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Grün07

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Dienstag, 6. Mai 2014, 19:23

Unterhalb der SB-Schwelle greift die VK der Vermietung nicht, es liegt also kein Verlust vor, der durch eine andere Versicherung erfasst wäre. Demnach müsste zwischen 230 und 850/1050€ die SB der Kreditkarte greifen.
Und die Versicherung wird sagen, daß der Verlust von einer anderen Versicherung erfasst ist, eben nur in Form von einer Selbstbeteiligung.

Alles andere wäre auch widersinnig, da sonst eine Doppelversicherung den Versicherungsnehmer schlechter stellen würde.
Wie meinst Du das? In der Regel kann man ein Risiko nicht doppelt versichern bzw. man bekommt einen Schaden nur einmal ersetzt.

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LZM (06.05.2014)

Torian

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 10:30

Dann ist der Streitpunkt ja identifiziert. Jetzt geht es eben drum, welche Auslegung die richtige ist. Wird sicher viele Kunden der LH-KK interessieren, dass die MW-VK in 90% der Fälle (VK der Vermietung besteht parallel) wertlos sein soll.

Natürlich bekommt man den Schaden nur einmal. Wie die Versicherungen das intern aufteilen ist deren Sache. "Doppelversicherung" ist bei Kfz-Unfälle mit Fremdbeteiligung sogar der Regelfall. Entweder zahlt deine VK oder seine HP. Je nach Verschuldensanteil sogar beide anteilig. Sehe ich kein Problem mit.

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quart

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 10:45

Jetzt mal unabhängig von der Betrachtung der Klauseln laut nachgedacht:

Welche Szenarien gibt es, und wo liegen die Vorteile welcher Auslegung für die Versicherung der LH-KK?

Annahme: VK-Schaden an Mietfahrzeug, keine Ausschlussgründe abseits möglicher Subsidiarität


1. Versicherung nur über den Mietvertrag

-> SB wird fällig

2. Versicherung nur über die KK

-> KK-Versicherung trägt Schaden in gesamter Höhe abzgl. SB der KK-Versicherung

3. Versicherung über Vermieter und KK-Versicherung

-> KK-Versicherung zahlt nur die Differenz zwischen Vermieter-SB und eigener SB

Wenn ich jetzt annehme, dass die Kenntnis etwaiger Subsidiaritätsklauseln die Wahrscheinlichkeit des Schadeneintritts nicht beeinflusst (wer denkt schon bei Momentanversagen über Versicherungshintergründe nach), steht die KK-Versicherung im Fall 2 doch deutlich schlechter da, als in Fall 3.
Die KK-Versicherung hat also sogar einen Vorteil aus der "Doppelversicherung" (grds. Schaden, wohl nicht Höhe) des Mieters.

Welchen Sinn soll also eine (qualifizierte) Subsidiaritätsklausel überhaupt haben?
Sicherlich die Vermeidung von Rückabwicklungsrisiken nach doppelter Inanspruchnahme zweier (vermeintlich) gleichrangiger Versicherungen durch den Versicherungsnehmer.

-> Dieses Risiko verwirklicht sich aber ja gerade nicht bei einer gestuften Inanspruchnahme innerhalb der jeweiligen Selbstbeteiligungsgrenzen.

Zieht der Mieter jetzt den "sicheren" Schluss und lässt die Vermieter-VK weg, so hat die KK-Versicherung bei gleicher Schadenszahl Ansprüche in deutlich höherem Umfang zu befriedigen (und, da lehne ich mich jetzt aus dem Fenster - die Kreditkartengesellschaft geringeren Umsatz, weil die Vermieter-VK ja auch Geld kostet).

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urlaubsreif

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 11:58

dann fahre ich ja mit meinem Modell nicht schlecht:

Anmietung ohne Versicherung LH-CC Versicherung greift
Anmietung mit SB Leihwagenversicherung greift
Und das schon seit Jahren.
:118:
Ey Meister, du stehst im Weg!

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 12:00

dann fahre ich ja mit meinem Modell nicht schlecht:

Anmietung ohne Versicherung LH-CC Versicherung greift
Anmietung mit SB Leihwagenversicherung greift
Und das schon seit Jahren.
:118:



Da würde sich aber auch eine BMW AMEX Gold rechnen. 145€ p. Jahr und 0€ SB im Schadenfall.

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Grün07

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 12:06

Natürlich bekommt man den Schaden nur einmal. Wie die Versicherungen das intern aufteilen ist deren Sache.
Kommt ganz auf die Versicherung und deren Bedinungen an. Man kann eine Risiko nicht doppelt versichern und deswegen teilen die Versicherungen da bestimmt nichts auf. Mal davon abgesehen, daß man dann doppelte Beiträge gezahlt hat und nur von einer Versicherung eine Leistung empfängt.

Zitat

"Doppelversicherung" ist bei Kfz-Unfälle mit Fremdbeteiligung sogar der Regelfall. Entweder zahlt deine VK oder seine HP. Je nach Verschuldensanteil sogar beide anteilig. Sehe ich kein Problem mit.
Das würde niemand unter Doppelversicherung verstehen. Die Aufteilung von Schäden zwischen verschiedenen Versicherungen von verschiedenen Schadensbeteiligten, je nach Verschuldungsanteil, hat nichts damit zu tun, daß ein Versicherungsnehmer zwei Versicherungen für dasselbe Risiko abschließt.

cabby

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 12:22

dann fahre ich ja mit meinem Modell nicht schlecht:

Anmietung ohne Versicherung LH-CC Versicherung greift
Anmietung mit SB Leihwagenversicherung greift
Und das schon seit Jahren.
:118:



Da würde sich aber auch eine BMW AMEX Gold rechnen. 145€ p. Jahr und 0€ SB im Schadenfall.

Oder die von mir benutzte MLP Platinum mit 0€ SB, bei der sich der etwas höhere Jahresbeitrag von 160€ über Umsätze deutlich verringern bzw. ganz einsparen lässt. ;)
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RapidResponse

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 12:28

nur um sicher zu gehen das ich die letzten Seiten richtig verstanden habe.
Ein Schaden tritt ein der unter der SB liegt
SB = 1050€
Schaden 876€
Sixt schreibt mir zahl bitte 876 € weil nicht versichert.
Ich reiche den Schaden bei der Lufthansa ein, mit allen wichtigen Unterlagen auch dem schreiben,
das Sixt den Schaden nicht übernimmt
und bekomme die Antwort das die Lufthansa den Schaden nicht zahlt, weil ich eine Versicherung mit SB bei Sixt hatte??????

Nach meinem Anruf bei der LH KK Versicherung gerade, wurde mir mitgeteilt,
dass die den Schaden übernehmen,
sofern Sixt ein Schreiben an mich weiterleitet in dem steht das ich den Restbetrag zu zahlen habe,
weil meine abgeschlossene Versicherung bei Sixt mit SB diesen Betrag nicht bezahlt
.

Sie sagte dann eben noch das es diese Subsir.... klausel gibt, die sagt das die LH KK eben immer als letzte Versicherung greift nach allen anderen.
Und das jeder Fall einzeln im Rechnungswesen geprüft wird und man versuchen wird dann im jeweiligen Schadenfall zu regulieren.
Klang für mich nicht wirklich überzeugend, das ich mit der Variante gut abgesichert bin...

Oder habe ich das Problem irgendwie falsch verstanden.

Torian

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 12:28

Man kann Risken natürlich doppelt und dreifach absichern, nur ist das selten sinnvoll. Versicherungen sollten aber auch sparsam mit Subsidiaritätsklauseln sein, sonst tritt der von quart schön geschilderte Fall einer ungerechtfertigten Besserstellung der Versicherung ein. Wenn alle Tatbestände der Versicherung gegeben sind (MW mit KK bezahlt, eingetragener Fahrer fährt), dann sollte die Versicherung greifen, auch wenn es nur um den Zwischenbereich zwischen 230€ und der SB beim Vermieter geht.

Sinn der Subsidaritätsklausel ist ja, nicht mehr als nötig zu zahlen (also nichts was bereits versichert ist = der Schaden jenseits der 850€). Es kann aber nicht der Sinn sein, den faktisch versicherungsfreien SB-Bereich auch auszuschliessen.

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 14:22

sofern Sixt ein Schreiben an mich weiterleitet in dem steht das ich den Restbetrag zu zahlen habe,
weil meine abgeschlossene Versicherung bei Sixt mit SB diesen Betrag nicht bezahlt.


Die Rechnung von Sixt dürfte ja dann das notwendige Schreiben bereits sein :)
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RapidResponse

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 16:07

aber warum wurde dieses Thema jetzt so aufgebauscht ?
es hat sich also grundsätzlich gar nichts verändert

quart

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lha

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 21:12

Laut den Bedingungen sind ja auch Schäden an der Bereifung ausgeschlossen. Zählen zum Beispiel Kratzer vom Bordstein in den Felgen auch dazu ? Das heißt ist die Felge auch Teil der Bereifung ?

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 21:33

Laut den Bedingungen sind ja auch Schäden an der Bereifung ausgeschlossen. Zählen zum Beispiel Kratzer vom Bordstein in den Felgen auch dazu ? Das heißt ist die Felge auch Teil der Bereifung ?
Laut Duden ist die Bereifung

Zitat

die zu einem Fahrzeug gehörenden Reifen
Kann mir auch nicht vorstellen, dass man Felgen ausschließt. Geht ja lediglich um die üblichen Schäden, für die der Mieter nichts kann, auszuschließen. Also Steinschlag, Reifen etc.

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lha (07.05.2014)

lha

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Mittwoch, 7. Mai 2014, 21:50

]Kann mir auch nicht vorstellen, dass man Felgen ausschließt. Geht ja lediglich um die üblichen Schäden, für die der Mieter nichts kann, auszuschließen. Also Steinschlag, Reifen etc.


Von einem Ausschluss von Steinschlagschäden ist in den Bedingungen keine Rede.

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