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ZypernGirl

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Donnerstag, 6. August 2015, 13:39

Probleme mit der Mietwagengesellschaft // Grobe Fahrlässigkeit // Rechtliche Schritte

Hallo Zusammen,

ich war gemeinsam mit meinem Ex-Freund und seinen 2 Kindern 3 Wochen auf Zypern. Wer dieser schönen Insel bereits ein Besuch abgestattet hat weiß, dass hier häufig Steine einfach mal auf der Fahrbahn auftauchen und das die Insel sehr kurven- und Schluchtenreich ist. Heißt also: Nicht ganz ungefährlich.

Am vorletzten Tag unseres Urlaubs hatten wir leider einen Unfall mit einem Stein. Das linke Vorderrad hat einen Schaden am Reifen und an der Felge erlitten. Unser Fehler. Klar, dass wir hier für den Schaden aufkommen müssen. Wir schnitten den Kabelbinder, der zur Sicherung der Radkappen an allen Reifen befestigt wurde, ab und staunten nicht schlecht als wir sahen, dass lediglich zwei der vier Muttern befestigt waren. Die zwei anderen waren so gut wie lose. Gut, wir waren in der Pampa - kein Straßenname, keine Infos. Wir mussten den Ersatzreifen montieren. Es stellte sich heraus, dass dies nur ein 80 km/h Reifen ist. Na gut. Letzter Tag. Kein Problem. Wir versuchten ihn mit allen vier Muttern zu befestigen. Wir konnten lediglich zwei von vieren nutzen. Die anderen beiden ließen sich nicht draufdrehen. Für mich als Laien sah es so aus als wären es vollkommen falsche Muttern.

Nun zur Frage:

Die Mietwagenfirma stellte uns nun den beschädigten Reifen mit 570 Euro in Rechnung. (wir hatten keine Reifenversicherung.) Ist an sich auch ok für uns. Allerdings empfinden wir den Zustand des linken vorderen Reifens als grob fahrlässig. Wir haben dies bei Rückgabe auch schriftlich festgehalten. Die Mietwagenfirma ist nun so dreist und schiebt es auf den Unfall. Das die Muttern nur deshalb lose waren. Das Portal über welches wir den Mietwagen gebucht habe geht auf diesen Vorfall gar nicht ein.

Was können wir tun? Gibt es hier Spezialisten die sich das Foto mal anschauen können? Und die uns sagen können ob es wirklich grob fahrlässig ist uns nur mit zwei befestigten Muttern 3 Wochen durch Zypern fahren zu lassen? Irgendjemand ähnliche Erfahrungen? Lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten??

Fragen über Fragen ...

Falls es wichtig ist: Wir hatten ein Nissan Note K12 (5-Türer)
»ZypernGirl« hat folgende Bilder angehängt:
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lotus3107

Schüler

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Donnerstag, 6. August 2015, 13:45

Da gibts doch jetzt die Rückrufaktion für den Jaguar XE + lose Radmuttern.

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Donnerstag, 6. August 2015, 13:47

Da gibts doch jetzt die Rückrufaktion für den Jaguar XE + lose Radmuttern.
Und wo ist da der Zusammenhang zu einem Nissan Note auf Zypern ?(

Falls Du ADAC Mitglied bist, könntest Du Dir dort eine kostenfreie erste Rechtsberatung einholen. Aber es ist natürlich auch schwierig nachzuweisen, dass die Muttern schon vor dem Unfall mit dem Stein lose waren.
Auf der Suche nach des Dudens :|

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Donnerstag, 6. August 2015, 13:48

Ich verstehe nicht woauf du jetzt hinaus willst?

Ja es war natürlich nicht korrekt, dass die Reifen nicht korrekt befestigt waren, da es aber nicht aufgrund der nicht festen Muttern zu dem Unfall kam und auch sonst nichts passiert ist, gibt es keinen Ansatzpunkt für einen eventuellen Verzicht auf die bestehende Forderung. Wenn überhaupt nur dann kulanterweise und Kulanz ist den meisten Vermietern im Ausland ein Fremdwort.

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Donnerstag, 6. August 2015, 14:05

Uns ist bei einer Anmietung auf Kreta (ja ich weiß, dass Zypern nicht Griechenland ist, trotzdem) von der Ansprechpartnerin unseres Reiseanbieters vor Ort dringend davon abgeraten worden, etwas mit SB anzumieten. Was ich damit sagen will ist, dass man sicherlich versuchen könnte da irgend etwas zu regeln, aber da ich mal vermute, dass ihr eine Kreditkarte dort angegeben habt und die sich dort einen Betrag geblockt haben und damit zur Not darüber das Geld einziehen, wird es eher aussichtslos, dass ihr da tatsächlich etwas erreicht.

Außerdem wie schon geschrieben wurde - der Reifenschaden an sich ist ja nicht durch die losen Radmuttern entstanden. Die losen Radmuttern sind höchstens ein Indiz dafür, dass der Wagen insgesamt wohl schon in einem ziemlich bescheidenen Zustand war und ein Reifen in einem guten Zustand (reine Spekulation!) den Vorfall evtl. besser überstanden hätte. Daher könntet ihr ja höchstens versuchen den Preis insgesamt mindern zu lassen, wegen mangelhafter Erfüllung des Vertrags, aber ehrlich gesagt denke ich eher, dass es besser ist wenn ihr einfach zahlt und das nächste Mal lieber die Versicherungsleistungen genau anschaut. :|
Wer ander'n eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät.

ZypernGirl

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Donnerstag, 6. August 2015, 15:26

Hallo,

also worum es uns geht ist nicht, dass wir den Betrag für den Schaden nicht bezahlen wollen. Das haben wir bereits getan, weil es selbstverständlich unser Verschulden war. Es geht uns um die aus unserer Sicht grobe Fahrlässigkeit die wir DURCH DEN SCHADEN erst entdeckt haben.

Auf dem Foto kann man unserer Ansicht nach ganz klar erkennen, dass nur zwei von den vier Muttern auf das Gewinde passen. Die anderen beiden die schon auf dem Originalrad waren und nur locker draufsaßen, gehören dort doch gar nicht hin.

Es ist doch grob fahrlässig uns drei Wochen lang in so einem Zustand fahren zu lassen? Es geht einzig allein um diesen Fakt.
Nur weil uns nichts passiert ist, heißt es ja nicht das es rechtens ist uns solche Gefahren auszusetzen. Sollen wir erst Tod sein, damit Mietwagengesellschaften für solche groben Fehler haften müssen?

Wir würden gerne Preisminderung bekommen. Die Frage ist ja an die Spezialisten: Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wenn man das Foto als Außerstehender betrachtet, dass man es genauso sieht das da zwei völlig falsche Muttern waren.

EUROwoman.

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Donnerstag, 6. August 2015, 15:43

wenn es dir darum geht, dass kannst du bei der Polizei Anzeige erstatten.
aber was soll dann groß passieren?
du wirst da wenig von hören, denke ich.
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

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Donnerstag, 6. August 2015, 15:43

Was soll denn an den Muttern falsch sein?
Meiner Meinung nach sieht es so aus als wären die komplett richtig.

Babinho

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Donnerstag, 6. August 2015, 15:47

Bei Rechtsproblemen oder eine Beratung zu einem Rechtsproblem würde ich mich immer als erstes von einem Anwalt beraten lassen, ob und was man unternehmen kann.

Eine qualifizierte Antwort ist für diesen Fall von Leien sicherlich nicht erwartbar.

Also ab zum Anwalt, wenn Du dich im Unrecht fühlst.
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Donnerstag, 6. August 2015, 16:05

Sixt wollte doch hier für einen S-Klasse Reifen 680€
und die für einen popeligen 15" Reifen 570€? 8|

Riecht schwer nach Nepper, Schlepper, Touriabzocke.

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Donnerstag, 6. August 2015, 16:09

Nein das klingt nach zusätzlich einer Felge und eventuell neuer Stehbolzen für die Radnabe, da die zwei der Stehbolzen abgebrochen scheinen.

MfG Jan
Jan S.
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Donnerstag, 6. August 2015, 16:13

In den Händen sieht man dort zwei Radmuttern, die wohl auf die freiliegenden Stehbolzen gehören sollen. Waren die beiden anderen schon verschraubten Gebilde auch zweigeteilt, oder waren das Radschrauben?
siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Radschraube_und_Radmutter

Die sehen farblich so anders aus.

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Donnerstag, 6. August 2015, 16:30

@peak_me:´s Vermutung war gut, der Micra K12 nutzt Radschrauben und keine Muttern. Da auf dem Foto die "verchromten" Teile allerdings Radmuttern sind erfüllt sich wieder jedes Klischee über Mietwagen und Südeuropa und deren Wartung.

MfG Jan
Jan S.
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Donnerstag, 6. August 2015, 16:32

Für mich sieht das so aus, als wären da zwei Schrauben und zwei Muttern im Einsatz. Die beiden Schrauben sind auf dem ersten Bild eingeschraubt. Die Stehbolzen sind viel zu kurz, um die muttern ausreichend weit aufzudrehen. Außerdem sieht sie Fase eigenartig aus. fast so, als ob es sich dabei um abgerissene Schrauben handeln würde, die dann ein wenig gerade geflext wurden.

Trotz alledem verstehe ich nicht, was du mit einem Anwalt erreichen willst. Du hast Reifen+Felge beschädigt, diesen Schaden zugegeben und bezahlt. Somit ist die Sache für dich komplett erledigt.
Dass der Vermieter Autos mit mangelhaft befestigten Rädern vermietet, ist zwar nicht in rdnung, daran wirst du jedoch auch mit einem Anwalt nichts ändern können.

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ZypernGirl

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Donnerstag, 6. August 2015, 16:33

Julius-Cäsar, dass du hier kein Problem siehst habe ich mittlerweile verstanden. ICH sehe jedoch eins.
Denn die silbernen Muttern die man auf den Bild sieht ließen sich nicht auf das Gebinde drehen und waren bereits beim Originalreife nicht fest montiert sondern GANZ LEICHT draufgedreht.

Peak Me: Korrekt. Die zwei Muttern die in den Händen sind müssten theoretisch auf die freiliegenden Stehbolzen. Ging jedoch nicht. Und wenn man sich genau anguckt wie die Muttern aussehen, dann können diese auch gar nicht dort draufpassen. Der kleine Freiraum zwischen Stehbolzen und Rad ist doch viel zu klein als das so eine dicke Mutter dort draufgeschraubt werden könnte. Wir haben es ja auch probiert. Ging nicht. Und das die durch den Unfall so lose waren kann schlichtweg auch nicht sein.

Die beiden anderen die 3 Wochen diesen Reifen gehalten haben waren Radschrauben.


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