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Günni

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Montag, 4. Juli 2011, 18:10

Europcar findet Ex- Mitarbeiter mit Vergleichen von über 10.000€ ab, um nicht vor das LAG Hamm gehen zu müssen

Europcar Autovermietung zahlt erneut freiwillig 9867€ an Ex- Mitarbeiter (400€-Jobber) aus Hagen

von Günter Knopp aus Hagen


Hintergrund ist die Klage wegen Sittenwidrigem Lohn, Nichtgewährung von Urlaub und Lohnfortzahlung

Wie ich am 24.02.2011 schon berichtete, hat Europcar freiwillig an den Ex- Mitarbeiter Peter G. 11350€ gezahlt.

Jetzt auch im Fall Manfred J., der auf der Station Hagen beschäftigt
war. Er erhielt 9867€, zuzüglich ca. 4000€ Gerichts-und Prozesskosten
von Europcar.

Zu der Summe kann ich sagen, Manfred J. war 2 Jahre bei Europcar als
400€- Jobber beschäftig, mit einem Monatsverdienst von ca. 170€.

Hier stellt sich doch nur eine Frage:

Wenn ich im Recht bin, zahle ich so viel Geld an einen 400€- Jobber?

Diesen Vergleich hat Europcar offensichtlich wieder so abgeschlossen, um
eine Gerichtsverhandlung vor dem Landesarbeitsgericht zu vermeiden.

Europcar scheut offenbar die Öffentlichkeit, vielleicht mit dem
Hintergrund, dass Europcar verkauft werden soll. Welcher neue Investor
ist an einer Firma interessiert, die vielleicht noch mit tausenden von
Klagen von Mitarbeitern zu rechnen hat.

In der Europäischen Betriebsratssitzung am 8. Und 9. April 2008 in Paris
hat EBR Europcar mit der zentralen Leitung eine Erklärung, die die
international verbindlichen Standards festschreibt, unterschrieben, z.B.
über Chancengleichheit, Gesundheit und Sicherheit, Anspruch auf
kollektive Interessenvertretung und Mindestlöhne.

Was ist bisher geschehen? NICHTS!!!!!!!!!!

Es kann doch nicht sein, dass Arbeitgeber Arbeitnehmer zu Hungerlöhnen
arbeiten lassen, nur damit die Arbeitnehmer Arbeit haben und die
Arbeitgeber ihre Profite drastisch erhöhen auf Kosten der Steuerzahler.

Hier muss etwas geschehen, aber keiner der verantwortlichen Politiker traut sich!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wo bleiben eigentlich die Maßnahmen zu den Aussagen:

„ARBEIT MUSS SICH LOHNEN!“

Jeder in Deutschland sollte von seiner Arbeit leben können und nicht am
Ende des Monats Aufstockung vom Staat erhalten, um seine Familie zu
ernähren, was der Steuerzahler dann bezahlt.

So wird unsere Steuerschuld noch größer und der Arbeitgeber stößt sich gesund!

Beiträge können Sie nachlesen unter:

http://www.ebr-news.de/022008.pdf

http://www.euro-betriebsrat.de/images/signs/europc...

Auf Grund meines letzten Berichtes haben Sich mehrere Ex- Mitarbeiter
und noch Mitarbeiter, Vollzeitbeschäftigte und Aushilfen gemeldet.

Ich würde mich auf weitere Zuschriften freuen. Ich versuche, Ihnen zu helfen.

Nur gemeinsam sind wir stark, weil wir im Recht sind!!!!!!!!!!!!!!!!

Thread verschoben und zur Leserlichkeit etwas angepasst.
-drv

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »RosaParks« (4. Juli 2011, 22:40) aus folgendem Grund: Ins Jobforum verschoben


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schauschun (04.07.2011)

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Montag, 4. Juli 2011, 18:14

Und wieso wird so etwas aus einem anderen Forum in den Bereich Regionalstammtisch West kopiert?

Willst du einen Stammtisch aller geprellten Europcar MA abhalten?

Die Zeiten sind nunmal hart. Niemand wird gezwungen irgendwo zu arbeiten.

Klar ist es schade, dass die Bedingungen dort nicht die besten sind.

Zum Vergleich: Eine Bekannte hat als "Bedienung" 4,13 Euro netto verdient die Stunde und musste monatlich 198 Stunden arbeiten...

Natürlich hat sie vom Trinkgeld nichts bekommen...am Ende des Monats blieben etwas über 800 Euro übrig.

Sie hat dort aber bereits gekündigt.

TMK

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Montag, 4. Juli 2011, 18:31

Wow ich glaub ich muss nun auch nochmal gegen Europcar klagen 8|

Günni

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Montag, 4. Juli 2011, 18:50

Und wieso wird so etwas aus einem anderen Forum in den Bereich Regionalstammtisch West kopiert?

Willst du einen Stammtisch aller geprellten Europcar MA abhalten?

Die Zeiten sind nunmal hart. Niemand wird gezwungen irgendwo zu arbeiten.

Klar ist es schade, dass die Bedingungen dort nicht die besten sind.

Zum Vergleich: Eine Bekannte hat als "Bedienung" 4,13 Euro netto verdient die Stunde und musste monatlich 198 Stunden arbeiten...

Natürlich hat sie vom Trinkgeld nichts bekommen...am Ende des Monats blieben etwas über 800 Euro übrig.

Sie hat dort aber bereits gekündigt.

Und wieso wird so etwas aus einem anderen Forum in den Bereich Regionalstammtisch West kopiert?

Willst du einen Stammtisch aller geprellten Europcar MA abhalten?

Die Zeiten sind nunmal hart. Niemand wird gezwungen irgendwo zu arbeiten.

Klar ist es schade, dass die Bedingungen dort nicht die besten sind.

Zum Vergleich: Eine Bekannte hat als "Bedienung" 4,13 Euro netto verdient die Stunde und musste monatlich 198 Stunden arbeiten...

Natürlich hat sie vom Trinkgeld nichts bekommen...am Ende des Monats blieben etwas über 800 Euro übrig.

Sie hat dort aber bereits gekündigt.

Hallo,
es tut mir leid, wenn ich den Beitrag ins falsche Forum eingestellt habe. Habe keine andere Rubrik gefunden.
Wenn du eine bessere weißt, sag es mir.
Ich habe den Artikel auf www.lokal-kompass.de eingestellt.
Damit möchte ich allen geschädigten bei Europcar helfen. Ist ist sehr schwer, wenn mann auf dieses Geld angewiesen ist, auf zu mucken.
Ich will nur auf zeigen, dass Europcar nicht allmächtig ist. Wenn alle Widerstand leisten, kann auch Europcar nichts dagegen machen. Dann haben sie nämlich das öffentliche Interesse, was sie ja nicht wollen. Was sagts du dazu, wenn ein Vater mit 6 Kindern 730€ bei Europcar verdient bei 150 Std. Fahrstrecke hin und zurück 80km. Anschließend geht er zum Jobcenter und holt sich Aufstockkung. Das bezahlt jeder Steuerzahler. Findest du dich jetzt noch gerecht behandelt.
Ich kämpfe schon 2 Jahre gegen die Machenschaften von Europcar und wir haben jetzt die ersten Erfolge erzielt. Das ist nicht einfach, glaub es mir. Ich will damit allen Betroffenen Hoffnung geben, ob bei Europcar,oder einem anderen Arbeitgeber, der sich gesetzwidrig verhält.
Ich möchte allen helfen, die sich melden.
Nichts für ungut!



Butterfuchs

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Montag, 4. Juli 2011, 19:04

was ich nicht verstehe sind die 2 jahre arbeitszeit vom besagten manfred. interessant wird es doch erst nach 2 jahren. erst dann entstehen ansprüche auf urlaub, lohn bei krankheit usw. und dagegen wird i.d.r. geklagt.

soweit ich weiß hat Europcar gelernt und behält seine aushilfen nicht mehr länger als 2 jahre. weil es eben klagen gehagelt hat.

ansich eine gute sache sich hier zu engagieren aber für mich sind deine ausführungen nicht ganz nachvollziehbar.

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Montag, 4. Juli 2011, 19:05

Das Europcar die 400€ Jobber nicht länger als 2 Jahre hält, läuft schon seit 2009

Butterfuchs

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Montag, 4. Juli 2011, 19:09

viel länger läuft das schon, nicht erst seit 2009. darum wundert es mich ja, dass es noch immer solche prozesse gibt.

-Christian-

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Montag, 4. Juli 2011, 19:24

die Frage ist eher warum überhaupt jemand zu den Konditionen bei Europcar arbeitet.

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Montag, 4. Juli 2011, 19:43

Die Frage ist halt, ob es hilft, wenn wir Mieter (das ist die Zielgruppe dieses Forums hier) aufgrund der schlechten Bezahlung weniger bei Europcar mieten.
auch wenn wir dort mehr mieten, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Lohn steigt.

Das regelt sich nur über Angebot und Nachfrage der Arbeitskräfte - leider.

immerhin ist es aber für einige hier überzeugender, dass Europcar zumindest in Einzelsituationen sich nicht korrekt verhalten hat, denn sonst zahlt ja kein Unternehmen freiwillig.
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

Günni

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Montag, 4. Juli 2011, 19:49

was ich nicht verstehe sind die 2 jahre arbeitszeit vom besagten manfred. interessant wird es doch erst nach 2 jahren. erst dann entstehen ansprüche auf urlaub, lohn bei krankheit usw. und dagegen wird i.d.r. geklagt.

soweit ich weiß hat Europcar gelernt und behält seine aushilfen nicht mehr länger als 2 jahre. weil es eben klagen gehagelt hat.

ansich eine gute sache sich hier zu engagieren aber für mich sind deine ausführungen nicht ganz nachvollziehbar.

Hallo,
wenn dir niemand sagt, dass du Anspruch auf Urlaub und Lohnfortzahlung hast, sagst du nichts. Auch wenn du es weist, du brauchst das Geld.
Weist du, das 400€- Jobber die gleichen Rechte haben, wie Vollzeitbeschäftige. Ich glaube nicht. Du bist leider einer der tausend Unwissenden in Deutschland, weil dich die Bundesregierung nicht aufgeklärt hat.
Das Fazit daraus ist, dass der Steuerzahler für die Hungerlöhne der Arbeitgeber bezahlt. Inzwischen haben wir 20% der Vollzeitbeschäftigten als 400€- Jobber, die der Staat den Arbeitgebern subventioniert, auf Kosten der Steuerzahler.
nach zu lesen auf:
www.minijob-zentrale.de
da müssen alle 400€- Jobber gemeldet werden.
Die Verträge gehen nicht über 2 Jahre, weil es sich dann um Kettenverträge, die ungestzlich sind.
Bitte informiere dich besser!

Günni

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Montag, 4. Juli 2011, 19:58

Das Europcar die 400€ Jobber nicht länger als 2 Jahre hält, läuft schon seit 2009
Hallo,
das laüft nicht seit 2009 so. Seit 2009 sind sie vorsichtiger geworden, seit wir unsere Klage eingereicht haben.
Es gibt Mitarbeiter in der Station Hagen, die einen Kettenarbeitsvertrag hatten, bzw. haben, der ist gesetzlich unzulässig.
Ein 80- jähriger Mitarbeiter, der war damals 15 Jahre beschäftigt, hatte nicht einen Tag bezahlten Urlaub. jetzt hatte er einen Schlaganfall. Das kümmert keinen.
Überlege das mal.

Günni

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Montag, 4. Juli 2011, 20:02

Wow ich glaub ich muss nun auch nochmal gegen Europcar klagen 8|
Hallo, teile mir deine email- Adresse mit, ich melde mich und helfe dir.
Du musst keine Angst haben, du hast Recht!

Satrian

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Montag, 4. Juli 2011, 20:08

Ich glaube, er wollte eher auf die 10.000€ Abfindung anspielen ^^
When you allow your emotions to dictate your decisions, you make poor decisions.

Günni

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Montag, 4. Juli 2011, 20:12

die Frage ist eher warum überhaupt jemand zu den Konditionen bei Europcar arbeitet.
Hallo Christian,
bei deinem Aussehen gibt es besseres als bei Europcar zu arbeiten.
Aber stelle dir vor, du bekommst eine kleine Rente, von der du nicht leben kannst. Meist sind es ja Kraftfahrer, die haben früher viel, bedingt durch ihre Spesen verdient haben. Die greifen aber nicht in die Rentenversicherung ein. Jetzt stehen sie da. Sie sind um jeden Job verlegen. Sie nehmen einen Job für 5€, besser als nichts, weil 100 Leute vor der Türe stehen, wie ihnen der Arbeitgeber sagt. Also machen sie es. Ich kann das verstehen.
Nur können wir als Steuerzahler die Hungerlöhne nicht akzeptieren, weil wir sie subventioniren, und der Arbeitgeberb macht sich die Taschen voll.
Findest du nicht, wir sollten diesen Leuten zu höheren Löhnen bei weniger Stunden helfen!
Überlege mal!

noobiig

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Montag, 4. Juli 2011, 20:19

interessant wird es doch erst nach 2 jahren. erst dann entstehen ansprüche auf urlaub, lohn bei krankheit usw. und dagegen wird i.d.r. geklagt.

Falsch! ;)

Diese Ansprüche hast Du bereits zu Beginn des Arbeitsverhältnisses. Nach 2 Jahren hast Du gemäß TzBfG Anspruch auf ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

Und zum 400,- € Jobber: Kommt eben auf die konkrete Situation an; hat ein Unternehmen z.B. eine 40 Std. Woche, der 400,- € Jobber arbeitet aber nur durchschnittlich 10 Std. pro Woche, so hat er den Urlaubs-Anspruch auf 25% eines Festangestellten, der die gleiche Arbeit verrichtet.

Ende der Rechtsbelehrung ;)
Eine landestypische Besonderheit: In Deutschland werden Autos als heilige Tiere verehrt. Nie anfassen! Nie dagegen lehnen! Nur anbeten!

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