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barea

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Freitag, 17. Januar 2014, 21:07

Jeep Liberty | Hertz Dallas Fort-Worth Airport

Anmietstation: DFW Airport
Rückgabestation: DFW Airport
Gebuchte Klasse: IFAR / Q4
Erhaltene Klasse: IFAR / Q4
Dauer: 9 Tage
Preis: 35 Dollar je Tag
Stand bei Abholung: 36.185 Meilen / 58.234 km
Gefahren: 1.555 Meilen / 2.502 km
Getankt: 84,121 Gallonen / 318,43 Liter
Durchschnittlichsverbrauch: 12,73 Liter/100 km
durchschnittlicher Treibstoff-Preis: 3,120 Dollar je Gallone / 60,7 Euro-Cent je Liter


Ausstattung:
Automatik-Getriebe, Tempomat, Sirius Satelliten-Radio.

Anmietung:
Für 9 Tage in Texas brauchte wir ein Auto. Beim letzten Besuch in Dallas hatten wir einen Nissan Altima, dieses Mal wollte ich mich nicht Fühlen wie Mr. Bean in seinem Mini. Daher wurde IFAR reserviert. Neben einem RAM ist man dann immer noch klein, aber wenigstens bei 2/3 der Fahrzeugen auf Augenhöhe.
Nach 11h Flug und dem kurzen Transfer zur Mietwagen-Areal wartete gegen 15:30 Uhr Ortszeit schon der Hertz Counter. Zwei Angestellte und kein Kunde in der Schlange. Der Blizzard an der Ostküste hat den Flugbetrieb ganz schön durcheinander gebracht, ich denke dass daher etwas weniger los war.
Die Mitarbeiterin hatte nach kurzem Blick in den Monitor einen Jeep Liberty für mich und zeigte dem Weg zum Parkdeck nebenan. Kein Versuch, Versicherungen oder Upsells zu verkaufen. Ich hatte aber Lust auf etwas anderes und fragte nach Alternativen im SUV-Segment und den dazugehörigen Preisen. Die Dame konnte mir einen Cadillac Crossover / SRX anbieten. Als Preis nannte sie 85 Dollar. Ich wollte schon zusagen da kam ein „each day“ hinterher. Bitte was? Ich habe für den Liberty 35 Dollar je Tag bezahlt, Ihr „Angebot“ waren also insgesamt 120 Dollar je Tag. Ich hatte schon vor der Reservierung einen Blick auf den SRX geworfen. Daher wusste ich, dass ich den Wagen mit meinem USA-Promo-Tarif für ca. 100 Dollar je Tag bekommen hätte. Da fand ich ihr "cheaper as normal" ziemlich frech. Schon weniger interessiert sagte ich, dass dies zu teuer sei und fragte nach einer weiteren Alternative. Dann wurde noch der Nissan Pathfinder angeboten für weitere 45 Dollar je Tag. Dieser ist in der Kategorie FRAR eingeordnet. Bekommen hätte ich dies vorab gebucht für einen Tagespreis von 60 Dollar, sie bot ihn jetzt für insgesamt 90 Dollar je Tag an.
Da hab ich mich dann freundlich bedankt und nach der Parkplatz-Nummer vom Liberty gefragt.

Der Stand dann in Grau in einem gut gefülltem Parkdeck (Blizzard und so). In der Choice-Line waren keine SUVs zu finden, auf den anderen Plätzen waren aber schon ein gutes halbes Dutzend. Naja, sei's drumm.

Zum Fahrzeug selbst:
Der Liberty wirkte recht globig und altbacken, hatte aber bequeme Sitze und für zwei Reisende auch definitiv genug Platz für Koffer und Co. Leider waren die hinteren Scheiben nicht verdunkelt, sodass wir unser Gepäck unterwegs zumindest mit den Flugzeugdecken ein wenig versteckten.
Man konnte per Schalter zwischen 2WD und 4WD wählen, 4WD habe ich während der rund 2.500 km nicht ein einziges Mal aktiviert. In Verbindung mit den Geschwindigkeits-Beschränkungen von 75 mph (rund 120 kmh) brachte dies dennoch keinen geringen Verbrauch, am Ende standen mit fast 13 Litern je 100 Kilometer ein recht hoher Wert zu buche. Das hätten etwas moderne Fahrzeuge der SUV-Klasse sicher besser hinbekommen. Durch die geringen Sprit-Preise in Texas (rund 60 Euro-Cent je Liter) lies sich das aber einigermaßen Verschmerzen.

Störungen traten während der neun Tage nicht auf. Der Liberty machte eine souveräne Figur, egal ob in Downtown, auf der Interstate oder am befahrbaren Strand in Padre Island. Auch der Drogenhund der US-Behörden hatten kurz hinter der mexikanischen Grenze keinerlei Beanstandungen und lies den Jeep nach kurzem Schnuppern in Ruhe.

Die Rückgabe verlief unkomplizert: Abstellen, ein Mitarbeiter geht kurz ums Auto, gibt den Meilenstand in sein PDA ein und druckte dann sofort die Quittung aus.

Fazit:

Ich hab bekommen, was ich reserviert hab. Und das Sirius-Radio war ein nettes extra. Dennoch gibt es große Abzüge in der B-Note. Die Vorstellungen von mir und der Dame am Counter gingen beim Thema Upsell leider mehrere hundert Dollar auseinander. Da die mir entgegengebrachten Angebote den frei verfügbaren Online-Preis um 180 bzw. 270 Dollar überstiegen, geht das für mich stark in Richtung rip-off. Hätte ich nicht die Klasse reserviert, die ich mindestens fahren wollte, hätte mir die Dame eventuell den Urlaub verdorben. So blieb ein 10 minütiges Ärgern gefolgt von einer soliden Vorstellung des Liberty.


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