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Uberto

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Samstag, 5. Mai 2012, 21:30

VW Up! 1.0 (55kW) | Buchbinder Freising


Farbe:
black pearl perleffect
EZ: 4/2012
km-Stand: 2.538km (Abgabe)
gefahrene Strecke: 192km
Nutzungsprofil: 40% Stadt / 30% BAB (120-160km/h) / 30% Überland
Verbrauch: 5,0l/100km
Leistung: 75PS
Drehmoment: 95Nm
Hubraum: 1,0l 3-Zylinder Benziner
0-100km/h: 13,2s
Vmax: 171km/h

LP (Testwagen): 12.595€


Ausstattung:
- Ausstattungslinie Move Up!
- Cool & Sound Paket
- Radio RCD210
etc.

Anmietung
Spontan am Freitagmittag einmal bei Buchbinder in Freising vorbei gefahren und nach einem VW Up! Ausschau gehalten. Auf dem Hof befanden sich noch 2 Stück und somit lief ich kurzer Hand in die Station und fragte, ob einer der Up! frei wäre. Die freundliche Dame in der Station gab grünes Licht und ich den Auftrag zur Anmietung eines VW Up! für einen Tag.
Es dauerte ein paar Minuten ehe meine Daten im PC eingegeben, dann wurde noch kurze der Führerschein und die Kreditkarte geprüft und schon hatte ich den Mietvertrag zum Fahrzeug in der Hand. Ein Kollege übergab im Anschluss daran das Fahrzeug für mich und mein Mini durfte es sich für 24Std auf dem Hof von Buchbinder gemütlich machen ;-)
Der freundliche Mitarbeiter parkte den Up! für mich aus und ging im Anschluss mit mir um das Fahrzeug um dieses auf Schäden zu prüfen. Leider war der Wagen etwas zugestaubt und so war es doch etwas schwierig alle Schäden zu finden, die sich eventuell am recht jungfräulichen Fahrzeug befanden. Ein paar Kratzer im Einstiegsbereich fand der Kollege dann und trug sie kurzer Hand in den Mietvertrag ein. Nachdem dann mein Mini geparkt war, konnte es auch schon Up!gehen ...
Die Rückgabe am nächsten Morgen war dann absolut unkompliziert. Schlüssel einfach in der Station abgegeben und fertig. War ein netter Service und Danke nochmal an die Buchbinder-Station in Freising.

Karosserie / Innenraum:

Der neue Kleinstwagen von VW hört auf den ungewöhnlichen Namen "Up!" und kommt durchaus etwas bieder daher. So wartet der jüngste Sprößling der Wolfsburger mit keinerlei optischer Besonderheiten auf, sondern will eher durch seine Qualitäten überzeugen als mit designtechnischen Spielereien zu punkten.
Die Abmessungen sind für einen Kleinwagen angenehm kompakt, die Überhänge kurz und der Radstand merklich gestreckt. Die Scheinwerfer bieten ein serienmäßiges Tagfahrlicht, welches angenehm hell ist und somit gut im Straßenverkehr auffällt. In der Nacht überzeugt die Ausleuchtung der großen Scheinwerfer mit einem breiten Lichtkegel im Abblendlicht, allerdings ist die Reichweite etwas eingeschränkt. Dies ändert sich dann im Fernlichtmodus, so dass die Reichweite nun sehr gut ist, wogegen die Ausleuchtung in die Breite leider merklich abschwächt.
Im Innenraum wartet der Up! ebenfalls mit keinen Besonderheiten auf. Das Cockpit ist schlicht, solide (trotz viel Hartplastik) und ergonomisch gestaltet. Alle Schalter finden sich am optimalen Ort wieder und so gibt der Up! dem Fahrer keinerlei Rätsel bei dessen Bedienung auf. Die Materialien sind für die 10t€-Klasse typisch, allerdings sehr sauber eingepasst und auch am Plastik gibt es keine scharfen Kanten oder Passungenauigkeiten. Hier wirkt der Up! als solider Volkswagen und übertrifft so seine Konkurrenten merklich. Die Sitze bieten einen ausreichenden Seitenhalt sind weich gepolstert und verfügen über eine integrierte Kopfstütze. Für Fahrer bis 1,90m ist diese geeignet, darüber sollten Fahrer zunächst eine ausgiebige Sitzprobe machen, nicht dass es im Fall der Fälle zu Problemen kommen kann. Die Platzverhältnisse sind auf den vorderen Sitzen großzügig, da die Türverkleidung ebenso schmal gehalten sind wie die Mittelkonsole und somit kaum hinderlich für die Insassen sind.
Auf den hinteren Notsitzen geht es durchaus beengt zu, jedoch lässt es sich auch dort für kurze Strecken als Erwachsener bis 1,75m akzeptabel aushalten. In den Fond des Up! zu gelangen ist jedoch schon eine etwas komplizierte Angelegenheit, da die Easy-Entry Funktion nicht sonderlich gut gelöst ist. Es fehlt einfach an genügend Raum, wenn der Vordersitz nach vorne geschoben wird, um ohne große Verrenkungen in den Fond zu gelangen. Das Kofferraumabteil ist wie bei allen Kleinwagen auf das Nötigste beschränkt und so finden im Normalfall 2 Einkaufskörbe nebeneinander Platz, aber dann war es das auch schon. Clever ist jedoch der variable Ladeboden, der zusätzliche Ladehöhe bringt und sich somit ein paar Wasserkisten gut übereinander stapeln lassen. Wer doch mal einen etwas sperrigeren Gegenstand befördern will oder muss, der kann immer noch die Rücksitze mit einem Griff umlegen und hat dann eine fast ebene Ladefläche. Ärgerlich im Kofferraumabteil ist die Hutablage. Diese ist leider nicht an der Heckklappe mittels Haltbändern festgemacht, sondern liegt nur lose auf. Klappt man diese dann zum einladen nach oben und vergisst sie im Anschluss wieder nach unten zu klappen, sind die Folgen spätestens beim rückwärts ausparken sofort ersichtlich. Die senkrecht stehende Hutablage versperrt die Sicht durch das Heckfenster komplett und der Fahrer muss genervt aussteigen um die Ablage nach unten zu klappen. Hier hätte VW durchaus die paar Cent mehr investieren dürfen...
Ein weiterer offensichtlicher Sparpunkt sind die Türen. Das Schließgeräusch ist arg blechern und hier dürfte VW durchaus noch mal ein wenig nachbessern, da dieses sicherlich deutlich besser geht ohne größere Probleme. Das helle Interieur sieht ebenfalls weniger hochwertig aus und ist zudem sehr schmutzempfindlich.
In der City ist der Up! dann natürlich in seinem Element und hier punktet er fast überall. Der Wendekreis ist angenehm klein, die Abmessungen ideal für Enge Parklücken und die Übersichtlichkeit bestens.




Motor / Getriebe:
Unter der kleinen Haube des Up! werkelt ein 1,0l kleiner 3-Zylinder Motor. Dieser entwickelt in der oberen Leistungsstufe 75Ps und ausreichende 95Nm Drehmoment.
Beim ersten Start springt der kleine Motor schnell und gut an, läuft dann jedoch gut vernehmbar mit einem typischen 3-Zylinder-Tackern. Da er keine Ausgleichswelle besitzt, zittert und vibriert der Antrieb auch merklich im Leerlauf und ab 3.500U/min zunehmend. Im unteren Drehzahlbereich weist der kleine Antrieb eine merkliche Anfahrschwäche auf, ist diese jedoch ab 2.000U/min einmal überwundern zieht der kleine Up! angenehm muntern von dannen. Untermalt ist das ausdrehen des Triebwerks stets vom kernig tackernden Sound des 3-Zylinder, aber störend ist dies nie. Am lebendigsten ist der Motor im Drehzahlbereich von 3.000U/min - knapp 5.000U/min. Hier schiebt er den leichten Up! ordentlich vorwärts und bietet so eine ausreichend Kraftquelle für den Alltag. Dreht der Fahrer den Motor dann einmal doch komplett aus, wird er schnell merken, dass dies kaum eine spürbaren Leistungszuwachs oberhalb von 5.500U/min, sondern eher ein lautstarkes und vibrationsgeladenes Konzert ergibt.
So gerüstet kommt der Up! also im Stadtverkehr sehr flott durch und erfreut den Fahrer an einer flüssigen und ausreichend kräftigem vorankommen. Auf der Autobahn dann werden die 75PS naturgemäß etwas zäher, wobei sich der Up! auch hier durchaus sehen lassen kann. Zwar mit etwas Schwung aber durchaus zügig erreicht der Wolfsburger Tempo 160, dann geht ihm aber doch sehr deutlich die Puste aus und er müht sich dann doch sehr redlich bis an die Tachomarke von 180km/h.
Das Drehzahlniveau bleibt dank dem lang übersetzten 5.Gang angenehm niedrig. So dreht der Motor bei 140km/h akzeptable 4.000U/min und bleibt dadurch angenehm ruhig.
Interessant ist natürlich der Verbrauch. Dieser lag bei gemischter Fahrweise und unterschiedlichem Streckenprofil bei sparsamen 5,0l/100km lt Tankrechnung. Somit ist der kleine Up! angenehm sparsam und somit passt er sehr gut in die heutige Zeit.



Fahreigenschaften:
Wie soll sich ein moderner Kleinwagen denn eigentlich fahren? Flott? Sparsam? Sportlich? Komfortabel?
Tja, am besten sollte er natürlich alles ein wenig beherrschen. Da VW bekannt dafür ist bei seinen Fahrzeugen immer einen guten Kompromiss aus allen Bereichen zu finden, war es beim Up! auch keine Überraschung, dass dies den Entwicklern auch hier bestens gelungen ist. So leistet sich der Up! keine gravierenden Schwäche wenn auch ein paar sehr untypische...
Im Stadtverkehr federt der Up! gerade bei Langsamfahrt (unter 50km/h) durchaus sehr hart und poltert so über Querfugen und Schlaglöcher. Mit zunehmender Geschwindigkeit wird dies jedoch deutlich besser und die Federelemente sprechen dann deutlich feiner an. Einzig Querfugen bleiben ein rotes Tuch für den Up! und mit ihnen wird er einfach nicht warm. Er rumpelt einfach trocken und ohne absorbieren über diese Hinweg und teilt seinen Unmut den Insassen so deutlich mit. In enge Parklücken lässt sich der Up! dank leichtgängiger Servolenkung spielend hinein zirkeln und begeistert so jung und alt.
Auf der Landstraße dann kommt dem Kleinen dann sein straffes Fahrwerk sehr gelegen, denn der Wagen bietet kaum Seitenneigungen in Kurven und lässt sich dank der sehr direkt ansprechenden Lenkung durch enge Kehren sauber leiten. Wer es zu schnell angehen lässt wird mit einem leichten und gut kontrollierten Untersteuern bestraft, welches durch das serienmäßige ESP sanft weggeregelt wird. Etwas unschön ist das nervöse Verhalten bei flotten Richtungswechseln. Die Hinterachse beginnt hier schnell leicht zu werden und schwimmt dann deutlich hin und her. Hier greift das ESP schnell und teilweise sehr stark ein um ein ausbrechen des Hecks zu verhindern! Dieses Gefühl ist durchaus unschön und vor allem für ungeübte Fahrer etwas erschreckend. Zudem scheinen sich die Entwickler zu sehr auf die Elektronik verlassen zu haben bei der Abstimmung des Fahrwerks und dessen Leistungsreserven...
Wer auf der Autobahn längere Etappen flott absolviert, der findet im Up! einen guten Begleiter. Dank seines langen Radstandes liegt er bei hohem Tempo gut auf der Straße und bietet einen sehr ruhigen Geradeauslauf. Einzig die Lenkung ist zu spitz ausgelegt um die Mittellage wodurch zu hastige Lenkbewegungen zu vermeiden sind um nicht in die Gefahr des Aufschaukelns zu kommen.
Ein großer Pluspunkt beim Up! sind seine Bremsen. Diese verzögern absolut hervorragenden und bieten zudem ein sehr gutes Pedalgefühl mit einem schön definierten Druckpunkt. Gerade diesen sucht man bei Kleinwagen meist vergeblich.



Fazit:
War der VW Fox noch ein Fahrzeug, das den Namen Volkswagen nicht verdient hatte, so ist der neue VW Up! eine rundum gelungener Kleinwagen, der die Konkurrenz das fürchten lehrt. Er bietet eine solide Qualität, ist preislich nicht all zu abgehoben und bietet auch sonst ein absolut alltagstaugliches Package mit dem jeder zu Recht kommt.
Also einfach einsteigen und Up! fahren ;)

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Samstag, 5. Mai 2012, 21:43

Erst einmal danke für den Bericht. Es ist schön mal die Meinung eines anderen zum diesem Fahrzeug zu hören.

Ärgerlich im Kofferraumabteil ist die Hutablage. Diese ist leider nicht an der Heckklappe mittels Haltbändern festgemacht, sondern liegt nur lose auf. Klappt man diese dann zum einladen nach oben und vergisst sie im Anschluss wieder nach unten zu klappen, sind die Folgen spätestens beim rückwärts ausparken sofort ersichtlich. Die senkrecht stehende Hutablage versperrt die Sicht durch das Heckfenster komplett und der Fahrer muss genervt aussteigen um die Ablage nach unten zu klappen. Hier hätte VW durchaus die paar Cent mehr investieren dürfen...


Das Problem kenne ich. Ich habe ca. eine Woche gebraucht bis ich es mir angewöhnt hatte die Hutablage gleich wieder runterzumachen.

Ein weiterer offensichtlicher Sparpunkt sind die Türen. Das Schließgeräusch ist arg blechern und hier dürfte VW durchaus noch mal ein wenig nachbessern, da dieses sicherlich deutlich besser geht ohne größere Probleme.


Diese Aussage habe ich schon mal von jemand anderen gehört, kann sie aber persönlich nicht nachvollziehen. Meiner klingt beim Schließen der Türen wie ein Großer.

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Samstag, 5. Mai 2012, 23:24

Danke für den Bericht!

Ich finde das unten abgeflachte Lenkrad einfach putzig!
Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.
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Uberto

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Samstag, 5. Mai 2012, 23:35

Ich war durchweg positiv überrascht vom Up! Aber das doch recht schwammige Fahrverhalten bei schnellen Richtungswechseln enpfand ich als unschön und sehr untypisch für VW. Es scheint fast so, als ob die Ingenieure das ESP bewusst mit eingebaut haben und es nicht nur als Rettungsanker sehen.
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Sonntag, 6. Mai 2012, 07:00

Ich habe die BMT Version, die serienmäßig mit einem Sportfahrwerk ausgestattet ist. Trotz zügiger Fahrzweise hatte ich bisher noch keinen ESP Eingriff.

Um so länger ich ihn habe, desto begeisterter bin ich. Das Auto ist einfach toll und ausreichend. Über die kleine Schwächen sehe ich einfach drüber weg. Ein wenig mehr Leistung könnte er haben. Wenn gegen Ende nächsten Jahres der up! GT herauskommen soll, dann werde ich mir diesen auf jeden Fall mal ansehen.

Uberto

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Sonntag, 6. Mai 2012, 09:56

@SVEN: Wie ist deiner gleich wieder ausgestattet? Lt Station soll er ein Navi haben,aber woran erkenne ich, dass dieses installiert werden kann? Mir hat der Up! auch sehr gut gefallen, aber unter 75PS hätte ich nur ungern. Was verbrauchst du so im Schnitt? Fand die 5l sehr gut, vor allem wenn ich da an den schluckfreudigen Smart denke... Was bietet der BMT gegenüber der Normalversion an Besonderheiten? SSA ist klar, aber sonst?
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Sonntag, 6. Mai 2012, 13:31

Meine Ausstattung hatte ich schon einmal im Privatwagenthread gepostet: Hier

Zum Navi:

Direkt oben in der Mitte der Mittelkonsole ist eine Plastikabdeckung. Ich glaube die ist trapezförmig. Wenn man die raus macht, kann man die Anschlüsse sehen. Dort kommt dann der spezielle Fuß rein an dem dann das Navi befestigt wird. Ob man jeden up! so einfach mit dem Navi nachrüsten kann, weiß ich aber nicht.

Im Nachhinein hätte ich mich für den 60 PS entschieden. Dieser scheint für den städtischen Bereich wohl besser geeignet. Es hat sich mal jemand mit den Leistungskurven der beiden Motoren beschäftigt und festgstellt, dass die 15 Mehr-PS erst bei sehr hohen Drehzahlen (6.200) zum tragen kommen, die man eher selten erreicht. Das Drehmoment ist meines Wissens bei beiden Motoren gleich. Der Nachteil vom 75 PS ist wohl, dass er bei gleicher Geschwindigkeit gegenüber dem 60 PSer auf Grund einer anderen Getriebeübersetzung höher dreht und somit immer auch mehr verbraucht. Einige schaffen es tatsächlich mit dem 60 PS BMT unter 4 Liter/100 km zu kommen. Ich lande zur Zeit zwischen 4,6 und 4,8 Liter/100 km. Dass der Verbrauchsunterschied bei den BMT Motoren nur 0,1 Liter/100 km sein soll, glaube ich deshalb nicht.

Unterschiede BMT nicht BMT:

- Reifen 175/65 R 14 rollwiderstandsoptimiert

- Start-Stopp-System mit Bremsenergierückgewinnung

- Karosserie ca. 15 mm tiefer gelegt

Andere Unterschiede sind mir nicht bekannt.

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Arlain (06.05.2012)

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Sonntag, 6. Mai 2012, 13:47

Ok, auf der Mittelkonsole hatte er eine Plastikabdeckung, somit könnte er durchaus ein Navi haben. Hm, wenn der 60PS-Motor untenrum genauso gut geht, dann ist er für den Stadtbezrieb sicherlich deutlich sinnvoller, wobei der Preisunterschied zw den beiden Motoren ja nicht sonderlich gross ist.
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Sonntag, 6. Mai 2012, 15:32

Ich bleib bei meiner Meinung. Wenn er doch nur etwas hübscher wäre...
Aber vielleicht bringt hier ja der Seat Klon etwas Besserung.
THE KING OF ROME IS NOT DEAD

Uberto

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Sonntag, 6. Mai 2012, 15:48

Ja,bieder ist er schon geworden der Up! Allerdings welcher VW ist designtechnisch beasonders spannend oder aufregend gestaltet?! ;)
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Sonntag, 6. Mai 2012, 16:34

Naja so wie er da steht, ist er schon ganz schön bieder. Zumindest ist der Up! nicht hässlich wie manch anderes Fahrzeug. Er soll halt den Massengeschmack treffen und da sind designtechnische Spielereien fehl am Platz.

Als White Edition sieht der sogar ganz schnieke aus, finde zumindest ich.

Was ich besonders erwähnenswert finde, ist der schicke Innenraum, kein Vergleich zum Fox.
:203: only

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Sonntag, 6. Mai 2012, 17:32

Es kommt eben darauf an, was man in dieser Fahrzeugklasse erwartet. Ich habe mich für den Wagen entschieden um günstig von A nach B zu kommen bei niedrigen Unterhaltskosten. Die technische Ausstattung war mir ebenfalls wichtig, äußerlich war es mir eigentlich egal, solange er nicht wie ein Fiat Multipla aussieht. Ich habe keine Cent in das Äußere investiert, die Farbe weiß war kostenlos und Stahlfelgen hat er auch. Für mch ist er eben nicht zum vorzeigen gedacht, sondern ausschließlich zum fahren.

Uberto

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Sonntag, 6. Mai 2012, 18:11

Ich sehe es wie @SVEN Wenn man ein Fahrzeug sucht um möglichst günstig von A nach B zu kommen und dabei auf dem Stand der Technik sein will, dann ist der Up! eine sehr gute Wahl. Wenn ich ein Allroundtalent mit günstigem Unterhalt suche, dann sollte man einen Škoda Octavia Combi als 1.6TDI als JW nehmen
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Sonntag, 6. Mai 2012, 21:13

Hat das eigendlich nen Grund, dass der Rückwärtsgang hinten rechts ist?

Soweit ich weiss ist der bei VAG Fahrzeugen doch vorne links?!
Top 5 2011: Audi A6 (C7), BMW 520d, Ford Mondeo Turnier 2.2, Mercedes Benz ML350 CDI, Mercedes Benz E220 CDI :203:

Top 5 2012: BMW 116d F20, Mercedes-Benz ML350 Blutec, VW Passat Variant 2.0 TDI, Audi A4 2.0 TDI, Mercedes-Benz E200 CGI

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Sonntag, 6. Mai 2012, 21:19

Vielleicht aus Platzgründen?

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Spassmieter (06.05.2012)

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