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gwk9091

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Dienstag, 8. April 2014, 22:30

Mercedes Benz S 350 BlueTec | Hertz Langenfeld

KM-Stand Abholung: 2.700
Gefahrene Kilometer: 260
Erhaltene Klasse: Z6 laut Rechnung / K laut Schlüsselanhänger
Erhaltenes Fahrzeug: Mercedes Benz S 350 BlueTec (kurzer Radstand)
Motor: V6-Dieselmotor mit 2.987 ccm Hubraum und 190kW (258PS), 620 nM Drehmoment zwischen 1.200 und 2.400 rpm, Beschleunigung auf 100 km/h in 6,8 Sekunden
Ausstattung: Park-Paket, Diebstahlschutz-Paket, Keyless-Go-Paket (ohne Knopf), Memory-Paket, Fahrassistenz-Paket, Sitzkomfort-Paket (Massagesitze vorne), Sonneschutz-Paket, LED-Intelligent-Light-System, 18-Zoll-Felgen, Einstiegsleisten beleuchtet, Panorma-Schiebedach, Klimatisierung im Fond, Servoschließen, Doppelcupholder, Ambientebeleuchtung, Sitzklimatisierung vorne und hinten, Memory hinten, Multifunktionslenkrad in Holz-Leder-Ausführung, Burmester Surround-Soundsystem, Nachtsichtassistent plus
Fahrzeugpreis: 111.265 Euro (80.920 Euro Grundpreis)
Bereifung: 18-Zoll-Winterreifen (bis 240 km/h)
Durchschnittsverbrauch: etwa 10,6 l / 100km

Reservierung / Abholung

Wie das so ist im Leben eines Automieters: Da will man unbedingt die neue S-Klasse fahren und kann aber nirgends eine auftreiben. Auch die tollen Leute meiner Hertz-Stammstation können nur Jaguar XJ anbieten.

Zwei Wochen später will man eigentlich nur ein paar Kilometer zu einer Hochzeit zurücklegen und dabei vier Leute transportieren. Daher hatte ich schon länger FDAR reserviert. Meine Mitfahrer kennen mich natürlich und machen schon Witze, dass für eine Hochzeit ja mindestens ein Rolls-Royce drin sein müsse. Ich muss schon beschwichtigen, dass es wohl nur eine alte klapprige C-Klasse geben würde (aber für die 50km wird es wohl gehen).

Da sitzt man dann am Vorabend der Anmietung bei der Arbeit und erhält eine E-Mail von Hertz, ich möge mich doch einmal melden. Na nu, was kommt jetzt? Ja, ich hätte doch vor zwei Wochen eine S-Klasse haben wollen. Ob ich immer noch interessiert sei? Klar doch, wir einigen uns auf einen Aufpreis und schon kann ich pünktlich am nächsten Morgen das einzige Fahreug auf dem Hof entgegennehmen.

Mercedes Benz – Klasse S wie Super, Souverän oder Suboptimal?


Wie es der Zufall so will, kam ich vor etwas mehr als drei Jahren bei eben jener Hertzstation zum dem Vergnügen, den Vorgänger der aktuellen S-Klasse fahren zu können (Mercedes Benz S 350 BlueTec | Hertz Langenfeld). Da ich in 2011 die S-Klasse doch häufiger gefahren bin, versuche ich mal die beiden Versionen zu vergleichen. Mit den Modellen der Mitbewerber (BMW 7 und Audi 8) kann ich keinen fairen Vergleich anstellen.

S wird noch einmal ein Wunder geschehen

Eine neue S-Klasse sorgt natürlich immer für entsprechende Aufmerksamkeit bei den Auto-Journalisten. Da werden die Herrschaften wieder in südliche Länder gekarrt, in Luxus-Hotels ans Büffet geladen und dann mit einer bis zum Rand mit allerlei Schnickschnack gefüllten S 500 L für ein paar Stunden allein gelassen. Das Rauschen im Blätter- und Bitwald berührt einen notgedrungen, auch wenn man eigentlich keine entsprechenden Publikationen konsumiert.

So kam es, dass auch ich davon erfuhr, dass irgendeine - sicher total objektive - ADAC-Publikation (war doch der ADAC, oder?) die neue S-Klasse mehr oder weniger glatt hat durchfallen lassen. Na ja, ein paar Punkte hinter dem BMW 7er eingereiht hat, um fair zu bleiben.

Was war geschehen? Waren die Austern am Büffet schlecht? Oh nein, die neue S-Klasse fährt sich irgendwie schlechter als die alte und hach die Bedienung. Das ist bei BMW alles viel besser (der Kaviar?)

Mir doch egal, was der ADAC schreibt. Aber ich war natürlich gespannt, ob ich es so ähnlich sehen würde. Eine neue S-Klasse, die irgendetwas schlechter macht als das Vormodell wäre in der Tat eine Art Wunder.

Ein erster Blick von Außen

Lassen wir einfach mal die Bilder sprechen: Oben die neue und unten die alte S-Klasse. Natürlich hat das neuere Modell die hübscheren Felgen. Wenn man das aber mal ausblendet, so sieht man, dass die Veränderungen nicht so dramatisch sind (was nicht schlecht sein muss).





Die Unterschiede scheinen am Heck am deutlichsten ausgeprägt. Die Kofferraumklappe sitzt nicht mehr auf dem Heck sondern ist hübsch in dieses integriert. Das verleiht dem ganzen ein etwas harmonischeres Aussehen. Als weiterer Unterschied sind die Endrohre der Abgasanlage auffällig. Bei der neuen S-Klasse sind diese nicht sichtbar. Vermutlich wird das dann bei der Modellpfelge wieder kommen. Hier also ein kleines Plus für die neue S-Klasse.

Ein erster Blick von Innen

Im Fahrzeug selbst sind die Unterschiede dann doch deutlicher. Auch hier sollte man sich nicht von der viel besseren Ausstattung der neuen S-Klasse ablenken lassen. Oben die neue und unten die alte S-Klasse.





Trotzdem schien auch hier eher Evolution statt Revolution angesagt zu sein. Als erstes fallen die beiden großen Bildschirme auf. Einer davon zeigt die Instrumente für den Fahrer und ein weiterer ist in der Mittelkonsole eingebaut. Hier dann die üblichen Funktionen wie Navi, Telefon, Radio, Medienwiedergabe usw.

Sehr schön geworden ist der Bereich darunter: Dort sind vier runde Ausströmöffnungen der Klimaanlage und die obligatorische Uhr (auch rund, statt eckig wie im Vormodell). Wie im äußeren hat man gerundeten Formen auch im Inneren den Vorzug gegeben. Bis auf die Bildschirme findet man eigentlich nichts eckiges.

Unterhalb der Klappe des Aschenbechers bzw. Getränkehalters ist dann die Bedienung des Command-Systems angebracht. Diese fügt sich sehr harmonisch in das Design der Mittelkonsole ein.



Zwischenfazit

Abschließend würde ich sagen, dass die sanfte Überarbeitung der neuen S-Klasse mir sehr gefällt. Sowohl im Äußeren als auch im Inneren passen die einzelnen Elemente besser als beim alten Modell zusammen. Das Fahrzeug ist einfach eine – im wahresten Worte – rundere Sache. Es ist Mercedes gelungen, die neue S-Klasse tatsächlich ein Stück besser zu machen. Mehr Harmonie und weniger Brüche. Man fühlt sich hier einfach noch wohler, als man das schon in der alten S-Klasse tat.

Ein Blick auf ein paar Details


Die alte S-Klasse bin ich zwischen 2008 und 2012 insgesamt neunmal gefahren. Topmodell war dabei eine S 500 L von Sixt (Mercedes Benz S 500 L | Sixt Leverkusen). Daher stellt die Bedienung der neuen S-Klasse eigentlich keine wirklichen Hürden auf. Ich gehe mal auf einige Dinge ein, die bei der neuen S-Klasse anders sind – was vermutlich aber auch auf die umfangreichere Ausstattung des neuen Modells zurückzuführen sein könnte.

Die Sitzeinstellung beispielsweise hat sich kaum verändert. Im neuen Modell gibt es einen eigenen Schalter mit dem sich die umfangreichen Funktionen der hier verbauten adaptiven Sitze mit Massagefunktion einstellen lassen. Adaptiv heißt hier, dass sich ein Seitenpolster aufbläst, wenn man in eine Kurve fährt. Dieses unterstützt dann den Seitenhalt an der entsprechenden Stelle. Die Stärke der Adaption kann man in eben diesem Menü für Fahrer und Beifahrersitz einstellen. Ich fand diese Funktion großartig!



Was ist von dem Holzlenkrad zu halten? Ich kann nicht sagen, ob es mir haptisch besser gefällt als ein reines Lederkenkrad. Ich vermute, dass schweißnasse Hände vielleicht nicht so guten Halt finden. Aber ausprobieren konnte ich das nicht. Fest steht: Es sieht toll aus!



Die Bedienung des Command-Systems hat sich nicht großartig verändert, das gilt auch für die Menüs mittels Lenkrad. Auch die Assistenzsysteme funktionieren eigentlich so, wie ich das kenne. Auch hier keine großartigen Veränderungen feststellbar. Den Nachtsichtassistent habe ich nicht ausprobiert. Ich mochte den schon im Vormodell nicht. Mir erschließt sich der Sinn einfach nicht so richtig.

Das Burmester-Soundsystem fand ich sehr gut und unaufgeregt. Surroundfunktion ohne eine entsprechende Audioquelle ist natürlich nonsense. Also habe ich das mal direkt abgestellt. Den Rest in Neutralstellung gestellt hat mich sehr zufrieden gemacht. Warum das nur 1.900 Euro Aufpreis kostet, ist mir allerdings nicht ganz klar.

Fahren

Ok, genug vom „boring stuff“. Wie fährt sich die Fuhre nun? Wirklich schlechter als das alte Modell? Also da kann ich beruhigen: Alles so wie es bei einer S-Klasse sein soll: S wie Souverain!

Auch im neuen Modell kann man die Federung von Komfort auf Sport stellen und gleiches natürlich mit der Schaltung machen (von Eco auf Sport). Im Gegensatz zum alten Modell spürt man hier auch eine klare Veränderung der Federung. Im Komfort tut sie genau das. Es kommt praktisch nichts mehr durch. Man gleitet einfach. Selbst die größten Rumpelstrecken dürften kaum einen Effekt haben. Es ist unnötig Sorgen davor zu haben, den Tee zu verschütten. In der Sportstellung wird das Fahrwerk spürbar härter und direkter. Ich habe das sofort gemocht, Sport eingestellt und so belassen. Ich finde diese Comfort-Einstellung einfach unheimlich. Man kommt sich vor wie in einem Computerspiel.

Wer mit einer S-Klasse durch die Kasseler Berge heizen möchte, wird wieder überrascht. Klar, ist das nicht das natürliche Habitat dieses Fahrzeugs. Aber es geht durchaus. Natürlich nicht quer durch die Kurve. Aber wenn man ehrlich ist, dass braucht eine S-Klasse auch nicht. Das Getriebe braucht in der Eco-Stellung halt ein wenig, bis es auf den Gasbefehl reagiert (ist bei MB halt so). Aber das soll nicht bedeuten, dass der Sternenkreuzer nicht auch vorwärts machen würde. Ein Verkehrshindernis ist man sicher in keiner Situation.

Gesamtfazit

Ja, ich könnte noch viel mehr erzählen. Habe ich bei meinen vorhergehenden S-Klasse-Berichten aber auch schon zur genüge gemacht. Der S-Klasse-Fahrer hat Zeit! Er braucht nicht mehr schnell zu sein. Er (oder natürlich auch sie) kann es geruhsam angehen lassen. Das will der Fahrer und das will das Auto. Man macht das auch von ganz alleine. Man taktet einfach runter. So gesehen ist eine Fahrt mit einer S-Klasse wie eine kleine Erholungsreise. Wie eine gemütliche Kur in einem kleinen spießigen deutschen Luftkurort. Man kennt es, nichts überrascht einen, aber hin und wieder kann es verdammt gesund sein.

Und wenn dann wieder gut ist, stellt man die S-Klasse in die Garage und holt den 911er für die Kassler Berge.

Ach ja ADAC: Ich weiß nicht was ihr geraucht habt, aber lasst es! Es sind keine bewusstseinserweiternden Drogen!



Hasch mir: #mietwagengewinnspiel
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Dienstag, 8. April 2014, 23:02

Danke für den schönen Bericht mit dem Fazit, dem ich mich gerne anschließe (Lufterholung in der S-Klasse und so).
Warum das nur 1.900 Euro Aufpreis kostet, ist mir allerdings nicht ganz klar.
Dazu nur kurz der Hinweis, dass die Burmester-Surround-Anlage in zwei Ausführungen angeboten wird. Die "kleine" (Burmester® Surround-Soundsystem) kostet eben "nur" 1.300 EUR, die große (Burmester® High-End 3D-Surround-Soundsystem) gleich mal 7.500 EUR.

Ob ein Aufpreis von mehr als 6.000 EUR für 11 Lautsprecher mehr und entsprechend mehr Verstärker und mehr Watt usw. gerechtfertigt sein mag, vermag ich nicht zu beurteilen aber eine Anlage für 7.500 EUR ist schon eine Ansage und - so meine Vermutung - einfach fiktiv etwas teurer als z.B. B&O, um sich hier vom Mitbewerb abzuheben. Soll ja Leute geben, die beim Autokauf auf so etwas achten.

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Dienstag, 8. April 2014, 23:36

Danke für den schönen Bericht. Ich kann mich nicht uneingeschränkt deinem Bericht anschließen. Ich war von der neuen S-Klasse gerade was den Komfortaspekt angeht, nicht überzeugt. So wirkte die Federung in einigen Bereichen nicht mehr so souverän, wie es das Vorgängermodell noch beherrschte. Mercedes wollte das neue Modell (welches noch auf dem alten basiert) betont sportlicher, als komfortabler auslegen.
Das Bedienkonzept steht dem iDrive und dem MMI immer noch nach und auch die Auflösung des riesigen Navi Bildschirms könnte besser sein, wie ich finde. Darum hätte ich das Prädikat "Bestes Auto der Welt" dieser S-Klasse leider nicht verliehen.
Leute, lasst Euch nicht hybridisieren! Und bleibt hart am Gas! :117:
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Mittwoch, 9. April 2014, 00:42

@Uberto: Das beste Auto der Welt ist ja auch der BMW 7er ;)

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Mittwoch, 9. April 2014, 08:34

Bist aber mit 10,6l sportlich zur Hochzeit gefahren. ;)

:60: für den ausführlichen Vergleich aus alt und neu!
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

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Mittwoch, 9. April 2014, 09:01

Bin neben BMW auch ein wirklich großer Mercedes Freund. Und im Gegensatz zum 7er ("großer 5er") finde ich die S-Klasse wirklich was Besonderes.

Meine Meinung ist aber: Ein Mercedes braucht das erste große Facelift um wirklich gut zu sein.
:203: :202:

Jeden Tag den ich auf der Straße bin frisst mein Diesel 1.000 Kilometer!

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Mittwoch, 9. April 2014, 12:32

Ich find die S-Klasse ist "das beste Auto der Welt" (unter 200k Euro), allerdings heißt das lange nicht, dass Sie perfekt ist.

Das Fahrwerk ist für mich kein Kritikpunkt gewesen, ich finde es entkoppelt großartig, ist aber halt nicht so schwammig wie ein Benz früher war.

Mich nerven mehr so Kleinigkeiten:

- bei bestimmten Bewegungen knarzt der Fahrersitz ein wenig
- Die Cuoholder-Lösung vorne
- Command (okay keine Kleinigkeit, das ist wenn man das NAvi außen vor lässt, grafisch sehr schön, usability ist aber furchtbar, insbesondere weil Funktionen teilweise nur über das Lenkrad und nicht über das Command erreichbar sind)
- Für große Menschen sind die Sitze nicht lang genug. Spürbar insbesondere bei der Massagefunktion.
- Haptik der Knöpfe um den Dreh-Drück-Regler


Das alles kann aber nichts daran ändern, dass die S-Klasse in punkto komfortables Reisen dem A8 und dem 7er m.E. deutlich überlegen ist (und das sage ich obwohl ich eigentlich großer BMW-Fan und für Benz deutlich zu jung bin)
Maach et joot, ävver nit zo off!

Meine :203: Top 8:
Mercedes S 500 / 350 L | BMW M3 Cabrio | Mercedes SL 500 | BMW 650i Cabrio| Mercedes CLS 350 CDI | BMW 650i Coupé | BMW Z4 35is | BMW 330i Cabrio

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Mittwoch, 9. April 2014, 12:36

Was ist von dem Holzlenkrad zu halten? Ich kann nicht sagen, ob es mir haptisch besser gefällt als ein reines Lederkenkrad. Ich vermute, dass schweißnasse Hände vielleicht nicht so guten Halt finden. Aber ausprobieren konnte ich das nicht. Fest steht: Es sieht toll aus!


Ein S-Klasse Pilot ist ein Herrenfahrer, dieser trägt natürlich lederne Fahrerhandschuhe und fährt nicht wie das Proletariat mit nackten Händen!
:203: only

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Mittwoch, 9. April 2014, 14:18

Der Fahrersitz interessiert viele S-Klasse-Eigner auch weniger.
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svaeni

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Mittwoch, 9. April 2014, 14:41

Wer sich in der kurzversion fahren lässt hat entweder weniger Geld als er denkt oder ein Ego-Problem
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Meine :203: Top 8:
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Mittwoch, 9. April 2014, 15:35

Immer das letzte Wort ;) Ich sprach von der S-Klasse allgemein, nicht vom Modell in diesem Beitrag. Das Wort "viele" kann "2", aber auch zwei Millionen Fahrzeugeigner meinen. Danke fürs Gespräch.
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

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Mittwoch, 9. April 2014, 23:15

Danke für die Kommentare! Lasst mich ein oder zwei Sachen dazu sagen:

@Uberto:
Ich hatte Deinen Bericht zur S-Klasse natürlich gelesen. Er deckt sich mit den beiden Hauptkritikpunkten des ADAC: Nicht so tolle Bedienung und unkomfortableres Fahrwerk.

Zur Bedienung könnte man einen eigenen Thread machen, Thema: Lenken moderne Fahrzeugsystem (Navi, Assis usw) vom Strassenverkehr ab. Antwort: Ja! Keines (auch nicht das viel gelobte iDrive) lassen sich wirklich blind bedienen. Sicher ist das iDrive führend, aber es bedarf trotzdem einer gewissen Aufmerksamkeit. Im Prinzip kann man mit der Spracheingabe schon vieles machen (Navi-Ziel eingeben, Anrufe führen usw). Das geht bei Audi, BMW und MB gleichermaßen gut. Somit teile ich die Kritik an der Bedienung, aber dies ist kein spezielles S-Klasse-Problem. Auch habe ich nur die neue S-Klasse zur alten verglichen. Da kann ich eine Verschlechterung so nicht nachvollziehen.

Auch nicht nachvollziehen kann ich das weniger komfortable Fahrwerk. Jetzt bin ich die neue S-Klasse nur wenige Kilometer gefahren. Ich verspreche bei zukünftigen Fahrten mit der S-Klasse noch genauer darauf zu achten.

@LZM: Ich wollte keinen Religionskrieg zum Thema "Bestes Auto der Welt" starten ;) Aber ich denke, die S-Klasse unterscheidet sich in positiver Weise viel stärker von der E-Klasse, als der 7er vom 5er. Was den 7er sicher nicht zu einem schlechten Fahrzeug macht. Ganz im Gegenteil. Nicht umsonst liefern sich 7er und S-Klasse seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Zulassungszahlen (mit leichten Vorteilen für den 7er, hätte ich zumindest mal irgendwo gelesen).

@Zwangs-Pendler: Ja, der Verbrauch war sehr hoch. Wir waren, wie gesagt, mit einem vollbesetzten Fahrzeug unterwegs. Auch bin ich viel im bergischen Land unterwegs gewesen. Wie der Name sagt (obwohl das natürlich nichts mit den Bergen, sondern mit den ehemaligen Herrschern zu tun hat) gibt es da viele Hügel. Möglicherweise war Mr. S. auch nicht ganz vollgetankt. Wird bei der nächsten S-Klasse-Ausfahrt ebenfalls genauer beobachtet.

@Diesel-Bull: Genau meine Meinung!

@svaeni: Jetzt wo du es sagst: Ich hatte das Gefühl, dass das Lenkrad am unteren Ende manchmal etwas knarzte.

@Turboman: Danke für die gute Idee: Solche Handschuhe habe ich auch! Modell: Dr. Strangelove

@svaeni und @Zwangs-Pendler: Nun, man kann sich ja auch auf dem Beifahrersitz kutschieren lassen. Aber es stimmt wohl: Als richtig cooles Chauffeur-Fahrzeug brauchts schon eine lange S-Klasse.
Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.
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Donnerstag, 10. April 2014, 01:15

Zitat

Immer das letzte Wort ;) Ich sprach von der S-Klasse allgemein, nicht vom Modell in diesem Beitrag. Das Wort "viele" kann "2", aber auch zwei Millionen Fahrzeugeigner meinen. Danke fürs Gespräch.
Immer gern: Viele ist eine flektierte Form von viel. Bedeutungen: [1] eine unbestimmte, große Menge von etwas; reichlich ;-) zwei ist die drittkleinste unter unendlich vielen Mengen natürlicher zahlen. Da von groß zu sprechen … 20cm und so O:-) Aber um mal bei der Sache zu bleiben: so lange es keine Trennwand gibt würde es mich auch Nerven wenn der Fahrersitz knarrt und ich hinten sitze. Ich finde sowas darf bei einem Oberklasse Auto nicht passieren. Da muss in der Endmontage präziser gearbeitet werden.
Maach et joot, ävver nit zo off!

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Donnerstag, 10. April 2014, 06:51

6 setzen, am Thema vorbei. Beim ursprünglichen Post das der Fahrersitz viele S-Klasse Eigner nicht interessiert ging es um die Haptik des Lenkrades.

MfG Jan
Jan S.
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