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koelsch

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Dienstag, 9. August 2016, 20:47

Mazda MX-5 | Starcar



Mazda MX-5 - oder wie ich in 2 Wochen erfolgreich Körperorigami lernte


Für das besondere Fahrerlebnis eines offenen Cabrios gibt es für Heuschnupfengeplagte nur ein kleines Zeitfenster. Um dieses auszunutzen habe ich sehr frühzeitig knapp 10 Tage SM bei meiner Stammstation Köln Kalk gebucht. Es hieß, man werde irgendwas schon bekommen. Nun verzögerte sich anscheinend die Einflottung der entsprechenden Fahrzeuge, sodass diese nicht rechtzeitig in Deutschland verteilt werden konnten.

So wurde mir bei Abgabe einer vorherigen Miete mitgeteilt, dass zwar mittlerweile die Fahrzeuge in Hamburg eingeflottet worden seien, diese aber nicht rechtzeitig via KLM nach Köln kommen würden.

“Und kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg eben zum Propheten.”

In diesem Sinne beginnt die verrückteste Aktion, die ich in Verbindung mit Mietwagen erlebt habe. Eingestellt war ebenfalls eine KLM von Köln Ehrenfeld Richtung Hamburg. Ihr könnt sehen wo das hinführt? Ab in die S-Bahn nach Ehrenfeld, dort umgestiegen in dieses Gefährt:



Damit geht es in knapp 4:30 Uhr nach Hamburg. Gegen 16:00 Uhr wird dort gegen nun folgendes Gefährt getauscht:



Als der deutlich größere Checker halbwegs im Auto Platz gefunden hatte, wich meine Anspannung der Vorfreude auf das, was noch kommen mag. Denn das war die Pointe an dieser Geschichte: ich hatte keine Ahnung ob ich mit meinen 1,89m in den kleinen Roadster passte. No risk, no fun!

Exterieur


Da stand er also. Mit purweißem Lackkleid, schwarzem Stoffverdeck mit schwarzen Spiegelabdeckungen und grauen Felgen.



Einerseits löblich dass Mazda den MX-5 mit Voll-LED-Scheinwerfern in Serie ausstattet, was mir dabei aber nicht logisch erscheint: wieso dann aber nicht alle Leuchtmittel mit LED ausstatten?! Blinker, Rückfahrlicht und Nebelleuchten sind nach wie vor Halogenlämpchen. Irgendwie schade.





Insgesamt gefällt mir das aktuelle Außendesign deutlich besser als bei den Vorgängern. Die scharfen Kanten, die Sicken, insgesamt die nachgeschärfte Optik taugt mir persönlich mehr als die deutlich runderen Formen früherer Modelle.

Was mich ebenfalls positiv überrascht, ist dass der MX-5 mit offenem als auch geschlossenem Dach gleichwohl zu gefallen weiß.Natürlich fällt diese Aufgabe bei einem Cabrio mit Stoffdach deutlich leichter als bei Fahrzeugen mit Stahldach. Trotzdem sieht der Kleine stimmig aus, aus allen Perspektiven.



Vorne die vergleichsweise lange Haube mit den markanten Einkerbungen, hinten der kurze Kofferraum - die Proportionen stimmen.










Interieur


Durch überraschend große Türen geht es durch eine niedrige Öffnung dann in den Fahrersitz.



Die Außenmaße lassen es vermuten, im Innenraum geht es kuschlig zu. Die Sitzposition auf den schwarzen Ledersitzen ist tief, sehr tief.



Die Sitze sind eng, bieten sehr guten Seitenhalt und passen somit genau richtig in einen sportlichen Roadster. Leider passt die Mittelkonsole nicht ganz in dieses Bild.


Entschuldigt die mäßige Perspektive.


Diese zeigt im Gegensatz zu anderen Modellen leider nicht zum Fahrer, sondern nach hinten. Da hätte ich irgendwie mehr erwartet.

Alles in Allem: die Sitze sind beheizt, was das offene Fahren bei mäßigem Wetter deutlich erträglicher macht. Der Fahrersitz hat zudem noch ein Ass im Ärmel: es ist in der Kopfstütze ein extra Lautsprecher verbaut, der bspw. Telefongespräche als auch Navigationsansagen direkt an die Ohren des Fahrers leitet. Nicht mal der Beifahrer bekommt davon was mit. Mitgedacht!



Zusammenfassend lässt sich sagen: die Verarbeitungsqualität stimmt, die Ergonomie ebenfalls und aus dem begrenzten Platzangebot wird so viel rausgeholt, dass sogar Menschen um die 1,90m reinpassen.

Infotainment & Armaturen


In der Exclusive-Line ist ein 7 Zoll-Touchdisplay mit Navigationssystem und 6 Lautsprechern dabei. Zum Touchdisplay gibt es noch als alternative Eingabemöglichkeit einen zentralen Dreh-Drückschalter oder die Sprachsteuerung, was bei Fahrwerkabstimmung und Straßenzustand oftmals die besseren Alternativen sind.





Das Navi berechnet die Strecken ausreichend schnell, nur das mit der Stauumfahrung hat es nicht so drauf. Ein Reinfall ist das DAB: die Verbindung bricht nahezu andauernd ab, dazu muss man, wenn man Sender sucht in der Liste immer wieder von oben anfangen. Stressig und irgendwie unnötig.



Bei den Armaturen setzt Mazda den Fokus wieder auf Sportlichkeit.



Zentral und dementsprechend prominent platziert ist der Drehzahlmesser mit Ganganzeige. Rechts daneben dann der Tacho, der klar gekennzeichnet ist und dementsprechend leicht abzulesen ist. Links dann der rudimentäre Bordcomputer. Verbaut ist zwar ein großes Display, das aber mMn komplett verschenkt wird. Der obere und untere Teil ist permanent von angedeuteten Rundinstrumenten belegt, deren Zeiger übrigens nicht mal stufenlos anzeigen.

Umschalten kann man dann nur den mittleren Teil, und auch hier nur zwischen verschiedenen Tripanzeigen und zwei Durchschnittsanzeigen. Irgendwie schade.

Das Multifunktionslenkrad wird dann von 4 Wippen belegt, die mittig noch eine Auswahlfläche beinhalten. Es lässt sich angenehm anfassen, nur leider ist es ausschließlich höhenverstellbar.



Fahren


All das ist aber nur Beiwerk zum eigentlichen Spaß: dem Fahren. In meinem Fahrzeug war der 1,5l-R4-Benziner mit 131 PS verbaut. Dieser reicht prinzipiell aus, klingt überraschend kernig, dreht willig hoch und hat eine schöne, gleichmäßige Kraftentwicklung. Klar ist bei niedrigeren Drehzahlen nicht wahnsinnig viel los, aber einmal im knackig kurz übersetzten Getriebe gerührt und schon befindet man sich auf einem Drehzahlniveau, wo der Wagen ordentlich vorwärts geht.



Dabei ist das Fahrwerk knackig abgestimmt, bietet aber überraschend viel Restkomfort, sodass man auch bei innerstädtischen Geschwindigkeiten nicht ins Stuckern kommt. Selbst kurze Schläge werden ab-, jedoch nicht weggefedert.

Nun bin ich in den zweifelhaften Genuss gekommen, mit dem MX-5 auch drei längere Autobahnetappen abzureißen. Oneway HH - CGN, und CGN - Schwarzwald-STT. Und wenig überraschend muss man sagen: das ist nicht das Metier des kleinen Japanoroadster. Das Dach dämmt nur rudimentär, der 6. Gang des manuellen Getriebes ist zu kurz übersetzt. Kurzum: ab 160 km/h herrscht im Innenraum ein nahezu unerträgliches Geräuschniveau.

Abhilfe schafft da aber der Tempomat. Dieser hat aufgrund der eher geringen Leistung mehr als einmal Probleme bergauf die Geschwindigkeit zu halten, und auch bergab schweigt er bei immer höher werdender Geschwindigkeit.

Das Metier ist also die Landstraße, welch eine Überraschung. Und hier überrascht der MX-5 mit einem zahmen Handling. Man erwartet bei Hinterradantrieb und relativ schmalen Reifen gerade im Grenzbereich ein eher giftiges, nervöses Handling. Das ist hier aber überhaupt nicht der Fall. Durch die gleichmäßige Kraftentfaltung tastet sich der Roadster langsam an den Grenzbereich rein, und selbst in forsch angegangenen Kurven schiebt der MX-5 überraschenderweise über die Vorderräder. Ob das allerdings ausschließlich an den verbauten Ganzjahresreifen lag, mach ich mangels Vergleichsmöglichkeiten nicht auszuschließen.

Man ist dabei jetzt nicht zwingend schnell unterwegs, gerade im Vergleich mit den anderen Fahrzeugen beim STT. Aber es fühlt sich flott an, durch Sitzposition, Größe des Fahrzeugs und Klangkulisse. Man ist einfach ungefilterter dabei.

Alltagstauglichkeit


Jetzt habe ich die Möglichkeit gehabt, fast zwei Wochen am Stück mit dem MX-5 zu leben. Nicht nur ein spaßiges Wochenende für eine Affäre, nein, 13 Tage Alltag. Und da kriegt man natürlich einen Blick für die Alltagstauglichkeit dieses Fahrzeugs.

Angefangen ist natürlich die Sitzposition ein limitierender Faktor. Um es anfangs zu veranschaulichen: es ist eine Hand hoch vom Straßenbelag bis zum Unterboden, von da aus nochmal nur eine Hand breit zur Verankerung der Sitze.

Dementsprechend runter geht es beim Einstieg, gerade wenn das Dach geschlossen ist. Womit wir beim Körperorigami sind. Wobei der Einstieg noch einfacher ist als der Ausstieg. Anfangs rollt man aus dem Auto auf die Straße um sich dann aufzurappeln. Mit ein bisschen Übung und Routine wird es aber wenigstens rudimentär würdevoller, aber nicht weniger anstrengend. Wohingegen man beim Einstieg sich einfach nur in den Sitz plumpsen lässt. Wenn man das Glück hatte das Dach öffnen zu können. Wenn nicht kommt noch eine Seitwärts-Bewegung dazu.

Das unterscheidet den MX-5 aber nicht großartig von anderen sportlichen Fahrzeugen mit entsprechender Sitzposition wie bspw. dem Audi TT.

Was aber fahrzeugspezifisch ist, ist bspw. die Heckklappe. Nimmt man nun jemanden mit und möchte ihn irgendwo rauslassen, ist es nicht möglich die Heckklappe bei laufendem Motor oder im Fahrgastraum befindendlichen Schlüssel zu öffnen. Bedeutet also: Motor aus, “würdevoll” aussteigen, Klappe auf, Klappe zu, “würdevoll” einsteigen, wieder los.

Dafür ist der Kofferraum überdurchschnittlich groß. Weiterer Vorteil des Laderaums: das Volumen wird durch ein geöffnetes Dach nicht verkleinert.

Die Ablageflächen im Innenraum hingegen sind ein Witz. Unter der Mittelkonsole gibt es ein kleines Fach, keine Ahnung was da reinpassen soll. In die Türen passt kaum etwas, dafür gibt es zwischen den Sitzen nach Hinten ein Fach. Das ist aber nur über solche Verrenkungen erreichbar, dass das, was man darin transportiert, bei mir teilweise bis zum Ende der Miete darin versank.



Fazit


Durch puren Zufall hatte ich die Möglichkeit, auch die 160PS-Variante kurz bewegen zu dürfen.



@TALENTfrei: hatte von EC ein ähnliches Fahrzeug bekommen und außerdem das zweifelhafte Vergnügen, mit mir den Schwarzwald-STT zu bestreiten. Nicht wegen STT zweifelhaft, sondern wegen meiner Wenigkeit. Aber das ist ein anderes Kapitel. :106:

Zurück zum Fazit: wie schon an anderer Stelle geschrieben, reicht meiner Meinung nach die 130PS-Variante vollkommen. Ich würde zusätzliches Budget eher in einer höhere Line investieren und dementsprechend mehr Ausstattung mitnehmen als 30PS und 0,4l Hubraum mitzunehmen.

Der MX-5 ist für mich der Inbegriff des Spaßmobils, des bezahlbaren Zweitwagens. Denn seien wir ehrlich: den Alltag damit zu bewältigen hat was von Masochismus. Angefangen von der Sitzposition, der sportlichen Abstimmung von Fahrwerk, Kupplung (mein Knie hat sich bedankt) und Lenkung bis hin zu fehlenden Ablagemöglichkeiten im Innenraum sind es einfach zu viele Einschränkungen, mit denen man sich arrangieren müsste.

Davon ausgenommen ist definitiv der Verbrauch, eigentlich das K.O.-Kriterium bei solchen Fahrzeugen. Über 2600km gönnte sich die Flunder 7,2l Benzin auf 100km, nachgerechnet betrug der Schnitt sogar nur 6,9l.



Dafür, dass der Großteil spaßorientiert gefahren wurde und auch ein großer Autobahnanteil dabei war, der nicht mit 100km/h und Sparfuß gefahren wurde, war ich wirklich überrascht. Vor Allem weil man schnell an die Kraftreserven und dementsprechende Drehzahlregionen kommt.


Epilog


Angefangen hat dieser Bericht als "Ich hab da noch einen Haufen Bilder, damit muss man was anfangen", hin zu "Ach, ich mache einen Bildbericht und nur ein, oder zwei Anmerkungen" und ist mittlerweile ein "Oh mann, das sind wirklich 4 Seiten geworden 8| ". Und ich habe immer noch nicht alles untergebracht. Insofern die ehrliche Bitte: solltet ihr noch Fragen haben, einfach drauf los fragen. Und nein, ausgerechnet vom Kofferraum habe ich kein Bild gemacht.




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Dienstag, 9. August 2016, 21:12

Ein sehr schöner Bericht zu einem sehr hübschen Auto.
Aber, den Teil hab ich nicht verstanden:

Zitat

fahrzeugspezifisch ist, ist bspw. die Heckklappe. Nimmt man nun jemanden mit und möchte ihn irgendwo rauslassen, ist es nicht möglich die Heckklappe bei laufendem Motor oder im Fahrgastraum befindendlichen Schlüssel zu öffnen. Bedeutet also: Motor aus, “würdevoll” aussteigen, Klappe auf, Klappe zu, “würdevoll” einsteigen, wieder los.
Nimmst du die Leute im Kofferraum mit, oder wie soll ich das deuten? 8| :107:
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Dienstag, 9. August 2016, 21:13

Die Klasse "SM" passt ja streckenweise recht gut zu deinen Ausführungen. :D
Danke für den Bericht zu diesem spannenden Auto!
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Dienstag, 9. August 2016, 21:17


Nimmst du die Leute im Kofferraum mit, oder wie soll ich das deuten? 8| :107:


Klar, so macht man auf Blablacar aus einem 2-Sitzer einen 3-Sitzer und bietet den zusätzlichen Sitz dann noch als Abenteuersitz mit 50% Aufschlag an. :rolleyes: :107:

Ne mal ernsthaft: selbst das kleinste Handgepäck der Beifahrer/innen musste in den Kofferraum. Vorrangig aus Platzgründen, zudem kriecht beim Fahren mit offenem Verdeck der Fahrtwind bis in den Fußraum.

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Dienstag, 9. August 2016, 21:21

@koelsch: Vielen Dank für diesen sehr schön geschriebenen Bericht.
Kann dich absolut verstehen, habe selber schon fast ein Zugticket nach Köln gekauft, um mal ein Fahrzeug nach Frankfurt zu holen. :107:
Der Kofferraum hätte mich schon interessiert. :210:
Scheint ja sehr viel Spaß zu machen, der MX-5. :)

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Dienstag, 9. August 2016, 21:23

Weiß ich doch. Hatte doch den Vor-Vorgänger für vier Jahre als Daily Driver.

Da konnte ich die Heckklappe innen entriegeln. Ein entsprechender Hebel ist im Mitteltunnel bzw. Armauflage.

Nimmst du die Leute im Kofferraum mit, oder wie soll ich das deuten? 8| :107:


Klar, so macht man auf Blablacar aus einem 2-Sitzer einen 3-Sitzer und bietet den zusätzlichen Sitz dann noch als Abenteuersitz mit 50% Aufschlag an. :rolleyes: :107:

Ne mal ernsthaft: selbst das kleinste Handgepäck der Beifahrer/innen musste in den Kofferraum. Vorrangig aus Platzgründen, zudem kriecht beim Fahren mit offenem Verdeck der Fahrtwind bis in den Fußraum.
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Dienstag, 9. August 2016, 21:38


Weiß ich doch. Hatte doch den Vor-Vorgänger für vier Jahre als Daily Driver.


Ich konnte mir den Witz mit Blablacar aber einfach nicht verkneifen :107:


Da konnte ich die Heckklappe innen entriegeln. Ein entsprechender Hebel ist im Mitteltunnel bzw. Armauflage.


Öhm ja, das ist jetzt etwas peinlich. Aber auch nur ein klein wenig. Also ein klitzekleines bisschen peinlich. :whistling: Denn: es gibt wohl einen entsprechenden Hebel laut Bedienungsanleitung. Die Position davon ist aber, das sei zu meiner Ehrenrettung angemerkt, derart versteckt, dass er gerade für große Leute nahezu unsichtbar ist. Aber seht selbst:


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Dienstag, 9. August 2016, 21:40

Danke für den tollen Bericht, den ich nach einigen MX-5 Ausfahrten so nur bestätigen kann!

Bezüglich des Kofferraums bin ich mir recht sicher, dass man diesen auch ohne den Schlüssel in der Nähe mit dem Taster oberhalb des Kennzeichens öffnen kann. Schließlich hat der Exclusive-line keinen schlüssellosen Zugang und somit weiß das Auto gar nicht, ob du vor der Kofferraumklappe stehst oder nicht. Und zur Not sollte es auch mit der Fernbedienung von innen aus gehen, wenn auch evtl. nur bei ausgeschaltetem Motor. Das werde ich definitiv testen, wenn ich mal wieder einen MX-5 zwischen die Finger bekomme.

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Dienstag, 9. August 2016, 21:51




Öhm ja, das ist jetzt etwas peinlich. Aber auch nur ein klein wenig. Also ein klitzekleines bisschen peinlich. :whistling: Denn: es gibt wohl einen entsprechenden Hebel laut Bedienungsanleitung. Die Position davon ist aber, das sei zu meiner Ehrenrettung angemerkt, derart versteckt, dass er gerade für große Leute nahezu unsichtbar ist. Aber seht selbst:


Habe gerade nochmal auf meinen Fotos nachgeschaut. Den beschriebenen Knopf im Innenraum gibt es im deutschen Modell gar nicht.

Peinlichkeit beseitigt ;)


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Dienstag, 9. August 2016, 22:17

Danke fuer den Bericht, ich war auch sehr angetan vom MX-5. Mal schauen ob ich den nochmal etwas laenger als nur ein Wochenende bewegen kann.

@chm80: nen Schnappschuss zum Kofferraum findest du hier

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