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nico123

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  • »nico123« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 7. Juli 2013, 17:07

Mietwagen fahren ohne Selbstbeteiligungsausschluss - fahrlässig und naiv ?

hi wollte mal paar Neigungen und Meinungen einholen zum Thema mieten mit und ohne Auschluss der SB.

Ich habe nur bei der ersten Miete ( vor cirka einem Jahr) die SB ausgeschlossen. Danach nicht mehr.

Das waren dann immer 550€ SB.

Ich mache das, weil ich mir das Geld sparen möchte und dass Restrisiko einen Schaden zu verursachen als tragbar empfinde.

Wie naiv findet ihr das, vor allem in Bezug auf Schadensverursachung durch andere in Form von Schäden beim Parken, ungeklärte Schuldfrage bei Unfällen und auch Steinschlagschäden etc. ?

Gibts es hier Leute die ähnlich dachten wie und dann eines Besseren belehrt wurden, weil sie einen Schaden hatten mit dem man nicht gerechnet hat (s.o.) ?

Nicht wenige scheinen ja eine Selbstbeteiligungsauschlussversicherung (klasse Wort 8) ) zu haben, sind das vllt gerade die, denen mal eine Schaden

passiert ist, was dann zu einem Umdenken geführt hat?

Ich muss hinzufügen, dass ich 550€ auch nicht mal eben aus der linkten Hosentasche bezahle..(Student :rolleyes: )


Fühle micht nicht unsicherer beim Fahren ... , ich fahre vllt höchstens noch etwas vorausschauender als mit meinem Privatauto.

hoffe mal ,dass das keine allte Kamelle ist , wäre schade drum.

dann mal los :)
Wrong Side Up?

PeterderMeter

unregistriert

2

Sonntag, 7. Juli 2013, 17:09

Wenn einem die SB ein Loch in den Geldbeutel reißen würde, dann sollte man eine Versicherung abschließen. Ansonsten trägt man halt bei jeder Miete das Risiko. Hat nichts mit naiv zu tun.

Racer X

Irgendwann, möglicherweise aber auch nie, werde ich dich bitten, mir eine kleine Gefälligkeit zu erweisen.

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3

Sonntag, 7. Juli 2013, 17:11

Da es einige Mieter gibt, die ganz ohne Versicherung fahren (weder über Vermieter, noch über externe Anbieter) bist Du doch noch sehr konservativ dabei!

Ich selbst miete zu 95% ohne Versicherung des Vermieters, bin aber über die Lufthansa Kreditkarte abgesichert.
Somit liegt das Risiko bei 230€.

Ich hatte noch nie einen Vorfall.

Theodor

5 Jahre - hier bestimmt mehr gelesen als für die Uni

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Sonntag, 7. Juli 2013, 17:13

Was für Antworten erwartest du denn?

Es gibt hier zwei Arten von Fahrern. Die einen, die auf jeden Fall die normale VK buchen, um sich abzusichern. Dann gibt es diejenigen, die es besser wissen und entweder eine Kreditkarte haben die im Fall der Fälle den Schaden zahlt und nur einen niedrigen bzw. gar keinen Selbstbehalt hat. Darüber hinaus ist es hier "üblich" bei extra teuren Fahrzeugen nochmal den Selbstbehalt zu versichern, so dass dieser im Zweifelsfall ersetzt werden würde.

Ich hatte bei 13 Mieten insgesamt nie einen Schaden, manches Mal aber schon ein schlechtes Gefühl so dass ich froh war, immer die VK abgeschlossen zu haben. Ich konnte allerdings nicht mal richtig schlafen, auch wenn ich wusste, ich hab einen Schaden gefunden der nicht von mir ist und der eh mit der leihwagenversicherung bezahlt worden wäre.

Wenn ich kann, sichere ich mich am liebsten 10fach ab.

Kami1

An upgrade a day keeps the doctor away

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Sonntag, 7. Juli 2013, 18:38

Schon alleine aufgrund der Tatsache, dass Vorschäden so schlampig eingetragen werden und du im Zweifelsfall immer der Dumme bist, würde ich nie mit einer SB fahren, die ich mir nicht leisten kann. Mal abgesehen von den ganzen Dingen, die passieren können und für die du nichts kannst, aber trotzdem haftest (Schaden mit Fahrerflucht, etc.). Plus viele Leihwagenversicherungen decken auch Reifenschäden und sowas ab, was bei den meisten Vollkaskos gar nicht mit dabei ist und daher den eigentlichen SB-Wert auch übersteigen kann.

Ich hatte bisher zwei Schäden, für den einen konnte ich aber nichts (Marderschaden) und beim anderen war zum Glück die SB auf 0€ gesenkt, das war leider mein Zusatzfahrer und nicht ich. Ich musste aber auch mehrfach Sachen nachtragen lassen und darauf bestehen, dass dass der Schaden vorher schon da war und manches mal hatte ich dabei auch ein komisches Gefühl. Außerdem musste ich mich schon zu einem Schaden äußern, den ich gar nicht verursacht haben konnte, weil ich das Auto längst zurückgegeben hatte. Und Steinschläge wurden mir bei Rückgabe auch mal bemängelt, aber nicht berechnet. Also insgesamt habe ich irgendwie das Gefühl, dass man viel zu schnell der Dumme ist, auch wenn man selbst ein guter Fahrer ist und keine Schäden verursacht.

sosa

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Sonntag, 7. Juli 2013, 18:49

Mir ist mal nen Reh ins Auto gelaufen, da hat hier mal jemand selbiges berichtet. Die Tiere sind so "unberechenbar".... Aber worauf ich hinaus möcht: Ohne Versicherung müsst ich tausende von Euro latzen. Glücklicherweise war es nicht mit nem Mietwagen (was mich aber 0€ gekostet hätte dank SB-Versicherung..)

No risk no fun? Nä. :)

Edit: Aktuell ist wieder ne Schadensmeldung reingeflatter, natürlich von nem Schaden den ich so nicht verursacht hab. Felge zerkratzt... Naja, wenn Sixt möcht muss ich den Schaden zahlen. Dank SB-Versicherung sind mir die 300€ aber recht schnurz..

Ist der Motor kalt . . . gib ihm Sechs'nhalb


svaeni

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7

Sonntag, 7. Juli 2013, 19:09

Für mich ist das stärkste Argument für eine 0€-SB dass ich keinen Bock habe auf jeder kratzerchen bei der Abholung zu achten. Aber auch so hat es sich bei mir gelohnt, da mir einmal der Linke Spiegel abgetreten und das Auto mit einem Neidkratzer verziert wurde.
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roz

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Sonntag, 7. Juli 2013, 19:58

Aber auch so hat es sich bei mir gelohnt, da mir einmal der Linke Spiegel abgetreten und das Auto mit einem Neidkratzer verziert wurde.

Vielleicht auf dem Radweg geparkt? Nicht jede mutwillige Beschädigung hat was mit Neid zu tun.

Ich habe gelernt, dass man mit Versicherungen nur die existenzielle Risiken abdeckt; alles andere hilft meist der Versicherung mehr als dem Versicherten. Welcher Betrag nun als existenziell Risiko zu bewerten ist, ist selbstverständlich individuell.
Ich habe aber umgekehrt auch keinen Bock, für Dutzende Mieten doch relativ kostspielige Zusatzversicherungen zu bezahlen, wenn ich nur alle Jubeljahre dann mal einen Schaden aus eigener Tasche bezahlen müsste. Und bisher ist auch noch alles gut gegangen. Keine "untergejubelten" Vorschäden.
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tabster

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Sonntag, 7. Juli 2013, 21:07

Ich habe gelernt, dass man mit Versicherungen nur die existenzielle Risiken abdeckt; alles andere hilft meist der Versicherung mehr als dem Versicherten. Welcher Betrag nun als existenziell Risiko zu bewerten ist, ist selbstverständlich individuell.
Ich habe aber umgekehrt auch keinen Bock, für Dutzende Mieten doch relativ kostspielige Zusatzversicherungen zu bezahlen, wenn ich nur alle Jubeljahre dann mal einen Schaden aus eigener Tasche bezahlen müsste. Und bisher ist auch noch alles gut gegangen. Keine "untergejubelten" Vorschäden.

So sehe ich das auch. Es ist letztlich eine Frage der eigenen Schadensstatistik. Ich habe eine Mietwagenvollkasko über die Kreditkarte, damit ist das Risiko schon sehr gering. Eine Reduzieren der SB auf 0€ würde ich nicht abschließen, zumindest nicht beim Vermieter. Denn die Preise dafür rechnen sich nur bei Leuten, die regelmäßig Schäden haben. Ich habe in fünf Jahren Mietwagenpraxis zwei oder drei Mal einen Schaden berechnet bekommen, jeweils unter 200€. Da kannst du dir ausrechnen, dass sich eine SB-Reduzierung nie gelohnt hätte (bei 10-40 Mieten pro Jahr).
Andererseits sollte man sich die mögliche SB aber auch leisten können, denn passieren kann immer etwas!
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Geigerzähler

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Sonntag, 7. Juli 2013, 21:31

Ich muss hinzufügen, dass ich 550€ auch nicht mal eben aus der linkten Hosentasche bezahle..

Ganz ehrlich? Spätestens bei dieser Textstelle sollte klar sein, dass es ohne VK nicht geht. Die meisten Horrorszenarien wurden hier schon erwähnt, ich werfe nur mal noch Diebstahl mit in den Raum, denn dann ist der Schaden noch höher als bei einem klassischen "Totalschaden nach Unfall". Ausnahme wäre hier bloß die vom TO schon erwähnten Versicherungen über die KK. Ansonsten ist das doch russisches Roulette.
Oh mann, glattes Missverständnis meinerseits. Tut mir Leid! Danke für den Hinweis @sijuherm:
Zynismus meine Rüstung, Ironie mein Schild, Sarkasmus mein Schwert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Geigerzähler« (7. Juli 2013, 22:03)


sijuherm

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Sonntag, 7. Juli 2013, 21:52

Ist hier ja auch nirgends die Rede davon, die VK wegzulassen... sondern nur darum den SB auf 0 zu drücken bzw zu reduzieren, da 550€ SB schon kritisch sind.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

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Geigerzähler (07.07.2013)

svaeni

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Sonntag, 7. Juli 2013, 21:58

Es ist eben keine Frage der eigenen Schadensstatistik sondern eine der eigenen Schadensprognose. Hier generelle Regeln über die Versicherungswürdigkeit einzelner Risiken aufzustellen halte ich nicht nur für nicht möglich ohne die persönlichen Lebensumstände zu kennen sondern auch noch für anmaßend und Off Topic. Daneben kommt es dafür außerdem auch auf die Anzahl der Mieten an. Da sieht es bei 40 im Jahr wesentlich anders aus als bei 4. Im Übrigen: ja ich bin in der Lage einen Parkplatz zu identifizieren, danke der Nachfrage. Außerdem kenne ich wenige Fahrräder die Nägel verlieren. Außerdem wäre es ja dann mein Fehler gewesen so dass der Fahrradfahrer den Schaden hätte melden können. Einfach erstmal drüber nachdenken, dann Posten.
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jowajur

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Sonntag, 7. Juli 2013, 22:12

Neidkratzer
bei einem Mietwagen? Wer ist auf einen Mietwagen neidisch?
...

JohnDoe

...fährt ohne Windschott...

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14

Sonntag, 7. Juli 2013, 22:14

Viele erkennen noch nichtmal unbedingt den MW als diesen, sondern sehen nur den neuen BMW, Audi, Mercedes, Porsche und so weiter und so fort.

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Benutzer die sich bedankten:

MisterBat (07.07.2013)

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Sonntag, 7. Juli 2013, 22:44

Vielleicht wäre, wenn hier schon über die ganzen Schäden, die man nicht selbst zu verantworten hat, diskutiert wird, statt einer Mietwagen-Versicherung eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll, die den Vermieter dann davon überzeugen kann, dass man für den Schaden überhaupt nicht aufkommen muss (da gab es doch vor ein paar Tagen einen Thread zu).

Ansonsten fühle ich mich mit meiner leihwagenversicherung.de-Police wirklich sehr sicher und finde gut 50€ (wenn man es im Angebot oder mit Qipu kauft) wirklich fair. Selbst bei nur fünf bis zehn Mieten im Jahr ein absolutes Schnäppchen und obwohl ich mich für einen guten Autofahrer halte und nie damit rechnete, einen selbstverschuldeten Schaden zu verursachen, hat es nur 15 Mieten bis zum ersten Schaden gedauert, als ich einen weißen Sixt-Kuga beim Kindersitzeinbau mit einem richtig schönen Kratzer bis zur Grundierung versehen habe. Insofern nie wieder ohne Selbstbeteiligungsausschluss!

Das Rundumsorglos-Paket wäre dann natürlich noch eine VK-KK zusätzlich, z. B. die explorerCard .. dann ist man für ~100€ p.a. vor quasi jeder Forderung sicher und bei 20 oder mehr Mieten (die vermutlich viele hier im F3rum haben) ist man damit wohl auch unterhalb der Kosten, die man durch nicht vollgetankte Fahrzeuge hat. Insofern also fast zu vernachlässigen.

Und wenn man von einer üblichen SB-Höhe von 850€ ausgebe und das durch den maximalen Jahrespreis der Leihwagenversicherung teile, .. mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es, in 13 Jahren nicht einen einzigen Schaden zu verursachen? Mal von Enterprise SB-Höhen im 2000€-Bereich ganz abgesehen ..

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