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konsument

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Sonntag, 22. März 2015, 16:04

Nachträgliche Schäden

Hallo Interessierte,
ich möchte hier kurz meine Erfahrung mit der Firma Sixt veröffentlichen. Ich habe im vergangenen September für 3 Tage ein Fahrzeug (VW Tiguan) der Firma Sixt am Flughafen Köln/Bonn gemietet, im Wesentlichen, um damit mit meiner Familie (Frau und 2 Kinder 7 und 14 Jahre alt) vom Flughafen in meine Heimatstadt Aachen zu gelangen. Dort haben wir das Auto kaum gebraucht.
Das Fahrzeug habe ich dann kurz vor Abflug ohne Schäden und selbstverständlich vollgetankt (in meinen Augen völlig ordnungsgemäss) am Flughafen wieder abgegeben. Erstaunt war ich darüber, dass die Mitarbeiter von Sixt das Auto nicht anschauten, sondern mich lediglich anwiesen, es abzustellen und den Schlüssel im Büro abzugeben. Aus Zeitgründen kam ich dem genauso nach und bestand nicht auf einen Check des Fahrzeuges, was im Nachhinein vielleicht ein Fehler war.
Das Mietauto war gedanklich längst abgehakt, als ich (zurück in meinem Wohnort nahe Zürich) mehr als 3 Monate später resp. im Januar eine Zahlungsaufforderung über 450,- Euro bekam, da ich angeblich dass Fahrzeug mit einem Schaden der Frontscheibe sowie einem Kratzer an der Fahrertür und einem Steinschlagschaden der Motorhaube abgegeben hätte. Die 450,- Euro seien nun gemäss des Mietvertrages meine Selbstbeteiligung an der Reparatur. Im angeforderten Abgabeprotokoll fand ich zudem heraus, das das Fahrzeug bei Abgabe "stark verschmutzt" gewesen sei.
Ich kann mich während der wenigen Stunden, die wir das Fahrzeug nutzten, weder an Steinschläge noch Kratzer erinnern, noch haben wir das Fahrzeug "verschmutzt" zurückgegeben. Im Gegenteil, meine Frau, die da sehr gewissenhaft ist, hat sich bei Abgabe vergewissert, dass die Kinder keinen Müll hinterliessen und die Sitze nicht verschmutzt waren. Das Auto wurde von uns so abgegeben, wie wir es empfangen hatten, weshalb ich über diese angeblichen Schäden, vorsichtig gesagt, leicht irritiert bin.
Ich frage mich nun, ob Sixt mich mit einem anderen Mieter verwechselt hat oder, ob diese nachträgliche Rechnung gar System hat. Ähnliche Erfahrungen mit Sixt würden mich sehr interessieren!
Gruss

Kaveo

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Sonntag, 22. März 2015, 16:08

Hi,
zuerst einmal ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Schadensmeldung erst nach Monaten kommt. Diese werden meist erst erstellt, wenn das Fahrzeug die Flotte verlässt.
Eigentlich müsstest du eine Mail von der Schadensabteilung bekommen haben, in der du Stellung nehmen sollst. Teile einfach mit, dass du, mit einem Zeugen, das Auto schadensfrei abgegeben hast und die Scheibe einwandfrei war. Ansonsten an die Mail-Adresse des Briefes bzw. an die Telefonnummer wenden, dann klärt sich das.

Es ist üblich, bei einem Schaden mehrere Mieter anzuschreiben in der Hoffnung, dass einer davon den Schaden verursacht hat und zugibt.

konsument

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Sonntag, 22. März 2015, 16:25

Besten Dank für Deinen Kommentar. Hab natürlich schon meine Sicht der Dinge bei Sixt dargestellt. Antwort "Sehr geehrte Damen und Herren, auf Basis der uns vorliegenden Unterlagen wurde der Schadenfall abschliessend geprüft. Aus dem mit uns geschlossenen Mietvertrag sind Sie verpflichtet, für den Ausgleich des in der Aufstellung bezifferten Schadensersatzanspruches zu sorgen.... mit freundlichen Grüssen.."
Meine Meinung geht denen also ziemlich am A.. vorbei.
Werde nun meine Rechtsschutzversicherung einschalten.

Kaveo

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Sonntag, 22. März 2015, 16:26

Das ist wohl das Beste.
Die Beweislast liegt erstmal bei Sixt.

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konsument (22.03.2015)

konsument

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Sonntag, 22. März 2015, 16:38

ja, das mit der Beweislast sehe ich auch so.
Gruss

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