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proudnoob

Saupreiß dreckade

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Dienstag, 10. Juni 2014, 22:47

Mercedes Benz E220 CDI Avantgarde | Sixt Köln/Bonn Airport

Farbe: Obsidian Schwarz-metallic
EZ: 01/2014
km-Stand: 21643 km (Abgabe)
gefahrene Strecke: 742 km
Gebuchte Klasse: FDAR
Erhaltene Klasse: PDMR
Nutzungsprofil: 10% Stadt / 10% Überland / 80% Autobahn (100-223km/h)
Verbrauch: 4,57 l/100km (errechnet) / 5,0l/100 km (BC)
Leistung: 170PS
Drehmoment: 400Nm
Motor: 2,2l 4-Zylinder Bi-Turbodiesel
0-100km/h: 8,4s
Vmax: 227km/h

LP (Testwagen): 57.542€

Ausstattung:
- Avantgarde Ausstattungsline
- el. Glasdach
- Klimaautomatik Thermotronic
- Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
- Navigationssystem Becker Map Pilot
- Intelligent Lightsystem mit Voll-LED-Scheinwerfern und aktivem Fernlichtassistent etc.
- 7-G Tronic
- Tempomat



Anmietung:
Am CGN angekommen, habe ich mich erstmals im Parkhaus umgesehen. Dort war ein BMW 420d Cabrio M-Paket zu vernehmen. Ansonsten gab keine weiteren Highlights zu erblicken. Mit dem Ziel diesen Wagen zu bekommen, habe ich dann in die App reingesehen und festgestellt, dass diesmal kein Wagen auszuwählen war. Es wurde für mich direkt ein MB E220 CDI Avantgarde geblockt. Das Arbeitsgeräts eines "Limousinen-Service Mitarbeiters" a.k.a. Taxifahrer, war dann doch nicht Ziel meiner Begierde gewesen. So habe ich am Schalter nach dem üblichen Kartenspiel auch direkt nach dem 420d gefragt. Die RSA hat aber direkt gesagt, dass dieser Wagen für einen anderen Kunden mit Cabrio-Reservierung geblockt sei. Mein Wunsch nach einem BMW mit M-Paket wurde zwar angesprochen, konnte aber nicht erfüllt werden. Alternative zu dem MB E220 CDI bestand in einem Audi A6 Kombi mit dem "großen Motor". Wahrscheinlich war es ein 3.0 TDI Quattro. Allerdings gab es diesen auch nur gegen geringen Upsell. Das Angebot war durchaus fair. Da ich aber keine Lust auf einen Audi hatte, musste ich das Angebot ausschlagen. Außerdem ist der 220er-Diesel auch nicht der Schluckspecht, so dass ich den 220er CDI für meine 700km lange Reise aus rationaler Sicht vorzog.




Karosserie:
Das Taxi wurde bei dessen Überarbeitung vor knapp 1,5 Jahren an mehreren Stellen stark verändert. So verzichtet Mercedes beim überarbeiteten Taxi auf das bisher typische Vier-Augen-Gesicht, und bringt alle Funktionen in einteiligen Scheinwerfer mit optional mit ILS-LED-Scheinwerfern unter. Markante Änderungen beim Taxi stellen an der Front der Zentralstern im Avantgarde-Kühlergrill und neu geformte Stoßfänger dar. Insgesamt kommt das Taxi nicht mehr als „kantiger Schwabe“ daher, sondern versucht mehr Rundungen aufzuweisen. Auch am Heck kommen beim überarbeiteten Taxi neue LED-Rückleuchten zum Einsatz, die wesentlich deutlicher auffallen und größer wirken. In der Seitenansicht wurde die Linienführung dies Taxis leicht verändert, die seitliche Zierleiste wurde weiter nach unten verlegt. Die ausgestellten hinteren Radläufe des Taxis fielen komplett weg. Aber im Großen und Ganzen bleibt das Taxi eine klassische Limousine mit gerader Dachlinie und großen Fensterflächen.
Die Rundumsicht des Taxis ist ganz passabel. Nach vorne und zur Seite ist die Umsicht ganz gut. Das Stufenheck und die dicken C-Säulen, sowie die hohen Rückbänke verhindern jegliche Sicht nach hinten. Die Einparkhilfe sowohl vorne als auch hinten, ist mit den Balkendiagramm auch nicht mehr „das Beste“, tendiert eher zu „oder nichts“. Die Reaktion dieser Einparkhilfe erfolgt erst nach einer deutlichen Verzögerung, so dass das System nicht zeitnah vor bevorstehende Gegenstände warnt. Insbesondere bei etwas schnellerer Einpark-/Rangiergeschwindigkeit ist das System nicht zu gebrauchen und gibt erst einen Ton von sich, wenn es bereits zu spät ist. Das System setzt voraus, dass der Fahrer mit langsamerer Geschwindigkeit, als die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Systems fährt, so dass diese rechtzeitig angezeigt werden kann. Bitte hier keine Fragen wie hoch die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Systems beträgt. Jedenfalls zu langsam.



Innenraum:
Ungewöhnlich umfangreich wurde auch das Interieur des Taxis überarbeitet. Die Instrumente wurden auf drei runde Analoguhren in Tubenform reduziert, die Bordcomputeranzeige in der Mitte ist weiterhin mit einem farbigen Display bestückt, das fahrrelevante Informationen liefert, aber nicht mehr in pixel-monochrom Format daherkommt. In der Avantgarde-Ausstattung kommt ein Sport-Lenkrad zum Einsatz, das bereits in A, B, und C-Klasse sowie CLA und CLS verbaut worden sind. Auch neue Blink-/Wischer, Tempomat-Hebel und Automatik-Hebel kommen hier zum Einsatz. Ansonsten wurden Mittelkonsole und Lüftungsdüsen mit besseren Materialien ausgestattet, so dass sie hochwertig und sauber verarbeitet erscheinen. Ganz neu im Taxi ist die aus der S-Klasse bekannte Analoguhr zwischen den beiden mittleren Lüftungsdüsen.




Das Gestühl der Avantgarde-Linie lässt sich teilelektrisch in Lehne, Tiefe/Höhe und Sitzflächenneigung gut verstellen. Lediglich die Vertikalposition muss hier manuell eingestellt. Mir persönlich hat nur eine Sitzlängenverstellung gefehlt. Und etwas mehr Seitenhalt im Schenkelbereich könnte auch nicht schaden. Dennoch hat der Sitz auf der Langstrecke über weite Teile überzeugenden Komfort geleistet. Ich hab mich selten bei so einer Strecke in einem Sitz so wohlgefühlt. Ab 500 km war der Sitz jedoch etwas durchgesessen, oder ist Teil des Attention-Assist, das den Fahrer zur etwas längeren Pause zwingt.
Bei den Platzverhältnissen wird deutlich dass dieser Wagen für Taxen konzipiert wurde. Im Heckbereich ist großzügiges Raumangebot vorhanden. Der Mercedes ist jedoch etwas schmaler als die strämmige bayrische Konkurrenz von BMW, bietet aber zum Ausgleich mehr Luft über dem Scheitel, das den Ein- und Ausstieg vereinfachen sollte. Die Türverkleidungen im heck sind sehr spartanisch und mit einfachen Materialien verkleidet. Ideal um etwas Erbrochenes wegzuwischen. Die Rückbank ist für Kurzstrecken (das vorwiegende Taxiterritorium) gut und ausreichend komfortabel gepolstert. Für die Langstrecke taugt dies aber nicht. Wäre der Stoffeinsatz in den Teil(kunst-)ledersitzen nicht vorhanden, sondern mit ganzheitlichem Kunstleder bezogen, so eignen sich die Sitze perfekt um die Hinterlassenschaften der Fahrgäste schnell und problemlos zu entfernen.



Infotainment/Navigationssystem:
Das Testfahrzeug ist mit dem Audio 20-System mit dem Becker-Navi ausgestattet. Es verfügt über das kleine festverbaute Display und verzichtet auf das herausgestellte Chi-Chi der A/B/CLA und C-Klasse mit fettem schwarzen Rand. Dennoch bleibt das Display gut abzulesen. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist wie beim Parkpilot-System etwas langsamer als die Systeme von BMW oder Audi. Die Bluetooth-Koppelung mit dem iPod klappt problemlos, zwischenzeitlich sind auch keine Aussetzer aufgetreten im Vergleich zum VW Golf GTI. Die Soundqualität lässt sich, im Gegensatz zum VAG-System, auch gut an meine Klanggewohnheiten einstellen. Je ein Regler für Höhen und Bässe, sind vollkommen ausreichend. Zwar ist kein Unterschied zum System aus A-und B-Klasse zu vermerken, aber was gut ist, kann man auch in der Oberklasse verbauen. Allerdings lässt sich das Dreh-Drück-Steller-System auf der Mercedes-Mittelkonsole inkl. Multifunktionslenkrad nicht so intuitiv bedienen wie das iDrive-System von BMW, das derzeit das Maß aller Dinge im Infotainment-System darstellt.

Geräusche
Zum angenehmen Reisen gehört ein niedriges Innengeräuschniveau. Im subjektiven Hörvergleich wirkt das Taxi jedoch lauter als z.B. ein 5er BM, weil höherfrequentierte Windgeräusche bei Autobahntempo 160 km/h trotz Akustikglas durchkommen. Beim BMW 5er ist dagegen nur ein leises Zischeln über der Frontscheibe wahrzunehmen. Ähnlich verhält es sich mit der Dämmung zum Motorraum. Der BMW 525d klingt tief und sonor, während das Arbeitsgeräusch des Mercedes marginal höher und härter ausfällt , auch ein leises Klappern aus dem Heck stört den sonst guten Komforteindruck.

Motor/Getriebe:
Der 2,2l 4-Zylinder Bi-Turbodiesel in dem von mir gefahrenen E220 CDI besitzt 170 PS, 400 Nm und Siebengang-Automatik. Dieses Aggregat läuft zwar als Diesel angenehm ruhig und vermittelt zeitweise beim Anfahren an einer Ampel das Gefühl, dass man in einer Oberklassen Limousine sitzt, mit einem 6-Zylinder unter der Haube. Allerdings ist dieses Gefühl beim Zweiten hinhören doch wieder weg, „Ach, doch kein 6-Zylinder“.
Der Motor bietet aber bei jeder Situation ausreichend Leistung, nimmt das Gas deutlich besser an als ein Audi A6 2.0 TDI/177 PS. Seine größte Leistungsentfaltung hat der Motor im Bereich zwischen 2.000U/min und 3.500U/min, da hier das maximale Drehmoment von 400Nm voll zum tragen kommt. Oberhalb von 3.500U/min bricht die Leistungskurve dann langsam und bringt nicht mehr so viel Schub nach vorne, so dass Schalten sinnvoller wäre.
Bei eher geringer Leistungsanforderung wechselt die 7-G Tronic butterweich die Gänge. Deutlich wird aber, dass der Mercedes nicht so zügig runter- oder hochschaltet wie das 8-Gang-Automatik Getriebe von BMW. Bei etwas energischer Vortrieb wird dieser Unterschied noch deutlicher. Das Mercedes-Getriebe setzt stoisch auf weiche Übergänge und gönnt sich nach dem Zurückschalten beim Kickdown einen Augenblick Bedenkzeit. Ein BMW 5er zeigt dort agilere und spontanere Reaktionen und ist bei schnelleren Gangwechseln oft ein oder zwei Gänge weiter. Beim Hochschalten verstarrt das System zeitweise in einem Gang und schaltet nicht hoch, so dass man entweder manuell eingreifen muss, oder etwas stärker bremst und dann beschleunigt. Träges System, Dreckeliger.

Der Verbrauch des Motors hat mich ein weiteres Mal überrascht. Zwar kannte ich den Motor bereits aus der C-Klasse aus einer früheren Evolutionsstufe im Jahre 2007. Jedoch bin ich davon ausgegangen, dass er in der E-Klasse etwas mehr verbraucht, wegen dem schwereren Leergewicht. Bei einem Mix von 10% Stadt, 10% Überland, und 80% Autobahn kamen ausgerechnete 4,57 l/100 km heraus. Das hat mich überrascht. Wie immer habe ich über große Teile meiner Tour nach Zeeland und zurück im Rentnertempo verbracht (100-120 km/h). Sporadische Beschleunigungen die darüber hinaus gingen waren nicht ausgeschlossen. Auf der Rückfahrt kurz nach Überquerung der deutschen Grenze Richtung Köln war dann die Begrenzung aufgehoben. Da ging fast nur noch Vollgas. Der Bordcomputer zeigte danach ein Verbrauch von 5,0 Liter an. Als ich nach der Abgabe die Tankquittung zur Hand nahm um den Tatsächlichen Verbrauch zu errechnen, kamen 4,57 l/100 km heraus. Da musste ich mich doch ein wenig wundern. Und zwar im positiven Sinne.




Fahrverhalten.
Im Fahrverhalten hat mich das Taxi doch etwas überrascht. Meine Erwartungshaltung war, dass er zwar komfortabel, aber in Kurven stark in die Neigung gehen würde. Dem war nicht so. Das Fahrwerk des Taxis gab sich ausreichend Straff und geriet nicht ins Wanken. Bei kurvigen Überleitungen in Autobahnkreuzungen bin ich bewusst mit erhöhter Geschwindigkeit (100 km/h) reingefahren. Der Wagen ging nur leicht in die Seitenneigung. Ein Untersteuern war nicht zu verspüren, ESP griff auch nicht ein. Der Wagen lag in der Kurve trotz der geringeren Breite im Vgl. zum BMW 5er satt auf der Straße, vermittelte ein komfortables, sicheres Gefühl, dass er mit der Geschwindigkeit als auch mit der Situation der schnellen Lenkwinkelzunahme am Rad gut zurecht kam. So hat mich der Mercedes neben seinen hohen Langstreckenqualitäten auch im Punkto Fahrdynamik sehr positiv überrascht. Mit steigendem Tempo nimmt jedoch der Federungskomfort merklich zu und leitet immer weniger Störungen an die Insassen weiter. Bei geringen Geschwindigkeiten im Stadtverkehr hingegen leitet die E-Klasse Stöße von Kanaldeckel und Querfugen direkt weiter, so dass der Federungskomfort nicht so souverän ist wie bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn. . Hier bleibt sie stets ruhig und gelassen und entschleunigt den Fahrer merklich. Die elektromechanische Direktlenkung, wirkt dabei sehr künstlich und gibt sehr wenig Rückmeldung an den Fahrer zurück. Sporadische, schnelle Richtungswechsel werden erst mit Verzögerung und hohem Lenkwinkel umgesetzt, so dass die Fahrfreude hier etwas eingetrübt wird.






Fazit:
Die E-Klasse ist immer noch das Arbeitsgerät des Taxifahrers, überzeugt aber auch mit Langstreckenkomfort und einem wenig untersteuernden Fahrwerk, welches straff auf der Straße liegt und ein ganz klein wenig sportliche Ambitionen hegt. So lassen sich auch höhere Kurvengeschwindigkeiten erreichen, ohne dass Komfort und Sicherheit zu kurz kommen. Auch der geringe Verbrauch hat mich positiv überrascht. Wenn auch anfangs meine Ablehnung gegen die E-Klasse überwogen hat, werde ich die E-Klasse v.a. für solche Langstrecken positiv in Erinnerung haben und auch gerne wieder nehmen. Mercedes hat mit diesem Facelift und den technischen Updates gezeigt, dass es in die richtige Richtung geht. An so ein Verbrauch kommt ein 520d nur schwer, geschweige denn der Säufer 525d ran. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ingenieure aus Sindelfingen bei allen ihren Veränderungen für die nächste E-Klasse genau so richtig liegen.

Danke an :203: CGN und die nette RSA für diesen tollen Mercedes, obwohl ich anfangs doch etwas misstrauisch war.












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Dienstag, 10. Juni 2014, 23:09

Herrlicher Bericht, musste öfters schmunzeln :)

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proudnoob (11.06.2014)

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Dienstag, 10. Juni 2014, 23:14

Ich verstehe nur Taxi..

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 06:22

Das voreingenommene E-Klassen-Taxi-Bashing versteh ich irgendwie nie. Nach dem xten Mal "Taxi" hab ich dann das Lesen abgebrochen und es beim Anschauen der netter Bilder belassen. Danke für die Bilder

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Kaveo

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 06:41

Ich hoffe der Bericht hat dir gezeigt, dass die E-Klasse mehr als nur ein Taxi ist.

Überwiegend liegt die Abneigung zur E-Klasse hier im Forum eher an der Ausstattung und den Motoren. Die E350 sind immerhin ein guter Ansatz und beim E63 sagt hier auch keiner nein.
Die nächste E-Klasse wird dafür überragend. C- und S-Klasse zeigen ja, wohin es mit de Limousinen geht.

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 07:24

@Fabulant: Vielen Dank für die Kritik. Zu viel "voreingenommenes Taxi-Bashing" im Abschnitt "Karosserie". Habe ich vermerkt und werde ich beim nächsten Mal berücksichtigen.

Noch mehr konstruktive Kritik? Möchte gerne bessere Berichte schreiben... :)

EUROwoman.

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 07:34

Dann musst du einen bmw mieten.

*duck und weg*
:)
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

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proudnoob (11.06.2014), Mietkunde (11.06.2014)

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 08:13

[...] und beim E63 sagt hier auch keiner nein.

Pauschalaussagen bitte ich zu unterlassen ;)

Erstaunlich, dass ein 220er CDI sparsamer zu bewegen sein soll, als ein 520d. Bin beide Modelle (220er CDI als vor-Mopf, aber mit 7G) schon mehrmals gefahren und meine Praxisverbräuche zeigen auf gleicher Strecke ein ganz anderes Bild.

Vielleicht hat sich hier bei der Mopf mehr getan, als gedacht!
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

20d is ok!

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 09:27

Nein, Erfahrung in den letzten Wochen gemacht, zwischen E220 CDI und 520d trinkt die E-Klasse bei ähnlicher Fahrweise einen halben bis ganzen Liter mehr. Zumindest im Tempobereich 130-150. Beim Autobahnschleichen mit 100 km/h mag das anders sein aber man will ja auch irgendwann mal ankommen.

proudnoob

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 09:55

Tempo 150 in Holland und Belgien, und dann sich vor der Strafe drücken?

bonvivant

Dem Aktionär ist nichts zu schwer...

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 10:07

1704 km Restreichweite bei nicht vollem Tank :8o:

Die E-Klasse ist mit Sicherheit ein sehr gutes Auto. Hohe Verarbeitungsqualität, alle technischen Ausstattungen funktionieren tadellos (sowohl BT-Anbindung als auch das Becker Navi Map Pilot) und auch optisch kann man MB hier nichts vorwerfen. Insbesondere mit dem Facelift finde ich das Design sogar ein bisschen ansprechend. Vor allem für Geschäftstermine ist man mit der E-Klasse immer gut ausgerüstet, da das Design doch deutlich zurückhaltender ist als bei der Konkurrenz aus Ingolstadt und München. Wenn dann noch adrette Felgen aufgezogen sind, würde ich die E-Klasse nicht von der Bettkante stoßen.

Das größte Manko bei den Mercedes-Modellen (S, SL, CLS ausgenommen) ist meiner Meinung nach die Emotionslosigkeit die durch die angestrebte Perfektion und Nüchternheit hervorgerufen wird. Als ich vom E 200 CDI auf den 520d umgestiegen bin, ist mir das besonders bewusst geworden. Die Formensprache sowohl im Exterieur als auch im Interieur spricht eine deutlich emotionalere Ebene an, als dies in der E-Klasse der Fall ist.

Die durchweg negative Grundhaltung kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen.
Ich erinnere mich immer mal wieder daran, wie viele Deutsche ein solches Auto nie fahren werden und dass dieses Auto ein Ausdruck deutscher Ingenieurskunst ist, auch wenn etwas weniger Strebertum dem Auto sicherlich gut tun würde...

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Lenn86 (11.06.2014)

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 10:19

Vor allem für Geschäftstermine ist man mit der E-Klasse immer gut ausgerüstet, da das Design doch deutlich zurückhaltender ist als bei der Konkurrenz aus Ingolstadt und München.
Dies mag sicherlich Geschmackssache sein aber einen 5er BMW (vom M-Paket bzw. AMG-Paket mal abgesehen) als nicht zurückhaltend zu bezeichnen, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Zudem ist für Geschäftstermine m.E. nicht allein die Optik des Autos von Bedeutung, viel wichtiger ist doch, wie business-tauglich es tatsächlich ist. Und im Vergleich iDrive (mit all seinen BMW Connected Drive Umfängen, dem Touchpad, dem Internet usw.) vs. Comand hinkt letzteres doch deutlich hinterher.
Ich erinnere mich immer mal wieder daran, wie viele Deutsche ein solches Auto nie fahren werden
Dies mag schon stimmen, sagt doch aber eher etwas über den (zu?) hohen Preis, als über die Qualitäten des Fahrzeuges aus, denn bekanntlich müssen auch teure Sache nicht immer gut sein.

Ich will hier keineswegs eine verächtliche Kritik an der E-Klasse äußern, sie hat durchaus ihre Stärken und es gab Zeiten, da habe ich die E220 CDI mit Handkuss entgegen genommen. Allerdings war ich damals noch keinen 5er BMW gefahren... von der ganzen - doch sehr subjektiven - Design-Wahrnehmung einmal abgesehen, ist die E-Klasse im Infotainment-Bereich einfach zu deutlich hinter dem Mitbewerb. Das ist eigentlich schade, denn die C- und S-Klasse geben ja zumindest eine Richtung vor. Mal sehen, wie sich das in der nächsten E-Klasse niederschlägt.

edusiem

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 11:27

Wie zum Henker hast du denn 5,0 L Verbrauch hinbekommen? ?(

Ich habe am Pfingstwochenende das gleiche Auto mit der exakt gleichen Ausstattung, jedoch als T-Modell durch die Gegend kutschiert und habe mich trotz 95% AB (ausschließlich 130-150 km/h) und 95% Eco-Mode über die hohen 7,6 L Verbrauch für diesen laschen Motor geärgert :cursing:
Meiner hatte erst knappe 2500 km runter...

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proudnoob (11.06.2014)

svaeni

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 11:29

Ziemlich coole Fotos für so ein biederes Auto!

Habe den Bericht nur überflogen, aber ich war auch vom Verbrauch positiv überrascht. Die Sitze konnten mich aber weder vom Design noch von der Bequemlichkeit überzeugen.
Maach et joot, ävver nit zo off!

Meine :203: Top 8:
Mercedes S 500 / 350 L | BMW M3 Cabrio | Mercedes SL 500 | BMW 650i Cabrio| Mercedes CLS 350 CDI | BMW 650i Coupé | BMW Z4 35is | BMW 330i Cabrio

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proudnoob (11.06.2014)

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Mittwoch, 11. Juni 2014, 11:53

Tempo 150 in Holland und Belgien, und dann sich vor der Strafe drücken?

Steht wo?
Mag ja sein, dass es in Benelux einen merkbaren Unterschied beim Verbrauch pro E-Klasse macht (wobei sich das nicht mit meinen Erfahrungen bei 110 - 130 im Elsass deckt), da die Meisten hier den Wagen aber eher in Deutschland bewegen werden, ist die Aussage, dass er weniger verbraucht als ein 520d (ohne xdrive) eher mit Vorsicht zu genießen.
Der E220 ist kein Schluckspecht wie der E200, aber da ist noch Luft nach oben (oder auf den Verbrauch bezogen nach unten).

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