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dont.eat.me

Glücksdrache

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Montag, 14. November 2016, 23:22

Ford Edge 2.0 TDCI (155kw) AWD Aut. | Sixt Paderborn

Ford Edge 2.0 TDCI AWD Aut.




Vermieter : Sixt
Anmietstation : Paderborn
Abgabestation : Paderborn
Gebuchte Klasse : PDMR
Erhaltene Klasse: FFAR
Motor : 4 Zylinder 2.0l Turbodiesel (210 PS)
Gefahrene KM : 616
Verbrauch laut BC : 9,1 l
Verbrauch errechnet : 9,6 l
Verbrauch ECO 50km : 6.2 l
Streckenprofil : 60% Autobahn, 30% Landstraße, 10% Stadt
Dauer : 3 Tage


Nun ist es also soweit! Glaubte nicht das es passieren wird und wenn man mir dies vor ein paar Monaten gesagt hätte, wer derjenige von mir ausgelacht worden. Es geht um meinen ersten längeren Bericht über ein SUV. Falls ihr euch fragt wie es soweit kommen konnte, dürft ihr hier jetzt weiterlesen.

Als Ford den Edge für den europäischen Markt angekündigt und ich erste Bilder gesehen hatte, war ich beeindruckt von der meiner Meinung nach schicken amerikanisch geschnittenen Form und Anmutung. Als ich im Sommer auf einer "Autoshow" während des Weinfestes in Bad Arolsen dann das erste Mal den Wagen vom nahen sah, war ich wirklich beeindruckt vom äußeren. Er sieht einfach für mich irgendwie cool und fett aus! Dazu aber später mehr. So freute ich mich über die ersten Berichte hier im Forum, dass Sixt nun auch den Ford Edge im Programm hat. Also habe ich Spaßeshalber als Request für meine Miete am 11.11. um einen Ford Mustang (Cabrio) oder einen Ford Edge gebeten. Persönlich habe ich nicht damit gerechnet, dass dieser RQ bedient werden könnte.

Abholung und der erste Kontakt mit dem Edge
Bereits am Donnerstag war relativ schnell für meine PDMR Reservierung ein Mercedes E200d mit knapp 6000km Laufleistung geblockt worden. Für die Strecken die ich fahren musste absolut in Ordnung. Also bin ich ohne große Erwartungen in die Station gegangen und wurde sofort persönlich begrüßt. Es begann das ewig gleiche Kartenspiel und ich fragte was es denn werden soll. Die Antwort rief mir sofort ein lächeln von den Lippen. "Hr. dont.eat.me, ich hätte wie gewünscht einen Ford Edge für sie, als Diesel Automatik!".
Ja, ich freute mich riesig auf diese Antwort. Ein fettes, amerikanisch, angehauchtes SUV! Yes!
Über einen Touareg für P oder L hätte ich mich aufgeregt und nun bin ich heiß auf einen Ford SUV? Bin ich krank? Brauche ich psychische Betreuung? Finden wir es heraus.
Mir wurde noch offenbart, dass der Wagen vom Düsseldorfer Flughafen hier hin gekommen ist und bisher erst knapp 950km runter hat. Wir unterhielten uns kurz über den Wagen und waren uns einig, dass dieser doch mal was anderes ist und anscheinend auch anderen Personen schon von außen sehr gefallen hat.
Mit dem Mietvertrag in der Hand (ohne einen bisher eingetragenen Schaden) ging es dann nach draußen zum Auto. Unverkennbar stand er in der Mitte der Reihe und lachte mich sofort an mit seinen beiden LED Tagesscheinwerfern an. Und umso näher ich kam, umso größer wirkte er und ich wurde wieder zum Kind. Aus diesem Grund versuche ich den Bericht so objektiv zu machen wie möglich, aber werde durch meine subjektiven Eindrücke bestimmt elendig manipuliert!

-

Exterieur und Licht
Edge (z.dt. Kante, Ecke oder Grenze) passt finde ich sehr gut zu dem Wagen. Natürlich sind die Ecken und Kanten gut abgerundet und ziehen eine sehr sportliche Form. Der Kühlergrill mit seinen zwei Alulinien macht die Front betont kräftig und zeigt jedem im Rückspiegel, das da was größeres anrollt. Dementsprechend wirkte es auch auf der Autobahn und schon früh gingen kleinere Autos zur Seite (Hoffe ich bin nicht in einem Stau durch die Rettungsgasse gefahren). Dies kannte ich bisher nur aus dem Touareg oder den X5 einer befreundeten Familie. Und genau mit diesen Autos will der Edge sich auch messen. Er ist ziemlich riesig mit seinen 4,80m Länge und die angegebene Breite von 1,92m wirkt schnell wie 2,20m wenn man erstmal im Auto Platz genommen hat. Vorne zeigt das LED Tageslicht eine schöne Form und erinnert an die aktuellen Leuchten von Audi oder Seat. Hinten sind beiden Rückleuchten mit einem roten Lichtstreifen und dem Ford-Symbol miteinander verbunden, welches einen hohen Wiedererkennungswert haben sollte. Und tatsächlich sind sie ein absoluter Hingucker und zeigen beim Bremsen effektiv dies dem hinteren Verkehr an. Die Abgase werden über zwei runde Endrohre, jeweils Rechts und Links, nach draußen befördert und betonen die Sportlichkeit
Die Motorhaube hatte rechts und links zwei hochgeprägte Streifen, was ich irgendwie komisch fand und mich fragte warum? Die Seitenspiegel waren beheizbar und konnten bei Bedarf elektisch eingeklappt werden.



Der Wagen war mit adaptiven LED Scheinwerfern ausgestattet, die einen guten Job erledigten. Die entgegenkommenden Autos wurden fast immer schnell genug ausgeblendet und auch auf der Autobahn wurde niemand im Gegenverkehr geblendet. Einzig bei Strecken mit vielen Kurven, wirkte das Fernlicht, trotz Kurvenlicht, wie eine Taschenlampe. Es gab also einen sehr hellen Bereich vor dem Auto, aber die Kurven wurden schlecht ausgeleuchtet. Zudem sah man deutlich einen dünnen lila Streifen und die Abstufungen der adaptiven Scheinwerfer. Dies störte mich zwar nicht sehr, aber dies können Audi und Mercedez mit ihren Systemen viel besser. Bei langen geraden schaffte es die Kamera erst die vorausfahrenden Autos zu erkennen, wenn diese ca. 500m vor einem waren. Finde da dürfte es ruhig präziser arbeiten. Das Abbiegelicht funktionierte mit Halogenlampen. Dies war von außen nicht schön, leuchtete aber sonst gut die Ecken und Kanten aus.



Platzangebot und Interieur:
Kommen wir mal zu den Inneren Werten. Also Fahrertür auf. Was einem zuerst auffällt, gerade in den Abendstunden, ist die Zierleiste mit dem türkis beleuchteten Edge Schriftzug. Schick! Also erst einmal Platz genommen in den elektrisch verstellbaren Ledersitzen des Wagens, ordentlich eingestellt und direkt mal auf der Nummer eins gespeichert. Für Personen die es nicht so leicht in den Wagen schaffen, gibt es auch eine Einstiegshilfe. Dann fährt beim aus machen des Wagens der Sitz automatisch nach hinten und es fällt einem leichter auszusteigen. Wenn man sich wieder hinsetzt und den Wagen startet, fährt dieser wieder nach vorne. Nett, aber dafür bin ich zu jung und fand es nervig. Ansonsten waren die Sitze aber wirklich gut und störten auch nach längerer Fahrt nicht. Das Lenkrad musste hier manuell eingestellt werden, gibt es aber mit Aufpreis auch elektrisch.



Was einem sofort als nächstes auffällt, der öfter in letzer Zeit mal Ford gefahren ist (vorallem wie ich den S-Max), sind die typischen Lenkradknöpfe. Links bedient man den Tempomaten, bzw. Begrenzer, sowie die beim Drehzahlmesser befindlichen Anzeigen des Bordcomputers. Rechts am Lenkrad befindet sich die Steuerung für das Ford Sync (Audio, Telefon, Sprachsteuerung), sowie in der Mitte des Displays das Infofenster für die Medien-, Navigations- oder Telefonanzeige. Dies funktioniert nach ein bisschen Eingewöhnungsphase ganz gut. Einzig die Tempomatsteuerung liegt für mich ein wenig zu tief unten, so dass es immer blöd war wieder den Reset Knopf zu drücken. Daher sollten dieser und der Cancel Button mit den Knöpfen zur Aktivierung des Tempomaten und Begrenzer getauscht werden. Das Lenkrad selber lag gut in der Hand und war mit Leder bezogen. Auf Wunsch konnte man dies auch beheizen.



Das digital-analoge Tachodisplay ist sehr informativ und zeigt alles wichtige an. Was man sehen will, kann jeder selber entscheiden. Bei mir war es meist der Bordcomputer mit der aktuellen Statistik, sowie in der Mitte die Navigationsinformationen. Rechts wird die Restreichweite, die Tankanzeige, Verkehrszeichenerkennung und die Anzeige für die anderen Sicherheitssysteme angezeigt. Vorne im Amaturenbrett befindet sich eine LED-Leiste die zusammen mit dem PreCollision Assistenten arbeitet. Wenn man sich zu nah seinem Vordermann nähert, wird diese erst mit ein paar leuchten Rot und fängt bei Gefahr (z.B. starke Bremsung des Vordermannes und man selber ist zu nah) wild mit allen LEDs und Soundunterstützung an zu blinken. Sofort ist man aufmerksam und wachgerüttelt. Ob man das System ausstellen kann, habe ich nicht ausprobiert. Fand es aber auch nicht nervig.


Es gibt einige Ablageflächen, in denen man alles verstauen kann, so hat man neben zwei (in der Tiefe einstellbaren) Getränkehaltern auch eine riesiges Verstaufach unter der Armlehne. Papiere und kleinere Dokumente kann man oben am Amaturenbrett verstauen. In diesem Fach befindet sich auch der Zigarettenanzünder. Da man schwierig daran kommt vielleicht ein Grund für Raucher nicht mehr im Auto zu qualmen. Hinter dem Fahrwahlknüppel ist hinter einer Klappe noch eine Ablage versteckt, die auch den AUX, sowie zwei USB Anschlüsse und den SD Karten Schlitz für das Navi bereithält


Der Beifahrersitz bittet auch viel Platz und guten Seitenhalt. Das Handschuhfach ist relativ klein für so ein großes Auto, aber reicht vollkommen aus um Bedienungsanleitung und andere Schriftstücke aufzunehmen. Im Fond findet man auch sehr viel und ausreichend Platz. In dem Mietwagen waren die äußeren Sitze zudem beheizbar und mit dem Gurtairbag ausgestattet. Dies war bei der ersten Benutzung etwas ungewöhnlich, da man nicht mehr nur von oben den Gurt zu sich zieht, sondern nun auch von unten. Gerade meine Oma hatte damit arge Probleme und benötigte unsere Hilfe. Zudem ist der Haken vom Gurt anders geformt, da auch Signale für den Airbag darüber übertragen werden müssen. Für die Passagiere stehen zudem ein 12V und ein 230V Anschluss zur Verfügung. Auch mit drei Personen sitzt man relativ bequem hinten.



Der Kofferraum hat laut Webseite ein Stauvolumen von 602 Litern, wirkt aber subjektiv viel kleiner. Er wurde elektrisch geöffnet über die Fernbedienung oder mit Fussbewegung. Die Fondsitze lassen sich schnell und einfach über den Kofferaum umklappen und schaffen so eine große ebene Ladefläche. Diese wieder hoch aufrecht zu stellen benötigt aber ein wenig Kraft. Unter dem Ladeboden befand sich im Mietwagen ein Reserverad, sowie ein Einfüllstützen, Abschlepphaken und noch jede Menge Platz für anderes. Auch ein 12V Anschluss befindet sich im Kofferaum.






Das Multimediasystem
In der Mittelkonsole befindet sich neben dem Ford Sync 2 Sony Radio auch der große 8 Zoll Touchbildschirm. Leider hatte ich mir bereits das Sync 3 erhofft, aber dies wird erst jetzt verbaut. Über dieses Display lassen sich Telefon, Medien, das Navi, sowie die Lüftung steuern. Das Display will dabei hart angefasst werden und benötigt Druck. Dies finde ich persönlich am nervigsten, da es keine andere Möglichkeit zur Bedienung gibt. Ansonsten funktioniert es tadellos und ist zum Sync 1 ein riesiger Fortschritt gewesen. Umso mehr bin ich auf das Sync 3 gespannt. Die Sprachauswahl funktionierte bis auf eine Ausnahme sehr gut. Schade nur, dass nach einer Navieingabe die Routenführung nicht direkt gestartet wird, sondern man nochmals dies per Touch oder Spracheingabe bestätigen muss. Der Sound war absolut in Ordnung, hatte genug Bass und auch die Tiefen kamen gut über die eingebauten Lautsprecher rüber. Die Lüftung kann man aber besser über die normalen Knöpfe in der Mittelkonsole regeln, genau wie die Sitzheizungen.
Mein USB Stick wurde am Anfang nicht erkannt, was aber am falschen Format lag. NTFS mag das Sync2 nämlich nicht. Nach Formatierung auf FAT32 ging es dann Problemlos. Telefonieren war auch ohne Probleme möglich und schnell eingerichtet.



Die Fahrleistung und Verbrauch
Der Wagen verfügt über einen 2.0 Liter 4-Zylinder TDCI mit 155kw (210PS) und einem maximalen Drehmoment von 450nm. Durch das Start&Stopp System hat es der knapp 2 Tonnen schwere Wagen geschafft in Laborbedingungen einen Normverbrauch von 5.9l aufs Blatt zu zaubern. Natürlich klingt das erstmal gut, aber beim ersten Kontakt konnte ich schon vom Vormieter ablesen, dass es wohl für mich schwer werden würde dies zu erreichen. Einen Versuch habe ich dennoch gewagt (siehe ECO).

Autobahn:
Das der Wagen amerikanisch angehaucht ist, merkt man vorallem auf der geraden Autobahn. Die A44 war schön frei und so beschleunigte der Wagen nicht brachial, aber konstant bis auf 215km/h (laut GPS). Angenehm war aber eher einer Reisegeschwindigkeit von 160-180km/h, denn gerade bei Windböen, merkte man die große Angriffsfläche des Wagens. Leider verfügte der Wagen nicht über das optionale ACC, was es noch angenehmer gemacht hätte. Umso mehr Kurven die AB hatte wie später auf der A1 zwischen Dortmund und Köln, umso anstrengender wurde das Fahren. Die Lenkung ist präzise, aber die Querbeschleunigungskräfte wirkten schnell und stark und man benötigte viel Arbeit beim lenken. Dafür boten die Sitze dann auch zu wenig Seitenhalt. Ansonsten konnte man auch aus Baustellen oder der Auffahrt angenehm beschleunigen, so dass doch einige Autofahrer überrascht waren von der Leistung des Edge. Der Motor ist dabei aber sehr laut und surrt dann recht unangenehm. Genau dann ist der Diesel am Präsentesten. Hier wäre ein V6 bestimmt besser gewesen. Das Gewicht macht dem Wagen einfach zu schaffen. Die Bremsen sind gut, kämpfen aber auch mit dem Gewicht. Der Verbrauch kletterte durch die Fahrweise natürlich direkt auf 9.8l pro 100km an. In Baustellen habe ich nur die rechte Spur benutzt, da er einfach zu Dick und Fett für die Überholspuren war. Das nervte mich schon, da ich sonst gerne auch in Baustellen überhole.

Stadt: Wo ist ein Parkplatz? Pass ich da rein? Nimm ich wohl doch zwei! - Das waren die häufigsten Gedanken die ich in den Städten hatte. Solange man auf der Straße fuhr war alles kein Problem, wenn ich aber parken wollte ging das Dilemma los. Dabei war auch der Parkassistent keine wirkliche Hilfe. Zweimal habe ich das Längsparken dem Assistenten überlassen. Einmal landete ich auf dem Bürgersteig, das zweite Mal brach er es nach der Hälfte selber ab, so dass ich beide Male wieder raus fahren musste. Das Querparken funktionierte besser, ließ aber von sich aus zu wenig Platz um die Heckklappe noch zu öffnen. Da fragt man sich ob Ford die falschen Maße dem System gegeben hat oder warum der so schlecht funktioniert. Als LKW Simulator reicht der Wagen in der Stadt aber aus. Zwar kommt man in jedes Parkhaus rein, aber das heißt nicht das man ohne Ruhe und Geduld auch wieder raus kommt. Der Wagen ist unübersichtlich und wäre ohne die 360° Parkpiepser nicht Schadenfrei wieder raus gekommen. Ansonsten konnte man gut im Verkehr mitschwimmen und dank dem Totwinkelwarner auch ohne Tote die Spur wechseln. Macht aber irgendwie keinen Spaß!

Landstraße: Tempomat rein und erhaben cruisen ist das Motto auf der Landstraße. Hier wäre auch ein ACC wieder von Vorteil gewesen und war wirklich das was mir am meisten gefehlt hat. Sonst waren auch Überholvorgänge kein Problem, da die 450nm dann doch den Wagen schnell vorbei schieben.

ECO: Über eine Distanz von 40km habe ich dann mal versucht den Wagen vorsichtig zu bewegen. Das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe hatte hierbei sichtlich schnell und früh die Gänge gewechselt und angenehm geschaltet. In der Stadt noch mit acht Liter/100km gestartet, ging schnell der Verbrauch runter. So stand auch kurz in einem 60er Abschnitt eine fünf vor dem Komma. Ansonsten ging es am Ende mit maximal 100km/h über die Bundesstraße und das sehr konstant. Das sorgte für einen Verbrauch von 6.2l bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80,2km/h. Das war zwar langweilig, aber überraschte mich etwas. Persönlich hätte ich mit ca. 7-8l gerechnet.

Im Gesamtdurchschnitt stand am Ende 9.1l auf dem BC, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60.2km/h, was durch die schnellen Autobahnabschnitte für mich noch in Ordnung geht. Gerade bei dem Fahrzeuggewicht, hätte ich doch mit mehr gerechnet. Zeigt aber auch das es mir egal war und ich einfach nur schnell von A nach B fahren wollte. Errechnet war der Verbrauch dann bei 9.6l, wobei es durchaus sein kann, dass bei Übergabe etwas Benzin fehlte. Gut das der Dieselpreis recht günstig war.


Der Preis!
Ford Edge Titanium 2.0 TDCI (155kw) Automatik, AWD in Magnetic Grau Metallic, mit schwarzen Lederpolster, Business-Paket (adaptive LED, Park-Assistent, Sony Navi), Rücksitze, beheizbar, Toter-Winkel-Assistent, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Gurtairbags für die äußeren Sitzplätze der 2. Sitzreihe, Ford Navigationssystem inkl. Ford SYNC 2 mit Touchscreen sowie digitalem Radioempfang DAB/DAB+, Digital-Analoge Instrumententafel, Einstiegszierleisten vorn, beleuchtet, Ford Key Free-System (schlüsselfreies Ent-/Verriegeln), Frontscheibe und Scheibenwaschdüsen, beheizbar, inkl. Frontscheibe „Solar-Reflect“, Heckklappe, sensorgesteuert, Lenkrad, beheizbar, Park-Pilot-System vorn und hinten, Teppichfußmatten vorn und hinten, Vordersitze, individuell und variabel beheizbar
Macht zusammen einen Preis von 56.795€

Was mir noch fehlte war wie bereits erwähnt die Adaptive Cruise Control. Verstehe nicht warum da der Haken nicht noch gemacht wurde. Im Vergleich zu X5 oder Touareg ein Schnäppchen, aber dafür bekommt man bei der Konkurrenz auch vernünftige V6 Motoren! ;)


FAZIT:
Der Ford Edge zeigt klar was er sein will. Ein starker Ami-SUV der es mit den großen Deutschen aufnehmen will. Er macht viel richtig, wozu meiner Meinung nach das Aussehen gehört, das doch gute Preis-Leistungs-Verhältnis und der nette Ausblick von oben. Denke er wird auch viele Käufer in Deutschland finden und für die CIOs von Ford ein tolles Geschäftsauto neben dem Mustang sein (Die kleinen Angeber in der Chefetage), aber er ist halt nicht perfekt. Es sind kleine Dinge die einen Ärgern, wie der nicht wirklich funktionierende Parkassistent oder die schlechte Übersicht und damit fehlende Rangierfähigkeit. Ohne Helfer geht da nicht viel.
Von Sixt finde ich es positiv, dass dieses Monster in FFMR eingruppiert ist und wäre (wenn ich diese Klasse jemals buchen würde) mein persönlicher Jackpot. Hätte eher mit PFMR gerechnet. 210 PS und 2 Tonnen sind kein Sportwagen, aber auch kein Hindernis. Der Verbrauch geht in Ordnung wenn man den Fuß dafür hat. Als Upgrade würde ich ihn vielleicht nochmal mitnehmen, aber nur wenn ich weiß dass es in keine Großstadt und wenn der Weg nicht zu weit über die AB geht. Zumindestens interessanter und größer als der Tiguan oder der X1. Und so habe ich es auch nicht bereut diesen Wagen fahren zu können, obwohl ich mit dem MB E200d wohl günstiger an der Tanke weg gekommen wäre. Aber jeder sollte sich sein eigenes Bild von dem Wagen machen und somit freue ich mich über die anregende und interessante Diskussion! Persönlich würde ich ihn nicht kaufen, aber ich brauche auch kein SUV und das ist mir nach diesem Bericht erneut bewusst geworden! Also Postermotiv ja, Privatwagen Nein!

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Dienstag, 15. November 2016, 09:08

Hi,

bin exact so einen letzte Woche als Vorführer gefahren. Schon nen deutlicher unterschied zum Kuga.

Aber soo rießig ist er nicht, kommt halt drauf an was man sonst so fährt, und wo.

Geräuschniveau war mittel, Windgeräusche dank Doppelverglasung vorne ok, Reifen eher laut.
Das Gepäckrollo fand ich erstaunlich niedrig, sehr merkwürtdig, würde sofort rausfliegen.
Die Gurtairbags vieleicht ne gute Sache, aber nicht komfortabel.

Würde es nur den X-Trail mit gescheiten Motoren geben, würde ich den fast bevorzugen.
50.000-60.000 Euro für nen 4 Zylinder Ford SUV ist absurd, Leasing gewerblich sehr günstig, kaum teurer als der auch billige Kuga.


cya

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Dienstag, 15. November 2016, 09:24

vielen Dank für diesen Bericht.
Ich bin mir nicht so ganz sicher ob er ernsthaft gegen den Touareg antritt. Eigentlich wäre dazu der Ford Explorer der Ansprechpartner dazu, dieser wird aber in Europa ja noch immer nicht angeboten.
Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass der Edge am unteren Rand dieser Fahrzeugklasse wildern wird.
Das Vater Staat den Einstiegspreis von 25.000€ (exkl. Mwst.) in Canada auf 42.000€ in Deutschland steigert ist halt leider nicht zu vermeiden.
Gone West

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Dienstag, 15. November 2016, 10:25

Schöner Bericht und schön, dass es der Edge jetzt auch nach Deutschland geschafft hat. Ich habe letzte Woche das erste Mal das europäische Modell in der Stadt gesehen und war doch beeindruckt von der Leuchtengrafik am Heck.

Die Ein- und Ausstiegshilfe kann man über das MFT (ne hier heißt es ja SYNC 2) ausstellen. Bei Fahrzeugen mit Schlüsseln macht das mehr Sinn (Schlüssel rein, Sitz vor; Schlüssel raus, Sitz zurück), bei Keylessfahrzeugen (wie bei meinem Mietexplorer) hab ich das immer ausgeschaltet, da der Sitz dann sofort nach dem Ausstellen mit dem Knopf zurückgefahren ist, auch wenn ich noch sitzen bleiben wollte.

Mit dem facegelifteten Edge der ersten Generation verbindet mich doch eine besondere Beziehung, da dieser der Mietwagen auf meinen ersten beiden USA-Reisen war, hier dann natürlich auch mit einem 290PS starken 3,5l V6 ausgesattet war ich damals sehr angetan von Design, Ausstattung und Komfort. Gerade das Sony Soundsystem konnte doch ein gutes Hörerlebnis fabrizieren. Damals noch mit der ersten Generation myFord Touch, das haben sie bis zu der 2013er Generation die nun in Europa als SYNC 2 arbeitet noch einmal gehörig verbessert, wobei ich mich auch freue einmal SYNC 3 auszuprobieren.



Die zweite Edge Generation steht also definitiv noch auf meiner "To-Drive-Liste", in Deutschland wird es aufgrund meiner Firmenmietwagenpolicy wohl nichts werden, aber viellecht irgendwann in den Staaten oder Kanada,

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Dienstag, 15. November 2016, 10:33

kleiner Wink noch an Skoda:
So macht man das, wenn man die Leuchten in den Kühlergrill übergehen lassen möchte.
Gone West

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Dienstag, 15. November 2016, 10:33

Vielen Dank für den Bericht. Ich mag die Ami-Linien ja auch. :118:

Ich sehe ihn hier in Deutschland allerdings eher als Konkurrent zu den Mid-Size SUVs wie Tiguan, Jeep Cherokee (den ganz besonders!) und Co. Mal schauen, ob mir meinen Station den auch mal besorgen kann in naher Zukunft...

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Dienstag, 15. November 2016, 10:41

Ich sehe ihn hier in Deutschland allerdings eher als Konkurrent zu den Mid-Size SUVs wie Tiguan, Jeep Cherokee (den ganz besonders!) und Co. Mal schauen, ob mir meinen Station den auch mal besorgen kann in naher Zukunft...


Da sehe ich persönlich, beziehungsweise die Amerikaner auch eher den Kuga bzw. Escape mit konkurrieren, die passen auch von der Größe am Besten. Die Zwischenklasse in der der Edge ist gibt es hier nicht mehr wirklich. Ich würde ihn mit dem Kia Sorento zusammen einordnen, oder dem Nissan Murano (wird der in D eigentlich noch angeboten?).

Explorer übernimmt dann in den Staaten größentechnisch X5, GLE und Q7 und der Expedition den GLS.

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Dienstag, 15. November 2016, 11:59

Da ist ja ein Volvo XC60 D5 mit Sechsgangautomatik und Allrad sparsamer. :109:
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Dienstag, 15. November 2016, 12:42

Danke für den tollen und ausführlichen Bericht. Ich habe die Formatierung zurückgesetzt. Bitte belasst es bei der Standard-Schriftart und Schriftgröße. Das Design des Forums ist schon Kauderwelsch genug. Da müssen nicht noch dreißig verschiedene Schriftarten Verwirrung stiften. Daaaanke!
PeterMWT
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Dienstag, 15. November 2016, 13:09

Zur Größe: Finde das er deutlich über einem Tiguan steht und eher an einen Touareg ran kommt. Leider wir die Größe auf den Bildern nicht wirklich deutlich. Bin aber auch kein SUV Experte und bis auf Touareg und Mokka auch selber sonst keinen Gefahren. Wie geschrieben mal im X5 und auch der ist nicht viel kleiner/größer. Denke daher dass er es schon darauf abgesehen hat der Edge. Der Wagen ist definitiv kein neuer Kuga, sondern schon mehr!

Gepäckrollo störte mich bei dem Wagen nicht wirklich, musste den Kofferraum aber auch nicht voll stellen. Die Gurtairbags gingen soweit in Ordnung, aber es war halt (wie auch geschrieben) ungewöhnlich anzuschnallen. Außerdem hatte ich mich gefragt, ob er für die Kinder hinten auch geeignet ist oder ob ich ihn abschalten kann. Hatte aber keine Lust nach zu lesen. ;)
Die Ein und Ausstiegshilfe hatte ich nur kurz aktiviert, weil sie für mich einfach sinnlos ist. Beim ersten Mal habe ich mich sogar erschreckt, weil ich nicht wusste wo mein Hintern plötzlich hin will. Es nervt halt, wenn man erst ordentlich sitzt, wenn der Wagen bereits gestartet wurde.

@Pieeet: Finde bei Berichten die etwas größeren Schriftarten besser, kann aber auch gut darauf verzichten. Vielleicht sollten diese dann aber auch ganz herausgenommen werden! Diese Versuchung nach "Chigago"! :210:

Es freut mich aber auf soviel positive Resonanz zum Bericht zu stoßen. :118:

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