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KarlNickel

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 02:53

Roadtrip an die Côte d'Azur | BMW Z4 35i | Sixt Würzburg


Saint-Tropez in der Abenddämmerung.

Endlich Urlaub!
... oder vielleicht doch nicht? Nach einem schweren Krankheitsfall in der Familie inklusive Intensivstation und ungewissen Ausgang haben meine bessere Hälfte und ich uns drei Tage vor geplanter Abfahrt dazu durchgerungen, doch in den Urlaub zu fahren. Aufgrund des Trubels in den Tagen davor hatten wir praktisch weder Zeit noch den Kopf, unsere Reise zu planen. An die Côte d'Azur sollte es gehen. Natürlich mit dem Auto - am liebsten ein Cabrio. Die Städte, die wir uns anschauen wollten, wussten wir auch ungefähr. Aber sonst hatten wir nichts. Keine Route, keine Übernachtungsmöglichkeit, nichts. Moment! Kurz nach dem STT in Siegen hatte ich bei meiner Stammstation in Würzburg den vom Stammtisch bekannten BMW Z4 35i für den Urlaub angefragt. Man versprach mir, ihn zurückzuhalten. OK, Auto so gut wie sicher, aber die Route? Die habe ich nach unserem Entschluss in einer sprichwörtlichen Nacht- und Nebelaktion in BMW-Routes zusammengebaut. Unsere Reise führte uns von Würzburg aus zum Bodensee, über einige Alpenpässe nach Italien, von dort aus weiter an die französische Süd-Küste bis nach Spanien. Von der Reise und den Erfahrungen, die wir während der Fahrt über 5.000km durch 6 verschiedene Länder gemacht haben, möchte ich hier ausführlich und bildreich berichten. Bevor ihr weiterlest: Bringt Zeit, Popcorn und Bier/Kaffee mit - ist viel Text ;)

Die Anmietung
Nach eins, zwei unglücklichen Anmietungen in den letzten Monaten erlebte ich wieder den gewohnt guten Service meiner Stammstation in Würzburg. Per E-Mail wurde ich über die Verfügbarkeit des Z4 auf dem Laufenden gehalten. Die Abholung war für den 29.04. geplant. Am 26.04. kam die Hiobsbotschaft: Der aktuelle Mieter hat verlängert. Argh, nein! Bitte nicht! Die Alternative wäre ein Z4 20i und ich hatte mich so sehr auf den langen Urlaub mit dem 35i gefreut. Die Entwarnung kam prompt: Der Mieter ist eine Firma und die geben definitiv rechtzeitig zum Wochenende zurück. Puh, Glück gehabt. Ein Wechselbad der Gefühle. Krankenhausbesuche hier, Auto fast weg da. Irre. Das Objekt der Begierde kam wie vorhergesagt rechtzeitig zurück und so konnte ich den Wagen wie geplant in Empfang nehmen. Da meine Stammstation in Würzburg ab und an hier mitliest: Nochmal ein großes Dankeschön an der Stelle für den tollen Service!


Geduckt im tiefen Gras lauert das Zetti auf Beute...

Die Fakten
Vermieter: Sixt
Anmietstation: Würzburg, Nürnberger Straße
Rückgabestation: Würzburg, Nürnberger Straße
Gebuchte Klasse: PTMR
Erhaltene Klasse: PTMR
Erhaltenes Fahrzeug: BMW Z4 35i
Bruttolistenpreis: 68.460€
Leistung: 225kW/306PS
Kilometerstand bei Abholung: 5.663km
Gefahrene Kilometer: 5.067km
Durchschnittsverbrauch: 11,9 Liter/100km
Miettage: 18 Tage
Bereifung: Sommerreifen 8)

An Board sind unter anderem: Der Paket, DKG, Lenkradheizung, Komfortzugang, Kurvenlicht (Xenon), alle Spiegel automatisch abblendend, elektrische Sportsitze (Memory + Lordosenstütze), Klimaautomatik, Navi Professional, HiFi System Professional, Design Pure Traction (u. a. rote Ziernähte auf dem Armaturenbrett und rote Streifen auf den Sitzen), ... die VIN ist E774321. Bei der ersten Anmietung des Z4 hatte die Scheibe ein Riss - diese wurde zwischenzeitlich repariert; die Scheibe wurde getauscht. Ansonsten ist der Z4 bis auf einen winzigen Felgenkratzer und 1-2 kaum sichtbare Kratzer an Front- und Heckschürze schadenfrei und - so viel kann ich hier ja schon mal verraten - ging auch wieder knitterfrei zurück ;)

Packen!
In den Kofferraum des Z4 passen bei geschlossenem Dach sagenhafte 310 Liter. Eingeschränkter Platz für kleine, sperrige Gegenstände. Eingeschränkt deswegen, weil der Kofferraum zwar groß, aufgrund der Dach-Konstruktion aber nur "zerklüftet" nutzbar ist: Sperriges Gepäck eckt überall an, der Kofferraumboden ist uneben. Für einen Großeinkauf mit zwei Klappkörben und viel Kleinkram drumherum ist der Platz aber ausreichend. Auch 2-3 Getränkekisten gehen bequem rein. Ist das Verdeck geöffnet, sieht die Welt ganz anders aus. Dann passen nur noch 180 Liter hinein. Oder in Maßen ausgedrückt: 80cm x 70cm x 40xm (Breite, Tiefe, Höhe). Die Höhe von 40cm ist mit Vorsicht zu genießen! Um das Dach öffnen zu können, muss eine Art Haube über das Gepäck geschoben werden, bis diese einrastet. Die vordere Lippe der Haube geht stark nach unten, sodass sich die Höhe an der Ladekante des Kofferraums auf 30cm reduziert. An der Rückwand des Kofferraums sind es dennoch 40cm.


Tetrisieren wie die Weltmeister: Gepäck für 14 Tage passt problemlos in den Kofferraum des Z4.

Von den Maßen her passt theoretisch sogar ein großer Reisekoffer bei geöffnetem Dach in den Kofferraum. Unserer leider nicht, da er etwas höher als 30cm ist. So haben wir uns kurz vorm Urlaub noch eine große Sporttasche (30cm x 30cm x 70cm) gekauft, in der wir unser Gepäck für 14 Tage Urlaub verstaut haben. Glücklicherweise war meine Freundin bei der Auswahl der Klamotten genügsam. Neben der großen Reisetasche passten noch zwei Rucksäcke und ein Jute-Beutel. Die verbleibenden Hohlräume haben wir mit Jacken und Kleinkram aufgefüllt. Hinter der Haube, die über das Gepäck geschoben werden muss, befindet sich ein Netz, das den Bereich über dem Gepäck überspannt. Drückt das Gepäck das Netz zu stark nach oben, weigert sich der Z4, das Dach vollständig zu öffnen. Das die Haube über das Gepäck passt, ist also kein Garant dafür, dass das Dach immer auf geht. Daher sollte man beim Packen immer darauf achten, dass das Netz locker über dem Gepäck liegt, wenn man mit offenem Dach fahren möchte. Neben dem Kofferraum gibt es noch weitere clevere Ablagemöglichkeiten, die den beengten Platz im Z4 relativ gut ausnutzen.


Der Z4 beherbegt einige Ablagemöglichkeiten. Erstaunlich, wieviel Kleinkram hinter die Sitze passt.


Zufällig entdeckt: Die Ablagen in den Türen lassen sich (auch bei geschlossener Tür) aufklappen und schlucken dadurch auch größere Gegenstände.

Abfahrt!
Route: Würzburg (DE) - Müstair (CH)
Die ersten Kilometer unserer Reise führten über die A7 Richtung Bregenz am Bodensee. Erklärtes Ziel: Möglichst schnell in die Berge. Daher Autobahn, die für einen Samstag angenehm leer war. Auf der Autobahn macht der Z4 eine überraschend gute Figur. Dass der 35i mit seinen 306 PS über ausreichend Leistung verfügt und auch jenseits der 200 km/h noch kräftig anzieht, muss man nicht erwähnen. Erwähnenswert ist aber die Langstrecken- und Autobahntauglichkeit des Autos an sich. Trotz des relativ kurzen Radstands von 2.496mm lässt sich der Wagen auch bei hohem Tempo unaufgeregt kontrollieren. Die rund 1.600kg Gewicht des Fahrzeugs sorgen für den hierfür nötigen Tiefgang. Wenn man mal das harte Sportfahrwerk außer Acht lässt, würde ich den Fahr-Comfort durchaus mit einem Mittelklasse-Fahrzeug wie einen 3er- oder 4er-BMW vergleichen. Das sehr bequeme elektrisch verstellbare Sportgestühl des Zettis unterstreicht meines Erachtens diesen Anspruch.


Langstreckentauglich: Einmal richtig eingestellt kann man stundenlang in den Sitzen verbringen.

Nach der schnellen Autobahn-Etappe verliesen wir kurz vor Bregenz die A7 und überquerten die Grenze zu Österreich auf einer Nebenstraße, auf der viel Verkehr und Stau herrschte. Egal. Die Sonne lacht vom Himmel. Dose auf, Sonne rein und raus aus dem Stau über die L200 in Richtung Warth. Es wurde zunehmend ländlicher, die Straßen enger und kurviger. Nach einiger Zeit durchquerten wir die ersten Pässe: Hochtannberg, Lech, Flexenpass, Arlbergpass. Spaß und Aussicht pur! Trotz des guten Wetters sieht man noch die Reste des Winters: Am Straßenrand türmt sich der noch gefrorene Schnee teils meterhoch. Viele Motorradfahrer sind unterwergs, die das gute Wetter am Wochenende ausgenutzt haben. Über Landeck ging's weiter nach Italien zum Reschenpass bzw. Lago di Rèsia.


Der Lago die Rèsia ist ein Staussee, wie man unschwer an der "versenkten" Kirche erkennen kann.

Nach einer kurzen Pause am See setzten wir unsere Fahrt ins etwa 20km entfernte Müstair fort, wo wir übernachtet haben. Die Sonne ging langsam unter und es wurde merklich kühler. Dach zu, auf zum Hotel. Auf den ersten 500km unserer Reise haben wir mit Deutschland, Österreich, Italien und Schweiz bereits vier Länder "durchquert". In der Nähe von Müstair findet man übrigens auch das Stilfserjoch, den wohl bekanntesten Pass in den Alpen. Leider hat das Stilfserjoch bis Juni Wintersperre, sodass ich es bei der Routenplanung leider links liegen lassen musste :(

Bella Italia
Route: Müstair (CH) - Bergamo (IT)
Der zweite Tag begrüßte uns in Müstair mit sehr gutem Frühstück und schlechtem Wetter: Schneeregen. Die geplante Route ging über den rund 2.100m hohen Ofenpass. Zugegebenermaßen wurde ich etwas nervös. Der Z4 hat Sommerreifen und es war absehbar, dass der Schneeregen in den höher gelegenen Regionen zu richtigen Schnee wird. Wenn die Straßen einschneien, wird das definitiv kein Spaß. Mit einem etwas mulmigen Gefühl fuhren wir los Richtung Ofenpass. Wie erwartet entwickelte sich der Schneeregen zu einem ordentlichen Schneegestöber. Glücklicherweise blieben die Straßen frei. Trotz der winterlichen Verhältnisse machten die Sommerreifen keine Probleme. Aufgrund der eher schlechten Sicht waren wir ohnehin sehr bedacht unterwegs. Nur wenige Kilometer hinter dem Ofenpass bogen wir links ab zum Munt-la-Schera-Tunnel.


Abkürzung nach Italien: Der Munt-la-Schera-Tunnel.

Der rund 3 Kilometer lange einspurige Tunnel - die Fahrtrichtung wechselt im 15min-Takt und wird per Ampel reguliert - führt nahezu gerade durch den Munt la Schera und verbindet die Schweiz mit Italien. Ursprünglich wurde er für den Bau der Staumauer Punt dal Gall genutzt, ehe er nach Abschluss der Bauarbeiten für den allgemeinen Verkehr freigegeben wurde. Die einfache Durchfahrt kostet 15€. Man kann zwar nicht sonderlich schnell durch den Tunnel fahren, aber der Zetti macht ja auch in den ersten drei Gängen ordentlich Krawall, der von den Tunnelwänden perfekt reflektiert wird :106:


Endloser halboffener Tunnel am Lago di Livigno und mehrwertsteuerfreie Spritpreise in Livigno.

Wenige hundert Meter nach dem Tunnel folgte der Grenzübergang zu Italien und ein schier endloser, halboffener Tunnel, der sich am Hang des Westufers des Lago di Livigno entlang schlängelt. Am Ende der rund 6km langen Tunnelpassage liegt der Ort Livigno, der mit mehrwertsteuerfreien Preisen lockt. Da die Spritpreise im restlichen Italien eher teuer sind, konnte ich mir einen kurzen Tankstopp nicht verkneifen. Danach ging es weiter zum Passo di Foscagno, der mit knapp 2.300m letzte "richtig hohe" Pass unserer Route. Auch hier schneite es mal mehr, mal weniger stark. Eigentlich schade, denn die Landschaft ist durchaus schön und hätte mit Sonne und offenem Dach sicher mehr Spaß gemacht - aber was soll man machen? Richtig. Weiterfahren. Wie im Fahrstuhl: Hinter dem Pass geht es auf einer Strecke von ca. 15km gute 1000m hinab, bis man den Ort Bormio erreicht. Ab hier führt eine von langen Tunnelpassagen unterbrochene, gerade Landstraße hinab ins italienische Voralpenland. Die Italiener fuhren hier während unserer Durchfahrt wie die Irren. 70-80 km/h innerorts (bei erlaubten 50 km/h) sind nicht selten. Genauso wenig wie die waghalsigen, oftmals in Kolonnen unnötigen Überholmanöver außerorts. Das dieser Fahrstil nicht wirklich gesund sein kann, wissen die zahlreichen Blumen und Kreuze am Wegesrand zu berichten. Abgesehen vom "unterhaltsamen" Fahrstil der Einheimischen bleibt die Strecke öde, bis es nach dem Örtchen Villa di Tirano unscheinbar links in Richtung Stazzona auf die SS39 abgeht. Hinter dem Ort wartet eine abwechslungsreiche und kurvenreiche Strecke nach Edolo. Ein wirklich empfehlenswerter Abschnitt, den wir Dank mittlerweile getrockneter Straßen sportlich mitgenommen haben. Die wenigen Italiener, die hier unterwegs waren, sind hier immer wieder rechts herangefahren, um uns vorbei zu lassen - wobei wir jetzt nicht sooo sportlich unterwegs wagen, wie man meinen könnte. Schließlich hat man ja doch etwas Respekt vor den unbekannten Straßen. Aber offensichtlich wirkte hier die Motorhupe vom Z4 - ein Genuss für die Ohren 8) Leider hielt der Spaß nur kurz an. Nach dem Örtchen Edolo folgt wieder die eher langweilige Landtraße Richtung Tal. Natürlich gibt es in der Gegend genügend spannende Strecken, aber man muss bei der Routenplanung etwas die Zeit im Auge behalten. Für die rund 230km nach Bergamo haben wir gute 5 Stunden gebraucht. Kleiner Tipp für Bergamo: Unbedingt ein Hotel in der Nähe der auf einem Hügel gelegenen Altstadt suchen - der Rest der Stadt ist nicht sonderlich attraktiv.

Zur Südküste Frankreichs
Route: Bergamo (IT) - Menton (FR)
Zu dem Streckenabschnitt kann ich nur wenig berichten. Meine Freundin und ich wollten nicht viel Zeit in Italien verbringen, da wir hier erst letztes Jahr viel unterwegs waren. Also entschieden wir uns, Italien auf der Autobahn zu durchqueren. Bergamo begrüßte uns am Morgen mit strahlenden Sonnenschein. Da auf den italienischen Autobahnen ohnehin nicht schnell gefahren wird, sind wir die komplette Strecke offen gefahren. Trotz dem fehlenden Windschott haben die Frisuren (ich hab eh keine) halbwegs gehalten :D Nach Mailand nahm der Verkehr auf der A7 in Richtung Genua deutlich ab, sodass der Geräuschpegel - abgesehen vom Fahrtwind - ebenfalls nicht störend war. Man kann sich auch bei höherem Tempo noch gut unterhalten. Während der Fahrt regnete es kurz und es bestätigte sich mal wieder das berühmte Cabrio-Experiment: Ist man schnell genug, bleibt man trocken ;) Die oben verlinkte Route entspricht nicht ganz der gefahrenen. Etwa 60km vor Menton verließen wir die Autobahn, um am Meer entlang zu fahren. Das stellte sich als weniger romantisch als erwartet heraus. Tagsüber und vor allem in den Stoßzeiten sind die Straßen direkt am Meer bzw. an der Côte d'Azur total verstopft. Man kommt kaum voran. Immerhin: Im Gegensatz zu den Italienern sind die Franzosen angenehm entspannt im Straßenverkehr unterwegs. In Menton selbst hatten wir unseren ersten längeren Aufenthalt. Das Städtchen ist schön gelegen und drängt sich mit günstigen Übernachtungspreisen regelrecht auf, um Monaco und dessen Umland von hier aus zu erkunden!


(Frühstücks-) Blick vom Hafen auf die Altstadt Mentons.

Rallye Monte Carlo
Route: Menton (FR) - Col de Turini (FR) - Monaco (FR)
Die berühmte Rallye Monte Carlo - wer kennt sie nicht? Sie führt durch die hinter Monaco gelegene Seealpen und traditionell über den Col de Turini, einen rund 1.200m hohen Pass. Dieser verfügt über drei Zufahrtsstraßen. Aus Süden kommend die D2256, die über den Pass führt und somit zwei Zufahrten bildet oder aus dem Norden kommend die M70 aus Richtung La Bollène-Vésubie. Drei anspruchsvolle Straßen mit Kurven satt! Die D2566 startet kurz hinter Menton und schlängelt sich langsam aber sicher hoch in die Seealpen. Auf den ersten Kilometern durchquert man die Gorges du Piaon. Eindrucksvolle Schluchten, die der gleichnamige Fluss in den Fels gegraben hat. Inmitten der Schluchten steht die kleine Kapelle Notre-Dame de la Menour auf einem Fels, der, einmal erklommen, eine grandiose Aussicht über die Schluchten bietet.


Blickwechsel: Von der D2256 auf die Kapelle; von der Kapelle auf die Spitzkehren der D2256.

Auf dem Rückweg vom Col de Turini führt die Route über die D21. Die stellte sich auf unserer Durchfahrt als besonders kriminell heraus. Sie überbot mit ihren zahlreichen Spitzkehren die bisher abgefahrene Strecke spielend. Zumindest bergab kam kaum sportliches Fahrgefühl auf. Ich hatte viel Respekt vor der engen Straße. Die Straßen sind ohnehin kaum abgesichert und statt einem Straßengraben lauert bestenfalls ein steiler Hang, schlimmstenfalls geht's senkrecht nach unten. Und so krochen wir, voller Bewunderung für den irren Straßenverlauf, langsam Richtung Tal :D


Die D21 schlängelt sich halsbrecherisch ins Tal.

Die weitere Route führte uns über das Hinterland die Hintertür in den Stadtkern von Monaco. Monaco selbst ist am Hang gelegen und somit bietet die Strecke immer wieder schöne Aussichten auf den zweitkleinsten Stadstaat. In Monaco wurde während unseres Besuchs die Formel 1 aufgebaut. Für schlappe 4€ die Stunde parkten wir den Zetti standesgemäß zwischen einem Ferrari und einem Rolls Royce in einem Parkhaus direkt am Yacht-Hafen und flanierten über die Start-Ziel-Gerade der Formel 1 hoch zum Fürstenpalast.


Sicht vom Fürstenpalast auf den Hafen bzw. die Start-Ziel-Gerade und Boxengasse der Formel 1.

Ein großes Danke an der Stelle nochmal an @Crazer:, der wenige Tage vor uns den Col de Turini befahren ist und mir diesen heißen Tipp mit auf den Weg gegeben hat. Jeder, der mal in der Gegend um Monaco ist, sollte diese Strecke befahren. Für mich war es neben dem Parc naturel régional du Verdon das Highlight unseres Roadtrips. Da während unserer Fahrt Nebensaison war, waren die Straßen praktisch leer. Nur wenige Fahrzeuge begegneten uns auf unserer Fahrt. So muss das! :thumbup:

Welcome to Saint-Tropez
Der Ohrwurm musste sein ;) ... und auch der einzige Abschnitt dieses Berichts, der rein gar nichts mit Autos zu tun hat und vielmehr ein Reisetipp darstellt. Insgesamt waren wir eine knappe Woche an der Côte d'Azur und haben uns zunächst in Menton, später in das ca. 10km von Saint-Tropez entfernte Saint-Maxime einquatiert. Saint-Tropez, speziell das Pseudo-Schicki-Micki der Touristen im Hafen ist eigentlich keine Erwähnung wert. Nur so viel: Es ist unendlich peinlich. Ein Besuch lohnt kaum.


Blick von der Zitadelle auf Saint-Tropez. Im Hintergrund der Yacht-Hafen.

Hinter der Glamor-Fassade am Hafen versteckt sich eine nette Altstadt, die zum Bummeln einlädt. Noch weiter dahinter versteckt sich etwas, was den WAF eines Roadtrips ungemein steigert: Ein Wanderweg! Der sogenannte Sentier Littoral. Dieser Weg führt praktisch an der gesamten Küste der Côte d'Azur entlang und ist insgesamt 200km lang. Früher diente er den Zöllnern zur Kontrolle der Küstenabschnitte. Heute ist er ein beliebter Wanderweg und gleichzeitig Naturschutzgebiet. Ein Teilstück des Wegs beginnt hinter dem Friedhof von Saint-Tropez, führt direkt am Meer entlang und erlaubt auch den ein oder anderen Blick auf die Villen und Luxus-Frachter in der Bucht.


Der direkt am Meer gelegene Friedhof von Saint-Tropez sowie der an der Küste verlaufende Wanderweg.

Viva la España!
Route: Canet-en-Roussillon (FR) - El Port de la Selva (ES)
Ursprünglich wollten wir einige Tage an der Côte d'Azur und einige Tage an dem Küstenabschnitt bei Perpignan verbringen. Der Küste dort ist vor allem bei (Wind-) Surfern und Badeurlaubern beliebt. Allerdings ging unser Plan völlig in die Hose. 400km von der Côte d'Azur entfernt war das Wetter schlecht und unser Aufenthaltsort Canet-en-Roussillon wegen der Nebensaison praktisch ausgestorben. Dass das Hotel eher bescheiden war, setzte dem Ganzen noch die Krone auf.


Ausgestorben: Canet-en-Roussillon bei schlechtem Wetter in der Nebensaison.

Den Plan, das Hinterland - vielleicht sogar bis Andora - zu erkunden, verwarfen wir. Stattdessen verkürzten wir unseren Aufenthalt und beschlossen, nur einen kurzen Abstecher nach El Port de la Selva zu machen, um nicht völlig umsonst hierher gereist zu sein. Anschließend sollte es zurück gehen an die Côte d'Azur. Der Wetterbericht versprach dort etwas besseres Wetter. Die kurvenreiche Route nach Spanien führt direkt an der Küste entlang und bietet immer wieder tolle Ausblicke auf die in Buchten gelegenen Örtchen sowie die Pyrenäen, die Frankreich und Spanien voneinander trennen. Lediglich eine verwaiste Zollstation hinter einer Spitzkehre der D914 und plötzlich auffällig viele spanische Kennzeichen verraten uns: Wir sind in Spanien!


El Port de la Selva in Spanien - der südlichste Punkt unserer Reise.

Auf der Flucht vor dem schlechten Wetter zurück zur Côte d'Azur haben wir auf der A7 Bekanntschaft mit der Abschnittskontrolle gemacht. Mit ca. 130-140 km/h bin ich jetzt zwar nicht gerast, doch plötzlich tauchte auf den digitalen Schildern der Hinweis "M-AJ-**** - TROP VITE!" auf. Und ich dachte mir noch, dass ich das Kennzeichen doch irgendwoher kenne... :whistling: Ich konnte mir zwar schon denken, was der Hinweis bedeutete. Dennoch habe ich erstmal nach Ankunft an der Côte d'Azur im Internet geschaut, warum ich denunziert wurde: "trop vite" heißt "zu schnell". Mal schauen, ob das noch ein Nachspiel hat. Die Berichte im Internet gehen da irgendwie auseinander... :D

Parc naturel régional du Verdon
Route: Saint-Maxime (FR) - La Palud-sur-Verdon (FR)
Ein Tag, nachdem wir wieder an der Côte d'Azur zurückgekehrt waren, holte uns das schlechte Wetter wieder ein. Es sollte uns für den Rest des Roadtrips bis zur Rückkehr nach Deutschland begleiten. Da saßen wir nun im Hotel-Zimmer und überlegten, wie wir den letzten Tag an der Südküste Frankreichs verbringen wollten. Draußen regnete es aus Kübeln und der Wetterbericht versprach für den nächsten Tag das Gleiche. Den letzten Tag im Hotelzimmer oder in irgendwelchen langweiligen Museen zu verbringen war keine Option. Zufällig las ich was vom Parc naturel régional du Verdon. Die Verdonschlucht ist mit einer Tiefe bis zu 700m einer der größten Canyons in Europa und ist gerade mal 50km von der Küste entfernt. Namensgeber ist der türkisfarbene Fluss Verdon, der den Canyon durchfließt, im Stausee Lac de Sainte-Croix zur Energie- und Trinkwassergewinnung aufgestaut wird und später im Fluss Durance mündet. Laut Wetterbericht sollte es in der Region der Schlucht zwar bewölkt, aber immerhin den ganzen Tag trocken bleiben. Auf zum Verdon, Steine gucken!


Erster Blick auf den Verdon: Am Balcon de la Mescla geht es direkt hinter der Straße mehrere hundert Meter senkrecht in die Tiefe.

Diese Entscheidung entpuppte sich als goldrichtig. Der Besuch des Canyons war für mich neben der Fahrt zum Col de Turini das Highlight unseres Roadtrips - vielleicht sogar ein Ticken besser. Die Straßen sind kurvig, im Gegensatz zu vielen Abschnitten der Col-de-Turini-Tour aber gut einsehbar und damit sehr flüssig zu befahren. Es blieb tatsächlich trocken - dafür ziemlich kalt - und es hat jede Menge Spaß gemacht, den Zetti auf nahezu leeren Straßen um die Kurven zu zirkeln. Ich finde es generell faszinierend, wie unaufgeregt der Z4 seine Leistung auf die Straße bringt und sich selbst bei der Kurvenjagd praktisch nicht aus der Ruhe bringen lässt. Lediglich das hohe Gewicht schiebt den Wagen gerne mal aus der Spur. Ansonsten klebt er förmlich auf der Straße und lässt sich präzise durch die Kurven manövrieren. Neben dem Fahrspaß überzeugt die Strecke mit der wirklich atemberaubende Landschaft - keine Stunde Fahrt von der Küste entfernt ist man in einer anderen Welt. Immer wieder hält man ungläubig an zahlreichen Aussichtspunkten an, schaut irrwitzig tiefe Wände hinab oder bewundert Gänsegeier, die die Aufwinde nutzen und über der Schlucht lautlos ihre Kreise ziehen. Das Fahren wurde zunehmend zur Nebensache. Der Tagesausflug hat sich definitiv gelohnt!


Die 180m hohe Pont de l'Artuby, die bei gutem Wetter von Bungee-Jumpern genutzt wird.


Aussicht am Tunnel du Fayet auf den Verdon.


... die hat am Tunnel ebenfalls die Aussicht genossen.


Hinter den Felsen links versteckt sich der Lac de Sainte-Croix. In der Bildmitte die D23, über die man die Schlucht von der anderen Seite befahren kann.


Flussmündung des Verdon in den Stausee Lac de Sainte-Croix.


Gänsegeier im Gegenlicht.


Die mehrere hundert Meter hohen Steilwände der Verdonschlucht.


Zetti for take off...

Mautfrei durch die Schweiz
Route: Annecy (FR) - Cham (CH)
Jeder Urlaub geht mal zu Ende. Die letzten zweieinhalb Tage unseres Roadtrips haben wir der Rückreise gewidmet. Von Saint-Maxime aus ging es am ersten Tag über Landstraßen bis Grenoble und durch gefühlt drölf Wetterzonen. Mit Regen und Kälte gestartet ging es vorbei an der bewölkten Verdonschlucht bis ins 30°C heiße Grenoble; wegen des starken Verkehrs dort über die Autobahn weiter nach Annecy. Am zweiten Tag hat uns in Annecy - natürlich, wie soll es auch anders sein - das schlechte Wetter mal wieder eingeholt. Dennoch möchte ich euch die aufgrund des Wetters leider bilderfreie, dafür mautfreie Strecke nicht vorenthalten. Ursprünglich geplant führte sie über den Mont Blanc. Wegen des schlechten Wetters und starken Nebel haben wir uns kurz vor der Abfahrt entschieden, direkt am Genfer See entlang in die Schweiz zu fahren. Dort führt die Route über die Hauptstraßen 11 und 10 bis hoch zum in der Nähe von Luzern liegenden Cham. Bis zur Grenze nach Deutschland sind es von hier aus nur noch 30-40km. Das Wetter war zwar sehr wechselhaft, doch präsentierte sich die Schweiz entlang der leeren und abwechslungsreichen Straßen von ihrer Bilderbuchseite: Grüne Wiesen hier, Kühe dort, im Hintergrund die Alpen. Für die rund 350km Durchfahrt haben wir mit Pausen etwa sechseinhalb Stunden benötigt. Ich gehe davon aus, dass man während den Ferienzeiten und im Sommer deutlich länger benötigt.

Der E89 im Detail
Während einer so langen Fahrt lernt man natürlich einen Mietwagen wesentlich genauer kennen als über ein kurzes Wochenende. Rechnet man den Stammtisch in Siegen mit, durfte ich den BMW Z4 35i gut und gerne 6.500km auf seiner Fahrt als Mietwagen begleiten. Dabei fallen natürlich jede Menge Details und Eigenarten auf. Bestes Beispiel sind die eingangs erwähnten aufklappbaren Fächer in den Türen, die meine bessere Hälfte zufällig während der Fahrt entdeckt hat. Ich hatte schon letztes Jahr im Sommer einen Z4 35is und ich bin nie auf die Idee gekommen, mal an den Fächern zu ziehen :D

Navigation Professional:
Das Wichtigste auf einem Roadtrip ist neben den Offlinekarten in Google Maps (zur spontanen Routenumplanung im unbekannten Gebieten) natürlich das fest verbaute Navigationsgerät im Auto. Der Bildschirm im Z4 lässt sich je nach Bedarf auf- und zuklappen, schwächelt aber merklich bei offenem Dach und direkter Sonneneinstrahlung. Die Hardware des Navigation Professionals ist mittlerweile in die Jahre gekommen und das merkt man. Hier und da gönnt sie sich mal eine Gedenksekunde. Die ein oder andere zu schnelle Eingabe führt dazu, dass man Adressen falsch eingibt und komplett von vorne beginnen darf. Die Routenführung selbst ist BMW-typisch top. Die Ansagen kommen rechtzeitig und sind meist präzise. Ich persönlich mag die Navis in den BMW einfach - simpel und intuitiv zu bedienen. Fast. Für das Importieren (der USB-Anschluss versteckt sich im Handschuhfach) und Bauen von BMW-Routen gab's netterweise eine kurze Schulung von @DiWeXeD: ;) Nur einmal hat Chantal versagt: 500m vorm Ziel verabschiedete sie sich mit der Ansage "Ihr Ziel befindet sich in der Nähe" und überließ uns unserem Schicksal. Gefunden haben wir das Ziel trotzdem - hat in dem Moment ala "Hab halt kein Bock" für viel Gelächter gesorgt. Außerdem war die Berechnung der Fahrtzeit sehr ungenau. Woran das lag, konnte ich allerdings nicht herausfinden.

Die Klimaautomatik:
Auf den ersten Blick wirkt sie leicht irritierend, da man aus praktisch allen (?) BMW-Modellen die digitale Anzeige gewohnt ist. Doch auf den zweiten Blick passt sie sich perfekt in das Interieur des Z4 ein: Die Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Sie verrichtet ihre Arbeit gewohnt gut und unauffällig. Je nachdem, ob das Dach geöffnet oder geschlossen ist, ändert sich ihre Charakteristik. Auffällig ist zum Beispiel der Wegfall des starke Blasens bei geöffneten Dach, dass das Fahrzeug schneller herunterkühlen soll. Sobald das Dach offen ist, konzentriert sie sich gefühlt und wohl auch tatsächlich sehr stark auf den Fußraum. Überrascht war ich, wie gut sie die Wärme bei geöffnetem Dach im Wageninnern halten kann. Für Fahrten durch kältere Gefilde fehlt eigentlich nur eine Nackenheizung. Denn während der Körper schön warm gehalten wird, friert bei kalten Außentemperaturen der Kopf merklich ein. Das Blau-Rot-Rädchen ist ebenfalls mit an Board. Mit ihm kann die Kalt- bzw. Warmluft-Zufuhr feinreguliert werden. Die einen lieben diese Dreherei am Rädchen, die anderen hassen es. Ich liebe es! :thumbsup:


Die analoge Klimaautomatik sowie das berühmt berüchtigte Stellrad zum Feintuning.

Das Dach:
Das Dach im Z4 öffnet in rund 20 Sekunden, sofern die Gepäckabdeckung im Kofferraum geschlossen ist, das bereits erwähnte Netz locker auf dem Gepäck liegt und nichts die Mechanik behindert. Seit März 2012 kann das Dach auch bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h geöffnet bzw. geschlossen werden. Obwohl das Dach aus Aluminium gefertigt und damit sehr leicht ist, knarzt und knackt es sehr gerne im geschlossenen Zustand bei unebener Fahrbahn. Das drübt etwas den sonst guten Eindruck. Denn es dämmt gut und Windgeräusche sind bei höheren Geschwindigkeiten nur recht gering wahrnehmbar. Etwas Umständlich empfand ich die separaten Knöpfe zum Öffnen und Schließen. Das wirkte etwas billig und einfallslos. Mir will auch nicht ganz einleuchten, warum das nicht über einen einzelnen Knopf oder einen schicken Hebel in der Mittelkonsole gelöst worden ist.


Zum Öffnen und Schließen gibt es separate Knöpfe.

Kurvenlicht und Fernlichtassistent:
Bei dem Roadtrip blieb natürlich die ein odere andere Nachtfahrt nicht aus. Die Bi-Xenon-Scheinwerfer leuchten die Straßen gut aus. Den Vergleich zu aktuellen Technologien verkneife ich mir - der E89 ist ja schon ein paar Jährchen auf dem Markt. Das Kurvenlicht funktioniert auch bei eingeschaltetem Fernlicht. Als absoluter Reinfall entpuppte sich der Fernlichtassistent. Er blendete viel zu spät oder gerne auch mal bei Reflexionen durch Straßenschildern unnötig ab, sodass ich nur im "manuellen" Fernlichtmodus unterwegs war. Hierzu muss der Hebel für das Fernlicht bei jedem Einschalten zwei mal nach vorne gedrückt werden. Hier hätte ich es schöner gefunden, wenn der Fernlichtassistent über einen separaten Schalter ein- und ausschaltbar gewesen wäre.


Bi-Xenon-Scheinwerfer mit eingeschaltetem Tagfahrlicht.

Das Getriebe:
Das 7-Gang-Sport-Automatik-Getriebe (SAG) ist eine Wucht. Einmal in Stellung "S" gebracht (Gänge werden ausgedreht und schalten schneller) und in Kombination mit dem Fahrerlebnisschalter in Stellung "Sport" (je nach Ausstattung spontanere Gasannahme, straffere Lenkung/Fahrwerk, Auspuff-Blubbern, ...) entwickelt sich der 35i zur Rakete. In etwas mehr als 5 Sekunden stürmt er von 0 auf 100 km/h. Bei jedem Gangwechsel nickt man mit dem Kopf mit und manchmal knallt und furzt es sogar beim Gangwechsel aus dem Auspuff, ähnlich wie man es vom Audi TT 2.0 TFSI kennt. Ein Dräumchen, ein Gedicht für die Ohren. Zugegebenermaßen bin ich nur selten im manuellen Modus gefahren. Für meinen Geschmack hat es im automatischen Modus die Gänge in der Regel gut getroffen. Soundtechnisch konnte ich zwischen manuellen und automatischen Modus auch nicht die Wahnsinnsunterschiede feststellen. In der Stellung "D" mit dem Fahrerlebnisschalter in Stellung "Comfort" kann es auch jede Menge Understatement. Der Sound des 35i hält sich dezent im Hintergrund und die Gänge werden fast unbemerkt gewechselt. Lediglich der Wechsel zwischen Vor- und Rückwärtsgang fällt vor allem beim Rangieren unangenehm auf. Hier benötigt das Getriebe immer 1-2 Gedenksekunden, die Gänge richtig zu sortieren.


Auf Krawall gebürstet: Das 7-Gang-Sport-Automatik-Getriebe.

Rundumsicht, Übersicht und Optik:
Ich habe es als Fahrer eines Z4 schon mehrfach erlebt, dass sich Mitfahrer über die lange Motorhaube und die vermeintliche Unübersichtlichkeit beschweren. Dem kann ich nur widersprechen. Ja, die Motorhaube ist lang. Daran gewöhnt man sich und beim Parken unterstützt die Park-Distance-Control wie bei jedem anderen Fahrzeug auch. Die Rundumsicht empfand ich als überraschend gut. Selbst bei geschlossenem Dach hat man eine gute Sicht zur Seite und nach hinten. Die Optik des Zettis polarisiert erfahrungsgemäß. Einige bezeichnen ihn auch gerne mal als Hängebauchschwein. Ich persönlich finde die Linie und das Erscheinungsbild gerade mit dem M-Paket als sehr gelungen. Das der Z4 immer noch die Blicke auf sich zieht, konnte ich mehrfach während unserer Reise beobachten. Nicht häufig, aber immer wieder versammelten sich Leute um das Auto und diskutierten. Französisch kann ich zwar nicht, aber es ging definitiv um Form und Motor. Sogar Fotos wurden gemacht. Witzig, wenn man bedenkt, wie alt das aktuelle Modell eigentlich schon ist. Bei unserem Wagen war das Paket "Design Pure Traction" verbaut. Auffällig sind vor allem die roten Ziernähte und die orangenen Streifen auf den Sitzen. Letztere finde ich nicht sehr gelungen. Die Ziernähte alleine hätte ich wesentlich schöner gefunden. Ansonsten ist der Innenraum BMW-typisch aufgeräumt und alles an gewohnter Stelle.


Der übersichtliche und aufgeräumte Innenraum, das gelunge Äußere sowie ein Über-Bokeh-Schnappschuss des Außenspiegels.

Hifi System Professional:
Während unseres Roadtrips haben wir das Hifi System Professional so gut wie nicht genutzt. Offen mit Musik finde ich immer etwas peinlich - der Motor sorgt ja für ausreichend Klang. Die Unterschiede zum 400€ günstigeren Hifi Lautsprechersystem sind mir nicht ganz klar. Vom kurzen Reinhören klang es für mich ganz ordentlich, vielleicht ein Ticken zu bassig. Viel Mühe in eine optimale Konfiguration habe ich nicht investiert. Hohe Pegel habe ich nicht ausprobiert.


Hochtöner vom HiFi System Professional.

35i und 35is im Vergleich:
Letztes Jahr im Sommer hatte ich die Chance, einen 35is zu fahren. Es taucht ja öfters mal die Frage auf, ob sich der 35i und der 35is groß unterscheiden. Mittlerweile muss ich sagen: Nein. Diese Antwort wäre vor dem Stammtisch in Siegen, als ich den 35i mit ungefähr 500km auf der Uhr in Nürnberg entführt habe, anders ausgefallen. Da kam er mir vor allem recht leise vor. 5.000km später klingt er doch etwas anders und vor allem gefühlt lauter. Der 35is damals war ebenfalls sehr laut und hatte bereits über 20.000km auf der Uhr. Ich bin mir nicht sicher, ob sich der Auspuff über die Zeit "freibrennt" und dadurch lauter wird. Allerdings würde ich sagen, dass sich der 35i und der 35is soundtechnisch nicht viel geben. In der Beschleunigung und allgemein beim Fahrverhalten im Sport-Modus empfand ich den 35is als merklich giftiger wie den 35i. Als besonders groß würde ich den Unterschied aber nicht einschätzen. Klar, wenn ich die Wahl hätte, ginge der Suchtreflex definitiv in Richtung 35is. Der 35i muss sich aber nicht verstecken und ich behaupte mal, dass der Unterschied beim Wegfall der Motorenbezeichnung am Kotflügel den meisten nicht auffallen würde ;)


Der 306 PS starke 35i.

Danke für's Lesen!
Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen genauso viel Spaß wie ich beim Fahren, Fotografieren und Schreiben :206:


Die rote STT-Siegen-Markierung hält: Seit mittlerweile 10.000km! :120:

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 07:27

Ein Träumchen! Ich bin ab Juli in ähnlichen Gefilden unterwegs. Mit ziemlicher Sicherheit nicht mit dem Zetti, aber die Vorfreude ist jetzt schon da.
PeterMWT
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Donnerstag, 26. Mai 2016, 10:50

Grandioser Bericht in Wort und Bild .... Danke dafür! :thumbup:
"Aus fahrphysikalischen Gründen entsteht ein Sicherheitsrisiko, wenn die Motorleistung dem Leergewicht nicht angepasst ist und dadurch außerordentlich starke Beschleunigungen möglich werden"
(Zitat des deutschen Verkehrssicherheitsrates)
:209:

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 11:25

Feiner Bericht. Danke.

Ich liebe Auto fahren, aber ist es wirklich entspannend, so viel zu fahren in der kurzen Zeit?
THE KING OF ROME IS NOT DEAD

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 12:03

Toller Bericht! Sehr schön geschrieben und mit tollen Bildern zum Greifen nah.
5000km ist schon ein Brett aber euch hat es gefallen, dass ist alles was zählt.

Vermutlich kannst du von deinen Spritkosten nochmal 50€ abziehen.
Sehe den Gutschein für den Bericht des Monats schon in deinem Briefkasten.

Verdient hättest du es!

Schönes langes WE mit erneut einem schönen Mietwagen von :203:
M Performance BMW do Brasil

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 12:30

Das Auto, die Strecke, die Fotos... ein Traum :love:

In welchem Tarif darf ich in 18 Tagen 5000km fahren ? ?( :106:
:209:


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sebi

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 12:34

Sind doch 5400 inklusive bei 18 Tagen?

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KarlNickel

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 12:48

Bei einem Roadtrip ist der Weg das Ziel :107:

Die reine Länge des Roadtrips betrug um die 4.200km. Den Rest sind wir in den 4 Tagen nach unserem Urlaub gefahren. Insgesamt waren wir 14 Tage unterwegs. Natürlich hören sich die 4.200km immer noch viel an. Allerdings kann man nochmal um die 2.500km An- und Abreise (verteilt auf 4-5 Tage) abziehen. Die gefahrenen Strecken vor Ort relativieren sich dann sehr schnell. Im Schnitt waren wir pro Tag um die 200km oder 3-4h in der näheren Umgebung unterwegs und haben Sightseeing gemacht. Heißt, ganz entspannt um 11 aus dem Hotel gewackelt, irgendwo am Meer gefrühstückt, Mittags unterwegs gewesen und den Abend gemütlich in der Nähe des Hotels verbracht.

Ich denke, es kommt bei solchen Touren auch immer auf die Herangehensweise an. Man hat ja kein Termindruck und ist entsprechend unterwegs, hält hier und da mal, "erfährt" einfach die unbekannte Umgebung. Und wenn's kacke ist (wie in Perpignan) plant man um und fährt einfach weiter. Egal wohin es bei uns in den Urlaub geht, ein Auto ist in irgendeiner Form immer dabei. Hotel-All-Inclusive-Urlaube und immer nur an einem Ort sind gar nicht unser Ding. Heißt aber nicht, dass man nicht mal autofreie Ruhetage in den Roadtrip einbaut. Die hatten wir auch (Wanderweg hinter Saint-Tropez zum Beispiel).

Für längere Wegstrecken sind wir auch bewusst Autobahn gefahren, weil es Zeit spart. Ist halt fahrerisch maximal langweilig. Wirklich ätzend war eigentlich nur die Rückfahrt, speziell die A81 bei Stuttgart hat übelst genervt. Sonst empfand ich die Fahrerei nicht wirklich stressig. Im Gegenteil :thumbup:

In welchem Tarif darf ich in 18 Tagen 5000km fahren ? ?( :106:

@sebi:, @PassatR36:
Ganz normal PTMR. 300km pro Tag sind inklusive, insgesamt also 5.400km :)

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 13:12

Genialener Bericht!

Wir sind auch am überlegen, was wir im Sommerurlaub machen wollen und da steht die Wahl zwischen Roadtrip in den USA oder Roadtrip in die Alpen. Werde deinen Bericht Sonntag mal vorzeigen als Inspiration für den Trip innerhalb Europas mit vernünftigerem Gefährt :)
Cruiso
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Donnerstag, 26. Mai 2016, 13:22

Echt guter Reisebericht. Da bekommt man echt Lust, sich mal 2 Wochen spontan frei zu nehmen.

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 13:23

Ich. Will. Urlaub. Jetzt!
Danke für die genialen Impressionen in Wort und Bild. Für mich ein ganz heißer Anwärter für den Erfahrungsbericht des Monats
Zynismus meine Rüstung, Ironie mein Schild, Sarkasmus mein Schwert

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 13:43

Sind doch 5400 inklusive bei 18 Tagen?

Sorry, natürlich. ;)
:209:


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Donnerstag, 26. Mai 2016, 13:53


Und wenn's kacke ist (wie in Perpignan) plant man um und fährt einfach weiter.
Das kannste aber auch nur in der Nebensaison in Südfrankreich machen.




Aber 5000 km - ich fahre auch gerne, natürlich auch Pässe :117: , aber meine Freundin würde ausflippen, wenn das ihr Urlaub wäre!

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KarlNickel

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 14:14

Das kannste aber auch nur in der Nebensaison in Südfrankreich machen.
Exakt. Das gleiche gilt auch für die Alpenpässe. Sollte man ausschließlich in der Nebensaison bzw. in der ferienfreien Zeit befahren.

Aber 5000 km - ich fahre auch gerne, natürlich auch Pässe :117: , aber meine Freundin würde ausflippen, wenn das ihr Urlaub wäre!
Ja, da hatte ich echt Glück mit meiner Freundin. Ihr sind zwar solche Autos wie der Z4 immer "total peinlich und protzig", mitgefahren wird trotzdem. Sie hat auch die Gabe, im Auto einfach einzuschlafen. Also richtig - so mit analoger G-Force-Anzeige über Kopfnicken. Selbst bei den Pässen, wenn ich nicht gerade quiekend vor Freude hinterm Steuer sitze. Kulturelles Ausgleichsprogramm zur Fahrerei fordert sie aber trotzdem ein :D

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Freitag, 27. Mai 2016, 11:53

Was fuer Bilder... Ich hab da ja auch noch was in Arbeit, aber ob das mit deinem Bericht mithalten kann?

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