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Torian

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Donnerstag, 4. September 2014, 11:22

So wird der JAG demnächst zur bevorzugt One-Way rausgegebenen Gurke ;-)

Vielleicht braucht Jaguar aber auch einfach noch etwas Zeit für die Ursachenforschung und solange keiner stirbt (GM lässt grüßen), wird halt abgewartet.

DOC

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92

Donnerstag, 4. September 2014, 11:43

Ich frage mich nur, was denn genau eine akzeptable Zeitspanne bis zum Vollbrand eines Fahrzeuges sein soll, insbesondere, wenn dieses scheinbar eine Affinität dazu hat, dass genau das passiert? Es geht ja nicht nur darum, dass Personen evtl. in dem Auto verbrennen, sondern auch um mögliche Rauchgasvergiftungen, etc. Man stelle sich nur mal eine gebrechliche Person als Beifahrer vor, die das Fahrzeug nicht innerhalb kürzester Zeit verlassen kann, oder das eben erwähnte, hypothetische, Vorkommnis in einem Tunnel ohne Schutzstollen.
Das Problem bei gewinnorientierten Unternehmen ist nun mal, dass der Gewinn gegenüber Interessen Einzelner immer in den Vordergrund gerückt wird. Das ist in diesem Fall so, das war in anderen Fällen so und wird auch in Zukunft so sein.

Die einzige Vorgehensweise, die Erfolg verspricht, wenn man andere vor ähnlichen Erlebnissen bewahren möchte, ist der Gang an die Öffentlichkeit. Denn nur, wenn sich potenzielle Interessenten aufgrund aller vorliegenden Informationen eine Meinung zu ihrer Kaufentscheidung BILDen können, wird es dem Hersteller wehtun, wenn dieser ein fehlerhaftes Produkt auf dem Markt hat.

Es tut Unternehmen immer erst weh, wenn sie es im Geldbeutel spüren!

saymen

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Donnerstag, 4. September 2014, 11:54

Jaguar ist als Hersteller hier ganz klar in der Pflicht. Zumindest im Europäischen Wirtschaftsraum. Solche fälle regelt hierzulande ganz klar u.a. das ProdHaftG. Zu nennen ist hier aber auch die CE-Konformität der "Maschine", welche auch eine Produktbeobachtungspflicht beinhaltet. Der Hersteller muss also auf solche Ereignisse reagieren und diese umgehend abstellen. Ansonsten drohen hier Straf- und Zivilrechtliche schritte, auch gegen Einzelpersonen beim Hersteller.
Porsche hat meiner Meinung nach beim GT3-Problem vorbildlich reagiert.

In wieweit die Vermieter hier in der Haftung stehen kann ich nicht beurteilen, jedoch sollten die Fahrzeuge alleine schon aus Kundeninteresse bis auf weiteres nicht mehr vermietet werden. Aber hier stehen wohl leider die wirtschaftlichen Interessen über den moralischen.

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94

Donnerstag, 4. September 2014, 12:14

Um das mal ein wenig in Relation zu stellen:

Bei Porsche sind insgesamt zwei der (zu dem Zeitpunkt) knapp 800 gebauten Exemplare "abgebrannt".
Allein hier im Forum sind 3 Stück mit einem Fahrzeugbrand liegengeblieben und noch 3(?) weitere mit einem Fahrzeugdefekt liegengeblieben.
Natürlich wird es mehr gebaute F-Types als 991 GT3 geben, dennoch ist es erstaunlich das Jaguar tatsächlich gar nichts unternimmt.

Vorrangig sind die V6S betroffen, V6 vereinzelt und V8 ist mir bislang nichts bekannt.

Uberto

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Donnerstag, 4. September 2014, 12:24

Also bislang wurde hier stets davon geredet,dass der Wagen sofort in Vollbrand stand und es eine Gefahr gibt,dass Leute in dem Wagen verbrennen. Diese Gefahr sehe ich hier noch nicht gegeben.

Jaguar sollte die bislang in Brand geratenen Fahrzeuge sorgfältig untersuchen und insbesondere auch, um was für Fahrzeuge es sich gehandelt hat (Privat- oder Mietfahrzeuge). Bislang konnte ich immer nur von Mietfahrzeugen lesen, weshalb hier in der Tat genauer geschaut werden sollte ob hier eine besondere Überbelastung, in welchem Rahmen auch immer, statt gefunden hat.
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Torian

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Donnerstag, 4. September 2014, 12:43

Ich finde auch ein langsames Abbrennen eines Fahrzeugs nicht in Ordnung. Nicht jeder behält in so einer Situation nen kühlen Kopf und handelt richtig. Sowas ist schlicht und ergreifend nicht in Ordnung.

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peak_me

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Donnerstag, 4. September 2014, 13:01

Zitat

Also bislang wurde hier stets davon geredet,dass der Wagen sofort in Vollbrand stand und es eine Gefahr gibt,dass Leute in dem Wagen verbrennen. Diese Gefahr sehe ich hier noch nicht gegeben.
Überraschend finde ich, dass alle bisher das Fahrzeug geordnet abstellen konnten. Wenn sich der Motor bei hohen Geschwindigkeiten verabschiedet, ist das keine Selbstverständlichkeit. Denkbar ist, dass aus dem Motor fliegende Teile andere Teile wie die Hinderradaufhängung beschädigen. Möglich ist auch, dass man wegen der Rauchentwicklung nicht mehr genug sieht. Servolenkung und -Bremsung fallen wohl auch aus, wovon svaeni glaube ich auch berichtet hat.
Wenn man dann einen Unfall bauen sollte und dabei eingeklemmt werden sollte oder das Bewusstsein verlieren sollte, kann man auch beim vielleicht relativ langsam abbrennenden Fahrzeug sterben. Auch ohne sofortigen Vollbrand gibt es also die Gefahr dafür.

Folgeunfälle und Brände in Tunneln kommen noch hinzu.

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saymen

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Donnerstag, 4. September 2014, 13:06

Ich finde auch ein langsames Abbrennen eines Fahrzeugs nicht in Ordnung. Nicht jeder behält in so einer Situation nen kühlen Kopf und handelt richtig. Sowas ist schlicht und ergreifend nicht in Ordnung.
Vollkommen richtig!


Also bislang wurde hier stets davon geredet,dass der Wagen sofort in Vollbrand stand und es eine Gefahr gibt,dass Leute in dem Wagen verbrennen. Diese Gefahr sehe ich hier noch nicht gegeben.
Es ist doch vollkommen egal wie lange es dauert bis das Fahrzeug komplett ausgebrannt ist. Sobald es brennt, egal wo und wie stark, besteht eine akute Gefährdung für alle Insassen und alle anderen, umgebenen Verkehrsteilnehmer!
Würde ein Insasse verbrennen (was ich nicht hoffe) würde die Argumentation wahrscheinlich heißen: selbst schuld, unsere Autos brennen nur langsam aus! :103: :thumbdown:

Jaguar sollte die bislang in Brand geratenen Fahrzeuge sorgfältig untersuchen und insbesondere auch, um was für Fahrzeuge es sich gehandelt hat (Privat- oder Mietfahrzeuge). Bislang konnte ich immer nur von Mietfahrzeugen lesen, weshalb hier in der Tat genauer geschaut werden sollte ob hier eine besondere Überbelastung, in welchem Rahmen auch immer, statt gefunden hat.
Das sehe ich genau so. Eine Untersuchung ist unabdingbar. Jedoch spielt es keine Rolle was für Fahrzeuge es waren. Eine solche Überlastsituation darf nicht entstehen. Schon gar nicht bei einem Sportwagen mit Automatikgetriebe und schon gar nicht im Motorblock. Tritt dies dennoch auf liegt ein Konstruktionsfehler, Materialfehler etc. vor.
Bei Handschaltern sieht das anderst aus, da kann man dann schon mal erheblichen Missbrauch treiben und ein Fahrzeug zum brennen bringen.

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Donnerstag, 4. September 2014, 13:08

Zitat

Jaguar
sollte die bislang in Brand geratenen Fahrzeuge sorgfältig untersuchen
und insbesondere auch, um was für Fahrzeuge es sich gehandelt hat
(Privat- oder Mietfahrzeuge).
Woher wisst ihr denn,
was mit den abgebrannten Jags passiert ist oder ob Jaguar die nicht schon hat
untersuchen lassen und intern an einer Lösung arbeitet?

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Von einem Problem wissen, daran arbeiten und es publik zu machen sind leider 3 verschiedene Dinge in der Automobilbranche. Das weiß ich aus erster Hand...
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Donnerstag, 4. September 2014, 16:26

@peak_me:
ich verstehe deinen Standpunkt auf alle Fälle. Aber jeder andere Defekt am Wagen (Reifenplatzer o.ä.) kann zu selbem Ausgang führen wie der Defekt am JAG. Mir ging es nur darum, dass es bisher so dargestellt wurde, dass man aus dem Wagen fast nicht rauskommt, da er explosionsartig komplett in Brand steht.
Jaguar sollte auf jeden Fall nach dem Fehler suchen und wird dies sicherlich auch tun. Bislang habe ich aber noch nicht von einem Brand eines privaten F-Types gelesen, was mich durchaus etwas wundert.
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Donnerstag, 4. September 2014, 16:55


tom.231

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Donnerstag, 4. September 2014, 16:58

Zumindest der zweite war ein Mietwagen...

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Donnerstag, 4. September 2014, 20:30

vielleicht kann der Mietwagen-Talk mal eine offizielle Anfrage-Mail an Jaguar schreiben :-)
mit dem Hinweis auf die Diskussionen rund um das Thema: "Todesfall Jaguar"

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Donnerstag, 4. September 2014, 20:42

vielleicht kann der Mietwagen-Talk mal eine offizielle Anfrage-Mail an Jaguar schreiben :-)
mit dem Hinweis auf die Diskussionen rund um das Thema: "Todesfall Jaguar"
Lieber an die Bild ist besseres Marketing :thumbsup:

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Babinho (05.09.2014)

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