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hater

Anfänger

  • »hater« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 9. Juli 2017, 12:58

Sixt Airport Bukarest | Opel Astra

Hallo,
obwohl es hier meist um spezifische Autotypen geht erlaube ich mir mal einen eher auf Land und Abwicklung-orientierten Bericht einzustellen.

Gebucht wurde ein CDMR via Sixt Deutschland für drei Tage im Juli ab dem Flughafen Bukarest Otopeni (OTP) für Fahrten innerhalb Rumäniens, Preis in meiner Rate ca. 33€ pro Tag.

Am Flughafen:
Nach den sowieso schon langen Wegen in OTP nach dem Arrival-Ausgang gleich rechts abbiegen und nochmal gut 100m durch die relativ verschachtelte Halle gehen. Dort findet ihr dann alle Mietwagenfirmen relativ eng aufeinander. (Was ein großer Vorteil ist, s.u.)

Sixt Counter:
Sehr kleiner und improvisierter Counter, die beiden Mitarbeiter sprachen zu mindestens in meinem Fall relativ gut englisch, der Counter ist angeblich 24/7 besetzt (faktisch weiß ich von Kollegen, dass dies nicht der Fall ist - nachts ist meist niemand da, man kommt aber ggf. an den Counter).

Ablauf:
Die Buchung war auf einmal nur für ECMR hinterlegt - warum auch immer. Allerdings zum selben Preis den Sixt als voraussichtlichen Betrag für CDMR angab. Darauf hingewiesen gab es erstmals etwas Diskutiererei, erst mein Hinweis, dass ich ja auch einfach zu Hertz gehen könne und ich dann die Reservierung nun einfach stornieren würde hat dann den Erfolg gebracht. Das Platinum-Upgrade war natürlich dann "grade nicht verfügbar".
Im Endeffekt organisierte man dann "unter großen Mühen" einen Opel Astra zum vereinbarten Preis.
Nach Erledigung aller Formalitäten erfolgte dann die Nachfrage ob die Rovignette denn beim Mietwagen dabei sei - diese ist für die "echten" Autobahnen nötig was bejaht wurde.

Transfer zum Fahrzeug:
Quasi keine der großen Mietwagenfirmen ermöglicht eine Fahrzeugübergabe am Flughafen selber. Stattdessen muss immer ein Transfer per Shuttlebus erfolgen. Um zu diesem zu gelangen muss erneut zurück in die Arrival-Halle gegangen werden, sich durch die Maßen an Menschen dort (die Halle ist ungefähr so groß wie der Sixt-Counter in München ;) ) und dann die Treppe ins Untergeschoss hinunter gegangen werden. Dort die Halle verlassen, die Straße mit den öffentlichen Busen überqueren. Und dann dort am Parkplatz kurz vor den Taxis warten. Jede Mietwagenfirma verfügt dort über eigene (Toyota) Buse die den Transfer durchführen, leider aber meist nur über einen Bus. D.h. wenn ihr wie in meinem Fall den Bus grade verpasst dürft ihr dort in der prallen Sonne erstmal eine halbe Stunde zwischen den Abgasen warten. Eine Rückkehr in die Halle oder auf die andere Straßenseite empfiehlt sich nicht, da die meisten der Transferbusfahrer einfach weiter fahren wenn sie niemanden warten sehen. (So gesehen bei einem Aviskunden)
Wichtig, v.a. nachts: Nur in die mit dem Markenlogo gekennzeichneten Buse einsteigen. Es gibt Geschichten, dass wohl vereinzelt Fahrgäste hier schon "entführt" und zu Drittanbietern gefahren wurden und dort stark unter Druck gesetzt wurden)


Die Transferbuse selber sind sauber und modern, allerdings haben sie nur wenig Raum für Gepäck. Eine vierköpfige Familie mit viel Gepäck dürfte den Rahmen bereits sprengen. Die Fahrt selber dauert ca. 5min und führt euch ein wenig weg vom Flughafen in eine Art "Hinterhof"-Parkplatz der von allen großen Mietwagenfirmen betrieben wird. (https://goo.gl/maps/KkzEXnKZjSH2)


Dort erfolgt Übergabe und Rückgabe. Das Übergabepersonal spricht allerdings nur wenig englisch.


Fahrzeug:
Relativ unspektakulär, dahier halte ich mich hiermit nicht viel auf: Neuer Opel Astra Limousine (in der in Deutschland so nicht erhältlichen "echten" Limousinenversion,1,6er Diesel Motor, mit für Osteuropa ordentlicher Ausstattung (Klimaautomatik, Bluetooth, Onstar, etc.). Die Bilder sind mir leider abhanden gekommen. Das Fahrzeug verfügte tatsächlich über die notwendige Rovignette, allerdings lies sich das erst an der Mautstelle selber nachprüfen. Etwas ärgerlich.

Rückgabe:
Die Rückgabe erfolgt am selben Ort wie die Übernahme, es gibt kein designiertes Rückgabe-Center. Es empfiehlt sich daher die Location unbedingt am Navi zu markieren bevor man los fährt. Sollte man dies vergessen: Zum Flughafen fahren und dort den Beschilderungen von Avis folgen - ist der selbe Hinterhof.
Am Ort des Geschehens unbedingt die zweite nicht die erste Einfahrt nehmen.
Die Übergabe erfolgt anhand des eigenen Übergabeprotokolls, daher sollte man dieses parat haben.
Wenn es knapp wird: Man kann theoretisch auch am Flughafen parken und denn Schlüssen am Counter zurück geben. Kostet aber deutlich Aufpreis (oberhalb der 40€), ist aber sicherlich billiger als "Flug verpasst".
Der Transfer zum Flughafen erfolgt (inkl. mutigem Wendemanöver) wieder über den bekannten Bus-Service.
Nach der Rückgabe muss man nicht erneut zum Counter zurück.


Sonstiges:
Im Umkreis des Flughafens gibt es Tankstellen wie Sand am Meer, dass sollte kein weiteres Problem darstellen. Unbedingt die Quittung behalten und ein Foto des vollen Tank-Standes machen - Es wird gerne behauptet, dass man den Tank leer zurück gegeben hätte. (So auch grade bei mir - Sixt Kundenservice ist hier aber wie immer sehr kooperativ)
Das rote Kennzeichen hat nix zu bedeuten, meint nur, dass das Auto neu ist.


Fazit:
Wie immer am OTP etwas "wilde" Abwicklung, allerdings hat der örtliche Sixt-Subunternehmer tatsächlich einen relativ guten Fahrzeugbestand.


VG,
Hater

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Sonntag, 9. Juli 2017, 19:43

na, da werde ich doch lieber bei surpricecars.com bleiben.
hier mein bericht zur anmietung am 25. - 28.02.2017

uebergabe sofort im -vom terminal aus zugaenglichen - parkhaus, rueckgabe direkt vor dem departure.
Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt, die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr merken, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann !
Als ich jung war, hieß Twix noch Raider und Komasaufen hieß Vorglühen!

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