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Penales Attentat

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Montag, 7. Juli 2014, 15:17

Kilometerpauschale, amtliches Kennzeichen, ESt Erklärung und mietwagen

Liebes Arbeitervolk, :-)

Was muss dem Finanzamt bei Steuererklärung mitgeteilt werden, wenn man zur Arbeitsstätte das Jahr über mittels unterschiedlicher Mietwagen gependelt ist ?
Diese wechselten ca im 2 Wochentakt.

Der Vordruck enthält ja eine Spalte fürs amtl. kennzeichen
Das irritiert mich etwas.
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BlueH

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Montag, 7. Juli 2014, 15:24

Kannst du nicht einfach die tatsächlich angefallen Kosten ansetzen (wenn höher als KM-Pauschale)? Die Rechnungen hast du ja und ich gehe mal von privater Begleichung der Kosten aus.

secondhirn

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Montag, 7. Juli 2014, 15:26

Das finde ich komisch, ich hab das zwar nun immer mit Aldi Steuer dings da gemacht, und da ich mit dem Rad fahre gibt es auch kein amtliches Kennzeichen und es wird die gleiche KM Pauschale genommen.

Grün07

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Montag, 7. Juli 2014, 15:27

Willst Du mehr als die 30ct/km geltend machen? Ich mache die Steuererklärung jeweils mit einer Steuererklärungssoftware und, obwohl ich auch verschiedene Verkehrsmittel eingesetzt habe, habe ich da nie genauere Angaben als Anzahl der Arbeitstage und Km gemacht. Bisher hat sich das FA dafür nie genauer interessiert.

Die Steuer-Software schreibt i.d.R. siehe Anlage in den Vordruck, wenn der Platz im Vordruck nicht ausreicht. Dann wird eben ein zusätzliches Blatt mit einer selbst erstellten Tabelle inklusive Berechnung beigefügt.

Edit: Wenn Du nicht mehr angibst, wird sowieso mit den 30ct*Arbeitstage*Arbeitsweg kalkuliert. Das macht auch die Software so, selbst wenn Du nur öffentliche Verkehrsmittel einsetzt und auf weniger als 30ct/km kommst.

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Montag, 7. Juli 2014, 15:32

Ist eine Günstigerprüfung. Die wird das Finanzamt auch von sich aus unternehmen und schauen, ob du "mehr rausbekommst", wenn 30ct/Kilometer oder eben die Kosten des ÖPNV unterstellt werden.

Das amtliche Kennzeichen interessiert da wirklich keinen.
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

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ambee

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Montag, 7. Juli 2014, 15:49

Es gibt für die Entfernungspauschale eine Deckelung auf EUR 4.500,- p.a., die aber nicht bei Verwendung eines eigenen oder zur Nutzung überlassenen Kfz gilt. Nur für diesen Fall ist das Kfz-Kennzeichen anzugeben, ansonsten ist es völlig irrelevant.

Auch wer als Fußgänger oder Skateboarder pendelt, kann die Entfernungspauschale von 0,30 EUR/Entfernungs-km x Arbeitstage geltend machen.
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barea

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Montag, 7. Juli 2014, 15:51

@Penales Attentat:
Das amtliche Kennzeichen wird interessant, wenn du mehr als 4.500 Euro Werbungskosten aus Fahrten Wohnung ./. Arbeit generieren möchtest. In diesem Fall (>68km einfache Entfernung bei 220 Arbeitstagen) sind im Gegensatz zum Ansatz von weniger als 4.500 Euro Nachweise erforderlich, z.B. Kilometerlaufleistung.

@BlueH:
Tatsächliche Kosten gibt es bei öffentlichen Verkehrsmitteln, nicht bei der Pauschale für die KfZ-Nutzung.

@secondhirn:
Da die 30Cent-Pauschale bis zu 4.500 Euro je Jahr auch für Rad oder Fuß oder Boot gilt, brauchtest Du da nie ein KfZ-Zeichen angeben.

Penales Attentat

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Montag, 7. Juli 2014, 16:36

Also im Falle des Mietwagens geht ab 4500€ "Pauschale" (welche bei 190 KM Entfernung locker geknackt ist) nur der Weg über die nachgewiesenen Kosten ?

Meine Idealvorstellung wäre, dass mir die 9000€ (pi mal Daumen) pauschal angerechnet werden und ich mit der Quittungsverwaltung nichts mehr am Hut habe.
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barea

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Montag, 7. Juli 2014, 16:58

Wenn du mehr als 70km pendelst und damit mehr als 4.500 Euro willst, erhältst Du die pauschalen 30 Cent je einfachen Kilometer nur, wenn du nachweisen kannst, dass du die Strecke wirklich gefahren bist (z.B. Kilometerangabe laut Mietverträgen).

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linie32

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Montag, 7. Juli 2014, 19:42

Wobei du, wenn du die tatsächlichen Kosten geltend machen willst, auch glaubwürdig die Aufteilung in Arbeits- und Privatfahrten darlegen darfst. Dazu ist ein Fahrtenbuch Pflicht. Die 30ct-Regelung ist wie jeder Pauschale eine Maßnahme, um den Verwaltungsaufwand auf beiden Seiten zu reduzieren.

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Torian (07.07.2014)

barea

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Dienstag, 8. Juli 2014, 07:24

@linie32: du verwechselst hier etwas: als Arbeitnehmer (!) kannst du als Werbungskosten für Fahrten Wohnung ./. Arbeit NICHT deine tatsächlichen KFZ-Kosten geltend machen.
Es gibt entweder die 30 Cent oder tatsächliche Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel. Willst du anhand der 30Cent mehr als 4.500 Euro, musst du die FAHRLEISTUNG deines KfZ / oder auch der Mietwagen belegen (und in erster Linie nicht die KOSTEN).

Selbst wenn du mit dem Lamborghini zur Arbeit willst und der km mehr als nen Euro kostet, kriegst du hierfür nur 30 Cent.

Torian

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Dienstag, 8. Juli 2014, 08:13

Die Angaben des TO sind aber auch etwas dünn, um eine konkrete Antwort zu geben.

Als AN gibts sicher keine 9.000€ Pendlerpauschale, Nachweise hin oder her.

Als Selbstständiger oder Dienstwagennutzer ist dagegen einiges zu holen.

barea

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Dienstag, 8. Juli 2014, 09:01

Die Angaben des TO sind aber auch etwas dünn, um eine konkrete Antwort zu geben.
Findest Du? Ich hab die ganze Zeit etwas von Arbeitnehmer gelesen :)

Als AN gibts sicher keine 9.000€ Pendlerpauschale, Nachweise hin oder her.
Falsch.

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