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Johnny

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Montag, 28. Mai 2012, 23:17

Skoda Octavia Combi 2.0 TDI | Firma



Vermieter: Firma/Team
Anmietstation: vor der Tür
Dauer: Fr-Di
gebuchte Klasse: Skoda Octavia
erhaltene Klasse: Skoda Octavia
erhaltenes Fahrzeug: Skoda Octavia Combi 2.0 TDI
km Stand Übernahme: um die 11000
km Stand Rückgabe: um 11500
gefahrene km: knapp 500
Verbrauch: nicht errechnet aufgrund von Tankkarte, BC zeigte knapp 7 im Schnitt an
BLP: 31260 lt. Skoda Konfigurator
Ausstattung : Sport Edition, Dyn. Radio-Navi Columbus, Entfall Motorbezeichnung, FSE Bluetooth ohne Universalhalterung inkl. 4-Sp.-, Klimaanlage, Ausstattungspaket Plus, Parksensoren vorn und hinten, Variabler Ladeboden, Xenonscheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, Dachgepäckträger für 8 Fahrräder


Diesmal sollte es also mal alleine zum Radrennen gehen, warum auch nicht? Also am Freitag das Auto übernommen, und am Montag nach Dautphe zum Pfingstpreis gefahren. Aber erstmal zum Äußeren.
Gut steht er da, mit den schicken 17" LMF, Dackkantenspoiler und ovalem, verchromten Endrohr macht der Octavia schon was her. Das verbaute Xenon-Licht mit integriertem Kurvenlicht macht die Nacht zum Tag und auf der Bahn wird man auch schnell und gut gesehen. Innen fehlt einem eigentlich nichts. Das Navi Columbus ist an Bord, ebenso die Climatronic, sowie Licht und Regensensor. Das Standard 4-Speichen MuFu Lenkrad liegt zwar nicht so gut in der Hand wie das BMW Gegenstück, aber es ist allemal ausreichend. Das Einzige was mir gefehlt hat ist das Soundsystem, aber das gibt es ja in unserem RS :)

Von der Sitzposition herhabe ich schnell eine gute Einstellung gefunden, die Perfekte gelang mir jedoch nicht. Der Seitenhalt der verbauten Sportsitze ist gut, reicht aber nicht an die BMW Sportsitze heran, die sind bisher unerreicht.
Die Bedienung des Navigationssystems ist vom Verständnis her relativ einfach, die Bedienung ist es jedoch nicht. Im Stand mag der Touchscreen seine Aufgabe ohne Probleme erfüllen, will man jedoch während der Fahrt jemanden im Telefonbuch suchen oder gar ein Zwischenziel eingeben, lenkt dies doch schon sehr stark vom Fahren ab, da man sehr oft und lange auf den Bildschirm schauen muss um auch die richtigen Buchstaben zu finden. Bei einer Größe von Knapp 1,90m , so wie ich sie habe, muss man schon einen sehr langen Arm machen, um das Display zu erreichen. Aus meiner Sicht nicht gerade Sicherheitsfördernd. Auch hier setzt BMW mit dem i-Drive System Maßstäbe, es ist sowohl die Bedienung dank des i-Drive Controllers einfacher, als auch die Ablesbarkeit, liegt doch der Bildschirm bei BMW im perfekten Sichtfeld des Fahrers. Im Octavia ist der Bildschirm nicht zu tief platziert, allerdings schon relativ niedrig. Denke ich da an den Roomster zurück, wo das Navi fast am Schaltgriff liegt, ist der Octavia um einiges besser. Allerdings fehlt ihm hier noch ein großes Stück zum Perfekt sein, ich hoffe mit dem neuen Modell ändert sich dies. Die Kopplung mit dem Mobiltelefon funktionierte ohne Probleme, auch Bluetooth Audio funktionierte einwandfrei und ohne Mängel, inklusive der Anzeige des aktuellen Liedes.



Zum wichtigerem Teil, dem Fahren.
Hier macht zunächst der altbekannte 140PS TDI seine Sache gut. Dass er kein Sportmotor ist sollte klar sein, Sprit sparen lässt sich mit dem Motor aber auf jeden Fall sehr gut.
Auf der Hinfahrt hatte ich auf der Autobahn immer Tempomat 160 wo frei war, und auf der Landstraße bin ich dann mal etwas sportlicher gefahren (knapp 70 von 220 km), die Gänge ausgedreht und nach engen Kurven viel Beschleunigt, der Verbrauch lag laut BC hier bei 6,5 l/100km. Und das trotz des Windfängers auf dem Dach, Respekt. Zurück verlief es dann nach dem Motto "Alles was geht", natürlich nur da wo frei ist, bis Tacho 210 (mehr war aufgrund des Dachgepäckträgers nichtmehr drin), am Ende standen 7,6l/100km auf der Anzeige. Somit ergibt das im Mittel 7l/100km, ich versuche morgen nochmal nachzurechnen wie viel es Tatsächlich waren.



Vom Fahrverhalten her ist der Octavia wirklich Narrensicher. Man kann mit ihm auch zügig um Kurven fahren, bekommt allerdings nicht wirklich viel Rückmeldung vom Auto. Aufgrund des Frontantriebs ist es auch kein wirkliches Kurvenräubern, eher ein schnelles Durchgleiten. Die Lenkung verrichtet ihre Arbeit, mehr aber auch nicht. Ein direktes Ansprechen um die Mittellage herum ist quasi nicht vorhanden, da bin ich doch andere Sachen gewohnt (Ich will jetzt nicht schon wieder den BMW Vergleich ziehen... :rolleyes: ). Das Schaltgetriebe ist sehr leichtgängig, und somit vermisse ich auch hier etwas das Gefühl, die Gänge reindrücken zu müssen. Alles in allem wirkt es etwas synthetisch, aber keinesfalls schlecht.



Was bleibt mir nun zum Octavia noch zu sagen. Aufgrund des Sport Pakets kommt auf Landstraßen etwas Fahrfreude auf, wenn man es drauf ankommen lässt.
Ansonsten ist es ein wirklich alltagstaugliches und für Familien praktisches Auto. Als Privatwagen käme der Octavia für mich nicht in Frage, dafür weckt er einfach zu wenig Emotionen in mir.
Alles in allem jedoch ein grundsolides Auto mit ein paar Schwächen im Detail, die man aber aufgrund des günstigen Preises auch verschmerzen kann. Und zwei Räder + Ersatzläufräder passen auch locker in den Kofferraum ;)

Zum Schluss: Ich weiß schon warum ich September bei BMW anfange und nicht bei Skoda :106:



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Montag, 28. Mai 2012, 23:27

Wenn man schon den Vergleich zu BMW zieht, dann sollte man aber auch anmerken, dass man für eine Skoda 2.0 TDI Limousine als Ambition 24.060 Euro kostet. Dafür gibt es bei Weitem noch nichtmal einen 116d geschweige denn 118d. Der Skoda hat dann aber z. B. auch schon PDC hinten, eine Mittelarmlehne und Tempomat in Serie.

Da sollte man ganz klar trennen, aber ich finde der Octavia ist in seiner Nische zwischen Fabia und Superb sehr gut aufgehoben und ist halt so ein klassischer Reisewagen. :)

Johnny

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Montag, 28. Mai 2012, 23:32

Ja, der Vergleich zu BMW hinkt, das ist richtig. Sollte auch kein Vergleich zwischen BMW und Skoda werden, das macht allein vom Preis her keinen Sinn.

Preislich liegt Skoda natürlich sehr weit vorne, das kann und will sicher keiner Abstreiten. Und die Vergleiche mit dem Infotainmentsystem sollten rein die Bedienerfreundlichkeit verdeutlichen. Aber das ist mit dem Touchdings ja von VW/Skoda bekannt. Wie es bei Seat aussieht kann ich nicht beurteilen, Audi hat das MMI.

Und ich muss dir Zustimmen, zum Reisen macht er sich wirklich gut.

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