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Sitzheizung

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Dienstag, 10. November 2015, 20:17

2015 Chevrolet Tahoe LT 4WD | Alamo Denver

Vermieter: Alamo Denver
Fahrzeug: 2015 Chevrolet Tahoe LT 4WD
Motor: 5.3l V8, 355PS, Active Fuel Managment (Zylinderabschaltung 8>4)
EZ: 01/15
Getriebe: 6 Stufen Automatikgetriebe
Exterieur: Silver Ice Metallic
Interieur: Leder „Jet Black“
Verbrauch: 20.3MPG (11.6l/100km) lt. BC
Bruttolistenpreis: 56.195USD
Fahrzeugklasse: FFAR
Meilenstand Abholung: 8850
Meilenstand Abgabe: 12283
Gefahrene Meilen: 3433
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ausstattung:

Infotainment:
Chevrolet mylink Infotainmentsystem 2.0, Navigationssystem mit Sirius TravelLink (Livewetterdaten, RTTI, Spritpreise, etc.), HD-Radio, Sirius Satellitenradio, 2 Audio USB-Ports, 8 AufladeUSB-Ports (die ich gefunden habe, insgesamt gibt es wohl 13 Auflademöglichkeiten über USB, 12V und Haushaltssteckdose), Bluetooth Freisprecheinrichtung und Audiostreaming, Bose-Soundsystem mit 9 Lautsprechern

Exterieur:
18“ Alufelgen, Privacy-Verglasung, PDC hinten samt Rückfahrkamera mit dynamischen Führungslinien, el. Heckklappe, LED Tagfahrlicht, Anhängerkupplung, Remote Engine Start

Interieur:
Licht- und Regensensor, 3-Zonen Klimaautomatik, Lederausstattung, 8x el verstellbare Sitze mit Lordosenunterstützung und Memoryfunktion, el. Verstellbare Pedale, Sitzheizung vorn, automatisch abblendender Innenspiegel mit onStar Telematikdiensten, Multifunktionslenkrad

Sicherheit:
7 Airbags (inklusive Front Center), ESP mit Trailerbrakecontrol, Spurverlassenswarnung, Frontalkollisionswarner, Verkehrszeichenanzeige, Vibrationssitz (dazu später mehr), Allradantrieb mit Differentialsperre, onStar SOS mit Crash Response

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Da ich euch den Bericht zum Tahoe nun schon ein paar Monate schuldig bin und ausländische Berichte ja immer gern gesehen sind, will ich euch von unserem USA-Mietwagen im Juli berichten. Die Eckdaten zum Wagen stehen ja bereits oben.





Reservierung:
Da die ganze Reise sehr kurzfristig zusammenkam (Zwischen Flugbuchung und Reisebeginn lagen 34 Tage) und noch einiges mit Routenplanung und Hotelbuchung zu tun hatte, konnte ich nicht ewig Preise vergleichen. Da man nachts auf germanwho einen guten Rabatt auf die Alamopreise (hier insbesondere das Goldpaket) bekam und somit sogar den ADAC unterbat gab es hier den Zuschlag. Gebucht hatten wir 1 ½ Wochen vor der Abreise zum Preis von 830,30€ für 15 Tage. Hierbei enthalten waren Zusatzhaftpflicht, Vollkasko ohne SB, 3 Zusatzfahrer über 25, 1. Tankfüllung (bei einem 100 Liter-Tank nicht unerheblich, auch bei Preisen von 2,50$/gal.), alle möglichen Steuern und Gebühren, sowie natürlich auch alle Meilen.

Anmietung:
Mit einem Southwestjet landeten wir mit einer Stunde Verspätung um 22:00 in Denver. Da diese Maschine recht klein war, war somit auch bei den Autovermietern wenig los. Diese sind nicht wie üblich in einem Mietwagenzentrum untergebracht, sondern jeder Vermieter hatte ein eigenes Büro samt Parkplatz. Angekommen bei Alamo stellten wir fest, dass der Parkplatz recht übersichtlich gefüllt war. Netterweise waren die meisten zur Verfügung stehenden Geländewagen den Klassen FFAR und PFAR zuzuordnen. Nach kurzem Zwischenstopp am Schalter ging es dann in die Choiceline.
Alle Fahrzeuge hatten Kennzeichen aus Colorado und zuschaltbaren Allradantrieb, wählen konnten wir aus einem schwarzen GMC Yukon SLT (super Auto, tolle Ausstattung, V8, 25.000 Meilen, etwas verbraucht), einem silbernen Ford Expedition XLT („Nullausstatter“ im Vergleich, BiTurbo V6, 8.000 Meilen) und einem silbernen Chevrolet Tahoe LT (ordentliche Ausstattung, V8, 8.850 Meilen). Durch die Meilenstands-Ausstattungsabwägung kamen wir dann an unseren silbernen Chevy.

Das Fahrzeug:
Es handelt sich hierbei Eindeutig um einen SUV in amerikanischem Format. 5,18m x 2,40m x 1,95m misst die Box auf Rädern, die 18“ Felgen sind von wuchtigen Gummis umschlungen, um in den Wagen zu gelangen, oder wichtiger noch hinaus, ist ein Zwischenschritt auf dem Trittbrett (gegen Aufpreis el. Ausfahr- und versenkbar) anzuraten will man keinen Spagat hinlegen.


Winzling! :106:

Angetrieben wird der Wagen standesgemäß von einem flüsterleisen 5.3l V8, man ist oft in Versuchung bei laufendem Motor erneut zu starten. Dieser schiebt den Tahoe bei Bedarf auch ordentlich vorwärts. 518Nm Drehmoment liegen an, viele davon auch schon bei geringen Drehzahlen. Bei normalem Reisetempo wird bei um die 1500 Touren gedreht, im Innenraum bekommt man davon nichts mit.



Während das Außendesign dem Vorgänger ähnelt, geht es im Innenraum nun wesentlich luxuriöser zu. Bereits als LT(mittlere Ausstattung) ist der Wagen vernünftig ausgestattet, die Topversion LTZ wartet hingegen zusätzlich u.a. mit Xenonscheinwerfern, 20“ Chromfelgen, Nebelscheinwerfern, Einparkhilfe vorn, Komfortzugang, Spurwechselwarnung, klimatisierten Sitzen, el. Umklappbaren Rücksitzen und einem adaptiven Fahrwerk mit GMs „Magnetic Ride Control“ auf um nur ein paar Schmankerl zu nennen.

Ein paar Außenaufnahmen, damit ihr euch den Brocken amerikanischen Automobilbaus besser vorstellen könnt:





















Und so sieht der Wagen im Innenraum aus:


bei Tag


bei Nacht

Fahren und Reisen mit dem Tahoe:
Das Erste was beim Fahren auffällt, ist wirklich die unglaubliche Ruhe. Bei 70mph auf der Interstate ist vom Motor nichts zu hören, bei 80mph auf der Interstate ist vom Motor ebenfalls nichts zu hören. Erst oberhalb der 3000 Touren hört man einen kernigen V8, dessen brummeln man im Stand nur in der Nähe des Auspuffs vernimmt.

Der Wagen wurde konstruiert um bis zu 9 Personen und einen Teil ihres Gepäcks (für das Ganze bräuchte man einen Suburban) möglichst komfortabel über lange und gerade Highways zu schaukeln. Das klingt jetzt nach typisch amerikanischer Abstimmung sämtlicher Komponenten. Das stimmt in diesem Fall aber nicht ganz. Die Lenkung ist exzellent für einen amerikanischen FullSize SUV und nicht viel schlechter für den Rest. Sie zirkelt wirklich sehr präzise durch Kurven, schafft es den massigen Tahoe ohne zurücksetzen auf einer zweispurigen Straße zu drehen und ist dabei in der Lage mehr Rückmeldung als die Lenkung eines Audi A1 zu vermitteln. Dieses Lenksystem hat mich positiv überrascht.
Der Rest ist hingegen äußerst amerikanisch. Der Wagen bremst, für sein Gewicht noch dazu erstaunlich gut, wenn man das Bremspedal durchtritt. Das Bremspedalgefühl ist dabei jedoch mies. Sicherlich fährt man einen drei Tonnen SUV nicht wie einen Sportwagen, aber man tritt erst einmal eine ganze Weile gefühlt gummiert ins Leere, ehe man dann die Verzögerung auch wirklich spürt und dann kurze Zeit später der Druckpunkt kommt. Das Gaspedal ist ähnlich, hier muss man eine ganze Weile treten, bis man an den Punkt der beginnenden Beschleunigung kommt.

Gewöhnt man sich daran hält der Wagen im Stadt- und Überlandverkehr auch gut mit, nur an Bergen muss man das Gaspedal schon 7/8 durchdrücken um die Automatik zum runterschalten zu bewegen, damit der Motor willig losgrummelt. Das merkt man insbesondere im Tempomatbetrieb, da der Wagen dort schon gern mal 2-3 mph verliert ehe er ans Runterschalten denkt und man bis dieses passiert ist schon 5-6 unter Wert fährt. Gleichzeitig hat der Tempomat keine wirkliche Bremsfunktion (ist mir aufgefallen als ich in einer 55mph-Zone plötzlich 70 rollte), durch eine spezielle Bremspedalbewegung kann man dann jedoch das „Active Grade Braking“ aktivieren, bei dem der Wagen die Geschwindigkeit mithilfe der Motorbremse hält, die Funktion habe ich aber auch nur ein einziges Mal zum Laufen gebracht und da funktionierte sie tadellos.

Man gewöhnt sich aber früher oder später an die andere Charakteristik. Im Innenraum ist es dabei sehr entspannt. Die Sitze sind bequem haben ausreichenden Seitenhalt und sind ab dem LT beheizt, gegen Aufpreis oder ab dem LTZ gekühlt. Das Platzangebot in diesem Auto ist einfach superb. Man hat auf allen Sitzen genügend Bein- und Kopffreiheit, die Rücksitze lassen sich zudem ebenfalls in der Neigung verstellen.


Klimasteuerung im Fond

Eine Anmerkung wert ist hier der „Safety Seat“, die Warnungen der verschiedenen Sicherheitssysteme werden hier nicht durch nervige Warntöne dargestellt, sondern durch eine Vibration im Sitz. Fährt man zu dicht auf vibriert das Sitzkissen (und 7 rote LED flackern HUD-like in der Scheibe auf),



verlässt man die Spur auf der linken Seite vibriert die linke Sitzwange, auf der rechten Seite ist das ganze analog. Bei entsprechender Fahrweise hat man hier also einen Massagesitz :107: . Auch die Einparksensoren konnte man von Ton auf Vibration umstellen, jedoch springt man dann bei jedem Signal gefühlt einen Meter hoch, das erschreckt beim Einparken eher als dass es hilft, also Pieptöne anschalten. Den Rest, insbesondere die Spurverlassenswarnung, fand ich wirklich gut gelöst.

Außerdem erwähnenswert bei den Frontsitzen ist, dass sich zwischen ihnen im Falle eines Seitenaufpralls ein Front Center Airbag aufbläst, um das Zusammenprallen der Köpfe von Fahrer und Beifahrer zu verhindern. Im Fahrersitz ist also auf jeder Seite ein Airbag angebracht, das ganze gibt es momentan wohl nur in den Modellreihen Tahoe/Yukon/Escalade und Traverse/Acadia/Enclave.

Das Raumangebot ist im ganzen Fahrzeug exzellent, nicht nur, dass Passagiere höchsten Sitzkomfort genießen, der Kofferraum ist mit umlegbarer 3. Reihe (seit dem 2015er Modelljahr bodentief versenkbar, aber recht hohe Ladekante) enorm und kann eine Vielzahl an großen Koffern, Rucksäcken und Wasserpaletten aufnehmen. Eine besondere Erwähnung verdient auch die Mittelarmlehne, sie ist ein höhlengleiches Ablagefach und schluckt Hefter in DIN-A4-Größe und 15“ Laptops ohne Probleme.

Abseits geteerter Pisten macht auch der Allradantrieb eine gute Figur. Man kann wählen zwischen 2WD zum Spritsparen, 4WD AUTO welches den Allradantrieb bei Bedarf zuschaltet und 4WD, wodurch der Allradantrieb gesperrt ist, sodass auch Bergkletterpassagen und ähnliches möglich sind.

Multimedia:
Im Wagen war die zweite Generation des mylink genannten, touchsreenbasierten Infotainmentsystems von GM verbaut. Dieses bestach durch eine aufgeräumte und einfach zu bedienende Benutzeroberfläche, die eine gute Kombination aus physischen Knöpfen und dem Touch Screen verband, einem scharfen und sehr reaktionsfreudigen Bildschirm und einem modernen Navigationssystem. Wie bei allen neueren GM-Konstruktionen in den USA konnte man den Touch Screen auf Knopfdruck nach oben fahren, dahinter findet man eine kleine Ablage mit USB-Ladeport zum Beispiel für Smartphones.


Homescreen


SiriusXM


Bluetooth-Audio


Navigationssystem am Tag


Navigationssystem Nachtmodus



Das Navi hatte eine gute Grafik und konnte durch Wisch- und Zoomgesten wie ein großes Smartphone bedient werden. Die Routenberechnung war erstaunlich schnell. Leider waren die TravelLinkinformationen bereits abgelaufen, sodass ich diese nicht testen konnte.

In diesem Wagen sind wirklich alle Anschlüsse die nur vorstellbar sind vorhanden. AM, FM, SXM, HD-Radio, CD, AUX, USB, BT-Streaming, Pandora Internetradio, alles was man sich wünscht ist hier bereits integriert.

Der Bordcomputer bot einen riesigen Funktionsumfang, Navigations-, Telefon-, Audio- und Fahrzeuginformationen können in einer großen Menge dargestellt werden, so gibt es unter anderem eine OffRoadanzeige, die einem die Steigung, Querneigung und den Lenkradeinschlag in Grad anzeigt



und eine Speed Limit Info.



Das einzig störende war, um eine Temperaturanzeige in °C zu bekommen musste man die Einheiten auf metrisch umstellen, was einem den Entfernungszähler in Kilometer und die Tempolimits in km/h anzeigt, das alles ist nicht weiter schlimm, jedoch zeigt dann auch die Tachonadel die Werte in km/h an, daher beließen wir es meistens bei °F.

Instrumentierung:



Verbrauch
Durch das AFM des V8 und der daraus resultierenden Zylinderabschaltung konnte der Wagen für die Größe und das bergige Terrain echt sparsam bewegt werden. In der Ebene sind durchaus Werte von 9-10l/100km drin. Zusätzlich konnte man sich einen Verbrauch über die letzten 50 Meilen anzeigen lassen. Der Rekord auf einer Strecke mit viel Gefälle, sowohl auf- als auch abwärts lag bei unglaublichen 6l/100km (zugegeben es ging mehr abwärts).







Was ist beim Tahoe unglücklich gelöst?

Wie bei jedem Auto gibt es auch beim Chevrolet Tahoe Dinge, bei denen man sich fragt, ob man das nicht besser oder anders hätte lösen können. Hierbei gibt es jedoch nicht zu viele Kritikpunkte.

1. Der Schlüssel: Einen Schlüssel mit Schlüssel und Fernbedienung separat hab ich das letzte Mal bei einem 1992er Renault Clio gesehen, auch wenn die Fernbedienung nicht mehr so hässlich ist wie beim letzten Tahoe und einen großen Funktionsumfang hat, das wirkt einem 56.000USD SUV nicht angemessen.



2. Die Lenkradverstellung: Das Lenkrad ist, wie es sich gehört, in Höhe und Tiefe zu verstellen, warum man dafür aber 2 historisch anmutende Plastikhebelchen braucht entzieht sich meiner Kenntnis.
3. Der Wahlhebel: Okay, das ist wirklich persönliche Präferenz, aber die Lenkstockschaltung ist echt ungewohnt, sicherlich braucht man den Platz beim LS für den 9. Sitz, aber meistens läuft schalten so ab: Man schaltet von P nach unten, erwischt aber nicht D, sondern M, will korrigieren, erwischt N statt D. Das ist immer mal wieder passiert, am besten man nimmt den Hebel und zählt die Klicks mit (P-R-N-D) :D

Fazit
Der Tahoe ist ein großer, bequemer und gut ausgestatteter Reisecruiser mit dezent grummelndem V8. Sobald man sich an die Gas- und Bremspedalcharakteristik gewöhnt hat ein super Auto, welches wir jederzeit wieder mieten würden (das gilt auch für sein Schwestermodell Yukon).



Route






auf der Route66


in New Mexico


vor der Waschanlage aus "Breaking Bad" in Albuquerque


Im Saguaro NP

Da man hier doch öfter einige US-Mietwagenberichte gibt, muss es ja auch noch ein paar US-Landschafts-Begeisterte geben, daher hänge ich mal noch die 3433 Meilen Route an:

Denver – Colorado Springs – Pike’s Peak – Great Sand Dunes – Taos Pueblo – Santa Fe – Albuquerque – Route 66 – Amarillo – Palo Duro Canyon – Roswell – White Sands – Tucson – Saguaro NP – Phoenix – Sedona – Flagstaff – Gallup – A Shie Sle Pah Wilderness mit King of Wings – Farmington – Mesa Verde – Durango – Million Dollar Highway – Montrose – Denver
Nicht ganz so die Standardroute, aber bei der 4. Reise kann man ja auch mal die unbekannteren Fleckchen ansteuern, davor und danach waren wir noch kurz in Chicago, aber dazu gibt es einen separaten Mietwagenbericht.

Zum Abschluss dann noch der Beweis, dass auch in den USA deutsche Musik gespielt wird :rolleyes:



Dann hoffe ich, dass euch der Bericht gefallen hat und sollte noch irgendwas offen sein beantworte ich auch gern eure Fragen :)

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Dienstag, 10. November 2015, 21:24

Ein wirklich exzellenter, erfrischender Erfahrungsbericht. Vielen, vielen dank!
"Miete bei Sixt oder miete nicht bei Sixt - du wirst beides bereuen"

- Albert Einstein

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Dienstag, 10. November 2015, 22:43

Der Bericht ist großartig! Die Bilder sind wunderbar!

Das mit dem weißen Sand ist ja toll, ich wusste bis eben nichts von der Existenz von white sands.

Als Radiosender habt ihr euch mit "road trip radio" ja den richtigen ausgesucht :)

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Dienstag, 10. November 2015, 23:43

Ein wirklich exzellenter, erfrischender Erfahrungsbericht. Vielen, vielen dank!


Der Bericht ist großartig! Die Bilder sind wunderbar!

Das mit dem weißen Sand ist ja toll, ich wusste bis eben nichts von der Existenz von white sands.

Als Radiosender habt ihr euch mit "road trip radio" ja den richtigen ausgesucht :)


Vielen Dank euch beiden :)

Die White Sands sind wirklich ein faszinierender Nationalpark, leider durch die Abgeschiedenheit nicht allzubekannt, zum Glück daher aber schön leer. In der Nacht wird der Sand noch weißer, dann wirkt es wirklich wie 40°C warmer Schnee.

Road Trip Radio war ein genialer Sender, die haben wirklich alles gespielt, was das Fahren schön macht, sogar den HIMYM-Road Trip Song und alles was rockt :106:

cruz-r

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Mittwoch, 11. November 2015, 01:07

Schöner Bericht.

Wir durften vor 2 Jahren mal den größeren Zwillingsbruder GMC Yukon XL für eine Woche fahren - seitdem scheint sich doch einiges hinsichtlich Modernisierung getan zu haben.

Unser Schiff (mit 3,5t Leergewicht, wenn ich mich richtig erinnere) hatte deutlich ältere Ausstattung, fuhr sich eher rustikal und genehmigte sich bei konstanten 100-110km/h auf dem Highway zwischen Las Vegas und Los Angeles im Schnitt 13l/100km, bei Stadtverkehr in Vegas eher um die 18-20l/100km.

Benzinverbrauch hatte uns damals allerdings nicht wirklich gejuckt bei Spritpreisen um 0,70€/l - außerdem war der Wagen dank :205: Errorfare & Coupon & Gold-Membership komplett gratis :thumbsup:

Ob sich das mit den separaten Schlüsseln bei US-Wagen so schnell ändert, wage ich zu bezweifeln - aber Hauptsache der 'Remote Start'-Knopf ist vorhanden :107:

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Mittwoch, 11. November 2015, 10:40

Jedesmal wenn ich einen solchen Bericht lese, werde ich ein wenig wehmütig, nicht mehr in den USA zu leben. Zumal wenn es wie hier "meinen Ecken" betrifft.

Ich hatte die Gelegenheit, den Vorgänger als GMC Yukon XL ausführlich kennen zu lernen. Damals war ich richtig von dem Fahrzeug begeistert und könnte mir sogar vorstellen, sowas auch hier in Europa zu fahren, wenn nur die Straßen nicht so klein wären. :D Jedenfalls scheint sich ja einiges zur neuen Generation getan zu haben, was die ganze Sache nur noch interessanter macht.

Wie auch immer, hat es mir Spaß gemacht, diesen tollen Bericht zu lesen. :)

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Mittwoch, 11. November 2015, 12:59

Schöner Bericht.

Wir durften vor 2 Jahren mal den größeren Zwillingsbruder GMC Yukon XL für eine Woche fahren - seitdem scheint sich doch einiges hinsichtlich Modernisierung getan zu haben.

Unser Schiff (mit 3,5t Leergewicht, wenn ich mich richtig erinnere) hatte deutlich ältere Ausstattung, fuhr sich eher rustikal und genehmigte sich bei konstanten 100-110km/h auf dem Highway zwischen Las Vegas und Los Angeles im Schnitt 13l/100km, bei Stadtverkehr in Vegas eher um die 18-20l/100km.

Benzinverbrauch hatte uns damals allerdings nicht wirklich gejuckt bei Spritpreisen um 0,70€/l - außerdem war der Wagen dank :205: Errorfare & Coupon & Gold-Membership komplett gratis :thumbsup:

Ob sich das mit den separaten Schlüsseln bei US-Wagen so schnell ändert, wage ich zu bezweifeln - aber Hauptsache der 'Remote Start'-Knopf ist vorhanden :107:


Hey cruz-r,

mit dem letzten Facelift hat sich im Innenraum wirklich nahezu alles geändert, ich glaube im Vergleich zum Vorgänger blieb wirklich nur der Schlüssel, Licht- und Allradschalter und die Wahlhebelplatzierung. Wenn man beide vergleicht (den Vorgänger hab ich bis daher nur angesehen, nie gefahren) wirkt das 2015er Modelljahr wesentlich wertiger.

Mit dem Gewicht liegst du richtig, zumindest das GWVR lag bei 3,5t, also liegt das Leergewicht bestimmt schon bei 2,8-2,9t. Wie gesagt, scheinbar haben sie sowohl die Lenkung, als auch den Verbrauch "getunt". Euer Verbrauch wird auch höher gewesen sein, weil es a) die Langversion war, die sicher noch mal mehr wiegt und der Wagen b) im Stadtverkehr einen Strudel im Tank entwickelt, aber hey, 2.50USD/Gallone, da wäre das locker verkraftbar gewesen, auch wenn der Wagen nicht kostenlos war.

Der Schlüssel ist eher so eine GM-Truck-Macke, wir hatten vor zwei Jahren einen Ford Explorer mit Komfortzugang, der hatte einen (riesigen) Komfortschlüssel, allerdings auch mit Remote Start Button (aber man gewöhnt sich dran bei Wanderungen in der Hitze).

Jedesmal wenn ich einen solchen Bericht lese, werde ich ein wenig wehmütig, nicht mehr in den USA zu leben. Zumal wenn es wie hier "meinen Ecken" betrifft.

Ich hatte die Gelegenheit, den Vorgänger als GMC Yukon XL ausführlich kennen zu lernen. Damals war ich richtig von dem Fahrzeug begeistert und könnte mir sogar vorstellen, sowas auch hier in Europa zu fahren, wenn nur die Straßen nicht so klein wären. :D Jedenfalls scheint sich ja einiges zur neuen Generation getan zu haben, was die ganze Sache nur noch interessanter macht.

Wie auch immer, hat es mir Spaß gemacht, diesen tollen Bericht zu lesen. :)


Oh, da bekäme ich auch jedes Mal Fernweh, ist ja auch eine tolle Landschaft. Anhand des Nicknames nehme ich mal an du hast in der Gegend um SLC an den Wasatch Mountains gewohnt, dort waren wir 2012 unterwegs. Hast du den GMC als Privatwagen gefahren?

In Europa könnte ich den Tahoe gar nicht fahren, wenn ich den in der Innenstadt am Straßenrand parke kommt keiner mehr durch :D . Aber die verbesserte Innenraumqualität insbesondere als LTZ lässt ihn mittlerweile meiner Meinung nach als preisliche und ausstattungstechnische Alternative zum Mercedes GL dastehen.

Es freut mich, dass er dir gefallen hat, das versuche ich ja mit solchen Berichten zu erreichen, sich zu erinnern, oder sofort mit dem Tahoe durch die USA fahren zu wollen :106:

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Mittwoch, 11. November 2015, 13:43

Echt super schöner Bericht !

Kannst du noch was zu den Hotels/Motels sagen in denen ihr übernachtet habt?

Zum Thema Tahoe: wir hatten als privat Auto hier in Deutschland den Tahoe Baujahr 2001 (AFAIK).
Da wir auf dem Land wohnen ist Platz überhaupt kein Problem, allerdings wurden Fahrten in die Stadt erst nach mehrmaligem fahren einfach.
Leider hat sich GM mit den SUV vom Deutschen Markt verzogen. Mit einem 3.0 Liter BiTurbo Diesel wäre der auch was :love:
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Mittwoch, 11. November 2015, 14:56

@Sitzheizung

In der Tat, habe sogar in SLC selbst gelebt, im Ostteil der Stadt direkt am Fuße der Wasatch-Mountains. Habe auch einige Wochenenden in den Bergen mit Wandern verbracht. Habe von dort aus in viel von Utah und den angrenzenden Staaten erkundet - leider nicht alles geschafft, es gibt einfach viel zu viel zu sehen. :8o:
Nein, Privatwagen war es keiner, lediglich ein Mietwagen während eines Familienbesuchs, mir ist aber kein Fahrzeug während meiner Zeit in Utah so nachhaltig in Erinnerung geblieben. Wie es der Zufall so will, hatte ich mich gestern noch während eines Telefonats mit meinem Vater über den GMC unterhalten. Er war damals auch ganz davon angetan und das als jahrzehntelanger VW/Audi-Kunde mit einer pauschalen Abneigung gegenüber SUVs. :D

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Mittwoch, 11. November 2015, 18:55

Echt super schöner Bericht !

Kannst du noch was zu den Hotels/Motels sagen in denen ihr übernachtet habt?

Zum Thema Tahoe: wir hatten als privat Auto hier in Deutschland den Tahoe Baujahr 2001 (AFAIK).
Da wir auf dem Land wohnen ist Platz überhaupt kein Problem, allerdings wurden Fahrten in die Stadt erst nach mehrmaligem fahren einfach.
Leider hat sich GM mit den SUV vom Deutschen Markt verzogen. Mit einem 3.0 Liter BiTurbo Diesel wäre der auch was :love:


Vielen Dank :)

Bei den Hotels/Motels hatten wir einen guten Mix aus günstigeren und teureren Übernachtungen. Da wir viele Übernachtungen über hotwire gebucht haben, bekam man viele gute Hotels zu unfassbaren Preisen und teilweise bis zu 70% (nachgeprüften) Rabatt, wenn man den Hotelnamen erst nach der Buchung erfährt.

So haben wir z.B. das Lodge on the Desert in Tucson für 54USD bekommen (regulär war es in den 120ern) und das theJames iN Chicago für 200 statt 647USD (4. Juli-WE), übernachtet haben wir in folgenden Hotels:

the James - Chicago, Holiday Inn Cherry Creek - Denver, Quality Inn - CO Springs, Fairfield Inn - Alamosa, Courtyard by Marriott - Santa Fe, HYATT Place - Albuquerque, Staybridge Suites - Amarillo, La Quinta Inn - Roswell, Suburban Extended - Alamogordo, Lodge on the Desert - Tucson, Talking Stick Resort - Scottsdale, Travelodge - Flagstaff, Hampton Inn - Gallup, Comfort Inn - Farmington, Quality Inn - Durango, HI Express - Montrose, Holiday Inn irgendwo in Flughafennähe - Chicago

Wenn du noch was genaueres zu den Hotels wissen möchtest, kannst du mir gern eine PN schicken.

Wir wohnen zwar auch auf dem Land, aber für Fahrten in die Stadt ist der Tahoe wohl zu groß, einen großen Diesel könnte ich mir von dem Wagen gut vorstellen, aber durch seine immense Größe wird der Wagen in Europa wohl auch keinen Absatz finden.

@Sitzheizung

In der Tat, habe sogar in SLC selbst gelebt, im Ostteil der Stadt direkt am Fuße der Wasatch-Mountains. Habe auch einige Wochenenden in den Bergen mit Wandern verbracht. Habe von dort aus in viel von Utah und den angrenzenden Staaten erkundet - leider nicht alles geschafft, es gibt einfach viel zu viel zu sehen. :8o:
Nein, Privatwagen war es keiner, lediglich ein Mietwagen während eines Familienbesuchs, mir ist aber kein Fahrzeug während meiner Zeit in Utah so nachhaltig in Erinnerung geblieben. Wie es der Zufall so will, hatte ich mich gestern noch während eines Telefonats mit meinem Vater über den GMC unterhalten. Er war damals auch ganz davon angetan und das als jahrzehntelanger VW/Audi-Kunde mit einer pauschalen Abneigung gegenüber SUVs. :D


Eine sehr schöne Ecke, zwar hatten wir nur einen Tag in der Gegend, aber es hat uns dort sehr gefallen, Klassiker waren die Kapitoltour, Bad im Salzsee, Mormonentempel, die Orchesterhalle, weniger klassisch war wohl unser Abstecher zu den Bonneville Salt Flats :106: .

Aber Utah ist ein wunderschöner Staat, die Gegend um Moab ist traumhaft schön und allein in der Gegend zwischen Page und Moab kann man mit dem richtigen SUV Wochen verbringen. Im Norden von SLC dann mein Lieblingsnationalpark, der Yellowstone, das muss ein roller Ausgangspunkt gewesen sein für Touren.

Ich präferiere in den USA große SUV, sonst geht man ja unter, aus unserem Camaro musste man immer nach oben schauen :D . Man lernt den Platz und den Komfort auf solchen Trips definitiv zu schätzen, amerikanisch hatten wir jetzt mehrere aus dem Ford Konzern und den Tahoe, fehlt noch einer von der Chrysler Group, ich hätte da auch sehr gerne mal den Dodge Durango gefahren, aber die Chance wird sich wohl nicht mehr ergeben, da 2015 wohl das letzte Modelljahr war.

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Wasatch (11.11.2015), Cpt.Tahoe (11.11.2015), shadow.blue (12.11.2015)

Wasatch

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Mittwoch, 11. November 2015, 22:10

Der Durango wird wirklich eingestellt? Der wurde doch letztes Jahr erst groß überarbeitet. ?(

Durch die Salt Flats bin ich schon mit einem Chrysler 300 gedriftet. :D Hatte letztes Jahr einer der Momente erwischt, an dem die Wüste halbwegs befahrbar war (kann böse ausgehen, wenn im Boden zu viel Wasser ist)
Ich fand SLC und vor allem Utah einfach nur toll. Mein erster Gedanke, als es hieß, ich könnte nach Utah war gemischt, da ich dachte außer ultrakonservative Menschen und Wüste gibt es dort nicht viel. Musste aber bereits kurz nach meiner Ankunft feststellen, dass ich mich schwer geirrt hatte. Das erste Auto was ich dort zu sehen bekommen hatte war ein Ford Fiesta, wusste bis dato nichtmal, dass der mittlerweile in den USA verkauft wird. :D Im Ernst, auch ansonsten ist die Gesellschaft mittlerweile richtig stark durchmischt dort, da es viele Zugereiste gibt, inklusive vieler Hipster in Minis und so. :D Die Gegend um SLC und Provo hat sich in den letzten 20 Jahren zum zweiten Silicon Vally entwickelt mit einer Menge Start-Ups und vielen Niederlassungen und Entwicklungszentren der großen ITler wie Google, Adobe oder Apple. Nicht umsonst wächst die Wirtschaft in Utah stärker wie in kaum einen anderen US-Staat. Was mich auch gewundert hatte, was der gute ÖPNV dort mit Bussen an jeder Ecke, Straßenbahnen, S-Bahn und Regionalbahn - dazu noch Miträder und Carsharing, eigentlich wie in einer europäischen Großstadt. Wenn die jetzt noch den Smog in den Griff bekommen kann ich mir ernsthaft vorstellen, wieder dorthin zurückzuziehen.

Wenn du mal wieder dort in der Gegend bist und (Geheim-)Tipps brauchst, kannst du dich ruhig bei mir melden. ;)

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Donnerstag, 12. November 2015, 08:42

Danke für den Bericht.
Ist schon ein bulliges Fahrzeug. Sowas gefällt meiner besseren Hälfte. Die hat ja von Autos geschwärmt in Californien. Kenn ich sonst gar nicht von ihr. :107:
Ey Meister, du stehst im Weg!

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13

Donnerstag, 12. November 2015, 17:49

Der Durango wird wirklich eingestellt? Der wurde doch letztes Jahr erst groß überarbeitet. ?(

Durch die Salt Flats bin ich schon mit einem Chrysler 300 gedriftet. :D Hatte letztes Jahr einer der Momente erwischt, an dem die Wüste halbwegs befahrbar war (kann böse ausgehen, wenn im Boden zu viel Wasser ist)
Ich fand SLC und vor allem Utah einfach nur toll. Mein erster Gedanke, als es hieß, ich könnte nach Utah war gemischt, da ich dachte außer ultrakonservative Menschen und Wüste gibt es dort nicht viel. Musste aber bereits kurz nach meiner Ankunft feststellen, dass ich mich schwer geirrt hatte. Das erste Auto was ich dort zu sehen bekommen hatte war ein Ford Fiesta, wusste bis dato nichtmal, dass der mittlerweile in den USA verkauft wird. :D Im Ernst, auch ansonsten ist die Gesellschaft mittlerweile richtig stark durchmischt dort, da es viele Zugereiste gibt, inklusive vieler Hipster in Minis und so. :D Die Gegend um SLC und Provo hat sich in den letzten 20 Jahren zum zweiten Silicon Vally entwickelt mit einer Menge Start-Ups und vielen Niederlassungen und Entwicklungszentren der großen ITler wie Google, Adobe oder Apple. Nicht umsonst wächst die Wirtschaft in Utah stärker wie in kaum einen anderen US-Staat. Was mich auch gewundert hatte, was der gute ÖPNV dort mit Bussen an jeder Ecke, Straßenbahnen, S-Bahn und Regionalbahn - dazu noch Miträder und Carsharing, eigentlich wie in einer europäischen Großstadt. Wenn die jetzt noch den Smog in den Griff bekommen kann ich mir ernsthaft vorstellen, wieder dorthin zurückzuziehen.

Wenn du mal wieder dort in der Gegend bist und (Geheim-)Tipps brauchst, kannst du dich ruhig bei mir melden. ;)


Er sollte wohl zugunsten einer Neuauflage des Jeep Grand Wagoneer eingestellt werden, scheinbar kommt dieser aber erst zum 2018er MY und ich habe doch noch ein paar Jahre die Chance mal einen Durango zu testen :D .

Wir hatten auch schön trockene Salt Flats mit 1a freigeschobenem Belag (war ein paar Tage vor der Speedweek 2012, da haben sie gerade alles verkabelt) und haben dort einen Ford Edge auf ein Tempo gescheucht für das man auf geteerten Straßen sicher eine Nacht im Knast verbringt :107: .

Das stimmt, wir waren damals auch überrascht, dass es dort ein Straßenbahnnetz gab und wie sauber und blühend die Stadt doch ist. Die Temperaturen waren auch im August angenehm, hat uns gefallen die Stadt. Kann dich da also verstehen, den Smog haben wir eigentlich gar nicht mitbekommen.

Bis ich mal wieder in die Gegend komme wird möglicherweise noch ein bisschen dauern, aber sollte es so weit sein (und ich mich dran erinnern :rolleyes: ) komme ich drauf zurück :)

Danke für den Bericht.
Ist schon ein bulliges Fahrzeug. Sowas gefällt meiner besseren Hälfte. Die hat ja von Autos geschwärmt in Californien. Kenn ich sonst gar nicht von ihr. :107:


Da gibt es ja auch ne ganze Menge Autos zum Schwärmen 8) Euer Camaro war ja auch nicht von schlechten Eltern ;)

Wasatch

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Donnerstag, 12. November 2015, 19:38

Bei mir war der Belag schon arg mitgenommen, so dass Highspeed nicht drinnen war. Aber wie ein Bekloppter zu driften ist ja auch was. :D Dafür bin ich mal in der Mojave Wüste einmal über 100 mph gefahren, wie dumm und leichtsinnig das war musste ich feststellen, als hinter ein paar Sträuchern die Polizei stand. Aber als ob ich's geahnt hätte, hatte ich kurz vorher wieder auf 70 mph abgebremst. Idiotenglück würde ich sagen :107:

Der Smog ist im Sommer weniger das Problem, aber im Winter kann das Dank Inversion richtig grässlich werden, dann hörst du auch überall Leute husten (mich eingeschlossen) http://www.weather.com/health/airquality…ic-fog-20130123

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