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Sonntag, 13. Dezember 2015, 16:49

Mercedes-Benz GLE 500e 4MATIC | Starcar

Starcar bot einen GLE500e 4MATIC zum Transfer von Berlin nach Hannover an. Da ich bisher weder einen GLE noch einen Mercedes-Hybrid gefahren bin und die Terminierung passte, reservierte ich den "Ökö-SUV" für mich.

Als ich am Freitag Vormittag in der Berliner Starcar-Filiale in der Schillstraße eintreffe herrscht emsiges Treiben. Bei der Anmietung vermisse ich ein wenig die bisher bei Starcar immer erlebte offene Herzlichkeit, das der Wagen außen und insbesondere innen recht stark verschmutzt ist missfällt mir aber deutlich mehr. Das Auto ist knapp 5.000 Kilometer gelaufen, schadenfrei und mit AMG-Paket, Command Online, ILS und Panorama-Schiebedach ausgestattet. Distronic und eine Rückfahrkamera wären noch ganz hilfreich gewesen. Bei der Fahrzeugübernahme liegt der Ladestand der verbauten Akkus bei 18%.



Da ich primär Erfahrungen mit dem Hybrid-Antrieb sammeln wollte, hatte ich mich schon im Vorfeld erkundigt, wo ich in Berlin möglichst reibungslos ohne eigene Ladekarte das Auto mit Strom versorgen kann. Da bot sich die niedersächsische Landesvertretung an, die kostenlos eine Ladestation in der Nähe des Pariser Platzes anbietet. Also diese direkt angesteuert und auf der reservierten Fläche geparkt. An der Ladestation den richtigen Anschlusstyp ermittelt, Typ 2, im Touchscreen diesen ausgewählt, das Kabel in den hinten rechts gelegenen Anschluss des GLE gesteckt und den "Laden starten"-Button an der Ladesäule betätigt. Das war's. Ich gebe noch kurz bei den Pförtnern Bescheid, das ich etwa eine Stunde beabsichtige zu tanken. Ein kurzer skeptischer Blick verbunden mit der Frage, ob der große Mercedes eigentlich ein Elektroauto sei wird von mir lächelnd bejaht, worauf sich auch der Pförtner ein lächelndes "Dann passt's ja" nicht verkneifen kann.



Als ich nach etwa 90 Minuten zurückkehre ist der Ladestand bei knapp über 50% angekommen. Na gut, später ist noch etwas Zeit um den Rest zu befüllen. Also wird der Ladevorgang an der Säule beendet, doch mein Versuch das Ladekabel vom Mercedes abzuziehen schlägt fehl. Es gibt keinen Auswurfknopf und der Stecker wird mechanisch vorm Herausziehen blockiert. Da die Zentralverriegelung bereits geöffnet war, brauchte ich eine Minute um noch ein Mal auf den Öffnen-Knopf des Schlüssels zu drücken - siehe da, jetzt konnte ich das Ladekabel entfernen.



Der GLE hat vier Betriebsmodi: Hybrid-Mode, E-Mode, E-Save und Charge. Im Hybrid-Mode werden Elektro- und Verbrennungsmtor kombiniert eingesetzt. Beim E-Mode wird außschließlich der Elektromotor eingesetzt, im E-Save-Modus wird primär der Elektromotor genutzt, bei Bedarf der Verbrennungsmotor zugeschaltet. Und im Charge-Mode wird nur der Verbrennungsmotor verwendet und die Akkus durch diesen aufgeladen. Ich schalte auf E-Mode und verlasse den Parkplatz. Im Stadtverkehr merke ich vom Beschleunigungsverhalten keinen deutlichen Unterschied zwischen Verbrennungs- und Elektromotor. Beide bringen den GLE zügig nach vorne. Im Bereich bis 30km/h ist die Geräuschkulisse im Inneraum interessanterweise recht ähnlich, darüber bemerkt man zwar den Benziner aber nur weil der Elektromotor praktisch geräuschlos arbeitet. Da bei niedrigen Geschwindigkeiten im Elektromodus das Auto für Fußgänger akustisch kaum wahrnehmbar ist, sollte man diesbezüglich sehr aufmerksam sein, um Kollisionen zu verhindern. Die angeblichen 30 Kilometer Elektro-Reichweite sind leider weit über der realistisch erreichbaren Strecke. Nach etwa sechs Kilometern schaltet sich bei verbleibenden 15% Akkuladung der Verbrennungsmotor wieder zu.



Nachdem einige Einkäufe erledigt sind, kehre ich zurück zur Ladestation um für die Fahrt nach Hannover den Akku zu 100% zu laden. Auf der Fahrt dorthin verwende ich den Charge-Fahrmodus. Damit lädt sich der Akku erstaunlich schnell, wobei der wirtschaftliche Sinn dieses Modus sich mir nicht wirklich erschlossen hat. Als ich wieder an der Landesvertretung ankomme bin ich bereits wieder bei einem Ladestand von etwas über 60%. Während ich an der Station warte entwickelt sich ein kleiner Lade-Stau. Ein Nissan e-NV200 kann direkt laden, da er einen anderen Steckertyp verwendet. Ein Tesla-Fahrer hat vorerst Pech, da er den selben Stecker wie der Mercedes nutzen muss. Nach einer leicht missmutigen Inspektion, was denn der große Mercedes auf einem E-Parkplatz zu suchen hat, ergibt sich ein angenehmes Gespräch und ich bekomme zum ersten Mal die Gelegenheit im Tesla probezusitzen und mich ein wenig mit dem riesigen Touchscreen zu beschäftigen. Alles in allem hat der Tesla bei mir einen sehr angenehmen und hochwertigen Eindruck hinterlassen.

Apropos hochwertig. So empfinde ich das Cockpit des GLE leider nicht. Es schaut mich viel Plastik in der Mittelkonsole an, das ich einem Auto mit einem Listenpreis von kanpp 74.000 Euro nicht unbedingt angemessen empfinde. Während das Media-Display bei den anderen Mercedes-Modellen einen recht billigen Eindruch hinterlässt, bleibt es mir beim 500er als recht hochwertig umgesetzt in Erinnerung. Die Verarbeitungsqualität des Mercedes ist erstklassig, keinerlei Knistern oder Knarzen auf Kopfsteinplaster. Obwohl nur das Standard-Soundsystem verbaut war, ist der Klang sehr respektabel. Im Command-Navigationssystem kann ich nach Erdgas- und Wasserstoff-Tankstellen suchen, passende Ladestationen sind leider nicht aufgeführt. Auf Grund der Akkus und des zusätzlichen Elektro-Motors geht im Kofferraum etwa ein Drittel des sonst verfügbaren Platzes verloren. Damit ergibt sich auch keine ebene Ladefläche wenn die Rücksitze umgeklappt werden. Diese sind auf den ersten Blick erschreckend klein, man kann trotzdem recht angenehm darauf sitzen.



Nachdem der Ladevorgang beendet ist, was an der Ladebuchse des Mercedes durch eine grüne Batterie symbolisiert wird, zeigt die Reichweitenanzeige 29 Kilometer an. Doch das ist offensichtlich sehr optimistisch. Zugegeben es ist kalt draußen und ich habe die Klimaanlage auf 23° eingestellt sowie die Sitzheizung auf Stufe zwei, doch das der GLE bereits nach nicht einmal 13 Kilometern automatisch von Elektrobetrieb auf Hybrid umstellt ist wirklich enttäuschend. Auf der Autobahn lasse ich ihn noch einmal im Charge-Modus laufen um genug Energie für einen Sprinttest zu haben. Dieser ist auch durchaus beachtlich, wenn man den hohen Luftwiderstand und das zu beschleunigende Gewicht von knapp 2,5 Tonnen berücksichtigt. Laut Hersteller soll der Mercedes in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 spurten, das würde ich ohne nachgemessen zu haben für realistisch halten. Auch der kernige Motorsound in den oberen Drehzahlbereichen gefällt. Da ich aber bereits recht müde bin, spule ich den Rest der Strecke mit Tempomat 100-130 ab.



In Hannover angekommen geht es vor der Rückgabe zur Tankstelle. 45 Liter Super-Kraftstoff passen in den Tank. Bei gefahrenen 329 Kilometern ergibt das 13,7l/100 km. Ein ziemlich enttäuschender Wert, vor allem wenn man bedenkt, das ich keine Rennetappe eingelegt habe sondern auf recht freier Strecke in der Nacht praktisch durchgehend mit Tempomat unterwegs war.



Die Abgabe bei Starcar Hannover verläuft bei zwei recht jungen und offensichtlich autointeressierten Herren wieder in gewohnt angenehmer Atmosphäre mit einem Plausch über die Qualitäten des angelieferten Autos.

Fazit

Zugegeben ich bin kein großer SUV-Freund aber dennoch: in Verbindung mit dem Hybrid-Antrieb war es eine der enttäuchendsten Begegnungen in meiner automobilen Mietgeschichte. Der Antrieb ist offensichtlich ein reines Feigenblatt zur Optimierung der Mercedes-Flottenverbräuche. Ich kann nach diesem Tag keinerlei praktischen Nutzen dieses Autos im Vergleich zu seinen Modellgenossen finden. Selbst für die Kurzstrecke ist die Akkuleistung zu gering, als das ein reiner Elektrobetrieb sinnvoll möglich wäre. Bei dem aufgerufenem Listenpreis würde ich die 3.000 Euro mehr für den GLE500 mit V8-Benziner ausgeben oder wenn ich einen praktisch nutzbaren E-Antrieb haben möchte eher für den ebenfalls in diesem Preisbereich liegenden Tesla.



Der GLE500e 4MATIC ist ein Auto, was für den Kunden einfach überflüssig ist.

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 17:25

Was zugegebenermaßen bei VW GTE und BMW activehybrid nicht anders ist.

Solange kein Dieselverbot oder Steuerbevorteilung eingeführt wird.
Und das wird in Auto-Deutschland (hoffentlich) auch nicht so schnell passieren.
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 17:34

Und solange der NEFZ zur Emissionsbestimmung Gesetz ist, wird sich die E-Reichweite auch nicht ändern. Hoffnungen macht uns da der Weltfahrzyklus, an den sich die EU anschließen will - aber bis der mal gültig ist...


Sinn macht so ein Fahrzeug übrigens für die Klientel, die mit dem Auto zum Bäcker/Supermarkt/Kindergarten um die Ecke fährt und sich so ihr schlechtes Gewissen reinwäscht. Elektrisch fahren macht einen guten Eindruck, weil niemand ahnt, welche Unmengen CO2 im deutschen Strommix für eine kWh el. Strom emittiert werden.

momomu

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 17:45

Vielen Dank für deinen Bericht.

Eine Frage habe ich: Ist der GLE nicht eigentlich die Kopie des X6? Gibt es da ne Doppelung?
#refugeeswelcome

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 17:49

Eine Frage habe ich: Ist der GLE nicht eigentlich die Kopie des X6? Gibt es da ne Doppelung?
Das GLE Coupe ist als Konkurrent des X6 entwickelt wurden.

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J.S. (13.12.2015), Pieeet (13.12.2015)

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 20:01

Und immer wieder aufs neue nervt mich die Motorenbezeichnung der Autobauer (alle samt)... :cursing:

*Warte schon mal auf den 780i und S1000*

Danke für deinen Bericht!

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 20:31

Die Zahlen werden ja nicht größer, nur die Motoren kleiner :)

Das Problem wird also eher ein 2Zylinder 335d
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LordBongo (15.12.2015)

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 21:41

Oder 4 Zylinder 330i...
Moment mal :210:

Danke für den Bericht! :)
Und ich finde es auch sehr angenehm, dass du dich besonders auf das Antirebskonzept konzentriert hast. Da ich wie du, kein SUV Freund bin, und der GLE mich einfach nicht die Bohne interessiert, die Hybridtechnik hingegen schon, ist das genau die richtige Gewichtung.
Das Cockpit des GLE ist immer noch altbacken. Anders als es der neue Name und die frischere Optik außen vermuten lassen, ist es eben (wie der GLS )nur ein Facelift, der immer noch die alten Designelemente der E-Klasse trägt. Unter anderem die blöden Plastik-Drehregler für die Klimaautomaitik, oder die praktisch sinnlose Zahlentastatur in der Navi Bedieneinheit.
Bei der E-Klasse ist es ja zum Glück bald vorbei damit, aber mit dem gerade erst frisch gelifteten GLE wird man sich der alten Bedienlösung noch länger ausgesetzt sehen.
Beste Mieten seit 2011:
Audi TT 2.0 TFSI quattro, Audi A6 2.0 TDI, Audi A6 3.0 TDI quattro, BMW 330d, 335d Coupé, 335ix, 430dx (GC), 530dx, 535dx, 640d Coupé, 740dx, 760Li, BMW Z4 35is, Jaguar F-Type Cabrio, VW Golf GTI

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blitzerflitzer (15.12.2015)

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 21:46

Und solange der NEFZ zur Emissionsbestimmung Gesetz ist, wird sich die E-Reichweite auch nicht ändern. Hoffnungen macht uns da der Weltfahrzyklus, an den sich die EU anschließen will - aber bis der mal gültig ist...


Sinn macht so ein Fahrzeug übrigens für die Klientel, die mit dem Auto zum Bäcker/Supermarkt/Kindergarten um die Ecke fährt und sich so ihr schlechtes Gewissen reinwäscht. Elektrisch fahren macht einen guten Eindruck, weil niemand ahnt, welche Unmengen CO2 im deutschen Strommix für eine kWh el. Strom emittiert werden.


Selbst wenn man die Herstellung des Akkus mit rein rechnet, hat der nur-Strom-Fahrer den Vorteil, dass die Großkraftwerke die seinen Strom produzieren eben wesentlich effizienter sind. Außerdem sind es doch 20% erneuerbare mittlerweile.

Wenn ich nur Kurzstrecken fahren würde, wäre ein Elektroauto eine Alternative für mich. Irgendwann werden auch die Steuervorteile für Diesel aufgegeben.
Maach et joot, ävver nit zo off!

Meine :203: Top 8:
Mercedes S 500 / 350 L | BMW M3 Cabrio | Mercedes SL 500 | BMW 650i Cabrio| Mercedes CLS 350 CDI | BMW 650i Coupé | BMW Z4 35is | BMW 330i Cabrio

peak_me

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 22:16

Die Diskussion zu (echten) SUV ist schon so vielschichtig, bei der Suche nach dem Sinn eines GLE 500e schwirrt mir vor ineinander verstrickten Argumenten der Kopf. Man könnte ne Legitimation für seine Existenz basteln, aber man kann auch getrost sagen, dass sowas einfach nur Schmarrn ist :106:
In jedem Fall danke für den tollen Bericht!

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blitzerflitzer (15.12.2015)

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Montag, 14. Dezember 2015, 17:42

Was zugegebenermaßen bei VW GTE und BMW activehybrid nicht anders ist.

Solange kein Dieselverbot oder Steuerbevorteilung eingeführt wird.
Und das wird in Auto-Deutschland (hoffentlich) auch nicht so schnell passieren.


Diese Fahrzeuge sind warscheinlich auch eher für den ausländischen Markt konzipiert, z.B. hier in Holland sieht man Hybridfahrzeuge bis zum abwinken. Ist aber auch klar, wenn ich anstelle von 25% lediglich 7% des BLPs versteuern muss (als Firmenwagen).

Bin aber deiner Meinung, das kann man sich in Deutschland getrost sparen.
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Montag, 14. Dezember 2015, 22:25

Sehr schöner Bericht. Danke für das Teilen deiner gemachten Erfahrungen.

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blitzerflitzer (15.12.2015)

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Montag, 14. Dezember 2015, 23:11

@invator:
Die Zahlen innerhalb der Modellbezeichnung beschreiben nicht den Hubraum, sondern die Leistungsklasse. Das ist auch die offizielle Aussage seitens Daimler.
Ist bei BMW inzwischen ja ähnlich.

Mace

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Montag, 14. Dezember 2015, 23:28

Mitlerweile. Genau darum geht es ja.

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Geigerzähler (15.12.2015)

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Dienstag, 15. Dezember 2015, 07:24

Danke für den Bericht zu einem interessanten Modell, welches im Mietwagen-Alltag nicht all zu oft vorzufinden sein dürfte. :thumbup:
Was diese Hybrid-Modelle der Hersteller angeht, so sind sie klar als Feigenblatt zu sehen. Was ihnen an elektrischer Reichweite erlaubt wird ist einfach nur :thumbdown: und dient klar nur der Senkung des Flottenverbrauchs. Doch stellt sich eben auch hier wieder die Frage, warum machen die Hersteller solch einen Schmarrn? Ganz klar, weil die Ziele der CO2-Reduzierung schwer umsetzbar sind mit dem Kundenwunsch nach mehr Leistung, mehr Luxus, mehr Features. Hohes Gewicht benötigt mehr Leistung und dies führt nun einmal zu erhöhtem Verbrauch. Dem Kunden ist dies in der Regel egal, der Hersteller muss jedoch für solche Modelle wieder ein Modell mit "reinem Gewissen" entwickeln. Dies kostet nicht nur unnötig viel Geld, sondern ist auch immer ein Kompromis.
Leute, lasst Euch nicht hybridisieren! Und bleibt hart am Gas! :117:
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blitzerflitzer (15.12.2015)

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