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Donnerstag, 1. August 2013, 15:12

Citroen C4 Picasso THP155 Exclusive | Citroen RENT Hamburg Barmbek

Farbe: Onyx-Schwarz (Sonderlackierung! ;-) )
EZ: 7/2013
km-Stand: 302 km bei Abgabe
gefahrene Strecke: 212 km
Nutzungsprofil: 55% Stadt / 35% BAB (130-150km/h) / 10% Überland
Verbrauch: BC: 9,1l/100km
Leistung: 156 PS
Drehmoment: 240 Nm
Motor: 1,6l Benziner mit 6-Gang-Getriebe
Vmax: 209km/h lt. Fahrzeugschein

LP (Testwagen): wird nachgereicht, ca. 31.000 €

Ausstattung:
- Mitlenkende Bi-Xenon-Scheinwerfer
- HiFi-System by JBL
- Park-Assist-Paket mit selbstständigem Ein- und Ausparken, PDC vorn, Rückfahrkamera hinten
- Citroen eTouch
- 12“ HD-Panoramabildschirm
- Keyless-Go
- Leichtmetallfelgen Eole 18“
- Totwinkel-Warner
- Abstandswarnsystem
- Etc…





„Wenn das Wörtchen Van nicht wär…“


Letztens hatte ich die Gelegenheit, von der gerade gestarteten Citroen RENT Station im Autohaus Schlegel (Hamburg Barmbek) übers Wochenende ein Auto mitzunehmen. Mit dem Gewinnspiel im Hinterkopf, mangels Alternativen und weil ich einfach mal neugierig war, wurde es der neue C4 Picasso, der vor etwas mehr als einem Monat auf den Markt gekommen ist.

Mal kein Audi, BMW oder Mercedes, sondern ein Franzose – und dann auch noch ein Van. Kann man mögen, muss man nicht. Ich gestehe, ich war auch skeptisch, denn den alten C4 Picasso (diese Kreuzung aus Ei und Raumschiff) fand ich irgendwie… blöd. Design blöd, Sitzposition blöd, Fahreigenschaften blöd und mit der elektronischen Parkbremse konnte ich mich auch nicht anfreunden. Die paar wenigen Male, die dieses Fahrzeug fahren musste, haben mir klar gemacht: kein Auto, in dem ich mich wohlfühle.
Aber: im Gegensatz zum neuen C3, der ja im Grunde genommen ein besseres Facelift ist, hat Citroen wirklich einen neuen C4 Picasso gebaut. So richtig. Nix bißchen moderne Optik hier, neue Ausstattung da… man hat sich richtig Mühe gegeben, und damit verdient das Auto meiner Meinung nach ein zweite Chance. Aber lest selbst.




Der erste Eindruck


Als ich ihn das allererste Mal, so aufm Papier, gesehen habe dachte ich noch „Hm… naja… irgendwie etwas gewöhnungsbedürftig. Weiß nicht, ob ich das gut finde…“ Was der Bauer nicht kennt, frisst er eben nicht. Dann stand er auf dem Parkplatz vor mir, und mit jedem Hinsehen gefiel er mir besser. Bullig wirkt er, kompakt, und im Gegensatz zu seinem biederen Vorgänger richtig bissig. Und ausnahmsweise ist er kleiner statt größer geworden (4cm kürzer, 4cm niedriger) als der Vorgänger, dafür hat er einen etwas größeren Radstand. „Exclusive“ oder wie man hier wohl sagen würde „volle Hütte“ weist wie beim C5 auf die höchstmögliche Ausstattungslinie hin. Der THP 155 ist der größere von den beiden bisher erhältlichen Benzinmotoren und klingt nach einer akzeptablen Motorisierung für so einen… Van.




Von Außen…


Was an der Farbe „Onyx-Schwarz“ so besonders ist hat sich mir nicht erschlossen (…schwarz halt…), aber sie steht dem Auto gut und lässt das Design wirken. Die „Chromsignatur in C-Form“ an der C-Säule ist übrigens ein Ausstattungsmerkmal und gehört bei bestimmten Varianten zu Serienausstattung…. Jedenfalls ein außerordentlich fotogenes Automobil, da lasse ich am Besten Bilder sprechen.



Schlüssel? Ja, gibt es. Der Klapperatismus hat allerdings ausgedient, der C4 hat denselben handschmeichelnden, Hosentaschenschonenden „Klotz“ wie der DS5. Ist aber auch egal, wird nämlich eh in der Tasche versenkt – es wirkt viel cooler, einfach lässig nach dem Türgriff zu greifen, und wie von Zauberhand blinkt es, sirrt es, und die Kiste ist offen. (Allerdings, bei Nässe schwächelt der Kontakt manchmal – zweimaliges Zupfen am Türgriff funktioniert aber auch.)
Der Kofferraum öffnet elektrisch, was sicher für die meisten sehr toll und komfortabel ist. Für ungeduldige Vögel wie mich bedeutet es zu Anfang erst mal eine des Öfteren stockende Heckklappe, weil man mal wieder schwungvoll dran gerissen hat… dann lieber aus der Ferne schon mit dem Schlüssel vorsorgen (…wenn er denn nicht schon in den Tiefen der Handtasche verschwunden ist).
Elektrisches Schließen der Heckklappe wiederum finde ich ja ganz toll (Knöpfchen drücken und schon mal lässig nach vorne schlendern, während hinten die Klappe sanft ins Schloss fällt). Doch ganz so nobel kommt das nicht rüber, wenn das Schließen von einem Warnpiepenn begleitet wird, der dem eines rangierenden LKWs ähnelt. Wer braucht das?
Auch auf die Leuchten wurde beim Design besonderer Wert gelegt – hinten gibt’s den sogenannten 3D-Effekt (optional), vorne unterstreichen schmale LED-Tagfahrlichter den grimmigen Look. Bei Tag machen die mitlenkenden Bi-Xenon-Scheinwerfer keinen Unterschied, bei Nacht sind sie aber gegenüber den herkömmlichen Scheinwerfern die deutlich bessere Wahl – allerdings auch die deutlich teurere.



…und von Innen

Einsteigen und Einrichten. Die Sitze sind Teilleder, was mir bei der Hitze sehr recht ist, und in dezent schickem grau-schwarz. Mit Massagefunktion, die ich wenig überzeugend finde… irgendwas drückt sich da in meinen mittleren Rücken, fühlt sich an, als ob der Sitz atmet, aber nicht nach einer Massage. Dafür geben sie guten Seitenhalt, soweit ich das mit meiner schmalen Figur beurteilen kann, und das bis hoch zu den Kopfstützen, selbst die sind ergonomisch geformt. Ob eine Sitzheizung vorhanden ist, kann ich jetzt gar nicht sagen, eine kurze Suche danach kurz vor Ende der Miete verlief erfolglos, nicht dass ich sie bei dem Wetter vermisst hätte… Der Beifahrer hat dafür sogar eine Unterschenkelauflage am Sitz – bequemer kann man wohl nicht mitreisen. Insgesamt scheint mir auch das Platzangebot auf allen Sitzen sehr gut zu sein. „Loft-Charakter“ nennt Citroen das in Verbindung mit der großen Panorama-Frontscheibe. Die ist auf jeden Fall praktisch, wenn man mal wieder zu dicht an die Ampel gefahren ist (gute Sicht nach oben ;-)) aber weniger gut, wenn die Sonne volle Lotte ins Auto knallt.

Dann - der Blick aufs Cockpit. Ein C4 Picasso zeigt gern, was er kann. Am Lenkrad. Mit drölfzigtausend Knöpfchen… Ganz so schlimm ist es im zweiten Moment dann noch nicht, wenn man sich kurz damit vertraut gemacht hat, ist die Bedienung von Tempomat, Radio und Anzeigen gar nicht so kompliziert. Allerdings lassen die „Wählrädchen“ so etwas wie einen klaren Druckpunkt vermissen und die Reaktion erfolgt etwas zeitverzögert. So scrollt man häufig weiter, als man eigentlich wollte, und das nervt.
Der Rest der Arbeitsumgebung wirkt angenehm aufgeräumt, sieben Touchtasten links und rechts des unteren Bildschirms dienen der Vorauswahl (zB Klima, Navi, Medien…), der Rest der Bedienung läuft über den Touchscreen. Von der interaktiven Hilfe über den Raumklang bis hin zum Hintergrundbild lässt sich in logisch aufgebauten Menüs so ziemlich alles finden und einstellen, was das Herz begehrt.
Der zweite, sogenannte „Panoramabildschirm“ ist erst ab der Ausstattung Intensive Serie. Mir fällt es schwer, mir einen Picasso ohne ihn vorzustellen, auch wenn ich mich in den ersten Minuten etwas überinformiert fühle. Aber erstaunlicherweise gewöhnt man sich sehr schnell an die Anzeige und hat dann alles Wichtige auf den ersten Blick erfasst. Zwei verschiedene Themen (Cubic und Elliptic) stehen zur Auswahl, und natürlich kann man auch einstellen ob man nun die Navigation, Fahrzeuginformationen oder den Radiosender angezeigt bekommen möchte. Und wem das alles egal ist, der wählt einfach ein entspannendes Foto aus. Die Kunststoffe sind vielfach geschäumt, insgesamt machen die Materialien und die Verarbeitung einen wertigen Eindruck und die Optik stimmt (soweit es den Geschmack trifft). Auch das unten abgeflachte Lenkrad im Leder/Metallmix fasst sich gut an. Ich fühl mich auf jeden Fall wohl.
Anschlüsse (2x USB, Aux, 230V…) gibt’s im unteren Mittelteil der Konsole. Hätte mich nicht ein Aufkleber informiert, was dort in den Tiefen noch zu finden ist, hätte ich den Kopf wohl nicht so weit runter gebeugt und eher woanders gesucht. Aber immerhin beleuchtet, sogar mit Lichtschalter. Wenigstens etwas.

Aber noch mal zum Platzangebot: Ich konnte es kaum glauben, denn wenn man vor dem geöffneten Kofferraum steht, wirkt er doch ganz schön klein… für so einen Van. Laut Citroen fasst er aber unter der Kofferraumabdeckung das „Rekordvolumen“ von 537 Litern, schiebt man die drei hinteren Einzelsitze noch ein Stück nach vorne, sind es sogar bis zu 630 Liter – allerdings klafft dann zwischen Kofferraumboden und Sitz eine beachtliche Lücke, in der sich Kleinteile mit Sicherheit wohlfühlen und gerne verstecken. Zum Vergleich: mein alter Golf 4 Variant fasst laut VW 460 Liter. Die Kofferraumtiefe beträgt beim C4 Picasso ca. 90 cm, die vom Golf reiche ich nach. Immer lässt sich beim C4 sogar der Beifahrersitz flach zusammenklappen, so dass auch lange Gepäckstücke transportiert werden können. Nettes Detail außerdem: die eine Lampe der Kofferraumbeleuchtung lässt sich herausnehmen, und zack hat man eine Taschenlampe zur Hand.



Fahreigenschaften:

Gang einlegen, langsam anfahren, und die automatische Feststellbremse löst sich von selbst. Gewöhnungsbedürftig, aber nach einer gewissen Zeit sogar richtig angenehm. Dann der Schock: Das Auto will mich erwürgen! Als sich der Gurt löst wird mir klar: das war nur ein Test, aktiver Gurtstraffer und so. Das Gleiche passiert aber auch, wenn der Abstandswarner zuschlägt – dann inklusive warnendem Gebimmel und Geleuchte. Passiert mir aber während des ganzen Wochenendes nur einmal, allzu überempfindlich ist das System in der Grundeinstellung also nicht, ließe sich aber ändern. Ich lasse es lieber so, defensives Fahren und Hamburg verträgt sich einfach nicht. Hupe ist auch schnell und instinktiv gefunden (… auch gaaaanz wichtige Ausstattung hier…) als gleich an der zweiten Ampel jemand versucht, Spurwechsel und Abbiegen gleichzeitig zu erledigen – auf meine Kosten.
Ziel im Navi ist schnell ausgewählt, und ab geht es quer durch Hamburg zur Autobahn. Die Anweisungen des Geräts kommen für meinen Geschmack mit 400m vor den entscheidenden Stellen einen Tick zu spät, wenn man da auf der falschen Spur ist, kann der Wechsel auf die Richtige in Hamburg schon mal eng werden. Aber wie schon eingangs erwähnt: dieser Van hat immerhin 156 Pferde, die das Anderthalb-Tonnen-Geschoß in Verbindung mit dem Turbo zügig auf Trab bringen. Spätestens jetzt muss ich zugeben, ich bin kein typischer Van-Fahrer, mit dem richtigen Auto werde ich zum kleinen Raser – und der Picasso bietet da ein gewisses Potential ;-) So steigt mein Verbrauch auch kurzzeitig auf über zehn Liter. Ich denke, was die Motorisierung angeht, wäre man auch mit der 120 PS Variante noch ausreichend flott unterwegs – hindert mich aber nicht daran, auf den 165 PS Diesel Automaten neugierig zu sein, der sicher bald noch kommen wird. Hach ja.
Auf der Autobahn entspannt es sich dann etwas, auch wenn es aufgrund der Ferien recht voll ist. Auf Topspeed habe ich deswegen verzichtet, die 150, 160 km/h waren trotzdem schnell erreicht und immer noch sehr entspannt zu fahren. Bei sehr rauem Fahrbahnbelag kann es allerdings etwas laut im Inneren werden, die Dämmung reicht nicht an die von Oberklasse-Fahrzeugen heran.
Mein Verbrauch auf der Bahn sank schließlich bis auf 8,3 Liter, ich denke, dass bei längerer Strecke mit gleichmäßiger Fahrweise noch etwas weniger drin gewesen wäre. Die Herstellerangabe von 4,9 Litern außerorts halte ich aber für, gelinde gesagt, utopisch. Und ja, ich kann auch langsam ;-)
Das Park-Assist kannte ich bisher nur aus dem Touran, und auch wenn ich eine Verfechterin des selbstständigen Einparkens bin, musste ich es im Picasso ja wenigstens mal probieren. Also, Knöpfchen am Lenkrad drücken, am Touchscreen auswählen ob es rückwärts einparken, seitwärts einparken oder ausparken sein soll und dann den Blinker für die gewünschte Seite setzen – Lückenerkennung startet. Aber entweder mache ich etwas falsch, oder das System funktioniert nicht besonders gut, jedenfalls erkennt er bei mir immer erst die zweite oder dritte mir als geeignet erscheinende Lücke. Ist das passiert, wie gehabt, Lenkrad loslassen und nach Anweisung des System rückwärts oder vorwärtsfahren.
Tja, ich sitze gucke, habe Angst um meine Felgen und den Audi vor mir, und stehe dann doch irgendwie drin. Aber ganz ehrlich, das hätte ich manuell genauso gut und wahrscheinlich sogar schneller geschafft, zumal dieser Picasso einem sehr schnell ein Gefühl von Übersichtlichkeit gibt, und die Parksensoren + die gute Rückfahrkamera ihr Übriges tun. So macht selbst Parken Spaß :D Und auch sonst ist der Große erstaunlich wendig und lässt sich mit leichter Hand fast rechtwinklig ums Eck zirkeln.



Fazit:
Ist das noch ein Van?
Tja, man merkts vielleicht: der neue C4 Picasso hat die Vorurteile, die sein Vorgänger geschaffen hat, gründlich revidiert. Sicher mit dem Etikett „Van“ nicht jedermanns Sache, aber in seiner Klasse ein gelungenes Auto mit außergewöhnlicher Optik. Ich habe mich ausgesprochen schnell eingelebt und habe ihn eher schweren Herzens wieder abgegeben. Also, Van schon, dann den neuen C4 Picasso :)



#mietwagengewinnspiel

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Geigerzähler

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Donnerstag, 1. August 2013, 15:38

Schöner, ausführlicher Bericht. Danke dafür! Der C4 Picasso sieht ja jetzt wirklich richtig gut aus.
Erst wollte ich ja noch schreiben "Endlich mal jemand, der seine Freundin auf den Fotos nicht verpixelt", aber dann las ich Gott sei Dank den Satz mit der Verfechterin des selbst Einparkens... :61: :thumbsup:
Ich hoffe man liest öfter mal was von dir, ich mag grade so ausführliche Berichte von "ungewöhnlichen" (für dem MWT) Autos!
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Quick Silver (01.08.2013)

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Donnerstag, 1. August 2013, 15:40

Erst wollte ich ja noch schreiben "Endlich mal jemand, der seine Freundin auf den Fotos nicht verpixelt", aber dann las ich Gott sei Dank den Satz mit der Verfechterin des selbst Einparkens... :61: :thumbsup:

Dies erging mir auch so :107:

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Donnerstag, 1. August 2013, 16:00

"Hallo, ich bin die Silver und ich parke selbst..." :106:

Und selbst wenn, hätte mich das nicht weiter gestört, sondern nur zum Schmunzeln gebracht... man darf wohl davon ausgehen, dass die meisten Beiträge hier von den Herren der Schöpfung geschrieben werden, wer kann denn da ahnen, dass ich auch mal ne Frau dazwischenmogelt ;)

Aber ich freue mich, dass der Bericht (ich bin selber erstaunt, wie lang er geworden ist) euch gefällt. Gut möglich, dass ich dann mal schaue, was für Schätzchen ich noch in die Finger bekomme (DS3 Cabrio vielleicht...?) Beruflich bedingt sinds im Moment halt meistens Zitronen, obwohl nicht auszuschließen ist, dass ich auch noch mal was anderes in die Finger bekomme :209:

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sean

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Donnerstag, 1. August 2013, 16:41

Schöner Bericht - vielen Dank!
Die lustigen "Zitronen" haben meine Kindheit begleitet - irgendwo ist da eine Affinität zu den Fahrzeugen hängen geblieben, also nur her mit den Berichten :)

JohnDoe

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Donnerstag, 1. August 2013, 16:52

Was denken sich die ollen Franzosen eigentlich, wenn Sie Innenräume designen?

"Oui oui, lasst uns einen Display anstatt eines Tachos einabuen. Aber hört mich zu, wir bauen diesen Tacho in die Mitte des Fahrzeugs, so dass der Fahrer immer den Blick von der Straße nehmen muss. Aber wartet, wartet, es kommt noch besser. Unter den Tacho setzten wir dann auch direkt das Navi mit dazugehörigen Display." "Boah, voll die schöne Idee!" :wacko:

Nene, es gibt durchaus Franzosen, die ich sehr mag (Ranault Clio, Renault Megane, Peugeot 308, RCZ) aber wir man sowas wir da oben bauen kann, bleibt mir schleiferhaft. Das hat in meinen Augen auch nichts mit Individualismus zu tun sondern es wird eher dem Motto "Function follows Form" gearbeitet.

Aber vielen Dank für den Bericht! Rein vom Motor her fahre ich den 155 und 200 THP sehr gerne, weil sie recht "ausgeglichen" sind.

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Donnerstag, 1. August 2013, 16:57

Ich bin jahrelang Twingo gefahren und bin in den letzten Jahren immer wieder C4 gefahren, gestört hat mich der Tacho in der Mitte nie... Lag bisher eigentlich schön im Blickfeld, man muss eben nicht so gezielt runtergucken wie bei manch anderen Tachos, die tief im Armaturenbrett verbaut sind...

JohnDoe

...fährt ohne Windschott...

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Donnerstag, 1. August 2013, 17:02

Also cih weiß ja nicht, meine Erfahrung ist zwar schon ein bisschen her, dass war damals ein Renault Scenic. Ich fands schrecklich.

Ich versteh auch nicht, was der Tacho/Drehzahlmesser in der Mitte zu suchen haben. Das sind (wichtige) Angaben für den Fahrer, die dann auch gerade im Blickfeld des Fahrers liegen sollten. Im Mini z. B. hat man ja zumindest noch einen kleinen Digitaltacho im Drehzahlmesser hinter dem Lenkrad. Selbst das ist nicht das Gelbe vom Ei, aber ertragbar.

Ps. man könnte ja mal die Pedalanordnung ändern. Links Gas, Mitte Kupplung, Rechts Bremsen. Das wär' witzig. :D

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Donnerstag, 1. August 2013, 17:16

Ich mag Vans. :love:

Und ich mag diesen bericht. Tolle Fotos, sehr gute Beschreibungen der Endrücke...Einfach top, :118:
Finde das Design zwar auch gewagt, aber durchaus interessant. In der Ausstattung darf der auch gerne zu den AVen kommen. :D

Kaveo

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Donnerstag, 1. August 2013, 17:23

Also cih weiß ja nicht, meine Erfahrung ist zwar schon ein bisschen her, dass war damals ein Renault Scenic. Ich fands schrecklich.

Ich versteh auch nicht, was der Tacho/Drehzahlmesser in der Mitte zu suchen haben. Das sind (wichtige) Angaben für den Fahrer, die dann auch gerade im Blickfeld des Fahrers liegen sollten. Im Mini z. B. hat man ja zumindest noch einen kleinen Digitaltacho im Drehzahlmesser hinter dem Lenkrad. Selbst das ist nicht das Gelbe vom Ei, aber ertragbar.

Ps. man könnte ja mal die Pedalanordnung ändern. Links Gas, Mitte Kupplung, Rechts Bremsen. Das wär' witzig. :D


Hör mal...
Mittig ist immernoch höher und somit besser für die Augen als irgendwo hinterm Lenkrad versteckt.
Außerdem kann man beim neuen C4 das Design des Bildschirms ändern und somit auch das Navi nach oben holen. Dann hat man es in groß, mittig, weit oben.
:thumbup:

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Donnerstag, 1. August 2013, 17:39

Auch ich möchte mich für diesen schönen Bericht bedanken.
Mein Vater hatte jahrelang einen Citroen Xsara Picasso .. auch genannt das "Ei"
Obwohl ich das Auto damals auch nicht grade schön fand so war es immerhin zuverlässig und stabil.

Es ist schön das sich die Nachfolger dieses "Ei" oder hässlichen Ente langsam zum Schwan entwickeln.
Das Citroen in Sachen Design andere Wege geht ist ja nichts neues.

Dieser Bericht macht jedenfalls Lust auf mehr.
Den C4 Picasso werd ich so also auch mal ausprobieren wollen.
Danke dafür.
Der Pessimist sieht das Dunkle im Tunnel.
Der Optimist sieht das Licht am Ende des
Tunnels.
Der Realist sieht im Tunnel einen Zug
kommen.

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Donnerstag, 1. August 2013, 19:11

Hallo @Quick Silver:

Vielen Dank für den Bericht.
Is ja ne coole Nummer...Autohaus Schlegel is ja direkt ums Eck :)
Von der Vermietung hatte ich bislang nichts gewusst, also auch vielen Dank für die Info.
Kannst Du was zu den Preisen sagen, auf der Homepage kann ich auf die Schnelle nichts finden...
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Donnerstag, 1. August 2013, 19:19

Schöner Bericht von einer schönen Frau. ;) Danke. Mich hätte das mit dem Parkassi nicht gestört, denn ich muss auch immer erst X Parklücken anschauen, bis ich eine gefunden hab, die für mich auch groß genug ist. :D Jaaaa, ich gebe hier offen zu, dass ich zum Einparken fast zu blöde bin. Kaveo hats live erlebt.:D
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Donnerstag, 1. August 2013, 20:33

Danke für den ausführlichen und schön bebilderten Bericht. Ich mag Citroën, hatte selbst bis vor einigen Jahren den C 5 als Kombi und davor einen Berlingo.
Ey Meister, du stehst im Weg!

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Quick Silver (01.08.2013)

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Donnerstag, 1. August 2013, 21:47

@nobrainer: Schlegel ist auch erst Anfang Juli mit Citroen Rent gestartet, als erstes Haus in Hamburg, und bis jetzt musste man sich erstmal mit den Programmen und Eigenheiten der Vermietung vertraut machen... so langsam fängt es aber an rund zu laufen ;-) Deswegen, und da jetzt in den Ferien eh wenig los war, gabs noch keine großen Werbeaktionen. Preise liegen zB beim Wochenendtarif inkl 1000km für den C1 bei 80€, für C4, DS4 und DS3 Cabrio bei 109 € und nen Jumpy 8-Sitzer gibts für 199 €. Sobald eine ausführliche Preisliste verfügbar ist, kann ich gern noch mal Bescheid sagen.

Was die Tachodiskussion angeht: ich bin auch kein Fan von mittig angeordneten Instrumenten (mein Negativbeispiel wäre ebenfalls der Mini), aber dadurch, dass die Tachoanzeige so weit oben thront, liegt sie beim Blick auf die Straße eigentlich ziemlich gut im Blickfeld - zumindest ist mir das nicht weiter negativ aufgefallen. Navigation kann man sich natürlich auch auf dem oberen Bildschirm anzeigen lassen, sieht dann so aus:



Oben rechts werden aber auch sonst Abbiegenhinweise und ähnliches in Kurzform angezeigt, sobald sie akut werden.

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