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koelsch

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Dienstag, 21. Februar 2017, 00:10

Land Rover Discovery IV | Starcar Köln Bayenthal



Land Rover Discovery - der Anti-SUV.




Details zur Anmietung gibt es im entsprechenden Thread. Der britische Riese stand also bereits länger auf meiner persönlichen To drive-Liste, endlich ergab sich mal die Möglichkeit. Leider nicht als absolute Topausstattung, doch der Brite gibt sich ordentlich Mühe. So sind verbaut gewesen:

- V6 Diesel mit 211 PS & 520 NM
- Navigation
- Meridian-Soundsystem
- Winterpaket
- GRA
- Xenon
- Zwei Zonen-Klimaautomatik
- Luftfederung

Leider ist der alte Discovery nicht mehr im Konfigurator vorhanden, sodass es mir schwer fällt, nachzuvollziehen was Serie ist und was nicht. Und um mich mühsam durch Preislisten und Handbücher zu kämpfen fehlt mir Muße und Ansporn. :126:

Als Referenz soll mir übrigens ein anderer Dinosaurier dienen - der Mercedes G350d. Der hat zwar 44 PS und 80 NM mehr und ist etwas reifer vom Produktionszeitraum her (G: seit 1979 - Discovery III: seit 2004), ist aber meiner Meinung nach trotzdem ein Bruder im Geiste. Und somit vergleichbar.

Das Exterieur

Hier merkt man das Alter dem Disco durchaus an. Einerseits durchaus im positiven Sinn.



Mit großen Fensterflächen und geraden Kanten ist der sanfte Riese durchaus übersichtlicher als viele moderne Fahrzeuge. Gerade SUV überbieten sich mit "dynamischerem Design", "sportlicherer Form" und "gestraftem Exterieur". Und leider ist Jaguar Land Rover (oder besser: Tata) diesem Trend mit dem aktuellen Discovery gefolgt. Kann man nachvollziehen, aber ebenso schade finden. Geht doch ein Charakterkopf verloren.



Vorne sind Scheinwerfer in Xenontechnik verbaut. Diese wären aufgrund der hohen Position eigentlich prädestiniert für gute Ausleuchtung. Leider merkt man da die 8 Jahre dann doch. Ja, es ist hell, und ja, es leuchtet weit. Aber die Ausleuchtung ist fleckig und gerade im nahen Bereich nicht weit, sodass man in Kurven sich gerne mal ins Dunkle tastet. Abhilfe schaffen da die Nebelscheinwerfer - aber diese Art Autofahrer hassen wir alle. :rolleyes:

Leider sind die Blinker in Halogentechnik gehalten, dafür blendet das TFL ab beim Blinken selber. Schöner Blick fürs Detail.



Die Rückleuchten erstrahlen seit dem Facelift des Discovery III 2009, und nichts anderes ist der Discovery IV, fast vollständig in LED-Technik.



Dabei sind die Blinker optisch abgegrenzt, sind aber dennoch so hell, dass sie das Standlicht nahezu unsichtbar machen.



Beim G wirkte der Einsatz von LED-TFL noch aufgesetzt und gekünstelt, ist das Design beim Discovery durchaus stimmig. Bis auf den fehlenden LED-Blinker (und ggf. neue Technik in den Scheinwerfern) hätte es äußerlich mehr oder weniger ein erneutes Facelift getan. Wäre da nicht dieser Innenraum...

Das Interieur



Beim Öffnen der Tür wird nicht nur durch die, naja, eher spartanische Einstiegsleiste sofort deutlich gemacht: das hier ist ein Land Rover, kein Range Rover. Das setzt sich dann in der eher rustikalen Verarbeitung fort.



Ja, der Sitz war ganz nach hinten geschoben um meinem breiten Gesäß und meinen K*ckstelzen Platz zu verschaffen. Dennoch geht das durchaus besser!

Erklimmt man dann die Sitze (deren Bilder gekürzt wurden, weil ich es, wir erinnern uns, es mit den Grundrechenarten nicht so habe), erfreut sich der Fahrzeuglenker an dieser Aussicht.



Ein relativ großes Lederlenkrad, mit ebenso großen Tasten für Infotainment, GRA und den Bordcomputer.



Großer Vorteil: es ist beheizbar. Großer Nachteil: die Hupe wird nicht durch die Airbag-Abdeckung ausgelöst, sondern, wie es sich bei der Aufnahme erahnen lässt, nur mit den beiden Chromstangen. In Gefahrensituationen, musste ich leider erfahren, eine ungewohnte Lösung für ein nicht existierendes Problem.

Das setzt sich aber nahtlos in den beiden Rundinstrumenten fort.



Dass die Zahlen nun so angeordnet sind, wie sie es sind, ist nach ein bisschen Eingewöhnungszeit mehr oder weniger egal. Dass die Skalierung des Tachos lediglich in 20er-Schritten angezeigt wird, ist ob 30er-Zonen & Tempo 50 in Städten schon ärgerlicher. Dass dann aber auch nur jede zweite Zahl überhaupt beleuchtet wird, ist einfach nur sau gefährlich. Zumal die digitale Geschwindigkeitsanzeige zwingend die kleine Zahl unten rechts bleibt. Und lasst euch von der Aufnahme nicht hinters Licht führen und glaubt, dass da ein Farbdisplay verbaut ist. Bei genauerem Hinsehen ist es nämlich dies:



Ein ziemlich mies aufgelöstest Display in Schwarz-weiß. Der rote Fleck ist nur meine Cap. Entschuldigt.

Die Mittelkonsole ist dann in 4 Etagen eingeteilt.



Beginnend mit der Einheit zur Regelung aller Gelände-Optionen am Fahrzeug. Dazu später mehr.



Darüber die Einheit für die Klimaanlage.



Darauf wurde die rudimentäre Steuerung des Infotainments gesetzt.

Was fällt auf? Die Größe der Schalter und Drehregler, letztere sind zudem großzügig mit Gummi bezogen. So sind sie auch in Arbeitshandschuhen zu bedienen. Man merkt: der Discovery ist nicht nur der billigere Range Rover, sondern ein durchdachtes, ehrliches Arbeitstier. Auch wenn er, seien wir ehrlich, wirklich selten als eben solches eingesetzt werden wird. Aber er könnte, wenn er wollte.



Und darauf thront dann der gigantische Touchscreen. Also nicht wirklich gigantisch. Die Auflösung stimmt, die Reaktionsschnelligkeit geht auch in Ordnung. Die Menüstruktur kennt man aus dem Evoque, entweder wurde das dort übernommen, oder wenigstens die Software erhielt mal ein Update.
Über die Qualität der Routenführung, die Geschwindigkeit einer Neuberechnung und der Genauigkeit der Kartenansicht hülle ich den Mantel des Schweigens.

Was sich hingegen nicht Verstecken braucht, ist das Soundsystem.



Es bringt durch das schimmernde Logo nicht nur Funkyness in den Innenraum, sondern klingt auch akzeptabel. Mit druckvollen Tiefen und klaren Höhen, sind die Mitten überraschend matschig. Trotzdem eine positive Überraschung!

Obiges Thema des mehrstufigen Aufbaus setzt sich übrigens auch im Bereich Handschuhfach fort. So gibt es ein klassisches Handschuhfach.



Darüber befindet sich aber noch eine zusätzliche Klappe - zugleich Segen und Fluch.



Prinzipiell ist es ein guter Ort für allerlei Kleinkram. Leider beinhaltet es den einzigen USB- und AUX-Anschluss. So zieht sich also ein Kabel quer durch das Fach - und quer durch den Innenraum.
Zudem ist die Abdeckung mit einer Rückstellfeder ausgestattet. Was das Einstecken des USB-Kabels von der Fahrerseite aus zu einem richtig nervigen Unterfangen macht. In einer Hand das Kabel, mit der anderen abstützen bräuchte man eine dritte Hand um die Klappe unten zu halten. Was zur Hölle?!

Übrigens: der Landy versucht sich nicht nur außen mit der großzügigen Verwendung von LEDs hübsch zu machen, auch der Innenraum versucht sich bei aller rustikalen Knöpfevielfalt an der ein oder anderen Stelle von einer luxuriösen Seite zu zeigen.



Mit (Kunst)Leder bezogenes Armaturenbrett, runde Lüftungsdüsen mit Chromeinfassung.

Das Fahren



Der V6-Diesel klingt nach V6-Diesel, nicht ganz so offensiv wie das Audi Derivat im A6, aber doch deutlich vernehmbar. Dabei nie aufdringlich. Zudem ist es erstaunlich wie druckvoll der Motor die 2,5t schwere Fuhre in Fahrt bringt. Tritt man aufs Gas, dreht das Getriebe den Motor aus und man stürmt in ~11 Sekunden auf 100 km/h. Das ist schon respektabel - wenn man sich die Dimensionen mal vor Augen führt:


Und nein, die Luftfederung war nicht hochgefahren.


Der Wahlhebel für das 8-Gang-Automatikgetriebe von ZF kennt der ein oder andere aus anderen Modellen des Konzerns.




Das ZF-Getriebe macht seinen Job durchaus gut. Und da man auf der BAB sowieso nicht schneller als 140 km/h fährt, ist die Spreizung der Gänge auch absolut ausreichend.

Die Eckdaten haben wir also schon vor Augen - 2,5t Leergewicht, 10,7 Sekunden auf 100 km/h, 8 Gänge die automatisch gewechselt werden. Klingt einer G-Klasse nicht unähnlich. Und doch unterscheiden sie sich im Fahrverhalten fundamental. So setzt der Mercedes auf einen Leiterrahmen mit Starrachsen vorne wie hinten. Und ist damit aber sowas von 70er.

Der Disco setzt da auf ein Luftfederungssystem. Und das ist absolut bemerkbar. Kleine Stöße werden besser abgefedert, Wankbewegungen können effektiver verhindert werden, und ein Aufschaukeln bei langen Bodenwellen ist de facto nicht vorhanden.
Zudem bietet das System zusätzlichen Mehrwert.


Geländestellung für maximale Bodenfreiheit. Wird ab einer gewissen Geschwindigkeit (~35 km/h) automatisch deaktiviert.


Normalstellung.


Zugangstellung. Ermöglicht kleineren Menschen den Einstieg und erleichtert das Beladen des Kofferraums.


Und ja, das ist Schnee auf den Bildern.

Das Terrain Response-System

Die G-Klasse bietet 3 Differenzialsperren, eine Geländeuntersetzung und das Gefühl im Gasfuß des Fahrers. Der Discovery geht das ganze Thema etwas anders, man mag es kaum glauben bei 17 Jahren Produktionszeitraum, moderner an.



Land Rover verbaut das sogenannte Terrain Response-System, zusätzlich zur automatischen Bergabfahrhilfe und einer Geländeuntersetzung. Das Response-System bietet verschiedene Modi, die dem Untergrund entsprechend verschiedene Parameter des Fahrzeugs verändern. Dazu zählen neben Gasannahme und Bremskraftverteilung auch die Kraftverteilung im Allradantrieb, der Regelbereich des ESP wird ebenfalls beeinflusst.









Die Geländeuntersetzung ist ein klassischer Kriechmodus für das Automatikgetriebe, und ist eine sinnvolle Erweiterung, denn der 1. Gang ist ziemlich lang übersetzt. Um die 2,5t in Bewegung zu setzen. So wäre langsames Vorwärtskommen im Gelände etwas schwierig.





Die HDC genannte Bergabfahrhilfe ist, nun ja, eher nervig.



So springt es beim geringsten Bremsen auf einem noch so kleinen Gefälle an (#triggered :whistling: ), und haut sprichwörtlich den Anker raus. Sprich: Vollbremsung. Dabei kann es das komplette Fahrzeug, je nach ABS-Setting durch Terrain Response, durchaus mal versetzen. Also gefährlich noch dazu. Man kann das HDC dann deaktivieren, und es bleibt für diese Abfahrt dann auch deaktiviert. Kommt danach eine Ebene, aktiviert sich das System auf einem darauf folgenden Gefälle allerdings erneut. Meh.

Ein Vergleich mit dem G kann ich aber nicht ziehen, da ich diesen leider ausschließlich in seinem natürlichen Habitat bewegen konnte: der Straße.

Das Sonstige

Wo sich der kantige Mercedes und der Discovery sind sich ab und zu doch ähnlicher, als man denkt. Nicht nur beim Image, der Geländetauglichkeit (bei unterschiedlichem Ansatz), sondern auch beim Platzangebot in Reihe 2.



Man sieht: enger & hoher Einstieg mit beschränktem Fußraum für Mitfahrer. Dafür gab es für die äußeren Sitze eine Sitzheizung.

Der Discovery ist neben den Range Rover-Modellen das Filmfahrzeug der Wahl für Autosendungen, wie TopGear oder The Grandtour. Grund hierfür ist die zweigeteilte Heckklappe.



Die untere Klappe lässt sich ebenso öffnen.



Und anstatt hier die Scharniere offen zu präsentieren, schleicht sich hier ebenfalls ein Hauch Eitelkeit in den Auftritt des Discoverys.



Eine Abdeckung mit cleveren Klappmechanismus. Wer hätte es gedacht.
Die Heckklappe des anderen Dinosaurier, der G-Klasse, ist durch den seitlichen Anschlag nicht wirklich praktisch - kann man damit quasi einen kompletten Supermarktparkplatz lahm legen. Dafür geht das Beladen einfacher von der Hand.
Quasi andersherum verhält es sich beim Disco. Die zweigeteilte, fast konventionelle Heckklappe ist relativ platzsparend. Ohne Zugangsstellung der Luftfederung hat man eine elendig hohe Ladekante, und da man die Gegenstände dann noch weiter reinschieben muss, schmiert man sich schön die Klamotten an. Zudem hab sogar ich mit meinen 1,89m Probleme, bei der Normalhöhe der Luftfederung die geöffneten Klappen zu schließen.

Das Fazit

Auch der Land Rover Discovery IV hat den eigenen Charme des "Aus der Zeit gefallenen". Er hat da aber einen ganz eigenen Ansatz.
Kultiviert die G-Klasse mehrere Jahrzehnte optischer Unverändertheit schon äußerlich den Exotenstatus, wurde im Interieur in regelmäßigen Abständen Hand angelegt um zumindest den Anschein aktuellen Luxus zu wahren. Mit belüfteten Sitzen, aktuellem Comand, AMG-Wahlhebel und feinstem Leder gibt er den ehrlichen Offroader im feinen Zwirn. All das lässt er aber fallen, sobald man sich in Bewegung gesetzt hat: dann fährt er sich, wie sich ein Offroader von vor 30 Jahren nun mal fährt.



Der Discovery ist lediglich 13 Jahre alt, und wurde vor lediglich 8 Jahren optisch aufgefrischt. Das merkt man ihm besonders im Innenraum deutlich an. Monochromes MuFu-Display, rudimentärer Bordcomputer, ein Infotainment des Grauens, und maximal rustikale Materialien. Ein ehrliches Arbeitstier durch und durch.
Das ändert sich diametral, sobald man sich in Bewegung setzt. Großartiges 8 Gang-Getriebe mit modernem, versenkbarem Drehregler. Eine Luftfederung, die auch die tiefsten Schlaglöcher wegfedert. Und im Gelände ist man nicht auf sich allein gestellt, der ein oder andere elektrische Helfer spannt ein Sicherheitsnetz - ziemlich grobmaschig, aber dennoch.

Gerade mit den großen Fensterflächen, den geraden Kanten und den schieren Ausmaßen hat sich der Discovery in mein Herz gefahren. Ich habe halt auch einfach einen Softspot für Dinosaurier. :rolleyes:

Schade finde ich, dass Land Rover bei der fünften Generation des Discovery diese Eigenständigkeit, gerade optisch, nahezu komplett aufgibt. Feines Leder im Innenraum, "gestraftes Auftreten" mit "sportlicherem, modernerem Design". Ja, man wird ihn natürlich durchs Gelände prügeln können - Jaguar Land Rover wird zur Beweisführung bestimmt zig "Experience Tours" anbieten. Doch wird es nicht mehr das Gleiche sein.

Somit heißt es: byebye, hemdsärmeliger Offroader. Hello, Lifestyle-SUV.



PS: Bei Fragen gilt wie immer: fragen. Und über Feedback freue ich mich sowieso immer. ^^

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Erstmal ein riesen Danke für den Bericht, echt top!
Ich als alter Landy freak und vor allem nach der Woche ij wülfrath hab natürlich noch paar Anstöße :110:
Das mit der HDC ist verständlich auf kleineren Abfahrten, allerdings ist das System auch nicht unbedingt dafür gemacht. Wenn du mit 2,7 Tonnen Leergewicht plus sagen wir 300 kg Zuladung an Gepäck und Expeditionsmaterial auf 3 Tonnen kommst, einen 110 Prozent Abhang mit rutschigem Untergrund plus Unebenheiten hinunter musst, dann lässt du dir danach vor freude das HDC Symbol auf die Stirn tätowieren :107:


Das Untersetzungsgetriebe ist übrigens ein richtiges und nicht nur ein kriechgang
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Dienstag, 21. Februar 2017, 10:34


Das mit der HDC ist verständlich auf kleineren Abfahrten, allerdings ist das System auch nicht unbedingt dafür gemacht. Wenn du mit 2,7 Tonnen Leergewicht plus sagen wir 300 kg Zuladung an Gepäck und Expeditionsmaterial auf 3 Tonnen kommst, einen 110 Prozent Abhang mit rutschigem Untergrund plus Unebenheiten hinunter musst, dann lässt du dir danach vor freude das HDC Symbol auf die Stirn tätowieren :107:


Natürlich hat die HDC seine Daseins-Berechtigung! Nur: Wie viele Land Rover Discoverys werden denn wirklich so benutzt? Ich denke mal dass selbst ich mit meinem kleinen Waldweg-Abenteuer bereits mehr Offroad unterwegs war, als der durchschnittliche Disco-Besitzer. Insofern ist es irgendwie schräg, aber deswegen nicht umso weniger erwähnenswert, wie das System in europäischen Begebenheiten funktioniert - und welche Tücken es dann mit sich bringt, @Cpt.Tahoe:. ;)


Vielen dank für den Bericht. Beeindruckende Detailverliebtheit!


Jaguar Land Rover oder ich, @lieblingsbesuch:?

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Dienstag, 21. Februar 2017, 11:54

Für den EU Markt ist das natürlich richtig, allerdings hab ich es in down under gesehen, dass dort die Discos massenweise so eingesetzt werden, wozu sie gebaut wurden.
Und dann hat man eben echt heftiges Gelände
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