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t-u-f-k-a-h

Irgendwann, möglicherweise aber auch nie, werde ich dich bitten, mir eine kleine Gefälligkeit zu erweisen.

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Sonntag, 29. Juli 2012, 21:49

Haben wir es jetzt?

BTT!

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Sonntag, 29. Juli 2012, 22:42

MB C200 CDI Avantgarde SIXT

km-Stand: 20712-21421km (Abgabe)
gefahrene Strecke: 710km
Nutzungsprofil: 10% Stadt / 30% BAB (130km/h) / 60% Überland
Verbrauch: 6,4l/100km
Leistung: 136PS
Hubraum: 2,2l R4-Diesel

Ausstattung:
- Ausstattungslinie Avantgarde
- Becker Navi mit Audio 20 CD +6fach Wechsler und Media in (ohne Kabel)
- Spiegel-Paket
- umklappbare Rücksitzbank
- Sitzheizung
- Parkassistent
- LED-Tagfahrlicht
- Reserverad
(von wegen, ein Benz bei Sixt sei nackt. es hätte aber durchaus noch die 7G-Tronic Plus mitsamt Tempomaten reingepasst in die Config.)

Anmietung
Im Vorfeld informierte ich die Station persönlich, dass ich wahrscheinlich erst einige Stunden nach der Reservierungszeit eintreffen könnte. Dies wurde entsprechend vermerkt, sodass am Anmiettag die Reservierung noch bestand.
Am Anmiettag also rein in die Station und auf einen ungesprächigen RA gestoßen. Hallo, ihre Karten bitte, da einmal unterschreiben. Ohne jegliche Information, welches Fahrzeug es denn nun wird. #1 Ein kurzer Blick auf den gedruckten Mietvertrag ließ mich schlucken, ein C180 KOM BE AUT sollte es werden. Vor der Unterschrift also den Einwand vorgebracht, dass eine Limousine aufgrund einer Hochzeitsveranstaltung mir wesentlich lieber wäre. So wurde dann der MV zerknüllt, die Schlüssel für den C200 LIM DI MAN aus der Schublade geholt, erneut um die Unterschrift zum neuen MV gebeten und mir viel Spaß gewünscht.

Karosserie / Innenraum:
Außen schmeichelt die Avantgarde-Optik dem Auge, die 225/45 R17 Winterreifen (210er Index) verwunderten mich aber schon etwas. Ich persönlich habe nicht so sehr auf das Äußere geachtet, das Innere war mir wichtiger - denn hier muss ich mich 700km lang wohlfühlen. Das tat ich auch auf den Sportsitzen, welche über Sitzheizung, elektrische Verstellung sowie fahrerseitig eine Lendenwirbelstütze verfügen. Das Lenkrad ist im Griffbereich mit perforiertem Leder benäht, was sich sehr gut anfassen lässt.
Das Innenraumdesign wirkt trotz gebürstetem Aluminium recht wohnzimmerlich, man fühlt sich wirklich schnell wohl.
Meinungen Dritter:
"Das is kein Mercedes. Der hat keinen Stern auffer Haube!" - ein 200D Fahrer

Motor / Getriebe:
Den Schaltgetrieben von Mercedes sagt man ja nichts gutes nach. Aber es gibt wesentlich schlimmere Getriebe. Was mir auffiel: bei getretener Kupplung bzw. Schalthebel in N-Stellung pendelte sich die Leerlaufdrehzahl bei 800rpm ein, sobald man die Kupplung leicht kommen ließ, stieg die Drehzahl auf 1000rpm an und ein komfortables Anfahren war möglich. Der Schalthebel liegt ebenso gemütlich in der Hand wie das gesamte Auto ist.
Der Motor mitsamt dessen Klang dürfte vielen aus Taxis bekannt vorkommen. Bei stärkerer Beschleunigung nagelt es doch kräftig von vorn, beruhigt sich aber recht schnell wieder beim vom-Gas-gehen. Trotz "nur" 136PS fand ich mich nicht untermotorisiert. Man kam schnell auf Reisegeschwindigkeiten von 130km/h, auch Sprints auf 160-180km/h waren zügig erledigt.
Meinungen Dritter:
"Wat hab ich mich verjagt beim ersten drauftreten..." - der 200D Fahrer

Fahreigenschaften:
Man fährt einen Benz recht gut entkoppelt von der Außenwelt. Es ist ein Dahingleiten mit konstanter Geschwindigkeit auf der linken Spur in einer 120er Zone möglich, da viele sehr zügig wieder zurück nach rechts wechseln - wobei ich immer den doppelten Sicherheitsabstand einhielt, denn ich hatte auch das ein ums andere Mal Kinder und frischgebackene Mütter im Auto. Man fühlt sich sicher und geborgen wie in Omas Wohnzimmer, wo leise das Radio dahinplärrt und man in den bequemen Sofas versinkt.
Das Heck zickte bei nasser Fahrbahn aber durchaus etwas rum. So brach es mir bei einer Autobahnauffahrt mit Steigung in der Beschleunigungsphase aus, etwa 10 Meter lang rutschte es hin und her, ruhiges Gegenlenken und das ESP tat sein übriges. Waren die Schienen wohl etwas krumm :)
Meinungen Dritter:
"Whow, that was a smooth ride." - ein Amerikaner zum Sportfahrwerk (Serie bei Avantgarde) in der C-Klasse.

Fazit:
Ein Panzer, kein Panda. Ich habe zugegebenermaßen wenig Vergleich, aber so ein ums andere Mal gab es anerkennende Worte für den kleinsten unter den "echten" Merceden. Ein Auto, in dem man 500km in 6,5h abspulen kann, ohne dass man irgendwie ermüdet trotz 4x der gleichen Strecke. Meine Neffen wollten ungern wieder aussteigen, sie wollten wieder zurück- und nochmal hinfahren. In Ermangelung eines sechsten Sitzplatzes musste ich den Lüdden den Wunsch ausschlagen, sonst hätt ich mir die Mühe nich machen brauchen, die aus ihren Kindersitzen zu befreien.
Gimmicks wie die Umfeldbeleuchtung, die automatisch (auch per FB) öffnende Kofferraumklappe wraen schon zum einen sehr praktisch und zum anderen gab es noch mehr bewundernde Blicke für den Babybenz.
Privat würde mir die angesprochene 7G-Tronic Plus mitsamt Tempomaten noch zur Mindestausstattung fehlen, das Intelligent Light System würde ich anstatt dem Becker-Navi, dem CD-Wechsler, dem Media-In und dem LED-TFL nehmen.
Zum Parkassistenten kann ich leider keine Wertung abgeben, da die hinteren Sensoren wohl defekt waren. selbst bei 20cm Annäherung keine Anzeige, aber vorn blinkt es schon bei einem Meter gut rum. Mit funktionierenden Sensoren nur an einem Fahrzeugende funktioniert der Assistent eben nicht.

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Uberto

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Dienstag, 31. Juli 2012, 13:05

Kurzbericht Ford Fiesta 1.25 (60kW) 3-Türer | SIXT

Für einen Tag hatte ich nun also das Vergnügen ein typisches ECMR Fahrzeug etwas durch die Lande zu bewegen, genauer gesagt einen Ford Fiesta 1.25 als hübschen 3-Türer. Der in der Trend-Variante bestellte Fiesta war für einen Kleinwagen durchaus sehr brauchbar ausgestattet und hatte so u.a. schon ein CD-Radio samt USB-Anschluss und Handyfreisprecheinrichtung mittels "Blauzahn" ebenso an Bord wie eine Sitzheizung und beheizte Windschutzscheibe. Was in der Ausstattungsliste jedoch gefehlt hat war die akustische Einparkhilfe und Kopfairbags.
Im Innenraum wirkt der Fiesta schon etwas angegraut und nicht mehr sonderlich frisch, was besonders bei den verwendeten Materialien im Innenraum auffiel. So sahen alle Plastikverkleidungen nicht nur unschön aus, nein sie waren haptisch auch sehr unschön an zu fassen. Das Cockpit ist klar gezeichnet, wobei das Radio etwas Eingewöhnung erfordert in dessen Bedienung. Der Zustieg auf die vorderen Sitze ist dank der riesigen Türen sehr gut, jedoch haben diese Türen naturgemäß im Alltag gerade in engen Parklücken erhebliche Nachteile was den Ein- und Ausstieg anbelangt. In den Fond kommen die Kids dank Easy-Entry Funktion der Vordersitze recht gut und sitzen dann auch durchaus adäquat für kurze bis mittlere Strecken. Erwachsenen sei der Fußraum im Fond und die gebotene Kopffreiheit jedoch nur auf Kurzstrecken an zu raten, um gesundheitliche Beschwerden zu vermeiden. Kommen wir zum eigentlich Thema, dem fahren im Fiesta. Das er aus dem Hause Ford stammt, erkennt man schon auf den ersten Metern. Denn die Lenkung ist angenehm direkt, wenn auch etwas zu leichtgängig und das Fahrwerk bietet einen guten Kompromiss aus Komfort und nötiger Härte. Insgesamt bleibt der Fiesta jedoch ein Kleinwagen mit gutem Komfort, der jedoch eher unsportlich ist, was er in diesem Falle seinem leistungsschwachen Antrieb zu verdanken hat. So schöpft der Motor aus gut 1,2l Hubraum ohne Turbolader kaum Drehmoment und schafft es so nur schwer den Wagen im Landstraßentempo zügiger zu beschleunigen. Gerade Überholvorgänge seien wohl überlegt, da einem sonst sehr schnell der Platz auf der Straße ausgehen kann. Die Auffahrt auf die Autobahn mit starker Beschleunigung quittiert der Antrieb nahezu ignorant, weshalb auch hier die Strecke auf dem Beschleunigungsstreifen schnell zu kurz wird um sich in den fließenden Verkehr ungehindert einzureihen. In der Stadt hingegen gefällt der Motor mit einem guten Ansprechverhalten und stattlichen Manieren hinsichtlich seiner Laufkultur. So vibriert der Motor kaum und bleibt akustisch immer im Hintergrund. Was den Verbrauch angeht, so schluckte der Kleine bei meiner durchweg etwas flotteren Alltagsgangart 6,5l/100km, was gerade noch akzeptabel ist. Ein VW Up! mit 75PS wirkt zudem deutlich agiler und ist locker 1,5l sparsamer zu bewegen bei gleicher Fahrweise...
Das Fahrwerk des Fiesta bietet wie erwähnt einen guten Mix aus Komfort im Alltag und genügend Hauch von Alltagssportlichkeit. So lenkt der Fiesta sauber ein, schiebt nur geringfügig über die Vorderräder und schluckt grobe Unebenheiten sauber weg ohne die Passagiere zu arg zu belästigen. Hier ist den Kölnern ein durchaus gutes Package gelungen, welches hier immer noch aktuell und frisch wirkt.



Leute, lasst Euch nicht hybridisieren! Und bleibt hart am Gas! :117:
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Dienstag, 31. Juli 2012, 13:26

Mich stört am Fiesta der laute Motor! Ich kriege immer einen Krisenanfall, wenn ich den Fiesta meiner Mutter bewegen "darf" und dann die 90km/h überschreite...
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Dienstag, 31. Juli 2012, 13:27

Der Tacho bis 220 km/h ist auch ein schlechter Scherz?!

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Dienstag, 31. Juli 2012, 13:37

Der Tacho bis 220 km/h ist auch ein schlechter Scherz?!


Muss ja zum Gesamtkonzept passen. :P
Und auch dieser Tag geht wieder mal langsamer vorbei als Reiner Calmund am Buffet...

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Dienstag, 31. Juli 2012, 13:42

Beispiel an den Auditachos genommen? ;) Da gehen die der kleinen TFSI (A3) doch auch bis 260? :rolleyes:

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683

Dienstag, 31. Juli 2012, 13:57

Könnt auch daran liegen das es den Wagen bis 134PS gibt ;) und man der Einfachheit halber in alle Modelle die gleiche Tachoeinheit einbaut.

MfG Jan
Jan S.
Team Moderation

Du suchst Infos zu Mietwagen und Autovermietung? Hier bist du richtig. www.mietwagen-talk.de


Vorausschauendes Fahren: Guck da vorn ist die Baustelle zu Ende, ich geh schonmal wieder aufs Gas.

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684

Dienstag, 31. Juli 2012, 14:06

Könnt auch daran liegen das es den Wagen bis 134PS gibt ;) und man der Einfachheit halber in alle Modelle die gleiche Tachoeinheit einbaut.

MfG Jan

Völlig abwegig!!!11

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Dienstag, 31. Juli 2012, 14:11

Dann hänge ich mich mal direkt mit einem 5-Türer dran!

Kurzfristig letztes Wochenende ein Auto gebraucht, meine Stammstation hatte am Samstag zu, Köln war zu weit. Also am Flughafen ohne jegliche Erwartungen ECMR gebucht.
Bekommen habe ich ganz flott einen Fiesta mit 1,25l Hubraum und 82PS in der wundervollen Champions League Edition. Mit 42km auf der Uhr und 7/8 Tank (Danke an den flotten Checker für's Rasen und Faulheit oder Vormieter für's Arschsein). Mein erster Nicht-BMW bei Sixt seit 20 Mieten überhaupt also. C-c-c-c-combobreaker!

Insgesamt kann ich Uberto zustimmen: Die Platzverhältnisse sind einwandfrei, auch hinten. Der Zustieg dank der zusätzlichen Türen einfach.
Die Lenkung ist unglaublich angenehm und ist ein faszinierendes Kompromiss aus Komfort und Direktheit. Das Auto war auch sehr angenehm und entspannt zu fahren. Wenn man denn es nicht eilig hat.

Besonders überrascht hat mich die Laufruhe des Stabmixers unter der Motorhaube. Das Auto ließ sich nach besten Diesel-Manieren um die 1000rpm und praktisch geräuschlos fahren. Dem gegenüber steht eine Lahmentigkeit, die ich so nicht mal in Mamas Aklasse erlebt habe. Man kann den Motor drehen wie man möchte, auch zwischen 3000-6000rpm passiert einfach nichts. Deswegen habe ich das nach dem ersten Versuch gelassen und das Auto als gemütlichen Sparcruiser angesehen. An der Autobahnauffahrt hat man jedoch jedes Mal Nervenkitzel und Überholvorgänge habe ich komplett vermieden.

Viele sagen ja, dass die Fiesta Mittelkonsole überladen ist. Das fand ich nicht und kam sofort zurecht. Lag aber auch womöglich daran, dass einige Bekannte von mir solche Fiesten(?) im Alttag (mit 5,5l/100km) fahren. Die Verbindung des iPhones zur Musikübertragung und Freisprecher ging fast schon problemloser als im BMW. Auch die Anlage in so einem kleinen Auto hat positiv überrascht.

Zusätzlich zum Tacho bis 220kmh hatte mein Exemplar ja noch einen absolut notwendigen und perfekt proportionierten Heckspoiler. Damit der Fiesta bloß nicht abhebt.

Der Verbrauch des Neuwagens nach 240km (50/50 Stadt/Land, gezwungenerweise sehr vorausschauend) betrug 6,4l/100km.

Fazit: Dank solcher Autos wird man noch sanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Allerdings wären mir 16000€ für so ein Basic-Auto eindeutig zu viel. Ebenso wie die 77€ für das ADAC-WE am Flughafen. Als 11€/Tag-Special allerdings noch akzeptabel. Im Winter wäre man aber bestimmt für die beheizten Sitze und Scheibe in ECMR dankbar.

Unangenehmerweise kommt dazu, dass mir 102€ abgebucht wurden. Der Groupon-Gutschein wurde also noch nicht nachgetragen und die 1/8 Tank trotz Eintragung im F9 Feld berechnet. Also durfte ich eben schön was an die Kundenbetreung schreiben und Fotos anhängen. Unnötiger Aufwand. Nächstes Mal also einfach CDMR an der Stammstation.






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Samstag, 4. August 2012, 12:37

Gestern holte ich meine PDAR-Miete bei Europcar ab. Die Abholung lief schnell und unkompliziert. In der Tiefgarage sah ich den Dicken schon beim Einfahren, also vor der Reservierung.
Auf den ersten Blick begeistert bis ich begriff, dass trotz der zweiflutigen Auspuffanlage wirklich E200 CDI dran steht. Nach Verlassen der Garage googelte ich die technischen Daten- 122 PS? Nee das kann doch nicht stimmen- erneut google- diesmal E200 CDI 2012- siehe da- 10 kW mehr- 136 PS- was für eine Rakete.

Im Stadtverkehr muss man aber sagen, kann man dennoch zügig mitschwimmen. Dass man hier kein Tonangeber ist- sollte aber klar sein.

Also ab auf die Autobahn- etwas ängstlich dass überhaupt was geht. Mit Anlauf, bergab, Polizei im Nacken, die Kneipe in Sicht sogar nach Tacho kurz mal 220 km/h.

Aber mal weg vom Motor: wie ist das Auto, das Handling, der Komfort; der Verbrauch?

Mit der Bedienung komm ich noch nicht so ganz klar. Ich kriege die Navigation-Stimme nicht lautlos, die Ansagen von wegen ich sei zu schnell auch nicht. Überhaupt wirkt das Commandsystem etwas kompliziert wenn man damit nicht jeden Tag agiert. Aber ich nehme mir auch keine Zeit, die Bedienungsanleitung zu lesen. Also selber schuld. Beim IDrive meines Autos sind jedoch diese Befehle kinderleicht zu geben bzw. würde mein Auto mich nie anmeckern, weil ich mal 20 drüber fahre.

Damit zum Fahrkomfort: wie ich es von einer E-Klasse erwarte. Super. Total bequem- meine Beifahrerin schlief innerhalb weniger Minuten auf der Autobahn ein- sehr gut!
Die Sitze sind sehr bequem und bieten, obwohl es keine Sportsitze sein dürften, einen angenehmen Seitenhalt.
Also abgesehen vom Motor- ist es ein tolles Auto. Wer sowas konfiguriert oder ordert gehört eigentlich verwiesen.
Eigentlich. Denn eigentlich fährt der Dicke ganz anständig, die Automatik macht es im Eco-Modus perfekt- es ist eben ein Benz. Der Verbrauch liegt bei 7,5 Litern Diesel. Nach 490 km ist der Tank noch fast halbvoll und meine Fahrweise ist nicht gerade ruhig und dezent. Und mit seinen 300 NM + X (350???) ist das Vorankommen irgendwie angenehm. Es passt irgendwie.

Ich mag es nicht glauben- aber doch, der Wagen ist klasse. Wenn ich die Wahl hätte würde ich jedoch IMMER zu einer E-Klasse mit Leistung greifen.

So, vielen Dank fürs Mitlesen!

http://i1246.photobucket.com/albums/gg606/bzxmw/ce4370db.jpg
http://i1246.photobucket.com/albums/gg606/bzxmw/1b09de69.jpg
http://i1246.photobucket.com/albums/gg606/bzxmw/52bcc686.jpg

*keine externen Bildhoster hier einbinden!*
*Verschoben in 'Fahrzeugberichte'*

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Samstag, 4. August 2012, 15:00

Ich bin auch absoluter Fan der E-Klasse. Wenn man ruhig auf der Autobahn mit 180 seine Kreise zieht, gibt es nichts sparsameres als eine E200 CDI.

Was mich aber an dem Wagen stört ist, dass man machmal, nachdem man ausgebremst wurde - auch bei Vollgas - schon mal von einem Golf oder Passat von der linken Spur geschoben wird. Das macht der 220CDI schon viel besser und damit bleiben mir keine Wünsche offen, wenn es darum geht, über lange Strecken bequem und zügig von A nach B zu kommen.

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Dienstag, 14. August 2012, 17:33

Insignia Sportstourer 2.0 CDTI 118 kW, 6-Gang Automatik

Chevrolet-/Opel-Motoren sind nicht die besten. Die Benziner röhren zwar gut, verbrauchen aber viel und liefern vergleichsweise wenig Vorschub. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich über die Benziner eines Herstellers aufregt, die Dieselmotoren eine fahrbare Alternative bieten. So ist's auch bei Opel, die CDTI kritisiert man nicht auf den ersten Metern. Doch auch hier wundert man sich nach einiger Zeit über Details: Die Gangwechsel mit einem manuellen Getriebe gelingen nicht harmonisch, besonders beim Einlegen des zweiten Ganges rucken die Opel und Chevrolets oft so, dass sich das ganze Fahrzeug aufschaukelt. Außerdem sind die CDTI recht ratternd laut, was mich zwar nicht stört, aber nicht den Eindruck eines innovativen Motors fördert. kurz: Die Motoren von Chevrolet und Opel präsentieren sich nicht als kultivierte, moderne Triebwerke.
Meine weitere Erfahrung zeigt, dass ein Automatikgetriebe aber viele Falten im Gesicht glätten kann, falls man ein nicht von Grund auf überzeugendes Aggregat vor sich hat. Der Insignia 2.0 CDTI Automatik stellt so meiner Meinung nach einen der besten Opel dar: Der Diesel-Motor umgeht die Schwächen der Opel-Benziner und die verbliebenen Schwächen werden durch die Automatik ausgebügelt.
Dennoch war ich skeptisch. Nicht nur in Bezug auf die direkten Qualitäten des Motors, sondern auch auf seinen Verbrauch. Der interessiert mich zwar nicht an sich, stellt aber doch einen Indikator für die Güte des Motors dar. Bei der Auffahrt auf die Autobahn lag der Durchschnittsverbrauch noch bei 12 l/ 100 km, sank aber bis zum Ende der Fahrt nach rund 500 km auf unter 8 l/100 km. Das war ich wirklich überrascht. 7,9 l/100 km für schnelle und wilde Fahrt auf Autobahn und Landstraße sind toll und in meiner Vorstellung nicht Opel-typisch.

Das Zusammenspiel von Motor und Automatikgetriebe ist gut und die Elektronik lässt beiden soviel Raum, dass die Antriebsräder ein angenehmes Maß an Schlupf bekommen können. Ein nerviges Runteregeln im Grenzbereich findet nicht statt. Auf der Landstraße hätt ich mir einen Sportmodus des Getriebes gewünscht, damit die Gänge länger gehalten würden. Aber auch ohne diesen macht der Insignia auf der Landstraße Spaß. So auch auf der Autobahn, wo er unter gutem Antritt bis 200 km/h und darüber hinaus zieht.

Als eins der angenehmsten Details empfand ich das Leder-Lenkrad, mit dem jede Lenkbewebung Spaß macht. Die Bedienung des Multimedia-Systems hat nicht den besten Ruf, doch nach ein paar Bedienungsversuchen kennt man die Knöpfe und die Bedienung geht gut von der Hand. Auch das Navi funktioniert gut. Angenehm waren auch die Teil-Ledersitze.

Insgesamt habe ich diesen Insignia als gutes Auto kennengelernt. Das äußere Design überzeugt zwar mehr als das innere, doch auch dort gibt es nicht wirklich was auszusetzen. Motor und Getriebe tun ihre Sache gut und machen Spaß. Ein 180CDI oder 16d fährt sich aber subjektiv spritziger bei Geschwindigkeiten bis 150 km/h. Lediglich darüber bietet der 2.0 CDTI 118 kW den Schub bei hohen Geschwindigkeiten, den man bei den genannten Mercedes- und BMW-Motoren dort vermisst. Was natürlich bei einem 180CDI und 16d auch klar ist, nur konnte ich keinen anderen Vergleich heranziehen, denn ein 220CDI oder ein 20d fahren in komplett anderen Sphären. Untermotorisiert kam ich mir aber nie mit dem 2.0 CDTI 118 kW vor.

Es handelt sich um einen Mietwagen, da ich aber keine Details zum Vermieter etc. nennen möchte, ist der Bericht hier.
hallo

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Dienstag, 14. August 2012, 18:17

Danke für den Bericht. Aber eines musst du mir erklären. Seit wann berichtest du mal so viel Negatives? Das kenn ich ja gar nicht.

Zudem finde ich es komisch, dass du so unkonsequent bist.

Zitat aus diesem Bericht:

Zitat

Chevrolet-/Opel-Motoren sind nicht die besten. Die Benziner röhren zwar gut, verbrauchen aber viel und liefern vergleichsweise wenig Vorschub.


Zitat aus deinem Chevrolet Cruze Bericht:

Zitat

Auf der folgenden Landstraßenfahrt hat dann das Cruze-Aggregat doch noch mein Herz gewonnen. Im A4 1.8 TFSI 125 kW hatte ich die Vorzüge von mittelgroßen Benzinern erfahren und war von ihnen begeistert worden. Diese Begeisterung setzte sich im Cruze fort, jedoch war der Unterschied zum 1.8 TFSI 125 kW sehr stark spürbar. Bei höheren Geschwindigkeiten fiel einem der Performanceunterschied nicht so auf, aber beim Ampelstart extrem.


Zitat

Aber bei mittleren Geschwindigkeiten zieht der Cruze schön durch, Kurvenjagd und flottes Überholen ist möglich. Besonders der Klang des Benziners beim Runterschalten hat mir gefallen! Es kommt Fahrfreude auf! Auf der Autobahn kann man mit 200 über die Bahn schießen, allzulang sollte man das aber vermeiden, da er bei Höchstgeschwindigkeit etwa 20 l/100 km schluckt.


:whistling:
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Dienstag, 14. August 2012, 18:36

Im Großen und Ganzen ist es so mit Opel und Chevrolet: Die Fahrzeuge sind für sich betrachtet gut. Im Vergleich sind sie aber nicht mehr so gut.

Die Benziner im Cruze und auch im Insignia machen Spaß, klingen gut und generieren Fahrfreude. Doch wenn man sich überlegt, was ein vergleichbarer Audi- oder BMW-Benziner leistet, oh weh... Der Insignia schwächt aber die Kritikpunkte auf die von mir geschilderte Weise durch den Diesel-Motor und die Automatik etwas ab.

Grundlegend widersprechen sich meine beiden Berichte nicht. Im Cruze-Bericht hab ich glaube ich auf kein anderes Fahrzeug Bezug genommen und meine Freude über das Auto hat sich bis jetzt gehalten; ich lächel jedes mal, wenn ich einen Cruze bewegen kann. Aber du hast Recht, wirkliche Begeisterung ist es nicht mehr.
Denn in letzter Zeit wurde ich durch ein paar Fahrzeuge total überrascht. Da ist zum einen die neue B-Klasse als auch der neue 3er und der neue 1er zu nennen. Die gehen auch mit Einstiegsmotoren so dermaßen ab, dass ich ganz aus dem Häuschen bin. Ich hätt nie gedacht, dass mir ne B180 CDI oder ein 116d so viel Spaß machen. Auch bei einem 320d hätt ich das nie gedacht, der E90 hat nicht solche Begeisterungsströme in mir ausgelöst wie der F30.

Auf Grund des Wissens um diese vorzüglichen Diesel kann ich hier nicht im Insignia in Knabenblütenträumen schwelgen. Wäre ich weder die B180 CDI noch den 116d noch den 320d in letzter Zeit gefahren, hätte das aber gut darauf hinauslaufen können.
Außerdem ist bei mir die Gradwanderung zwischen mehr oder weniger objektiver Betrachtung und ausufernder Leidenschaft zu einem Auto sehr eng. Es mag durchaus möglich sein, dass ich an einem Tag den Insignia als "gut" und an einem anderen Tag als "total toll" bezeichne.

Es hätte auch eine Zeile wie: "Wenn der Vorrausfahrende endlich einschert, man das Gaspedal des Insignia bis zum Anschlag durchdrückt, die Automatik runterschaltet und mit einem tiefen Brummen der Diesel zu vollem Leben erwacht, da dreht man voller Freude "Welcome to Saint Tropez" im Radio auf und während der wummernde Bass den Innenraum durchflutet, hebt der 2.0 CDTI die Geschwindigkeit auf über 200 km/h und der Party-Insignia schießt durch die Lande." vorkommen können.
Solche Momente hatte ich durchaus im Insignia. Das Soundsystem ist an dieser Stelle übrigens positiv zu erwähnen, der Bass war sehr gut :)
hallo

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Geigerzähler (14.08.2012), Mietkunde (15.08.2012)

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