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peak_me

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Freitag, 19. August 2011, 19:26

Jaguar XK 5.0 Cabrio | Hertz Frankfurt Flughafen

Jaguar XK 5.0 Cabrio
V8, 283 kW, 515 Nm



Mietzeitraum: 1 Tag
gebuchte Klasse: I6 (FDMR, FXMR)
erhaltene Klasse: upsell H6 (XEAR)
Anmietstation: Hertz Frankfurt Flughafen
Abgabestation: Hertz Berlin Friedrichstraße

Motor: 5 Liter V8 Benziner
Leistung: 283 kW (bei 6.500 U/min)
Drehmoment: 515 Nm (bei 3.500 U/min)
Beschleunigung: 0-100 km/h in 5,5 Sekunden (Herstellerangabe), 0-200 km/h in 19 Sekunden (im Kopf mitgezählt)
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (abgeregelt laut Hersteller), 270 km/h (abgeregelt in Praxis)
Getriebe: 6-Gang-Automatik
Fahrzeugleergewicht: 1660 kg
Reifen: Sommerreifen, Geschwindigkeitsindex ZR
Erstzulassung: 15.8., Tag der Miete: 18.8.
km bei Übergabe: 56, km bei Abgabe: 792
km gefahren: 736
Tankinhalt: 71 l, Treibstoff verbraucht: 120 Liter Super Plus
Durchschnittsverbrauch: 16,3 l/100km (errechnet)
Fahrweise: nicht Kraftstoffsparend, 30% Stadt, 70% Autobahn
Kennzeichen: DN-HW6059


Das schönste für mich war, bei 80 km/h beim Zeichen 282 am Baustellenausgang das Gaspedal durchzudrücken. Mit einem Schlag schaltet das Getriebe runter und der Motor schiebt das Auto innerhalb weniger Sekunden auf 200. Der Sound dabei geht durch Mark und Bein, ein lautes "BRRRRRRRRÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ" erfüllt den Innenraum.
Es war das einzige Auto was ich bis jetzt gefahren bin, bei dem man sich um Beschleunigung garkeine Sorgen mehr machen muss. Bei Fahrzeugen der unteren Mittelklasse kämpft man ab 150 und freut sich nach einigen Minuten, 190 km/h erreicht zu haben. In der oberen Mittelklasse zieht man dann schon mal sorgenfreier auf 200, aber danach überwacht man die Tachonadel auch auf ihrem schweren Kampf.
Ich habe eigentlich den Tacho im Jaguar nur beobachtet, um die momentane Geschwindigkeit abzulesen, aber nie während der Beschleunigung. Man erreicht einfach jede Geschwindigkeit bis zum Begrenzer ohne großen Kampf. Kurz aufs Gas treten, den Sound genießen, ein paar Sekunden aus dem Augenwinkel zusehen, wie die Büsche an den Fahrstreifenrändern immer schneller vorbeirasen, und schon ist man bei 210 km/h, was eine angenehme Reisegeschwindigkeit darstellt.
Ich habe immer gedacht, ich würde mir kein Fahrzeug kaufen wollen, da es mir nach einiger Zeit sicherlich langweilig werden würde und dass es besser wäre, sich von Zeit zu Zeit ein neues zu mieten.
Doch die Erfahrung mit dem Jaguar XK hat dies geändert; ein Auto welches in meinen Augen nahezu perfekt ist und immer Spaß machen würde.
Tritt man bei 210 das Gaspedal durch, geht er mit einem markdurchdrigenden Gebrüll in den Kickdown und zieht nochmals nach vorn, vorn, vorn.

Motor
Ich konnte keinerlei Schwächen feststellen und hätte mir nichts anders gewünscht.

Treibstoffverbrauch
Extrem, hier kann man der Tankanzeige beinahe zuschauen. Alle paar Kilometer hat sie einen Teil verloren. Nachdem ich am ersten Tag erschreckt größtenteils 130 km/h gefahren bin, habe ich am zweiten Tag beschlossen, dass das nicht der Sinn der Sache sein kann und habe die Reisegeschwindigkeit auf 210 angehoben. Nach 150 km war der Tank halb leer, die Reichweite liegt also bei etwa 300 km. Die letzten 150 km vor Berlin bin ich dann, wenn es die Verkehrslage zugelassen hat, Höchstgeschwindigkeit gefahren; die A9 hat wunderbare Geraden. 120 Liter Super Plus hat das Biest insgesamt verschlungen.

Getriebe
Die Gänge kamen größtenteils richtig und wurden auch schön nach oben ausgedreht, doch manchmal musste man mit den Schaltpaddels nachkorrigieren. Wollte man zB aus 50 km/h stark (jedoch nicht extrem) beschleunigen, musste man halbautomatisch in den zweiten Gang runterschalten. Hätte man im D-Modus einfach nur das Gaspedal halb runtergedrückt, hätte das Auto nicht stark beschleunigt; hätte man es komplett durchgedrückt, wäre zwar der zweite Gang durch den Kickdown reingekommen, doch man hätte zu extrem beschleunigt.
Den Sportmodus habe ich nur einmal benutzt, kann also nicht viel dazu sagen. Ich hatte keine Lust, ewig im Handbuch nachzublättern, ob im Sportmodus auch ESP und Co ausgestellt werden und habe lieber alles beim alten gelassen, bevor ich in der Leiplanke hänge.

Fahrwerk
Landstraße war nicht im Programm, aber es schein recht hart abgestimmt zu sein. Auf der Autobahn hat das Fahrzeug manchmal richtig auf und ab geschaukelt, man hat ziemlich viel gemerkt. Kleine Unebenheiten wie Risse hat man nicht gespürt, aber dafür kleine Bodenwellen und Senken sehr direkt. Mir hat das sehr gut gefallen, wer komfortabel unterwegs sein will, für den ist das aber nicht das richtige Auto.

Bremsen/Lenkung
Die Bremsen haben mich sehr überzeugt und nie im Stich gelassen, sodass ich nie in brenzliche Situationen gekommen bin, auch nicht wenn irgendwelche Quatschköpfe von jetzt auf gleich einen Spurwechsel beschließen, ohne irgendeinen Spiegel zu konsultieren.
Die Lenkung ist sehr leichtgängig. Als Test versuche ich immer, das Lenkrad in langsamer Fahrt mit einem oder zwei Fingern zu drehen. Wenn das mit zwei Fingern klappt, ist es gut, wenn es unter Schmerzen mit einem funktioniert, umso besser. Beim Jaguar KX ging es fast ohne Schmerzen mit einem Finger, er hat also eine sehr leichtgängige Lenkung bei niedrigen Geschwindigkeiten. Auch bei höheren Geschwindigkeiten stimmt alles, keine Schwammigkeit oder sonstwas.

Assistenzsysteme
mitschwenkende Scheinwerfer, Abbiegelicht was sehr weit und sehr gut den Abbiegebereich ausgeleuchtet hat, schematische Einparkhilfe auf dem Mitteldisplay
Davon abgesehen kein Quatsch, den ich sowieso abgestellt hätte. Keine Auffahrwarnung, kein Spurwechselwarngepiepse, kein HUD oder sonstwas.

Innenausstattung
Nichts hat sich zu minderwertig, aber auch nichts zu hochwertig angefühlt. Fast alles ist in Schwarz gehalten, es werden fast keine Kontraste gesetzt, die Innenausstattung orientiert sich überwiegend an funktionalen Aspekten. Dies verschiebt das Gleichgewicht zwischen Fahrer und Auto weiter in Richtung Fahrer.
Wenn ich zum Beispiel in einen neuen 5er steige, denke ich "Wow!" wenn ich drin sitze, beeindruckt von dem tollen Innenraum. Wenn ich in den Jaguar XK eingestiegen bin, dachte ich, "Ok, los gehts" und als der Motor dann angesprungen ist "Wow!".

äußeres Design
Nachdem ich das erste Mal angehalten hatte, bin ich einmal ums Auto rumgelaufen. Diese Besichtigung war aber auch schnell wieder vorbei. Er sieht ultrageil aus, aber man kann sich nicht an bestimmten Details aufhängen. Alles strahlt eine kühle Eleganz aus, von der man abperlt. Einzig an den vorderen Lufteinlässen (zwischen Vorderrad und Tür) konnte man mit dem Auge etwas verweilen und vielleicht an den Lichtern. Sonst ist man immer mit den Augen rundrum gewandert.
Die Motorhaube ist recht flach und auch ist das Auto (subjektiv) nicht allzu breit oder lang. Das Auto protzt nicht mit seinem Äußeren, es will kein "Riesenschlitten" sein. Wenn ich es von vorne anschaue, sagt es mir nicht "komm näher und schau mich an", sondern eher "beib, wo du bist" und kurz danach "entweder setzt du dich nun in mich rein und gibst Gas, oder du lässt es bleiben und gehst weiter".
Das Auto wollte insgesamt wenig direkt mit einem kommunizieren, es strahlte eher eine schnippische Eleganz aus, besonders von vorne. Die Lichter scheinen demonstrativ gerade aus zu schauen. Wenn man sich dennoch näher an seine Front rangetraut hat und aufeinmal den weitaufgerissenen Mund des Jaguars auf dem Logo sieht, geht man mit einem Stirnrunzeln wieder einen Schritt zurück.
Wenn ich Fotos von einem Auto mache, dann mache ich das erste immer von vorne seitlich. Mir ist im Nachhinein aufgefallen, dass ich dieses Foto stattdessen immer fast von direkt davor gemacht habe (siehe ganz oben); vielleicht hat mich der Jaguar XK erfolgreich mit seiner Front verhext.









hallo

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peak_me

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Freitag, 19. August 2011, 19:28

hier noch das Drumrum:

Abholung
Am Donnerstagabend bin ich guter Dinge zur Hertzstation in Würzburg gefahren um mir mein Fahrzeug auszusuchen. Verfügbar war ein Fiesta, möglicherweise käme noch ein Focus rein. Das ging garnicht klar, also habe ich kurzerhand eine I6-Reservierung für 22:45 in Frankfurt durchgebucht und bin mit dem Fahrrad zur Autobahnraststätte Würzburg Süd an der A3 gefahren und habe gefragt, ob mich jemand nach Frankfurt mitnehmen kann. Überraschender Weise saß ich 2 Minuten später im Auto und wurde bis vors Terminal am Frankfurter Flughafen gefahren.
Um 19:45 kam ich am Hertz-Schalter an und habe gesagt, dass ich eine I6-Reservierung für 22:45 hätte und ob man wisse, welches Fahrzeug es werden würde oder ob ich mir es aussuchen könnte. Laut RA waren aber überhaupt noch keine I6-Fahrzeuge da, man sei aber guter Dinge dass mit dem ab 22 Uhr einsetztenden Rücklauf was reinkommen würde.
Ich hatte nun also noch über 2 Stunden Zeit und beschloss, den Bestand im Parkhaus für einen Stationsbericht festzuhalten.
Als ich im Parkhaus ankam, traute ich meinen Augen nicht. Circa 10 Jaguare standen da! außerdem noch ein Lotus Evora, 2 C-Klassen, 1 Kuga, 2 Polos
Fotos gemacht und ab zum Counter, wo ich dann fragte, was mit den Jaguaren sei.
In der folgenden Unterhaltung der RAs mit dem Stationsleiter flocht ich noch ein, dass das weiße Cabrio sehr schön sei. Das wollte man mir zwar nicht geben, dafür aber einen anderen Jaguar. Nach 5 Minuten stellte der RA aber fest, dass dies ein Verkäufer war und bot mir doch das weiße Cabrio an.
Schnell Mietvertrag unterschrieben etc und mit dem Schlüssel zurück zum Parkhaus.

Inbetriebnahme
Auto aufs genaueste auf Schäden untersucht und an der rechten vorderen Alufelge einen 2mm tiefen und 2 cm langen Kratzer entdeckt. zurück zum Counter zum Eintragen. Wieder im Parkhaus habe ich versucht, per Power-Button den Motor zu starten, was mir nicht gelang. Nach einigem Rumprobieren herausgefunden, dass man den Knopf für etwa 2 Sekunden gedrückt halten muss. Als der Motor unter lautem Aufbrüllen startete, fuhr die Gangwähleinheit aus der Mittelkonsole. Um zwischen den Fahrstufen hin und her zu schalten, muss man diesen Zylinder drehen; um in den Sportmodus zu kommen, muss man ihn zusätzlich zum Drehen etwas nach unten drücken. Diese Art der Bedienung eines Automatikgetriebes gefällt mir besser als die mit einem Schalthebel.
Beim Blick auf den Tacho fiel mir auf, dass der Tank nur zu 3/4 voll war. Also zurück zum Counter zum Eintragen; auf dem Weg zurück zum Parkhaus hat mich schon ein Mitarbeiter angesprochen, wie oft ich noch hin und her rennen wolle.
Danach habe ich versucht, das Verdeck aufzumachen. Der Schalter dafür ist rechts über dem Kopf neben dem Schalter für die Innenraumbeleuchtung. Doch das Verdeck wollte nicht aufgehen; im Display erschien die Meldung "Luggage cover not closed" (oder so ähnlich). Im Kofferraum gibt es ein Kofferraumrollo, was komplett rausgezogen und dessen Ende auf eine bestimmte Weise umgeschlagen und eingerastet werden muss. Diese "bestimmte Weise" haben ein Hiker und ich zusammen mit der Betriebsanleitung dann nach etwa 5 Minuten herausgefunden.
Jetzt konnte ich aus dem Parkhaus herausfahren. Die Sicht nach vorn ist sehr gut, nach hinten und zu den Seiten jedoch nicht so gut. Gerade die ausgestellten Radläufe in den engen Parkhauskurven machten mit Sorgen. Da ich wusste, dass ein Schaden mir die Laune während der restlichen Miete komplett verderben würde, bin ich in Schneckentempo aus dem Parkhaus geschlichen. Als ich beim Rangieren einen Blick nach hinten warf, ist mir aufeinmal aufgefallen, dass das Ding hinten nur Notsitze hatte. Da ich 3 Mitfahrer mitnehmen wollte, überlegte ich, ob ich das Auto nochmal abstellen sollte und am Counter um ein anderes Auto bitten sollte. Doch nach dem ganzen hin und her mit den Autos am Anfang, dem Schaden und dem fehlenden Treibstoff entschieht ich mich dagegen. Die würden mich sonst für verrückt erklären. Außerdem nahm ich an, dass wenn Fahrer und Beifahrer weit nach vorne rutschen würden, hinten noch zwei Leute reinpassen würde. Also machte ich mich auf den Weg nach Würzburg.

die ersten Kilometer
Rauf auf die A3 mit offenem Verdeck. Nach etwa 5 Minuten bewegte sich erstmalig die Tankanzeige. Ich dachte so, naja, wird wohl der letzte Strich schon fast verbraucht gewesen sein. Nach 5 Minuten passierte es dann erneut. Danach bin ich vor Schreck erstmal nur 130 gefahren und habe das Verdeck geschlossen, um den Luftwiderstand zu verringern. Doch innerlich hat es an mir genagt und so beschleunigte ich dann und wann kurz auf 270.
Eigentlich hatte ich ja mit einem Kombi oder einem "normalen" Auto gerechnet, mit dem ich mein Fahrrad, das ich unterhalb der Raststätte in einer Wohngegend angeschlossen hatte, abtransportieren könnte. Doch nun war das alles komplizierter. Sicher war es ein lustiger Anblick, einen mit Decken abgepolsterten Jaguar zu sehen, auf dem ein Fahrrad festgebunden war.
Schlafen konnte ich in der Nacht nicht richtig und bin um 5 Uhr aufgestanden und hab ne Runde gedreht. Danach habe ich versucht, mich hinten auf den Sitz zu quetschen. Das ging auch einigermaßen (ich hätte dann nur den halben Preis verlangt) doch saßen Fahrer und Beifahrer dann sehr dicht mit dem Kopf vor dem Scheibenrahmen vorne. Dieses Sicherheitsrisiko wollte ich nicht eingehen und musste deswegen zwei Mitfahrern absagen. Sie nahmen das mit mehr oder weniger Verständnis auf und machten sich mit der Bahn auf den Weg nach Berlin, wo sie aber leider doppelt solange unterwegs sein werden. Ich bedaure, dass ich ihnen absagen musste, aber das System der Mitfahrgelegenheit ist nun mal nicht 100%ig sicher und das ist denke ich auch allen bewusst, die daran teilnehmen. Die meisten Mitfahrer nutzen die Vorzüge dieses Systems, indem sie spontan die Mitfahrt absagen können, wenn sich bei ihnen im Terminplan etwas ändert. Dies ist mir schon öfter passiert und so tat ich das selbe.
Meine Liebe zu Autos ist einfach zu groß, als dass ich die Chance hätte verstreichen lassen dieses Fahrzeug zu fahren, als zwei Leuten. die dennoch ihr Ziel erreichen würden, Stress zu verursachen.
Das ist sicher egoistisch in diesem Einzelfall, aber es ist wie es ist.
Ich hatte vorher nie daran gedacht, ein Fahrzeug zu bekommen, in welches nicht 4 Leute insgesamt reinpassen. Wenn es in Zukunft passieren kann, dass ich kein geeignetes Fahrzeug bekomme, werde ich im Vorraus nur 1 Platz vergeben.

Rückgabe
Den Stadtverkehr in Berlin hatte ich nicht so extrem in Erinnerung. Überall Fahrräder, spontan herausschießende Autos, die die Spur wechseln und Transporter, die sich auf der verstopften Kreuzung noch in die Spur quetschen wollen. Einmal dachte ich nur WTF als die Ampel vor mir auf Gelb schaltete, ich anhielt und rechts(!) neben mir noch ein Motorrad mit 80 vorbeischoss, gefühlte 5 cm von meinem Außenspiegel entfernt.
Ich habe dann noch auf 3/4 vollgetankt und das Fahrzeug um 16 Uhr zurückgegeben. Der RA kam erstmal aus der Station raus und wollte sich anschauen, worüber seine Kollegen schon wiederholt am Tag gesprochen hätten, die die Rückgabe im System morgens entdeckt hatten. Nachdem er es sich angeschaut hatte, begann er Verhandlungen mit dem Stationsleiter, den Wagen über das Wochenende mitzunehmen.

PS: Ich habe noch 3 Videos, die aber keinen wirklich wichtigen Informationsgehalt haben. Beim einen gebe ich im Stand Gas, beim anderen fahre ich in mäßigem Tempo über die Kamera hinweg und beim letzten habe ich das Aus- und Einklappen des Verdecks gefilmt. Bei Bedarf lade ich sie hoch.
hallo

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k.krapp

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Freitag, 19. August 2011, 19:37

Der Bericht und die Fotos gefallen mir :111:
:203: WETZLAR :122:

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peak///M (19.08.2011)

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Freitag, 19. August 2011, 19:59

Bomben Auto und ein sehr angenehmer Bericht! Danke!

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peak///M (19.08.2011)

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Freitag, 19. August 2011, 20:32

Danke für den Bericht! :205:

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peak///M (19.08.2011)

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Freitag, 19. August 2011, 20:45

Verkäufer bei dem Kennzeichen?? Da war aber jemand sehr verwirrt!!! :120: :205:

peak_me

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Freitag, 19. August 2011, 20:51

Zitat

Verkäufer bei dem Kennzeichen?? Da war aber jemand sehr verwirrt!!!

bei welchem Kennzeichen?
Man hat mir erst einen anderen Jaguar angeboten, doch im Prozess der Mietvertragserstellung fiel dem RA auf, dass dieser andere Jaguar ein Verkäufer war.
Daraufhin bot man mir den Jaguar XK an, um den es in diesem Bericht geht.
hallo

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jimmy (19.08.2011)

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Freitag, 19. August 2011, 20:53

Eher du. ;)

Zitat

Das wollte man mir zwar nicht geben, dafür aber einen anderen Jaguar. Nach 5 Minuten stellte der RA aber fest, dass dies ein Verkäufer war und bot mir doch das weiße Cabrio an.

Der andere Jaguar, den man ihm eigentlich mitgeben wollte, war ein Verkäufer. Nicht der weiße.

jimmy

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Freitag, 19. August 2011, 21:16

Was musste als Zahlungsmittel vorgelegt werden und wieviel Kaution wurde geblockt?? :60:

hessenbub

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Freitag, 19. August 2011, 21:24

Zitat:
"Sicher war es ein lustiger Anblick, einen mit Decken abgepolsterten Jaguar zu sehen, auf dem ein Fahrrad festgebunden war."

Herrlich :)

Schönes Auto, schöner Bericht.
Mitfahrgelegenheit ist wohl so n Sache :117:

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Peppone (19.08.2011)

peak_me

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Freitag, 19. August 2011, 21:28

Zitat

Was musste als Zahlungsmittel vorgelegt werden und wieviel Kaution wurde geblockt??

Ich bin Hertz-Mitarbeiter und da gibt es andere Bestimmungen für Zahlungsmittel und Kaution.
Bin mir nicht sicher, ob ich Infos darüber rausgeben kann.
Regulär werden aber 2 Kreditkarten benötigt und die Kaution liegt bei etwa dem Mietpreises + 1 Tankfüllung und wird auf jeweils die nächsten 100 Euro aufgerundet.
hallo

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cram (19.08.2011)

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Samstag, 20. August 2011, 00:06

oh mein gott wie schweine geil muss dann der xkr-s sein träumchen

hobbes

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Samstag, 20. August 2011, 00:11

Ich bin Hertz-Mitarbeiter und da gibt es andere Bestimmungen für Zahlungsmittel und Kaution.
Bin mir nicht sicher, ob ich Infos darüber rausgeben kann.

Brauchst du nicht. Shame on Hertz.

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Samstag, 20. August 2011, 00:25

Schönes Auto, gar keine Frage. Aber wenn ich den Preis (Anschaffung oder auch Mietpreis) und den hohen Spritversprauch ansehe, frage ich mich, ob es das Auto wert ist. Zumindest im Vergleich zum 6er BMW, der ja mit ähnlichem Spritvergleich auskommt.

Mir fehlen im Jaguar -unverständlich bei dem hohen Preis- die sog. technischen Innovationen, die heute ja in der Luxusklasse "üblich" sind, nämlich HUD, Soft-Close, ACC oder zumindest Spurwechsel-Assi, Leucht-LED und so weiter ...

Von daher wäre ich nur ungern bereit, für den Jaguar 1. den hohen Mietpreis zu zahlen (offiziell teurer wie S-Klasse) und 2. die 15-20 Liter Spritverbrauch.

Entweder muss also in den Jaguar mehr Technik oder der Kauf- bzw. Mietpreis ist zu hoch für dieses Auto.

:205: :thumbsup:

hobbes

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Samstag, 20. August 2011, 00:29

Regulär werden aber 2 Kreditkarten benötigt und die Kaution liegt bei etwa dem Mietpreises + 1 Tankfüllung und wird auf jeweils die nächsten 100 Euro aufgerundet.

Das würde ich mir aber auch für hiker wünschen.

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