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TWDEUBA

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 15:08

Jaguar XE E-Performance | SIXT Frankfurt Messe/West

Jaguar XE E-Performance

Anmietung: Sixt Frankfurt West/Messe für 7 Tage
Km-Stand bei Anmietung: 995
Km-Stand bei Abgabe: 2.993
Verbrauch errechnet: ca. 6 L
Technische Daten: 2.0 L Vierzylinder Diesel, 163 PS mit 8-Gang Automatik
BLP: 48.569,85€

Die Anmietung
Über geografische Umwege für eine Woche FDMR gebucht mit der Bitte um Diesel, Automatik und den neuen Jaguar XE. Wäre dies nicht möglich bitte einen schönen BMW, gerne ein 520er. Damit sollte klar sein, dass mein Fokus auf dem Jag liegt und ich ggf einen Upsell akzeptiere, wenn nicht möglich.
Irgendwann dämmerte es mir und ich habe vorsichtshalber noch eine LDAR Reservierung zur gleichen Zeit eingepflegt mit dem Hinweis auf die andere Buchung. Immerhin standen eine Menge Kilometer auf süddeutschen Autobahnen an und ich wollte es bequem haben.

Bei Abholung am Montagmorgen um 6:00 Uhr sagte mir die App bereits, dass es ein Jaguar XE wird. Die sehr freundliche RSA bestätigte dies „so wie Sie es sich gewünscht haben“ und auf meine Frage nach der Backup Resi LDAR sagte sie „Ja, ich habe schon am Freitag Ihren Wunsch gelesen. Die andere Buchung storniere ich dann einfach?“.
Wow, das fand ich klasse!
Noch kurz eine Frage zur fehlenden VK (Dank AMEX nicht nötig). Das habe ich ihr dann noch kurz unterschrieben und bin samt Koffer zum Auto. Bei Dunkelheit doch noch einen Vorschaden an der Tür entdeckt, laut Mietvertrag war der fast jungfräuliche Wagen noch schadenfrei. Ein Checker nahm den Schaden schnell auf und dann konnte ich los.
Großes Kompliment - mal wieder - an Sixt Frankfurt West/Messe – jederzeit sehr gerne wieder bei euch!

Das Fahrzeug
Ich bin schon seit Kindertagen ein großer Fan von britischen und italienischen Autos, ein Genussmensch, dem das Sichtbare wichtiger ist als das Technische. Also bitte wundert euch nicht über meinen gefärbten Bericht ;-)

Der Jaguar sieht einfach klasse aus, schnittig, schön, elegant und anders als die üblichen Verdächtigen wie Audi A4, BMW 3er Serie und MB C-Klasse.
Schöne Ledersitze, die Mittelkonsole mit Pianolack gestaltet, die „Bootsleiste“ in gebürstetem Aluminium, die sich ähnlich dem Audi A6 von links nach rechts gebogen unter die Scheiben zieht, in der Mitte unter der Frontscheibe ein Metallplättchen mit dem Schriftzug „Jaguar“.
Die elektrisch verstellbaren Ledersitze sind sehr bequem, bieten guten Seitenhalt und ließen sich für meine Ansprüche gut einstellen. Die Komfortsitze von BMW bieten mehr Variabilität, aber mir passten sie wie angegossen. Zur Info – ich bin nur 1,78m groß. Eine Lordosenstütze gab es in diesem Fahrzeug nicht, braucht es aber auch nicht – die Sitze sind auch so sehr gut.

Was aber stört ist die entweder zu niedrige Armauflage in der Tür oder die zu hohe Türkante – meinen linken Arm konnte ich nie wirklich bequem ablegen. So musste ich entweder die Hände am Lenkrad lassen oder mich rechts abstützen. Klingt komisch, war aber auch bequem – jedoch ungewohnt und ich ertappte mich immer wieder dabei es doch zu probieren den linken Arm abzulegen. Na ja, so hat jeder seine Marotten!
Das Display zwischen den Analoginstrumenten ist etwas arg pixelig, kein Vergleich zu den deutschen Herstellern. Und richtig schrecklig ist das Navi – die Geschwindigkeit der Eingabe über den Touchscreen war ätzend lang, schlimmer als bei VW! Und hat man den automatischen Zoom nicht deaktiviert zoomt die Karte immer dann ganz tief rein in die Karte, wenn ein Überblick angesagt wäre – so bin ich häufiger bei Autobahnausfahrten erst mal die auf die falsche Spur oder in Städten falsch gefahren. Eine Anzeige wie „jetzt von A8 runter und dann auf Bxy in Richtung Stadt YZ“ war nicht da.
Dafür sieht es hübsch aus und die „Home“-Ansicht ist echt klasse. Sie bietet Sicht auf den aktuellen Radiosender bzw. das gerade gespielte Lied externer Medien, das Außenklima, die Navidaten mit noch zu fahrenden Km und benötigter Zeit (Pfeile werden dann im Display zwischen den Analoginstrumenten gezeigt) und das Telefon wird angezeigt.

Mein iPhone konnte ich via Bluetooth verbinden, was aber erst bei zweiten Mal klappte, eine USB Buchse in der Mittelarmlehne lädt den Akku. Was aber nicht anständig funktionierte war die Musikübertragung via BT. Am Lenkrad einen Song weiterdrücken funktionierte mal, mal nicht. Auf Ordner zugreifen funktionierte mal, mal nicht. Bin teils ausgerastet! Da ist BMW Generationen von entfernt!
Die Sprachqualität ist in Ordnung, aber der Empfang im Auto ist nicht wirklich gut, da kann ich in einem BMW oder Audi in den selben Regionen besser telefonieren.
Dass die Bedienung der Lenkradtasten spiegelverkehrt zu deutschen Autos ist – geschenkt!
Zum Platzangebot nur so viel – man kann zu viert verreisen! Ich bin wie erwähnt nicht sonderlich groß, wenn vorne keine 1,90m Leute sitzen geht es hinten!

Zum Fahren
Ein Druck auf den Startknopf und 163 royale Hengste erwachen zum Leben. Ok, hier hätte ich lieber den 20d, aber was soll’s?! Der Automatikwähldrehschalter (die deutsche Sprache ist schon toll was Wortneuschöpfungen angeht) fährt aus der Vertiefung der Mittelkonsole aus, man dreht ihn leichtgängig nach rechts auf „D“ und nimmt den Fuß von der Bremse. Der Wagen rollt an, beschleunigt akzeptabel und lässt sich leichtfüßig bewegen. Allerdings ist er etwas sehr komfortabel ausgelegt, das merkt man bei schneller Autobahnfahrt. Ich wurde nicht wirklich seekrank, aber ein 3er liegt souveräner auf der Straße. Auch einen Unterschied zwischen Normalmodus und Dynamikmodus merkt man hier nicht wirklich. Übrigens ist die Bedienung der Fahrmodi hübsch anzusehen, ist es doch eine Leiste von Knöpfen auf der Mittelkonsole. Nur blind kann man sie nicht bedienen, da ist BMW besser, auch die neue C-Klasse macht das sehr gut. Audi mit seiner Fahrselectknopf+Drehknopf Bedienung ist da mE ähnlich wenig intuitiv.
Drückt man den „Automatikwähldrehschalter“ leicht runter und dreht ihn nach rechts wird der S-Modus aktiviert. Zusammen mit der Dynamik des Fahrwerks wird das zwar noch immer kein Sportwagen, aber: man kann mit dem Jag gut sportlich fahren. Ich möchte es mal so sagen: ein Gentleman durch und durch – er kann sportlich, zeigt es aber nicht. Er macht es halt, spricht nicht drüber und bereitet mir, der sich darauf einließ, durchaus Freude.
Aber ja: ein Audi oder BMW macht das besser, aber nicht schöner ;-)

Der Verbrauch liegt bei moderater Fahrweise bei knapp über 5 Litern auf 100 Km, der automatische BC springt leider bei jedem Neustart auf Null zurück, aber mehr als 5,8l/100 Km habe ich nach keiner Fahrt stehen gehabt. Allerdings: errechnet habe ich bei etwa 2.000 Km einen Verbrauch von knapp über 6 L... egal, ist auch ok!
Fazit
Wer bisher immer ein gutes Händchen bei Sixt usw hatte und regelmäßig BMW 330/335d fuhr, den Audi A4 mit dem 3.0 Quattro Diesel hatte, ja der wird enttäuscht sein vom Jag.

Das Mediainterface ist bei BMW um Klassen besser. Audi ebenfalls deutlich vorne.

Die Qualitätsanmutung ist beim Jag gut, ähnlich dem 3er, der innen wirklich immer noch billig daherkommt (zumindest ist der Sprung von 3er auf 5er gigantisch). Das macht Audi besser, auch im Vergleich zum Jag. Aber: der Jag macht es nicht schlecht, nur anders. Mir persönlich fehlt ein klein wenig das barocke, klassische am Jag, was die Modelle früher hatten. Dennoch ist die Ausstrahlung dann wieder so anders und in meinen Augen gut, dass es sich eben doch so anfühlt, als fährt man etwas Besonderes, besseres.
Lässt man sich darauf ein bekommt man ein gutes Auto, das in ein bis zwei Fahrzeuggenerationen sicherlich vollkommen auf Augenhöhe mit den deutschen Autos sein wird, zumindest könnte.

Objektiv gibt es drei Autos aus deutschen landen, die es in der Klasse besser machen als der Jag. Aber sicherlich sind es Preisvorteile, die den Jag für kaufbereite Kunden interessant machen könnten. Und den Status des Besonderen erhalte ich nicht bei Audi, BMW oder MB und deren Vernunftmaschinen.
Ein Jag XE passt in FDMR auf jeden deutlich besser als ein VW Tiguan (der ja gerne mal als Upgrade verkauft wird) oder ähnliche Fahrzeuge.
Ich denke, wir müssen von den liebgewordenen Annehmlichkeiten der hochmotorisierten BMW zukünftig Abstand nehmen, sollte Sixt wirklich groß auf Jaguar umsteigen – mir wäre es nicht unrecht, auch wenn ich mich über den nächsten 330d freuen würde!

Nachtrag: dieser Bericht wurde von mir vor drei Monaten geschrieben und jetzt erst hier hochgeladen. Mittlerweile konnte ich auch den XE 20d fahren. Der Motor hat einfach das Quäntchen mehr Kraft und Leistung, die ich mir im ePerformance gewünscht habe. Dafür war die Ausstattung beim schwächer motorisierten XE mit Leder oder Xenon besser ;-)

Ach ja... Bilder... wie fügt man die hier in den Text ein? Ich lade einfach nach und nach welche hoch ;-)

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 15:25

E-Performance heißt wohl der kleinste Diesel? Finde die Bezeichnung etwas irritierend. Mit etwas Fantasie kann zwar ein Bezug zu Begriffen wie "efficient" oder "economic" hergestellt werden, in Verbindung mit Performance hätte ich aber eher an etwas mit einem Elektromotor gedacht oder einen Hybriden.

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 17:35

Kleinster Diesel ist korrekt. Finde es auch seltsam, heißt aber halt so ;)

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 17:42


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Sonntag, 6. Dezember 2015, 17:43


Xperience

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 18:07

Ich konnte den Jaguar XE 20d ebenfalls (erst vor kurzem) fahren und habe folgende Dinge festgestellt:

Positiv:

* deutlich individueller als A4, 3er und C-Klasse
* schickes Design (elegant und dynamisch)
* agiles, neutrales Handling
* tolle Lenkung
* sicher abgestimmtes Fahrverhalten (ESP lässt sich nicht komplett abstellen)
* angenehmer Federungskomfort
* spritziger, sparsamer Dieselmotor, der kaum nach Diesel klingt

Negativ:

* etwas geringeres Platzangebot als im A4, 3er und C-Klasse
* viel Hartplastik im Interieur, teilweise etwas lockere Verarbeitung (siehe Wahltasten am Lenkrad)
* gewöhnungsbedürftige Bedienung
* langsame Navigation
* grauenvolle Audioqualität (Standardsystem)
* unsouverän schaltende 8-Gang-Automatik (schaltet verzögert, im S-Modus ruppig)
* eingeschränkte Übersichtlichkeit
* Xenon-Licht ist nur befriedigend, besseres Licht ist nicht verfügbar
* ein Sixt'scher Jaguar XE darf nicht nach Tschechien und Polen, ein 535d aber schon ;)

Mir hat der XE insgesamt wirklich gut gefallen, da er eine erfrischende Abwechslung war. Besonders im Normal- und Eco-Modus habe ich das entspannte, aber dennoch kurvenfreudige Fahrverhalten schätzen gelernt. Er macht auch bei ruhiger Fahrweise Spaß. Für eine sportliche Fahrweise fehlt etwas Leistung (180 PS Diesel und stolze 430 Nm Drehmoment, die Leistung würde man aber auf 150 PS schätzen).
Das Leben ist zu kurz, um langsame Autos zu fahren.

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 22:31

Derzeit bewege ich einen Jaguar XE 20d und kann @Xperience: hier in den meisten Punkten zustimmen.

Schrecklich finde ich z. B. den Blinker- sowie Scheibenwischerhebel, welche alles andere als "hochwertig" und stabil wirken. Besonders negativ ist mir das Anfahrverhalten in der Stadt aufgefallen. Nach dem Eingreifen der Start-Stopp-Automatik, geht ein ziemlich heftiger und unkomfortabler Ruck durchs Fahrzeug, ganz gleich welcher Fahrmodi eingestellt ist.

Im Sportmodus lässt sich die Katze jedoch erstaunlich spritzig, agil und präzise durch die Kurven scheuchen. In meinen Augen eine schöne Abwechslung zu den deutschen Vertretern aus FDAR.

Xperience

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Montag, 7. Dezember 2015, 00:26

Schrecklich finde ich z. B. den Blinker- sowie Scheibenwischerhebel, welche alles andere als "hochwertig" und stabil wirken. Besonders negativ ist mir das Anfahrverhalten in der Stadt aufgefallen. Nach dem Eingreifen der Start-Stopp-Automatik, geht ein ziemlich heftiger und unkomfortabler Ruck durchs Fahrzeug, ganz gleich welcher Fahrmodi eingestellt ist.

Ich fand den Blinkerhebel auch nicht gerade perfekt, da ich hier und da auch mal mit dem Finger abgerutscht bin, da er ziemlich klobig und rundlich ausgeführt ist und sich relativ weit weg vom Lenkrad befindet. Das sind alles nur Nuancen - dem einen oder anderen wird es sicherlich auch nicht auffallen oder gar gefallen, wie Jaguar es gestaltet hat.

Das Start-Stop-Verhalten ist mir ebenfalls negativ aufgefallen. Nach jedem Start-Stop-Vorgang gibt es auch ohne Einsatz des Gaspedals einen kurzen Satz nach vorn. Das hat etwas Raubtiermäßiges, aber komfortabel ist es wirklich nicht. Gebe ich unmittelbar mit dem Start Gas, gibt es einen deutlichen Ruck, der auch reproduzierbar und somit ein "Feature" ist. Abhilfe schafft hier die Abstellung des Start-Stop-Systems. Oder man eignet sich eine gewisse Toleranz dieser kleinen Macken an. ;)

Im Sportmodus lässt sich die Katze jedoch erstaunlich spritzig, agil und präzise durch die Kurven scheuchen. In meinen Augen eine schöne Abwechslung zu den deutschen Vertretern aus FDAR.

Die Katze hat mir auch gefallen. Wobei ich auch schon richtig happy war, obwohl ich mich einfach nur brav in ECO und mit Automatik auf D bewegt habe. Auf kurvigem Geläuf war man dennoch flotter unterwegs als viele Statisten - man konnte immer ein wenig schneller, als man sich eigentlich trauen würde. Zwar habe ich mich immer wieder dabei erwischt, wie ich über die Lenkradpaddels eingegriffen habe, aber es fühlte sich im D-Modus schon ziemlich ausgewogen und sportlich an. Je mehr ich allerdings vom Jaguar verlangte, desto enttäuschter wurde ich. Was sich vorher noch nach einer gelungenen, völlig ausreichenden Motorisierung anfühlte, wird im Dynamic- (Antriebsetting) und S-Modus (Getriebe) dann enttäuschend lahm - zumindest gefühlt. Objektiv ist der Jaguar XE 20d allemal schnell genug und ich habe mich leider ab und zu dabei ertappt, wie ich schneller als gewollt unterwegs war. Wie gesagt: Man darf nicht zu viel wollen, dann ist der Jaguar absolut spaßig. :118:
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Pieeet (07.12.2015)

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