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peak_me

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Dienstag, 24. April 2012, 13:36

Chevrolet Orlando 1.8 | Caro Autovermietung, onewaygo


Mietzeitraum: 24 Stunden
Mietpreis: 9,99 € (Angebot über onewaygo)
Konditionen: alle km inkl., Selbstbeteiligung im Schadensfall 1000 €
gefahrene km: 1144
km-Stand bei Übergabe: 14160
Verbrauch: grob errechnet 10.5 l/100 km


Motor: 1.8 R4 Benziner
max. Leistung: 104 kW (141 PS) bei 6200 U/min
max. Drehmoment: 176 Nm bei 3800 U/min
Leergewicht: 1528 kg
Beschleunigung: 11,6 Sekunden von 0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h (chevrolet.de), bis 215 km/h laut Tacho
Getriebe: 5-Gang manuell
Reifen: M+S mit H-Index
Momentanverbrauch:
bei 200 km/h: etwa 20 l/100 km
bei 130 km/h: 9 bis 10 l/100 km



Nachdem die Formalitäten erledigt waren, ging es los (Infos zur Anmietung und Rückgabe in seperatem Beitrag). Nach den ersten Metern meinte ich "Na, das ist doch der 1.8er aus dem Cruze!" Diese durch den Fahrzeugschein bestätigte Erkentnis nahm ich zwiegespalten auf: Einerseits machte der Motor Spaß, andererseits lagen 1000 km hauptsächlich Autobahn vor uns. Und bei hohen Geschwindigkeiten säuft der Motor wie nichts Gutes. Also gondelte ich los und ging die Hälfte der Strecke Frankfurt>Hamburg gemäßigt an: Locker anfahren, früh schalten, mit 130 km/h auf der Autobahn durchrollen. Nach ein paar 100 km war mir das aber zu blöd und ab dann hieß es Vollgas. Der Orlando bringt hier grundsätzlich mit, was mich glücklich macht: Mit schreiendem Motor über den Beschleunigungsstreifen ziehen und das Fahrzeug auf über 200 km/h beschleunigen. Der Motor war bei Höchstgeschwindigkeit sehr präsent, wobei "präsent" hier für ale, die den Sound eines Benziner nahe am Begrenzer nicht mögen, einfach nur "laut" bedeutet. Deswegen schaute vielleicht auch der ein oder andere Mitfahrer von hinten kritisch über meine Schulter, sind doch nicht alle Leute Reisegeschwindigkeiten von über 200 km/h gewöhnt. Der Orlando fand aber viel Zuspruch, besonders die Beinfreiheit hinten war gut; auch die Kofferraumgröße wurde gelobt. Zwischendurch waren auch mal fünf Leute an Bord, von denen einer auf den ausklappbaren Sitzen im Kofferraum saß. Da war die Beinfreiheit zwar nicht mehr so toll, aber auf Golf-Nieveau.
Die Bedienbarkeit war gut, besonders positiv ist mir die Scheibenwischersteuerung aufgefallen. Das April-Wetter änderte sich alle paar km und schickte Niederschlag in den unterschiedlichsten Intensitäten und Formen auf den Orlando herab. Ich versuche immer die perfekte Scheibenwischergeschwindigkeit zu haben und dabei unterstütze der Orlando mich gut. Auf Stufe 1 konnte man die Intensität über ein Drehrädchen steuern, was ich zB angenehmer als das VAG-System finde. Oft brauche ich in der ersten Stufe einen zusätzlichen einzelnen Schlag und dazu muss meine Hand in zB einen VW ersteinmal das kleine Hebelchen oben auf dem Hebel finden. Im Orlando geht das griffiger. Auch die Steuerung des Heckscheibenwischers war angenehm.
Einer der wenigen negativen Eindrücke war, dass bei etwa 210 km/h ein hohes, recht lautes Pfeifgeräusch auftrat. Das betrifft aber wohl nicht den Orlando insgesamt, sondern nur dieses Einzelfahrzeug. Ein nahezu identisches Geräusch hatte ich einmal in einem Infiniti FX bei etwa 250 km/h. Damals habe ich akribisch die Ursache gesucht, jede Unebenheit, jede Lücke und Spalte an der Front des Fahrzeugs untersucht und sogar einige Öffnungen abgeklebt. Da ich damals nie die Ursache des Geräusches gefunden hatte, habe ich mich im Orlando erst garnicht auf die Suche gemacht. Weiterhin befand sich die Motorhaube des Orlando bei über 200 km/h in wellenartigen, kleinen Schwingungen, doch das habe ich schon in vielen anderen Fahrzeugen wahrgenommen und scheint nicht in Verbindung mit dem Geräusch zu stehen.
Insgesamt ist der Orlando ein gutes Fahrzeug. Als ich an der Starcar-Station im Hamburg hielt, um meinen Sprinter zu holen, sprach mich ein Starcar-Mitarbeiter auf den Orlando an. Sein Vater wolle sich vielleicht so einen kaufen und der Orlando sei etwa sechs- bis siebentausend Euro günstiger. Daraufhin stellte ich ihm das Fahrzeug kurz vor, ich hier als Fazit nutzen möchte:
"Der Orlando 1.8 ist ein Fahrzeug, was Spaß macht und ein gutes Raumangebot bietet. Besonders hervorzuheben ist die Beinfreiheit hinten, sowie der große Kofferraum. Sogar zwei zusätzlich ausklappbare Sitze gibt es. Der 1.8er Benziner hat leider eine Anfahrschwäche, entfaltet darüber hinaus jedoch eine gutes Leistungsangebot und klingt dabei richtig toll. Zwar säuft er bei Höchstgeschwindigkeit 20 l/100 km, doch Chevrolet hat auch gute Diesel im Angebot. Der 1.8 Benziner rundet den Orlando zu einem tollen Kompromiss ab: Er schafft es, den Fahrer am Ortsausgang lächeln zu lassen und bietet zugleich ein Familien-Platzangebot. Von der Verarbeitungsqualität und Integrität eines Touran ist der Orlando zwar Welten entfernt, bietet aber bei einem Einstiegstpreis von rund 18.990 € einen Motor, der mir trotz der Anfahrschwäche besser als der eines Touran 1.4 TSI gefällt. Gerade des Sounds wegen. Und von außen wird er auch nicht gleich als Familien-Van-Kutsche erkannt, hat der Orlando doch von außen auch Jeep-Charakter. Einer der Ausschlussgründe, einen Orlando als Privatwagen zu kaufen, wären jedoch die sehr breiten D-Säulen. Sie erschweren den Blick nach hinten stark und stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Eigentlich braucht man beim Ausparken in der Stadt einen Einweiser.
hallo

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Dienstag, 24. April 2012, 13:39

weißt du wie groß die ladefläche bei ugeklappten rücksitzen war/ist?

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Dienstag, 24. April 2012, 13:45

Zitat

weißt du wie groß die ladefläche bei ugeklappten rücksitzen war/ist?
Wir hatten nur einen Rücksitz umgeklappt. Das Gepäck hat dann nicht mehr komplett reingepasst, ein paar kleine Sachen mussten dann in den freien Mittelbereich im Fond. Wenn beide Sitze im Kofferraum ausgeklappt sind, steht nahezu keine Ladefläche mehr zur Verfügung, es verbleibt ein unten etwa 30 cm breites Stück, was sich aber nach oben aufgrund der Schrägstellung der Lehne stark verjüngt.

Auf diesem Bild kann man das vielleicht abschätzen.

Mir fällt übrigens ein, dass man den Winkel der Rücksitzbank verändern konnte. Einer der Mitfahrer meinte, dass ihm die zu stark nach hinten geneigt sei und daraufhin haben wir festgestellt, dass man den Winkel verändern kann. Die Rücksitzbank ist zweigeteilt umklappbar und für jede der beiden Teile kann man unterschiedlich in verschiedene Winkel stabil einrasten.
hallo

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Dienstag, 24. April 2012, 13:51

danke!!:) und was meinst du wie groß die gesamtladefläche war-also von der länge- wenn die beiden letzten sitzreihen unten waren?

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Dienstag, 24. April 2012, 13:55

Zitat

danke!!:) und was meinst du wie groß die gesamtladefläche war-also von der länge- wenn die beiden letzten sitzreihen unten waren?
lang; mehr kann ich dazu nicht sagen, ich habs nicht ausprobiert. Da der Kofferraum an sich schon recht lang ist und die Beinfreiheit im Fond auch hoch ist, dürfte da jedoch wirklich einiges an Länge zu stande kommen. Vom Gefühl her denke ich, dass jedoch zB ein Galaxy länger wäre.

Ich habe übrigens am Ende des Erfahrungsberichts noch eine Anmerkung angehängt:

Zitat

Einer der Ausschlussgründe, einen Orlando als Privatwagen zu kaufen, wären jedoch die sehr breiten D-Säulen. Sie erschweren den Blick nach hinten stark und stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Eigentlich braucht man beim Ausparken in der Stadt einen Einweiser.
Das ist mir wirklich sehr negativ aufgefallen und überhaupt nicht gut von Chevrlolet gelöst.

Ausführungen zur Anmietung und Rückgabe folgen in ein paar Stunden.
hallo

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Dienstag, 24. April 2012, 17:03

Danke für den Bericht!

Wie sieht das bei onewaygo mit der Kaution aus? Kreditkarte wird benötigt, das habe ich schon gesehen. Aber weißt du auch, wie viel sie dort blocken?

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Dienstag, 24. April 2012, 17:05

Danke für den Bericht!

Wie sieht das bei onewaygo mit der Kaution aus? Kreditkarte wird benötigt, das habe ich schon gesehen. Aber weißt du auch, wie viel sie dort blocken?



Bei mir waren es mal (vor circa 1,5 Jahren) 150€. Fahrzeug war eine C-Klasse...

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Dienstag, 24. April 2012, 18:18

Anmietung
Auf onewaygo.de habe ich mir ein Angebot nach Hamburg von einer Stadt in der Nähe von Würzburg gesucht. Nürnberg und Darmstadt kamen in Frage, ich hab mich für Darmstadt entschieden. Dieses Angebot habe ich dann gebucht, man bekommt aber nicht sofort eine Buchungsbestätigung. Diese zu erhalten kann bis zu 3 Stunden während der Öffnungszeiten dauern. Es ist auch möglich, dass die Anfrage abgelehnt wird. Wurde sie aber nicht und zur vereinbarten Zeit war ich in Darmstadt vor Ort.
Dort wurde ich freundlich begrüßt und die Formalitäten wurden erledigt. 55 € Treibstoffkosten wurden von der Kreditkarte abgebucht. In die Berechnung der Treibstoffkosten fließen glaub ich sowohl die Strecke als auch das Fahrzeug mit ein. Es wurde so gehandhabt, dass ich das Fahrzeug leer abgeben kann. D.h. dass mir eine ganze Tankfüllung für 55 € verkauft wurde!
Die Kaution wird regulär in Höhe von 200 € auf der Kreditkarte reserviert, da dieser Betrag auf meiner Karte jedoch nicht mehr frei ist, hatte ich im Vorraus gefragt, ob ich sie bar hinterlegen könne. Das war ausnahmsweise möglich, jedoch muss ich die Kaution jetzt bar in Darmstadt wieder abholen, was jedoch kein Problem für mich ist. Schäden waren auf dem Mietvertrag keine eingetragen und eine Fahrzeugübergabe fand auch nicht statt. Ich habe dann vorne an der Stoßstange noch einen kleinen Kratzer gefunden, einige winzig kleine Steinschläge in der Frontscheibe und der Innenraum wies normale Gebrauchsspuren auf. Sowohl der Kratzer als auch die Bemerkung, dass das Fahrzeug bei Übergabe leicht verschmutzt war, wurden auf meinen Wunsch hin aufgenommen. Die kleinen Steinschläge und die Gebrauchsspuren müsse man nicht mit aufnehmen, dafür könne der Kunde nichts und dies sei normale Abnutzung.
Die Bedienung in der Station war freundlich und direkt, das Entgegenkommen mit der Kaution kundenfreundlich. Lediglich eine persönliche Fahrzeugübergabe hätte ich mir gewünscht.

Fahrt und Reise
Um etwa sieben Uhr sind wir an der Raststätte Würzburg gestartet, gleich der erste hat uns mitgenommen. Erfreulicher Weise arbeitete er für die BMW Group und die Gespräche mit ihm waren auch sonst sehr interessant. Etwa 8:30 hat er uns am Frankfurter Flughafen abgesetzt und von dort sind wir mit dem Bus eine Stunde lang nach Darmstadt gefahren. Bis zur Abfahrt des Busses hatten wir aber noch einige Minuten, sodass ich noch ein paar Tatortbilder am FRA schießen konnte. :)
Der Bus hielt nahe der Station im Darmstädter Industriegebiet und kurz nach 10 Uhr kamen wir in der Station an. Kurz vor 11 fuhren wir dann mit dem Orlando in Richtung Frankfurt und sammelten am Frankurter Hauptbahnhof zwei Mitfahrer ein. Mit denen ging es dann nach Hamburg, wo wir um 17 Uhr ankamen. Nachdem wir die Mitfahrgelegenheit nach Hamburg ins Internet gestellt hatten und den beiden Mitfahrern schon zugesagt hatten, fiel uns ein, dass wir bei einer Bekannten nahe Hannover schlafen konnten.
Also machten wir uns um 18 Uhr auf in Richtung Hannover, diesmal mit drei Mitfahrern. Einen von beiden setzten wir schon nach kurzem ab, mit den anderen fuhren wir bis Hannover.
Am nächsten morgen schrieben uns zwei Leute, ob sie von Hannover nach Hamburg mitfahren könnten. Natürlich konnten sie das und wir sagten ihnen zu. Vorher sammelten wir noch einen Mitfahrer in Hildesheim ein, dem wir schon vorher zugesagt hatten. Mit ihm fuhren wir dann zum Treffpunkt am Hannoveraner Hauptbahnhof, als wir vor Ort waren erreichte uns jedoch eine SMS, dass sie doch nicht mitfahren konnten.
Also wieder auf die Autobahn in Richtung Hamburg, wo ich ein kleines "Rennen" mit einem Touran TDI hatte. Ich fuhr komplett Vollgas und war genauso schnell wie er. Über lange Zeit hing ich hinten mit konstanter Entfernung dran, bis ich tanken musste. Es war sehr erstaunlich, wie exakt sich die Höchstgeschwindigkeiten der Fahrzeuge glichen.
Nachdem wir den Mitfahrer in Hamburg auf dem Weg abgesetzt hatten, kamen wir pünktlich um 9:30 an der Starcar-Station an, um den Kühltransporter abzuholen.
Dann sind wir hintereinander zur Caro-Station gefahren, um dort den Orlando abzugeben, meine Freundin hatten wir im Vorraus als Zweitfahrer für den Orlando eintragen lassen.

Rückgabe
Die Station hatte nicht geöffnet, sodass ich mich darauf vorbereitet hatte, den Schlüssel einzuwerfen. Wir waren etwa eine Stunde verspätet an der Station und zufällig schlossen gerade zwei Caro-Mitarbeiter die Station auf. Sie würden den Safe kontrollieren und vermerken, welche Fahrzeuge schon vor Ort wären.
Dann fand eine persönliche Rückgabe des Fahrzeugs statt. Dabei wurden die Kratzer im Innenraum am Armaturenbrett vermerkt.

Die Rückgabe lief auch freundlich und zu meiner Zufriedenheit ab.
Ich rief heute morgen in der Station an und fragte, ob mit dem Fahrzeug alles ok war. Es seien Kratzer im Innenraum festgestellt worden, sagte mir der Mitarbeiter. Er war aber nicht für den Schaden zuständig und wollte seinem Kollegen bescheid sagen, damit dieser mich zurückriefe, inwiefern der Schaden nun überhaupt berechnet würde oder was damit sei. Der Rückruf erfolgte nicht und ich habe eben nochmal angerufen. Der Mitarbeiter von heute morgen sei nicht mehr da, man würde ihm aber einen entsprechenden Hinweis auf den Tisch legen. Ich sehe der Kratzer-Sache recht zuversichtlich entgegen, da es sich um Gebrauchsspuren handelt und ich meine Freundin als Zeuge habe, dass die Kratzer nicht durch uns verursacht wurden.

Inwiefern sich die Meinung über Caro und onewaygo aufgrund dieses Schadens noch ändert, werde ich berichten. Bis jetzt bin ich jedenfalls voll zufrieden. Das System mit Onewaygo funtkioniert gut, die Caro-Autovermietung macht ihre Sache ebenso gut. Die Mitarbeiter sind freundlich und arbeiten kundenorientiert. Das bereitgestellte Fahrzeug entsprach zwar nicht meinen anfänglichen Hoffnungen, stellte sich aber während der Fahrt als guter Begleiter und interessantes Testobjekt heraus.

Für 9,99 € sage ich: Tolle Sache, tolle Bedienung, tolles Fahrzeug!
:122: an onewaygo und die Caro-Autovermietung
hallo

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Dienstag, 24. April 2012, 18:36

Dort wurde ich freundlich begrüßt und die Formalitäten wurden erledigt. 55 € Treibstoffkosten wurden von der Kreditkarte abgebucht. In die Berechnung der Treibstoffkosten fließen glaub ich sowohl die Strecke als auch das Fahrzeug mit ein. Es wurde so gehandhabt, dass ich das Fahrzeug leer abgeben kann. D.h. dass mir eine ganze Tankfüllung für 55 € verkauft wurde!
ist das bei den OneWays da immer so, dass der Kraftstoff pauschal berechnet wird? Vor allem - die km sind ja frei, man koennte also theoretisch von Hamburg ueber Muenchen nach Darmstadt fahren...

Und wenn jemand - nunja... 'uebertrieben zuegig' faehrt und der Tank schon in Kassel leer waere? Wenn ich das richtig verstehe, war der Tank bei Aholung voll (koder fuer 55 Euro gefuellt?), und es wurde schon im Vorfeld der Kraftstoff berechnet, nicht erst am Schluss (wie bei anderen - 1/ 2 Tank = 1/2 von 60 Liter = 30 Liter * Tankstellenpreis 1,72, also 50 Euro...

Wobei ich 55 Euro Spritkosten fuer HH-DA fuer'n Benziner durchaus ok finde :)
wer reitet so spaet durch Eis und Gischt? Schietwetter, aber macht mir nischt!

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Dienstag, 24. April 2012, 18:42

Zitat

ist das bei den OneWays da immer so, dass der Kraftstoff pauschal berechnet wird?
ja

Auf dem Mietvertrag steht
"FAHRZEUG BEI RÜCKGABE BITTE NICHT VOLLTANKEN
Den fehlenden Treibstoff berechnen wir Ihnen dann mit einem Nachlass von 10% auf den aktullen Literpreis, die Tankpauschale entfällt"

Bei mir wurde es im Vorraus berechnet und abgebucht. Der Tank war bei Übergabe voll. Auf meine Frage, wie das sich verhielte, da ja alle km inklusive seien und ich nicht nur die direkte Strecke fahren wolle, antwortete der Mitarbeiter, dass ich ihn einfach leer abgeben solle. Wie das gehandhabt wird, wenn die oneway-go Strecke recht kurz ist, weiß ich nicht. Dann müsste man für die Strecke zB nur 20 € bezahlen aber könnte bestimmt nicht den ganzen Tank verblasen. Ich vermute, dass dann im Vorraus ein Tankstand vereinbart wird, mit dem man das Fahrzeug abgeben soll.

Was auch immer sein wird oder sein könnte: Für mich war die bei mir angewandte Regelung vorteilhaft und ich fand sie gut.
hallo

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Dienstag, 24. April 2012, 19:02

Danke für den Bericht!
Ich kann noch ein paar Bilder eines Hertz-Orlando bieten:




Mein Fazit: Der Orlando hat mir besser gefallen, als ein Opel Zafira.
Vor allem fand ich das verbaute Getriebe war sehr viel besser als im Zafira.
Den 1.8l-Benziner finde ich eine Qual, aber mit einem Diesel sicher ein guter Van mit schönem Preis-/Leistungs-Verhältnis.

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Dienstag, 24. April 2012, 19:29

Jaja, danke für den Bericht.

Aaaaaaaaaaaaaaaber: ich spreche es mal aus: WOOOOOO bleibt der genaue Bericht zum Eiswagen??! Samt Fotos und Schilderung der Nacht und samt Foto deiner Freundin?!! :209:
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Dienstag, 24. April 2012, 19:59

Interessanter Bericht und mal wieder ein anderes Fahrzeug. Danke dafür und für die ausführlichen Schilderungen!
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Marco_01

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Dienstag, 24. April 2012, 20:37

Netter Bericht.

Eins muss ich ja mal sagen bist echt ein außergewöhnlicher Mieter ;)

peak_me

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Donnerstag, 26. April 2012, 13:27

Schadensfall erledigt

Mehrmals hatte ich bei Caro angerufen und um Rückruf gebeten, der leider nie gekommen war. Eben hab ich nochmal angerufen und wurde gleich von der Schadensabteilung zurückgerufen. Man hätte mehrere Beschädigungen am Fahrzeug gefunden, Steinschläge vorn, Kratzer im Innenraum und unter anderem sei hinten ein Getränkehalter abgebrochen. Außerdem hätte das Fahrzeug außen noch mehrere kleine Kratzer.
Der Mitarbeiter fragte mich dann, ob einer der Schäden durch mich verursacht worden wäre. Ich schilderte ihm die Situation: Die Steinschläge und die Kratzer im Innenraum seien mir schon bei Übergabe aufgefallen, jedoch hätte sie der dortige Mitarbeiter mit Hinweis auf Gebrauchsschäden nicht nachgetragen. Eventuelle kleine Kratzer außen hätte ich nicht bemerken können, da das Fahrzeug bei Übergabe leicht verschmutzt war, was auch auf meinem Mietvertrag vermerkt ist. Den Fahrzeugzustand könne meine Freundin auch bezeugen, die während der gesamten Mietzeit anwesend war.
Der Mitarbeiter meinte dann, dass das Fahrzeug durchaus ein stimmiges Gesamtbild ergäbe, woraus sich ableiten ließe, dass die Schäden alle nicht während meiner Mietzeit entstanden seien. Die Kratzer innen seien wohl nicht von einem Mieter, sondern über eine längere Zeit entstanden. Die Angelegenheit hätte sich also für mich erledigt.

Etwas erstaunt war ich von mir selber, dass ich zwar alle Schäden soweit registriert hatte, jedoch den abgebrochenen Becherhalter nicht gefunden hatte. Bei den Schäden bin ich jedoch immer sehr aufs Äußere des Fahrzeugs fixiert und werde in Zukunft auch das Innere genau untersuchen. In diesem Fall hat das Zusammenspiel zwischen Mieter und Vermieter zwar gut funktioniert (Verhalten mit Augenmaß auf beiden Seiten), doch werde ich in Zukunft wohl doch dazu übergehen, jeden Kleinstschaden auch im Innenraum genau aufnehmen zu lassen.

Caro und onewaygo bekommen also weiterhin den :122:
Ich hatte mich aufgrund des Schadenfalls schon auf eine "Wir versuchen das durchzusetzen um jeden Preis"-Haltung eingestellt, war dann aber von der fairen Begutachtung durch den Caro-Mitarbeiter überrascht. Besonders die Aussage, dass das Fahrzeug einen stimmigen Gesamtbild ergäbe, hat mich beeindruckt :118: Da scheint eine ehrliche Schadensabteilung am Werke zu sein.
hallo

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