundet, wie man auch hier beim XC sieht. Aber ich finde es schön, dass man immer die Gene von den ersten Baureihen sieht.

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Mittwoch, 5. Dezember 2012, 19:48

Ein echter Kombi. Es ist schon toll, dass Volvo -mittlerweile zwar unter amerikanischer chinesischer Führung- niemals von der Form der 240er Serie abgerückt ist und das konsequent weitergeführt hat. Ich hatte damals einen 945er 2.3 Automatik als Privatwagen und muss sagen, dass zuladungstechnisch im Kombibereich nichts mehr auch nur annährend an diesen Hintern gekommen ist! Leider ist ja heutzutage alles irgendwo abgerundet, wie man auch hier beim XC sieht. Aber ich finde es schön, dass man immer die Gene von den ersten Baureihen sieht.


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Mittwoch, 5. Dezember 2012, 19:56

Ist doch komplett korrekt (Tempolimit aufgehoben, außerhalb geschlossener Ortschaft), das Denken sollte man schon beibehalten.
Das Tempolimit von 70km/h wurde in dem Fall zwar aufgehoben, allerdings gilt ja dann gem. § 3 StVO Abs. 3 Nr. 2 c) auch ein Tempolimit von 100km/h. Unabhängig davon ob man denkt oder nicht, ist das nicht mit einer Aufhebung (wie etwa auf der Autobahn) gleichzusetzen, wo diese Geschwindigkeitsbeschränkung nicht gilt.

Grundsätzlich hast du natürlich völlig Recht und das ist auch meine Meinung: diese Systeme ersetzen einen Fahrer nicht, sie unterstützen ihn nur. Aber bei BMW z.B. wird bei einer Aufhebung auf der Landstraße immer noch das Limit von 100km/h angezeigt. Das finde ich schon schöner :-)
Ansonsten hat das System im Volvo aber, wie beschrieben, sehr gut gearbeitet und mir stellenweise sogar besser gefallen als bei den Wettbewerbern.

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Donnerstag, 6. Dezember 2012, 12:53



Hier noch ein aktuelles Foto: bin selbst überrascht, wie viel dank ebenem Ladeboden rein passt: ca. 10 Kisten Wasser, 10 Kisten Saft, 2 Gasflaschen, mehrere Kisten Vita Cola, mehrere Kisten Energy, ein Müllbeutel voller Pfandflaschen... und es ist noch Platz :-)

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Donnerstag, 6. Dezember 2012, 14:32

...und ich dachte immer, hier werden LAderaummasse in Evian-Kisten gemessen?!

Nochmal zurueck auf Anfang, bitte :P
wer reitet so spaet durch Eis und Gischt? Schietwetter, aber macht mir nischt!

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Donnerstag, 6. Dezember 2012, 17:25

...und ich dachte immer, hier werden LAderaummasse in Evian-Kisten gemessen?!
Das war mir nicht bekannt :D
Die hätte ich auch nicht zur Hand gehabt ;-)
War eher ein spontanes Foto. vom Range Rover war ich es ja gewöhnt und daher vom Volvo positiv überrascht. Rückwärts vom Großmarkt das gleiche (wieder ohne Evian-Kisten) aber voll bis unters Dach und noch Platz..

Nachher versuche ich, 15 Stühle damit zu transportieren, beim Range Rover haben die allein hinten rein gepasst (also nicht ineinander stapelbare, sondern solche alten Holzstühle), mal gucken wie's beim Volvo aussieht.. und morgen Abend habe ich dann auch den großen Range wieder.

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Dienstag, 11. Dezember 2012, 19:32

Danke für den sehr ausführlichen Bericht. Ich finde den V70 bzw auch den XC 70 ebenfalls sehr schön. Mir gefällt das nüchterne, skandinavische Design ausgesprochen gut.
...und ich dachte immer, hier werden LAderaummasse in Evian-Kisten gemessen?!

Nochmal zurueck auf Anfang, bitte :P


Übrigens sind es Volvic-Kisten. :D
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