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gwk9091

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Dienstag, 2. August 2011, 20:49

Infiniti M30d | Hertz Langenfeld

KM-Stand Abholung: 19.500
Gefahrene Kilometer: 900
Reservierte Klasse: J (LDAR)
Erhaltene Klasse: J (LDAR)
Erhaltenes Fahrzeug: Infiniti M30d
Motor: V6-Dieselmotor mit 2.993ccm Hubraum und 175kW (238PS), 550nM Drehmoment bei 1.750 rpm, Beschleunigung auf 100km/h in 6,9 Sekunden
Sonderausstattung: Model GT Premium (enthält alle Assistenten, Navi, Bose-Soundsystem mit 16 Lautsprechern, Klimaanlage mit „Waldmodus“), Farbe Platinum Graphite (950 Euro und einzige weitere Konfigurationsoption)
Fahrzeugpreis: 62.150 Euro (Basis 61.200 Euro)
Bereifung: Sommerreifen (245er - 18-Zoll)
Durchschnittsverbrauch: 9,40 l/100km – angezeigt wurden 8 Liter
Dauer: 29.07. - 01.08.2011

Am Anfang war das Warten

Freitag 11.45 Uhr: Die Türen des Busses öffnen sich und ich steige aus. Die Station, die etwa 30 Meter entfernt und auf der anderen Straßenseite liegt, wird direkt beäugt. Ein weißer BMW sticht direkt ins Auge. Na, das wäre doch mal nicht schlecht. Spontan muss ich an den hier denken: BMW 525d | Hertz Langenfeld Ich gehe näher heran! Hm, der BMW hat ein Kennzeichen aus Düsseldorf, und irgendetwas ist mit der Scheinwerferreinigungsanlage nicht in Ordnung (die fehlt und stattdessen sieht man nur Aussparrungen). Ist sowieso ein 3er Coupe, also kein Mietwagen von Hertz. Vor der Station befindet sich ein weißer Mondeo Fließheck, auf dem Parkplatz (soweit einsehbar) nur langweiliges Zeug.

11.47 Uhr: Ich betrete die Station und werde begrüßt. Ja, leider sei mein Fahrzeug noch nicht da (es würde ein Infiniti werden). Ob ich einen Kaffee wolle? Ja, wollte ich. Also nehme ich Platz und wälze Unternehmensgründer-Magazine.

12.15 Uhr: Ob ich vielleicht noch mal fahren wolle, es könne noch bis 1 Uhr dauern. Nein, hat keinen Zweck: Bis zur Arbeit braucht der Bus 30 Minuten (nur um dann direkt wieder zurück zu fahren). So gerne fahre ich dann doch nicht im Bus. Ich nehme mir das Arbeitssicherheitsmagazin und beginne zu blättern.

12.30 Uhr: Der Infiniti fährt auf den Hof. 18-Zoll-Felgen! Also kein S-Premium. Na ja, auch egal!

12.40 Uhr: Nachdem das Fahrzeug ausgesaugt wurde, werde ich gefragt, ob die toten Fliegen auch noch beseitigt werden sollen? Nein, da kommen an diesem Wochenende sicher noch ein paar neue dazu. Also übernehme ich das Fahrzeug. Nach einem Rundgang habe ich endlich die Schlüssel. Der RA verspricht mir, beim nächsten Mal „was schönes“ für mich aufzutreiben.

Ininiti mit I – For all eternity

Fahrberichte vom Infiniti M gibt es ja schon einige. Allerdings waren diese alle S-Premium. Hier also jetzt einer vom Model GT-Premium. Der augenfälligste Unterschied zum S sind die etwas kleiner Felgen (18 statt 20 Zoll). Sonst hat das S-Modell noch Schaltpaddel und Allradantrieb (mit einer mitlenkenden Hinterachse).

Wie auch der Jaguar XJ erregte der Infiniti durchaus Aufsehen (allerdings nicht im gleichen Maße). Im Außendesign standen eine ganze Menge andere Fahrzeuge Pate. Dadurch wirkt der Infiniti irgendwie unausgeglichen. Von Nahem erkennt man doch, dass es sich um ein eher außergewöhnliches Fahrzeug handelt. Daher musste ich auf einem Autobahnrastplatz einer holländischen Reisegruppe Rede und Antwort stehen.

Die Seitenlinie – die meine Lieblingsanssicht ist – scheint vom Maserati Quatroporte inspiriert zu sein. Die schwächste Ansicht ist die Front. Das wird auch von anderen Verkehrsteilnehmern so gesehen, denn Überholprestige (schreckliches Wort) hat der Infiniti leider kaum. Somit wurde ich ständig ausgebremst und musste drei richtige Notbremsungen einlegen (trotz eingeschaltetem Xenon-Licht). Das könnte natürlich auch daran gelegen haben, dass ferienbedingt eine ganze Menge Leute unterwegs waren, die sonst nicht auf der Autobahn fahren.

Somit kann ich auch von einem Schwachpunkt berichten: Der Bereifung! Die Nokian-Reifen verloren bei diesen Bremsmanövern doch recht schnell die Haftung und schlitterten. Das ABS sah sich aber nicht direkt genötigt einzugreifen (also so schlimm war es dann doch nicht). Trotzdem würde ich die Reifen direkt mal runterwerfen.

Innen

Der absolute Pluspunkt des Fahrzeugs ist das wirkliche wunderbare Innere. Der sportliche Ansatz des Außendesigns wird hier praktisch zur Perfektion gebracht. Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Sitze gelegt. Ich kann berichten, dass dies mit die besten Sitze waren, auf denen ich je gesessen habe. Lediglich eine verlängerbare Beinauflage (a la BMW) hat mir ein wenig gefehlt. Die Sitze hatten eine Innenbelüftung (die ich am Freitag – da noch etwa wärmer – gerne genossen habe).

Schön auch der Schaltknopf und auch das Lenkrad hat mir sehr gefallen (übrigens beheizbar). Ich bin ja normalerweise nicht so der Freund von Holz im Auto, aber hier hat mir das sehr gut gefallen. Das Holz hat einen Farbverlauf (am Rand dunkel und zur Mitte hin etwas heller). Keine Zweifel bestehen bei den verwendeten Materialien. Alles klassengerecht – sozusagen.

Navi, Klima, Sound und sonstige Elektronik

Leider gab es kein Handbuch mehr. Trotzdem habe ich ohne große Probleme alles einstellen können. Die Benutzerergonomie ist somit durchaus gelungen. Die vielen Knöpfe sind sicher eher ungewohnt, stellen aber kein wirkliches Hindernis dar. Toll fand ich den Sound – sehr genial die in den Rückenlehnen eingebrachten Hochtöner. Handykopplung und Musikwiedergabe vom USB-Stick stellten keine Probleme dar.

Das Navigationssystem hat mich allerdings nicht wirklich überzeugt. Man konnte als Routenoption „Hauptsächlich Autobahn“, „schnell“ oder „kurz“ wählen. Schnell und kurz hätte ich mich das Navi vom Norden Leverkusens durch Leverkusen und durch Köln zur A1 geleitet (Fahrziel war Trier). Der Autobahnmodus hätte den Kölner Westring, an Bonn vorbei, und dann die A61 ausgesucht. Klar, tolle Idee (an einem Freitagnachmittag). Also Navi aus und über den Kölner Nordring zur A1. Das ist wirklich die beste Route. Mercedes- und BMW-Navis sehen das zumindest so (und ich kann nicht wirklich widersprechen).

Die Helferlein haben auch keinen sehr überzeugenden Eindruck hinterlassen und wurden deshalb abgeschaltet. Schön ist: Man kann Einstellen, welche Helferlein man aktiviert haben möchte, und dann die so gewählten Assis mit einem Knopf auf dem Lenkrad ein- und ausschalten. Einzig der Totewinkel-Assistent kann noch als einigermaßen sinnvoll durchgehen. Wenn dieser auch (wie schon der Jaguar) Alarm schlägt, wenn er die Leitplanke erfasst (z. B. wenn man sich auf der linken Spur der Autobahn befindet).

Der automatische Bremsassistent war besonders nervig. Man fährt links und wartet, bis ein vorherfahrendes Fahrzeug nach rechts einschwenkt. Man sieht natürlich, dass es bald so weit ist und gibt schon mal Gas. Das mag der Mr. Roboto gar nicht so gern … und bremst! Das Radarabstandssystem ist ein ganz wenig besser: Es tut das was es soll – Abstand halten und zur Not das Fahrzeug bis zum Stand bremsen. Gut und schön! Wenn das Fahrzeug jetzt aber steht, piepst es kurz, und der Radarrobotor schaltet sich aus. Natürlich rollt dann das Fahrzeug an, da man ja den D-Gang eingelegt hat. Wie bitte?

Die Klimaanlage hatte einen Waldduftmodus (oder so). Vielleicht ganz brauchbar wenn man auf dem Land unterwegs ist und die Kühe (oder stellvertretend die Landwirte) mal wieder zu viel Methan in die Umwelt entlassen haben. Aber sonst? Schade, hätte gerne an dieser Stelle mal das Handbuch konsultiert. Vielleicht muss man ja gelegentlich Waldduft nachfüllen (Waldmeister-Ahoi-Brause?)

Motor, Getriebe und Straßenlage

Ok, genug rumgenörgelt! Was war jetzt gut an dem Fahrzeug: Das wesentliche war gut – geradezu hervorragend: Der Motor und das Getriebe. Hier haben sich wirklich zwei perfekte Partner gefunden. Auch wenn ihr mich sicher gleich steinigt: Aber das ist gleichwertig (vielleicht sogar besser) als bei BMW. Ja, ich glaub's selbst nicht. Es gibt eine kleine Anfahrschwäche (aber nur winzig) und dann krallt sich dieses Fahrzeug in den Asphalt um beschleunigt praktisch ohne Unterbrechnung um bei 190 km/h in den letzten (den siebenten) Gang zu schalten. Dabei klingt der Motor fast wie ein Benziner. Das hat so viel Spass gemacht, dass ich mal nicht ganz so defensiv unterwegs war (daher auch der etwas höhere Verbraucht).

Die Straßenlage war etwas indifferent. Wenn es keine Löcher und Unebenheiten im Straßenbelag gab und es gerade aus ging, war alles perfekt. Das Fahrzeug lag ruhig und entkoppelt (nicht ganz unähnlich der S-Klasse). In schnell gefahren Kurven oder bei Unebenheiten hatte ich allerdings das Gefühl, das Lenkrad etwas fester halten zu müssen. Möglicherweise haben auch die etwas seltsamen Reifen ihren Teil an diesem etwas seltsamen Fahrgefühl. Es hat aber trotzdem Spass gemacht!

Eine Hälfte der Strecke war ich im Sportmodus unterwegs und die andere im Normalmodus. Ich hätte mir gewünscht, analog zu BMW, den Sportmodus nur auf das Fahrwerk wirken zu lassen. Stattdessen dreht dann im Infinit auch der Motor immer 200rpm höher (was er aber eigentlich nicht muss, denn Power ist auch im Normalmodus mehr als genug vorhanden).

Fazit

Ok, die Japaner wollen also den europäischen Luxusmarkt erobern. Was Jaguar (besonders mit dem XF – den man mittlerweile auch häufiger in freier Wildbahn antrifft) durchaus zu gelingen scheint, ist für die Leute aus dem Land der aufgehenden Sonne nicht ganz so einfach. Lexus tut sich eher schwer (berechtigt wie ich finde) und auch der Infiniti ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Allerdings ist der Anfang wirklich gut gemacht. Getriebe und Motor sind überragend, dass Außendesign zeigt gute Ansätze und das Innere ist wirklich schon nahe an sehr gut. Man kann der deutschen Konkurrenz nicht empfehlen sich schlafen zu legen! Finde ich gut: Konkurrenz macht das Leben schöner (oder so)!

Nehme ich den Infiniti wieder? Klar doch!

Bilder







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Otto von Bismarck ( 1815 - 1898 )

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Dienstag, 2. August 2011, 21:08

Hach ja, wäre das komische Außendesign nicht... Von innen find ich ihn nämlich ganz ansehnlich!

Auf jeden Fall danke für den schönen Bericht! Macht doch glatt Lust, ihn mal auszuprobieren (man sitzt ja drin und sieht ihn nicht ;) )!

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Dienstag, 2. August 2011, 21:10

Sehr schöner Bericht zu einem schönem Exoten.

Sowas könnten die anderen Großen gerne auch mal einflotten ^^

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Dienstag, 2. August 2011, 21:19

Vielen Dank für den sehr gut zu lesenden Bericht.

Man sieht den Infintiy ja doch recht selten. Ich glaube ich hab das Auto bisher noch nie mit einem anderen Kennzeichen als "DN-HX XXXX" gesehen. Ich finde das Äußere eigentlich ganz ansehnlich, besonders in der Seitenansicht. Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass das Auto auf den Bilder sehr viel kompakter wirkt, als es in der Realität ist.

Die Ess-Klasse

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Dienstag, 2. August 2011, 21:51

Leider gab es kein Handbuch mehr.
Das scheint Methode zu haben. Keine Idee, warum! :62:

Der Motor und das Getriebe. Hier haben sich wirklich zwei perfekte Partner gefunden. Auch wenn ihr mich sicher gleich steinigt: Aber das ist gleichwertig (vielleicht sogar besser) als bei BMW. Ja, ich glaub's selbst nicht.

Ich glaub’s. Weil ich’s weiß :D

mega-O

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Dienstag, 2. August 2011, 22:07

Also mir gefällt das Auto, und ich würde es gern mal probieren. Den Infiniti. Mit "i" am Ende...

Ininiti mit I – For all eternity
(Du sagst es!) Wird leider immer wieder falsch geschrieben. Dabei ist das doch gar nicht so schwer - Infiniti: Auto, Infinity: Audio.

Wenn man das Design gern etwas sportlicher will (M-Style sozusagen), hilft einem der Händler sicher gern. In HH stand der M37 mal so vor dem Schauraum:



Hat doch was...

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gwk9091

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Dienstag, 2. August 2011, 22:12

@mega-O: Ok, jetzt muss ich mal einen Lappen holen um meinen Sabber aufzuwischen 8)
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Dienstag, 2. August 2011, 23:21

Jaha, Motor und Getriebe sind in Kombination schon eine Bombe, genau meine Meinung. Drückt ohne Ende, das Ding und bleibt dabei sogar sparsam. Die Schwächen des Fahrzeuges hast du sehr dezidiert aufgezählt, dafür vielen Dank. Super Bericht!
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

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peak_me

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Donnerstag, 4. August 2011, 17:23

Also ich kann nicht bestätigen, dass Getriebe und Motor gleichwertig mit BMW wären.
Ich find den Infiniti M30 schon toll, aber mit dem BMW 530d, den ich grad gefahren bin, kann der überhaupt nicht mithalten.

Die beiden Autos haben eigentlich garnichts miteinander zu tun:
Der Infiniti ist ein tolles Luxusauto für den öffentlichen Straßenverkehr, das auch ordentlich schnell fährt.
Doch der 5er ist ein sportliches Luxusauto, was durchaus Rennstreckenqualitäten hat.

Wenn man im 5er losfährt, hat man sofort alles unter Kontrolle. Im M30 fährt bei mir jedoch außer bein Cruisen immer die Angst mit, die Kontrolle zu verlieren: Mangelnde Übersicht, etwas schwammige Lenkung und Wankbewegungen hindern mich daran, bis ans Limit zu gehen.
Beim 5er scheint alles aus einem Guss zu sein: alles spricht präzise an, man ist Herr der Lage.

Wenn man im M30d im Stand das Gaspedal durchdrückt, hört man erstmal für 1 Sekunde nur lautes Heulen, ehe die Automatik den ersten Gang einlegt.
Da ist der 5er aber schon auf 50 km/h.

Ich will nicht sagen, dass der Infiniti schlecht wäre.
In Sachen Fahrspaß ist der 530d aber einfach besser.
hallo

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Donnerstag, 4. August 2011, 17:43

60.000EUR dafür. Soviel kostet ein gut ausgestatteter 330d. Und der hat nicht Ansatzweise soviel Luxus.

Wer wirklich das Geld hat, der sollte sich den M30 schonmal anschauen....


PS: 530d ist nicht wirklich ein Rennauto.... ^^
"Miete bei Sixt oder miete nicht bei Sixt - du wirst beides bereuen"

- Albert Einstein

peak_me

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Donnerstag, 4. August 2011, 17:51

Wer Luxus will und ordentlich Power braucht, ist beim M30 sicherlich nicht schlecht beraten.
Beim Infiniti deutet nichts auf Sportlichkeit hin: Riesen Schlitten, starker Motor, Luxus innen

Wer jedoch mehr auf Fahrspaß Wert legt, sollte doch zum BMW greifen.
Und der 530 ist sicherlich kein Rennauto, aber hat dennoch Rennstreckenqualitäten, wie ich schreib.
hallo

gwk9091

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Donnerstag, 4. August 2011, 17:54

@peak_me: Ah, endlich werden die Steine herausgeholt 8)

In der Gesamtbetrachtung ist der 530d sicher besser - aber in der Einzelwertung "Getriebe und Fahrwerk" würde ich das nicht sagen. Hier habe ich mal über einen 525d mit einem massiven Getriebeproblem berichtet (BMW 525d | Hertz Langenfeld). Der zweit Gang wurde praktisch reingeknallt. Ob das ein Deffekt gewesen ist, kann ich natürlich nicht sagen. So oder so, ein BMW mit 20.000km Laufleistung sollte keine Getriebeprobleme haben.
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mega-O

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Donnerstag, 4. August 2011, 19:35

@peak_me: Ah, endlich werden die Steine herausgeholt 8)

In der Gesamtbetrachtung ist der 530d sicher besser - aber in der Einzelwertung "Getriebe und Fahrwerk" würde ich das nicht sagen. Hier habe ich mal über einen 525d mit einem massiven Getriebeproblem berichtet (BMW 525d | Hertz Langenfeld). Der zweit Gang wurde praktisch reingeknallt. Ob das ein Deffekt gewesen ist, kann ich natürlich nicht sagen. So oder so, ein BMW mit 20.000km Laufleistung sollte keine Getriebeprobleme haben.

Na ja, das war aber ein MIET-BMW! Und ich befürchte, dass es mit den Kilometern von Mietwagen vom Schlage eines 525ers ähnlich ist wie mit Hundejahren: die kann man mit einem Faktor X multiplizieren. Zumindest dann, wenn der Wagen in die Hände eines jener, äh, wie sagt man "Volldeppen" auf nett(?) gefallen ist, die man aus dem Thread "unpfleglicher Umgang mit Mietwagen" kennt. Solche Leute bekommen auch einen BMW kaputt. :(

Zum Vergleich BMW und Infiniti: ich habe mal den kleineren G 37 mit Automatik probieren dürfen, mit 320 PS. Ein tolles Auto, sehr schnell, sehr gut ausgestattet und gut verarbeitet. Aber das Grinsen, das mit ein 335iA ins Gesicht gezaubert hat, das war noch breiter. Da geht meine Einschätzung in peak_mes Richtung. Auf Dauer würde mir vermutlich die etwas ruhigere, luxuriösere Art des Japaners eher liegen. Somit kann ich mich ja direkt glücklich schätzen, nicht vor dieser schweren Wahl zu stehen...

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Donnerstag, 4. August 2011, 20:31

Wer hat eigentlich geschrieben, dass der Infiniti ein Rennwagen wäre? Niemand! Einzig wurde behauptet, und da stimme ich zu, dass der Infiniti M30d nach vorn geht, und zwar richtig gut. Nicht mehr, nicht weniger. Der Motor hat einfach "Druck" und spielt in der Sechszylinderliga bei den Dieseln weit vorn mit.

Von Sportwagen spricht hier aber noch lange niemand, der Infiniti ist eher ein Gleiter, der BMW (so wie es auch sein soll) sicherlich das fahraktivere Auto.
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