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andy3415

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Samstag, 4. August 2012, 11:40

Mietwagen steuerlich absetzen...

Hallo,

auch wenn man ein solches Thema öfters mal liest, irgendwie sind sich letztendlich immer alle uneinig... Daher meine Frage :

Ich habe einen Arbeitsvertrag mit HomeOffice Tätigkeit (Daher habe ich keine "regelmäßige Arbeitsstätte", und jede Fahrt für die Firma kann ich als Dienstreise über Reisekosten auf die Werbungskosten aufschlagen)

Ich muss relativ viel reisen, daher habe ich ein Fahrzeug über Langzeitmiete gemietet (avis), was insgegsamt günstiger kommt als immer mal anmieten wenn man es braucht. Abgesehen davon brauche ich eine 100% Fahrzeugverfügbarkeit, weil ich auch oft Dienst außerhalb der Dienstzeit und Rufbereitschaft habe.

Nun die Frage, ich kann in meinem Fall die tatsächlichen Kosten steuerlich ansetzen, d.h. Mietpreis + Tankquittungen. Ich denke auch, dass das klappen müsste, aber frage mich, ob das Finanzamt nicht einfach mal dreist ist, und mir einen privat anteil unterstellt. Ich selbst besitze noch ein eigenes Auto, mit dem ich privat rumfahre. Ich möchte halt nicht diese unmengen KM auf mein eigenes Auto drauffahren.

Wie kann man diesen Mietwagen zu 100% absetzen? Fahrtenbuch ist doch quatsch, nachdem das Fahrzeug min. alle 2 Wochen wechselt. (Abkommen mit avis..) Außerdem habe ich keine Lust eines zu führen... Ich mache eine KM Aufstellung monatlich, welche ich meinem Arbeitgeber zukommen lasse für Fahrtkosten. Diese "Einnahmen" verrechne ich natürlich mit meinen Ausgaben die ich steuerlich ansetze. Würde dem Finanzamt diese Aufstellung die mein Arbeitgeber in Excel Form erhält, genügen? Wenn man grob rechnet, sprich Tankbelege anhand der Dienstkilometer, dann kommt auch ein Verbrauch raus, der aufzeigt, dass ich privat nicht damit fahre. Denn wenn man km/verbrauch rechnet und ich habe bspw. 6-7l/100km, dann ist doch klar, dass ich nichts privat gefahren sein konnte.

Vielen Dank für jeden hilfreichen Tipp.

Grüße,

Andy

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Samstag, 4. August 2012, 11:47

Wie soll der Verbrauch zeigen das du nicht privat fährst? Hast du privat einen anderen Fahrstil als dienstlich?

MfG Jan
Jan S.
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Du suchst Infos zu Mietwagen und Autovermietung? Hier bist du richtig. www.mietwagen-talk.de


Vorausschauendes Fahren: Guck da vorn ist die Baustelle zu Ende, ich geh schonmal wieder aufs Gas.

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andy3415

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Samstag, 4. August 2012, 11:51

angenommen ich bin dienstlich 100 km gefahren und habe 6l getankt... Dann sieht man doch, dass ich anhand des verbrauches (die angegeben dienstkilometer) richtig sind.

Es wäre ja anders, wenn ich dienstlich 100km gefahren wäre, aber 50l getankt hätte....Dann würde FA klar sagen, dass ich das auto auch privat nutze...

Die Auflistung der Dienstkilometer hätte ich ja jeden Monat schriftlich, weil ich anhand davon erstmals Fahrtkosten ggü. meinem Arbeitgeber geltend mache.

Angenommen ich fahre 1000km, dann erhalte ich vom Arbeitgeber 300€.

Wenn ich dafür 800€ Mietwagenpreis und 1 Tankfüllung von 70€ gehabt hätte, dann würde ich die 870€ - 300€ nehmen und 570€ von der Steuer absetzen. Das Vorgehen müsste klappen, es geht mir nur darum, dass das FA nicht behauptet, ich fahre das Auto auch privat.

peak_me

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Samstag, 4. August 2012, 11:55

Woher sollte das FInanzamt wissen, was du insgesamt in den Wagen getankt hast?
hallo

andy3415

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Samstag, 4. August 2012, 11:58

Natürlich könnte ich der Zwischenzeit privat 500km fahren, und einfach das reintanken, was ich privat gefahren bin, und die Quittung verschwinden lassen.. Aber was soll man sonst machen? Selbst bei einem Fahrtenbuch könnte ich privat fahren und das einfach reintanken, was ich gefahren bin... Die KM beweise habe ich ja nicht, durch ständig wechselnde fahrzeuge.

Ich denke wenn das FA langzeitmiete hört, werden die hellhörig.. Denn wenn ich wg. einer Messe dienstlich 2 Tage einen Mietwagen mit Sprit absetze, gibts da überhaupt keine Probleme.

idakra

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Samstag, 4. August 2012, 11:59

Das Steuerliche außen vor: Werden auf der avis Rechnung die gefahrenen Km nicht ausgewiesen? Km-Stand bei Abholung und Abgabe. Die müssen doch einfach nur mit den Dienstfahrten übereinstimmen.
Ob du die 570€ so ansetzen kannst, wird dir hoffentlich ein anderer sagen.

andy3415

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Samstag, 4. August 2012, 12:01

Steht nicht auf der Rechnung, weil ich einen Rahmenvertrag mit open-end kilometern habe. Egal welches Fahrzeug / Fahrzeugklasse.

peak_me

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Samstag, 4. August 2012, 12:02

Zitat

Natürlich könnte ich der Zwischenzeit privat 500km fahren, und einfach das reintanken, was ich privat gefahren bin, und die Quittung verschwinden lassen..
Deine Argumentation beißt sich also in den Schwanz. Deine Frage bezog sich ja auf diesen Fall:
- Fahrer nutzt Fahrzeug auch privat, bescheißt aber und gibt zu wenig km beim Finanzamt an. Die Echtheit der km-Angaben soll nun anhand der Tankkosten belegt werden.
Wenn man bei den km-Angaben bescheißen sollte, wieso dann auch nicht bei den Tankkosten?
Die Tankkosten sind also nicht dafür geeignet, die eigenen Angaben zu versichern.

Zitat

Steht nicht auf der Rechnung, weil ich einen Rahmenvertrag mit open-end kilometern habe. Egal welches Fahrzeug / Fahrzeugklasse.
Beim Fahrzeugtausch kannst du dir auf jeden Fall eine Rückgabebestätigung, auf der auch die gefahrenen km ausgewiesen werden, geben lassen.
hallo

nsop

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Samstag, 4. August 2012, 12:03

Sind auf den Rechnungen von avis nicht die mit den jeweiligen Fahrzeugen gefahrenen Kilometer aufgeführt?

idakra

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Samstag, 4. August 2012, 12:03

Das kann ich so nicht glauben. Auch wenn du unl. Km im Vertrag hast, stehen die tatsächlich gefahrenen Km auf der Rechnung. Ist bei Sixt zumindestens so.

BinMalWeg

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Samstag, 4. August 2012, 12:34

Auch bei avis stehen die gefahren km auf der Rechnung unabhängig ob der tarif UNL hat oder mit inkl. km.
Freude am Quatschen mit :206: :118:

nsop

7-Sixty

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Samstag, 4. August 2012, 12:40

Dann ist die Nachvollziehbarkeit ja gegeben, sofern die gefahrenen Kilometer mit den beim Arbeitgeber abgerechneten übereinstimmen. Ob das dem Finanzamt reicht, ist allerdings eine andere Sache, so etwas sollte man mit einem Steuerberater besprechen.

svaeni

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Samstag, 4. August 2012, 12:45

Du musst halt gegenüber dem Finanzamt nachweisen, dass du den Wagen beruflich nutzt. Führ doch einfach ein Fahrtenbuch und jut. Wenn du kein Geld für einen Steuerberater ausgeben möchtest (was traurigerweise eigentlich die bessere Lösung ist, jedenfalls in komplexeren Fällen), schau mal ob dein Finanzamt eine Beratungsstelle hat. Mittlerweile gibt es das fast überall und dort wird dir genau erklärt, unter welchen Voraussetzungen das als berufliche Nutzung anerkannt wird und wie diese Voraussetzungen nachzuweisen sind.
Maach et joot, ävver nit zo off!

Meine :203: Top 8:
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