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Syntax

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Samstag, 11. April 2015, 17:40

Volvo V70 D3 | Hertz Hamburg-Altona



Eckdaten
Fahrzeug: Volvo V70 D3
Motor: 1984 cm³ 5-Zylinder mit 136 PS, 350 Nm bei 1500-2250/min
Höchstgeschwindigkeit: 194 km/h lt. Fahrzeugschein
Getriebe: 6-Gang Automatik
Durchschnittsverbrauch lt. BC: 7,8l/100 km
Station: Hertz Hamburg Altona-Nord
gebuchte Klasse: V
erhaltene Klasse: V
EZ: 11/2014
BLP: ca. 45.000€ lt. Konfigurator
Anmietung: 10.04.2015
Rückgabe: 11.04.2015
KM Anfang: 18805
KM Ende: 19312
Mietdauer: 1 Tag -> 507 km
Fahrprofil: 80% Autobahn, 20% Stadt

Vorwort:
Mitte letzer Woche erhielt ich von freifahrt.de eine Email, dass eine meiner Wunschtouren verfügbar sei. Kurzerhand also die Reservierung eingespielt und zu meiner Freude festgestellt, dass ich einen Volvo V70 D3 überführen dürfe.

Anmietung:
Am Freitag ging es dann zur Station in Hamburg Altona und auf dem Parkplatz konnte ich den V70 schon auf mich warten sehen. Also ab ins Büro, meine Reservierungsbestätigung und die üblichen Karten vorgelegt und der RSA fing dann erstmal an, die Daten nochmal ins System einzupflgen (Ich ging davon aus, das Freifahrt schon alle Daten übermittelt hätte, immerhin sollte ich dort die Daten mit dem Hintergrund ebenfalls hinterlegen. Nach ein paar Minuten hatte ich dann allerdings den Schlüssel und das Übernahmeprotokoll in der Hand und konnte los.

Zum Fahrzeug:
Auf dem Parkplatz ging es dann erstmal, bei strahlendem Sonnenschein, an die Schadensuche. Außer der bereits eingetragenen Schäden konnte ich jedoch nichts weiter feststellen. Ab ins Auto, alles eingestellt, das Smartphone gekoppelt (dauert eine ganze Weile, bis der Volvo tatsächlich als Bluetooth-Gerät angezeigt wird) und losgefahren. Naja, zumindest versucht loszufahren, allerdings wollte erst die elektronische Parkbremse gelöst werden, die bei Volvo links neben dem Lenkrad unter den Bedienelementen für das Licht zu finden ist. Der Knopf/Hebel kann dabei einmal oben gedrückt werden (gleicher Effekt, wenn man unten zieht) oder unten gedrückt werden. Oben drücken löst die Handbremse, unten drücken stellt sie fest. Nach jedem abstellen bzw. losfahren, hab ich allerdings pauschal erstmal die falsche Aktion ausgeführt…
Der Volvo hatte eine Volleder-Ausstattung, mit elektrisch verstellbarem Fahrersitz. Der Beifahrersitz lässt sich nur per Hand verstellen. Im Innenraum ist alles aufgeräumt und intuitiv angeordnet. Das Armaturenbrett besteht aus Plastik, die Mittelkonsole ebenfalls aus (mit Chrom?) bedampften Plastik. Lederelemente sind in den Türgriffen zu finden. Ebenso ist das Lenkrad mit Leder bezogen.



Das Navi bzw. der Bildschirm in der Mitte wird über den Drehregler oben rechts bedient. Adressen im Navi können entweder über das Drehen am Rad (ähnlich i-Drive) oder über die Tastatur im Stil von T9 eingegeben werden. Zweiteres ist natürlich schneller, wenn man nur kurz eine Postleitzahl eingeben muss.



Die Armaturen sind ebenfalls gut angeordnet. Ganz links ist die Tankanzeige, daneben dann ein großer Eco-Balken (dem fast schon etwas zuviel Platz eingeräumt wurde), der Tacho, der Drehzahlmesser und ganz rechts dann die Fahrstufenanzeige.

Einer der größten Pluspunkte des V70 ist sicherlich die Größe. In den Kofferraum geht praktisch alles rein. Ohne die Rückbank umzulegen passen problemlos 4 Reisetaschen und etwas Handgepäck in den Kofferraum und sofern die nicht zu hoch sind, lässt sich dann noch das Kofferraum-Rollo schließen. Mit umgeklappter Rückbank passt ein vollständig montiertes Damenrad in den Kofferraum, die Zwischenräume können dann mit allem möglichen Kleinkram gefüllt werden. Auf der Rückbank finden auch 1,90m große Menschen ausreichend Platz und Komfort, auch wenn vorne Personen ~2m sitzen, die ihre Sitze entsprechend eingestellt haben.
Im Allgemeinen ist der Fahrzeugzustand als sehr gut zu bewerten, innen und außen komplett gereinigt und nichts abgegrabbelt. Auch roch der Wagen praktisch noch neu.
Ausstattungstechnisch wurde folgendes geboten:
- Volleder
- Sitzheizung vorne
- Climatronic
- Navigationssystem
- PDC vorne und hinten, inkl. visueller Darstellung
- Tempomat
- Xenon
- Adaptives Kurvenlicht (Scheinwerfer lenken mit, statt Zusatzleuchten neben den Nebelscheinwerfern)
- Start/Stop-Automatik

Zum Fahren:
Der Motor im V70 war der D3, sprich ein turboaufgeladener Reihenfünfzylinder-Diesel mit 136 PS und 350nm. Die reichen vollkommen aus, um den ca. 1.8 Tonnen schweren V70 nach vorne zu bewegen.
Die Motor-/Getriebekombination ist gut durchdacht und der Wagen spricht gut an, sobald das Gaspedal betätig wird. Beim Kickdown kann gelegentlich eine Gedenkpause eingelegt werden, wenn das Getriebe erst ein oder gar zwei Gänge zurückschalten muss.
Bis etwa 180 km/h zieht der Wagen noch sehr gut an, danach geht’s dann gemächlich bis 215 km/h Tacho weiter. Lautstärketechnisch zeigt sich der V70 auch hier mit guten Werten, denn auch bei 200 km/h können sich die Passagiere noch in normaler Lautstärke unterhalten.
Die gefahrene Strecke bestand aus gut 80% Autobahn und 20% Stadt. Den größten Teil war ich alleine mit halbvollem Kofferraum unterwegs und etwa 20% mit 3 Personen. Auf der Autobahn lag die Geschwindigkeit bei Limit +5, 145 km/h Tempomat und kurzen Vollgaseinlagen. Bei Abgabe standen dann 7,8l/100km laut Bordcomputer. Auf die letzten 4000km wurde im Bordcomputer ein Durchschnittsverbrauch von 7,6l/100km angezeigt

Optisch muss ich sagen, dass mir der V70 gut gefällt. Er verkörpert die typisch schwedische Eleganz sehr gut ohne zu extravagant zu wirken. Von der Form ist er dem Vorgänger ähnlich geblieben und wurde nur auf den neusten Stand gebracht.








Rückgabe:
Am Samstag ging es dann zur Station in Sankt Augustin. Dort im Büro dann einem der RSA den Schlüssel und das Übergabeprotokoll übergeben und auf die Frage „Den haben sie in Hamburg angemietet?“ nur geantwortet, dass ich eine Überführungsfahrt gemacht habe. Vermutlich kennen noch nicht alle das Konzept der Freifahrt. Dann noch einen Rundgang um das Auto gemacht, dabei wurde ein Steinschlag gefunden. Ob der jetzt von mir stammt oder nicht, weiß ich nicht genau. So klein wie der war und in der prallen Sonne kann ich den auch schon in Hamburg übersehen haben. Jedenfalls wurde erstmal die SB eingezogen und ich darf jetzt noch schauen, wie und ob ich da jetzt wieder an mein Geld komme (unvorhersehbarer Schaden ohne Haftung vs. SB von der Versicherung wiederholen).
Alles in allem kann ich aber sagen, dass mir das Konzept und die Ausarbeitung der Freifahrt gut gefällt. Auch die Erfahrungen, meine ersten, mit Hertz, die ich machen durfte waren durchaus positiv (vom Schadensfall mal abgesehen).

In dem Sinne, schönes Restwochende :)




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Samstag, 11. April 2015, 18:55

Danke für den Bericht, hatte vor ein paar Wochen nen Volvo V70 D5 auch als Freifahrt nach Sankt Augustin und kann dir in allen Punkten zustimmen. Einfach ein schönes Auto!

Zur Station in Sankt Augustin: War auch erstaunt, wie pingelig die Station nach Problemen sucht. Bei mir hat sie zwar trotz intensiver Suche am Fahrzeug nix gefunden, aber bei einem Kunden, der vor mir an der Theke stand, wurde trotz vollem Tank ein Beleg von der Tankstelle gefordert und da dieser nicht vorhanden war, eine Bearbeitungsgebühr eingezogen. Da lobe ich mir die anderen lockeren Stationen in der Bonner Umgebung, die ich privat dann wohl vorziehen werde.

koelsch

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Samstag, 11. April 2015, 21:59

Und erst der Klang des R5 :love: Ist der auch so präsent wie im "großen" XC60 oder wird das eher zu einem "vornehmen" Brummeln?

Syntax

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Samstag, 11. April 2015, 23:07

@Radio/Active:
Vor mir in der Station war auch einer mit 'nem Galaxy, da haben die dann wohl auch noch einen Steinschlag/Delle gefunden (hab das nur halb mitbekommen). Ist ja schön und gut, wenn die ordentlich suchen, dann hat es der Nachmieter eventuell einfacher. Oder die sind besonders gründlich, wenn die Fahrzeuge in den Verkauf kommen.

@koelsch:
Ich bin den XC60 bisher noch nicht gefahren. Im V70 würde ich das aber eher als vornehmes Brummeln einordnen. Klingt auch im höheren Drehzahlbereich durchaus angenehm und nicht zu aufdringlich.

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freifahrt, Hertz, V70, Volvo

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