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proudnoob

Saupreiß dreckade

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Freitag, 19. Mai 2017, 09:59

Alfa Romeo Giulia Super 2.2 Diesel | Starcar Düsseldorf Lierenfeld

Es gibt diese Erlebnisse und Erfahrungen, die eigentlich jeder irgendwo auf der Bucketlist hat, einmal im Leben gesehen oder gemacht haben will und dann am Ende hoffentlich nicht bereut diese Erfahrung gemacht zu haben. So ging es mir mit der Alfa Romeo Giulia. Schon lange hegte ich den Traum diesen Wagen zu fahren. Nun bot sich die Chance dies bei einer Starcar-KLM wahrzunehmen. Und ich ergriff diese Chance.

Irgendwann in den 60er und 70ern war Italien unheimlich cool und damit auch jeder cool der Alfa Romeo Giulia fuhr. Italienischer Flair, die Leidenschaft italienischer Frauen, La Dolce Vita und jeder Deutsche wollte Urlaub in Italien machen. So war die Zeit damals. Auch das italienische Autodesign hatte Hochkonjunktur, so dass viele deutsche Autohersteller italienische Designer beauftragten, um ihre Autos zu zeichnen.

Mit dem Revival der Alfa Giulia kommt aber endlich die Möglichkeit, dass ich in den Genuss komme, diese Göttin zu fahren. Vorher gilt aber folgende Frage zu beantworten:

Was unterscheidet die Giulia von allen anderen Mittelklasse-Limousinen? Von allen anderen Premium-Limousinen aus deutschen Landen, ala 3er, C-Klasse, A4, usw. die uns seit unserer Kindheit begleiten?

Sie wollte nie die perfekte Göttin sein, die man in ihr sah.
Sie gab all das Einfache und Perfekte, das ganze Königreich auf, um ihren Platz zu finden.
Sie war ein Rebell.





Zugegeben, der Look ist jetzt ein wenig runder und nicht mehr so kantig wie in den 60er und 70er-Jahre, als man es gewohnt war durch große Fensterflächen zu sehen und auch nach hinten und zur Seite viel Übersicht vorhanden war. Charakteristisch prägt an der Front der neuen Alfa Romeo Giulia erwartungsgemäß der kräftige Alfa-Grill. Rechts davon der Kennzeichenhalter. Flankiert von den Scheinwerfern wird er durch die schmalen LED-Scheinwerfer. Davon ausgehend entspringt die markante Schulterlinie. Diese ist entgegen der Giulia-Historie nicht eckig und kantig, sondern sehr rundlich und wohlproportioniert gehalten. Das Heck fällt leicht coupehaft ab, ist aber eine klassische Stufenheck-Limousine. Dem fügen sich zweigeteilte flache Rückleuchten im modernen LED-Design an. Wobei hier das Bremslicht und die Blinker noch in Halogenbirnchen funkeln.Interessant auch.




Zugegeben, ich war nervös, bevor ich in der neuen Giulia Platz nahm. Die Nervosität, galt es erstmal zu überwinden, damit die Euphorie einsetzt. Wenn du hinter dem Steuer Platz nimmst, dich in die sportlichen Sitze fallen lässt, zählt nicht mehr, was du vorher gehört hast, was man dir erzählt hat, was der Rest um dich herum macht. Es zählt einfach das Gefühl, die Hände am Lenkrad, die Kombinationen verschiedener Lederqualitäten, Kunststoffe und Aluminiumapplikationen. Es zählt der Blick über das fein geschwungene Armaturenbrett, die klaren Instrumente mit dem gelungen eingepassten Display, und das schick integrierte große Navidisplay im modernen Design, der deine Fahrtrichtung vorgibt. Mit Grafiken aus der neuesten Alfa Infotainment Generation wurde das Infotainment zeitgemäß upgedatet. Zügig und einfach kann man sich mit dem Dreh-Drücksteller durch die ergonomisch dargestellten Menüs durchklicken und die Funktionen bedienen. Sei es ein Navigationsziel eingeben und sich dahinführen zu lassen oder ein Bluetooth-Gerät einzurichten. Alles funktioniert relativ reibungslos. Sehr praktisch finde ich die getrennte Lautstärke – und Shuffle-Regler. Audi lässt hier grüßen. Tritt dennoch der Fall auf, dass während der Fahrt eine Funktionstaste in der Menüstruktur nicht auffindbar ist, steht immer noch die Sprachsteuerung zur Verfügung. So konnte ich während der Fahrt schnell durch einen Sprachbefehl „Navigation beenden“, die Zielführung abbrechen.





Es zählt die tiefe Sitzposition, der sportlich gestalteten Sitze. Diese sind mit einer Kunstleder/Stoff kombination bezogen und lassen sich in Höhe/Länge und Lehne verstellen. Was ich hier vermisst habe ist eine Verstellung in der Neigung und eine Oberschenkellängenverstellung. Ansonsten wäre der Sitz fast perfekt gewesen. Besonders markant: Die charakteristischen Alfa Romeo Logos, die in die Kopfstützen gestanzt worden sind. Zwar kann das Interieur hinsichtlich Materialien und Verarbeitung nicht ganz mit der deutschen Premium-Konkurrenz mithalten, aber bezüglich Design ist es deutlich moderner und eleganter, und braucht sich daher nicht zu verstecken.




Nachdem die Sitze mehr oder weniger optimal eingestellt sind, zieht es mich für eine kleine Ausfahrt. Es gibt nicht viele Orte, an die ich immer wieder zurückkehre. Die Welt ist wunderschön, vielfältig, voller Freiheit, unbezwingbar groß. Aber da ist ein Ort, den ich zum ersten Mal im Dezember 2015 besuchte, den ich nicht einfach so als Erinnerung loslassen konnte. Nicht einmal so sehr, weil er so atemberaubend, abenteuerlich oder beeindruckend gewesen wäre, sondern weil dieses Wochenende, die Kulisse und ihre Momente, in einem lauten, pausenlosen Jahr ein Stück meines so dringend benötigten Ankers darstellten, vielleicht gerade weil es so still war, so ruhig und ungestört. Es zieht mich wieder für eine Ausfahrt ins Bergische Land.




Die A1 bis Remscheid, dort runter auf den „Serpentinen-“ Strasse zum Altenberger Dom, und weiter auf der Altenberger Ringstraße, mit der malerischen Gebirgskulisse im Hintergrund, an der Dhünnaue vorbei Richtung Odenthal. Dort konnte ich das Fahrwerk der Giulia testen. Auf Autobahnen und Landstraßen federte das Fahrwerk kleine Fahrbahnunebenheiten, Querfugen und Fahrbahnaufbrüche weich ab. Auch in schnellen Kurvenkombinationen kommt die Giulia nicht aus ihrer Ruhe. Eine starke Seitenneigung war kaum zu verspüren. Ein etwas mehr an souveränem Abrollkomfort habe ich mich doch gewünscht, insbesondere ließ der Federungskomfort bei langsameren Geschwindigkeiten und innerstädtischen Schlaglöchern und flachen Bordsteinen, Abflussrinnen und Tempo 30-Bollern sehr zu wünschen übrig. Auch die Elektro-Hydraulische Servolenkung ließ sich sehr leichtgängig bedienen. Zügig und einfach kann man sich durch die Straßen manövrieren und den Wagen in enge Parkplätze steuern. Alles funktioniert relativ reibungslos. Der Nachteil dieser Elektro-Hydraulischer Servolenkung, ist dass der direkte Fahrbahnkontakt sehr reduziert ist. Auch zählt das Gefühl in der Hand, die Antwort des Wagens, die du erst binnen ein paar gefühlten Sekunden zurückbekommst, dass der Wagen das macht, was du möchtest. Weiter ging die Ausfahrt dann Richtung Schildgen und wieder nach Leverkusen zurück.

Die Giulia ist mit einem 2.2 Liter Reihenvierzylinder Dieselmotor mit 180 PS/132kW ausgestattet. In Kombination mit der serienmäßigen 6-Gang Schaltgetriebe bietet es leider nur 400 Newtonmeter Drehmoment an, die bei 1750 Umdrehungen zum Zuge kommen. Das Leergewicht liegt bei 1374 kg. Entscheidet man sich für die 8-Gang-Automatik von ZF stehen bärige 450 Newtonmeter beim gleichen Motor zur Verfügung. Das Schaltgetriebe verkraftet offenbar nur 400 Newtonmeter. Insgesamt ist die Sechsgang-Schaltung ist dennoch keine Fehlbesetzung. Die Gänge lassen sich fein und sauber einlegen ohne zu Haken. Am Ende des Schaltweges sind sie leicht gedämmt und vermittelt angenehme Schaltvorgänge.




Die Fahrleistungen können sich in beiden Fällen sehen lassen. Handgeschaltet erledigt die Giulia den 0-100-km/h-Sprint in 7,2 Sekunden, mit Automatik funktioniert das Ganze in 6,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 230 km/h. Den Verbrauch gibt Alfa in beiden Fällen mit 4,2 Liter an. Das entspricht 109 Gramm pro Kilometer CO2. Obwohl es bei dieser Motorengeneration um nigelnagelneue Aluminium-Aggregate handelt, die über eine variable Turbinengeometrie und eine Ausgleichswelle verfügen nagelt und rattert das Aggregat, insbesondere im kalten Zustand wie ein Traktor. Der Motor selbst wirkt unten raus etwas brummig, reitet ansonsten aber die große Drehmomentwelle und bleibt während der Fahrt angenehm im Hintergrund. Obwohl es über einen Heckantrieb verfügt, wird subjektiv nicht bewusst wahrgenommen, dass der Fahrer beim Beschleunigen in den Fahrersitz von hinten gedrückt wird.

Insgesamt dauerte eine halbe Stunde nach der Übernahme, bis ich mich durch den Düsseldorfer Feierabendverkehr gekämpft, die Kurven gefunden habe und zum ersten Mal gespürt habe, wie das ist, wenn der Motor warm ist und nicht brummig wie ein Traktor rumgurkt und sich 180 PS über den Asphalt aus der Kurve schoben. Dann setzte auf der Autobahn, das breite Grinsen über dem ganzen Gesicht und das Gefühl, dass du dir hier gerade einen Traum erfüllen kannst, jeden Moment, jede Kurve, jedes Geräusch von diesel-röhrenden Motor und das Gefühl des hochwertigen und klar designte Interieur mitnehmen musst, denn das hier, diese Möglichkeit – ist einmalig.

Fazit
Es ist ein gewagter Vergleich, aber ich wage es trotzdem: Ein Alfa Romeo ist nicht vollkommen. Die Materialqualität könnte noch etwas hochwertiger sein. Das Fahrwerk noch etwas mehr satten Restkomfort vertragen und die Verarbeitungsqualität, sowohl im Interieur als auch im Exterieur, könnte insgesamt noch besser werden. Der Motor könnte noch weniger brummen, die Kupplung weniger widerborstig sein. Aber das Gesamtpaket aus sportlichem und nicht langweiligem Exterieur-Design, modernen Infotainment, modernen Interieur Design, hochwertigen Materialien, einer gute Sitzposition und sportlichem Fahrwerk ist für mich ein gelungenes Gesamtkonzept, mit hinnehmbaren Schwächen. Es ist wie mit einer perfekten Frau. Die würde mich auch langweilen. Und genau das macht im diesen Fall die Giulia gerade so reizvoll.
Und bevor ihr mich hier steinigt, weil ich gerade Autos mit Frauen verglichen habe. Mach ich mich vom Acker. Ade!


Highlights der Sonderausstattung:
- Alfa Connect 3D NAV 8,8" mit Rotary-Pad, Bluetooth, und 8 Lautsprechern
- Bi-Xenon-Scheinwerfer (35W) mit Kurvenlicht (AFS), Scheinwerferwaschanlage und LED-Tagfahrlicht
- Außenspiegel elektrisch anklappbar
- Bremssättel rot lackiert
- Digitaler Radioempfang (DAB)
- Parksensoren vorne und hinten, mit akustischer Warnmeldung und Anzeige
- Reifen mit Notlaufeigenschaften
- Raucherpaket (Zigarettenanzünder und Aschenbecher)
- Veloce-18-Zoll Felgen grau lackiert

Highlights der Serienausstattung:
- Abgasendrohr verchromt, 2-flutig (links und rechts)
- Fensterrahmen mit Zierleiste in Chrom-Optik
- LED Heckleuchten
- Edelstahleinstiegsleisten mit Alfa Romeo Schriftzug
- Lenkrad mit schwarzem Motorstartknopf, Kunstleder bezogen, unten abgeflacht
- Cruise Control
- Dual-Zone Klimaautomatik, getrennt regelbar
- Regensensor
- Spurhalteassistent (LDW)
- Fahrdynamikregelung Alfa™ DNA, 3-stufig einstellbar
- Start&Stopp-System Evo








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Freitag, 19. Mai 2017, 10:29

Vielen Dank, jetzt möchte ich sie noch mehr. :118:

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Freitag, 19. Mai 2017, 10:50

Und bevor ihr mich hier steinigt, weil ich gerade Autos mit Frauen verglichen habe. Mach ich mich vom Acker.


:whistling:... Alfa hat für das Ding wortwörtlich den Namen Giulia rausgekramt. Ich denke, das ist dein Freischein für Vergleiche. (Und in der AutoBild-Redaktion werden noch mal erleichtert die Thesauren zugeklappt und eine dritte Runde Frühstücksbier gereicht.)

Super Bilder auch, da könnten sich ein paar Magazine auch noch was abkucken! Danke!

Die Giulia steht bei mir auch noch auf der Liste. Wenn sich die Gelegenheit mal ergibt, werd' ich auf jeden Fall zuschlagen. Innen wie außen einfach ein großartiges Auto. Die Qualitätsmängel, von denen man immer liest, wären zwar bedenklich, aber für Autos wie die dieses wurde Leasing geschaffen. Und vielleich pendelt sich das ja auch noch ein. Ich habe auch das Gefühl, dass man deutschen Herstellern da mehr durchgehen lässt als Importen. In einem A3 darf man auch nicht zu genau auf die Lüfterringe kucken, und das BMW-Standardlenkrad kennt man ja... Ich hoffe jedenfalls, dass Alfa das in den Griff kriegt. Es wäre zu schade.

Wie fühlt sich die manuelle Schaltung so an? Eher so "problemlos-leicht-limousinig-funktional" oder kurz, knackig und klackig wie im MX-5? Ist die Kupplung hart oder eher komfortabel?

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Freitag, 19. Mai 2017, 10:58

Grandioser Bericht mit noch grandioseren Bildern, @proudnoob:! :118:

Leider nimmst du mir bereits so viel vorweg, aber so ist das halt. Erprobe ich die Giulia halt noch ein bisschen bevor ich hier veröffentliche ^^

Ein oder zwei Anmerkungen noch:

Zitat

Charakteristisch prägt an der Front der neuen Alfa Romeo Giulia erwartungsgemäß der kräftige Alfa-Grill.


Der übrigens wie die italienische Fußballmeisterschaft heißt: Schudetto. Wie viel mehr Flair hat das inne als bspw. Singleframe oder Niere?! :love:

Zitat

Flankiert von den Scheinwerfern wird er durch die schmalen LED-Scheinwerfer.


Leider handelt es sich hierbei um 35W-Xenonscheinwerfer. Mit Abbiegelicht in LED-Technik und mitlenkenden Kurvenlichteigenschaften schlägt es sich aber wacker.

Zitat

Wobei hier das Bremslicht und die Blinker noch in Halogenbirnchen funkeln.


Da das Bremslicht das Standlicht, nur heller ist, ist das Bremslicht ebenfalls in LED-Technik. Blinker wie auch Nebelschlussleuchte ebenfalls, nur bei den Rückfahrscheinwerfern bin ich mir nicht sicher, wenn auch die Lichtfarbe eben auch auf LEDs schließen lässt.

Zitat

Was ich hier vermisst habe ist eine Verstellung in der Neigung und eine Oberschenkellängenverstellung.


Letzteres habe ich im Konfigurator leider ebenfalls nicht gefunden, wobei mir auf mobile.de einige mit einer Art Sportsitze mit verlängerbaren Oberschenkelauflage unter gekommen sind.
Eine Verstellung der Auflagenneigung ist wohl leider überhaupt nicht geplant gewesen. :S

Zitat

Zwar kann das Interieur hinsichtlich Materialien [...] nicht ganz mit der deutschen Premium-Konkurrenz mithalten[...]


Ich finde gerade hier macht sich bemerkbar, dass Alfa die Giulia bei Maserati fertigen lässt. Wenn es verbaut ist, finde ich das Holz (gerade Esche grau :love: ) als auch das belederte Armaturenbrett richtig klasse! Gerade das Holz muss sich nicht vor den Äquivalenten in Audi & Mercedes verstecken.

Aber interessant zu sehen dass die Ausstattung nicht so konsistent ist wie von mir angenommen. Fehlen bei dir doch RFK, FLA, elektr. Ledersitze, die AUT, die autom. abblendenden Spiegel sowie beheizbare Sitze & Lenkrad - dafür waren das große Navi und ein LUSSO-Paket verbaut.


Noch eine private Anmerkung:

Zitat

Die A1 bis Remscheid, dort runter auf den „Serpentinen-“ Strasse zum Altenberger Dom, und weiter auf der Altenberger Ringstraße, mit der malerischen Gebirgskulisse im Hintergrund, an der Dhünnaue vorbei Richtung Odenthal.


Genau meine Teststrecke, welch Zufall! :8o: Auch wenn ich aus der anderen Richtung komme. Kurz & knackige Strecke, an der man auch einige (legale!) Herausforderungen für Geländefahrzeuge finden kann, gerade bei mäßigem Wetter!
Wenn bei schönem Wetter nicht die Rentnerradler und Kamikazemotorradfahrer wären... :S

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Freitag, 19. Mai 2017, 11:05

@PrognoseBumm: Die manuelle Schaltung fühlt sich eigentlich ganz gut an. Die Gänge kann man locker flockig einlegen. Für eine Limousine recht knackig flackig, aber ohne zu hakeln. MX-5 bin ich noch nie gefahren, aber ich würde sagen das ist eine Spur knackiger als in meinem Fiesta Ecoboost. Auch am Ende des Schaltweges stoßen sie nicht abrupt an, sondern stoßen wahrscheinlich gegen gummierte Einlagen. Der große Aluminium Schaltknauf liegt für meine Hände ganz gut in der Hand und fühlt sich sehr wertig an. Für kleine zierliche Damenhände ist das sicherlich nicht so optimal. Aber für mich top.

Die Kupplung ist mMn nach zu weich abgestimmt. Schleifpunkt kommt für mich auch relativ spät. Definitiv ist die Kupplung eher komfortabel als hart ausgelegt, und passt nicht in das Gesamtkonzept des Autos.

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PrognoseBumm (19.05.2017)

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Freitag, 19. Mai 2017, 11:45

Super, Danke. Die Fiesta-Schaltung kenne ich. Das war gerade hilfreicher als die meisten Testberichte, die ich gelesen habe.

Das mit der Kupplung ist ein bisschen schade. Wer Komfort sucht, ordert ja vermutlich ohnehin Automatik. Andererseits ist eine zu harte Kupplung auch ziemlich auffällig und verjagt potenzielle Käufer schneller als eine zu gemütliche. Insofern verstehe ich die Entscheidung dafür.

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Freitag, 19. Mai 2017, 15:10

Da das Bremslicht das Standlicht, nur heller ist, ist das Bremslicht ebenfalls in LED-Technik. Blinker wie auch Nebelschlussleuchte ebenfalls, nur bei den Rückfahrscheinwerfern bin ich mir nicht sicher, wenn auch die Lichtfarbe eben auch auf LEDs schließen lässt.

@koelsch: Vielen Dank für die Klarstellung. Da das Blinklicht nicht aus einer LED-Leiste, sondern aus einer einzigen Funzerl Bestand habe ich nicht genauer hingesehen ob es LED oder Halogen oder Glühbirne war. Aber gut zu wissen, dass wir einen Alfa-Experten hier haben. Bin auch auf deine Erfahrungen mit der ZF-Box gespannt, und wie gut sie zum Motor passt. Und Vorallem, weil dein Wagen besser ausgestattet ist :-)

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koelsch (19.05.2017)

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Freitag, 19. Mai 2017, 15:19

@koelsch: das Teil heißt Scudetto ohne h.

In der Tat heißt der Titel auch Scudetto, wegen des Wappens/Schildes in den Nationalfarben, das sich der Meister in der Folgesaison aufs Trikot machen darf.
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proudnoob (19.05.2017)

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Freitag, 19. Mai 2017, 15:46

Da ist mir in der Schnelle wohl ein H durchgerutscht. Nachdem ich den Text zweimal verfassen "durfte", weil ich zwischenzeitlich ein Bild geöffnet hatte, fehlte mir die Muse da erneut ordentlich Korrektur zu lesen. #dankeForensoftware

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Samstag, 20. Mai 2017, 13:14

Was mir noch aufgefallen ist. Die Stufenheck-Kofferraumklappe ist tendenziell bei solchen Limousinen schon relativ Klein. Bei der Giulia habe ich den Eindruck, dass sie eher vertikal ausgestaltet ist und damit mMn noch ein wenig kleiner ausfaellt als bei der Konkurrenz. Damit kann Ladung meist nur in horizontaler Einladerichtung eingeschoben werden.

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