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Patrick_12623_

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Samstag, 31. Juli 2010, 13:51


Sollte der Schaden während der Miete und von Dritten entstanden sein, hätte er die Polizei holen müssen und es zur Anzeige bringen müssen.
Der Thread regt mich aber auch zum überlegen an, wie schnell man doch einen unverschuldeten Schaden mit den, für den einzelnen, dafür verbunden kosten bekommen kann.

Und das mit der Polizei ist ja in seinem Fall schwer möglich gewesen da er den schaden ja erst viel später festgestellt hat, oder kontrollierst du dein Fahrzeug nach jedem Parkvorgang intensiv auf Schäden, da kann man schnell mal etwas übersehen (kleinere Kratzer z.B. durch eine Tür) das ist gerade in der Stadt echt problematisch auf Grund der Parkplatzsituation...
Wie oft beobachte ich Leute die sich in echt enge Parklücken reindrängen und dann die Tür aufreißen, uups naja bin ich halt gegengekommen, nicht jeder Mensch ist so fürsorglich mit seinem Fahrzeug wie viele hier von uns. Und schwuups hast du einen Schaden und dann stehst du da mit nassem Haar und ggfs. hast du dann auch noch den Mietausfall zu tragen wenn der Schaden repariert wird (werden muss).

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edehac (02.08.2010)

edehac

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Aktuelle Miete: ich miete Kfz. nur temporär um von A nach B zu kommen

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32

Montag, 2. August 2010, 18:07

Will keinem Angst machen, nur mit Vollkasko zu mieten, es geht um Grundsaetzliche!

Hallo Padrick! Gerade dein Beitrag zeigt mir, dass da endlich mal eine endgueltige juristische Klaerung her muss. An einem Beispiel moechte ich dies deutlich machen:

Mieter hat ein Kfz. gemietet mit z.B. 800,-€ Selbstbeteiligung. Dann geschieht ein Unfall, den der Mieter n i c h t verschuldet hat. Es erfolgt keine Fahrerflucht des Taeters. Es gibt ein Polizei-Unfallprotokoll. Der Schaden ist unter 800,-€. Der Mieter meldet den Schaden unverzueglich seinem Vermieter. (also alles ideal gelaufen - "wie aus dem Lehrbuch"). Wie laeuft das dann weiter?

- muss der Mieter dann den Schaden dem Vermieter zahlen und anschliessend bei dem Schaediger einklagen, damit seine Selbstbeteiligung kompensiert wird?

- nein, es ist der Vermieter (als Eigentuemer), der den Schadensersatz vom Schaediger fordern kann - der Mieter (als voruebergehender Besitzer) ist aussen vor, seine Selbstbeteiligung wird vom Vermieter n i c h t * in Anspruch genommen, da der Vermieter sich seinen Schadenersatz direkt beim Schaediger holt (Und so sieht es, nach nach meiner festen Ueberzeugung, auch sinngemaess auch bei Fahrerflucht aus, der Vermieter muss sehen, wie er an seinen Schadensersatz kommt - der Mieter ist aussen vor, denn er ist ja nicht der Schaediger) Das den Vermietern das nicht in den Kram passt ist klar und jeden der anderer Meinung ist als Spinner etc. diffamieren!

=) = sollte der Vermieter selbst Vollkasko versichert sein, bekommter er sein Geld von seiner Versicherung die sich dann das Geld vom Schaediger holt!

Es gilt bei allen Schadenersatzforderungen den juristische Grundsatz: Man kann nur von jemanden Schadensersatz verlangen, der den Schaden verursacht hat und dem ich dies nachweisen kann. Bei Fahrerflucht eines Schaedigers bedeutet dies, dass der Mieter aussen vor ist. Anderslautende Bestimmungen in einem z.B. Mietvertrag sind rechtsunwirksam.

Ferner, ich moechte nicht wissen wieviel Beulen, Kratzer usw. (Bagatellschaeden) den Mietern untergeschoben werden, die aber Mitarbeiter der Vermietern, Wagenwaescher, Spediteure usw. verursacht haben und die vertuscht werden. Die Vermieter bringen in diesem Threat immer wieder zum Ausdruck, da kann ja jeder Mieter behaupten, ein Schaden haette ein Dritter verursacht und waere anschliessend abgehauen - es wird somit dem/den Mietern von den Vermietern in so einem Fall immer eine Betrugsabsicht unterstellt - ich habe in diesen Zeilen mal "den Spiess umgekehrt". :thumbdown:

Gruesse edehac

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Autovermieter Muenchen (02.08.2010)

Dario

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Montag, 2. August 2010, 18:15

Bohaaa das ist so lächerlich hier. Edehac mach bitte was du selber für richtig hälst aber du merkst ja selber das du hier keine Fürsprecher findest da die Sache an sich so klar ist wie ein Gebirgssee. Du musst für den Schaden haften und fertig.

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Autovermieter Muenchen (02.08.2010), Radio/Active (03.08.2010)

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Montag, 2. August 2010, 18:18

Lass doch unseren Weltverbesserer einfach weiterschreiben. Dann haben wir alle was zum Lachen

Turkish

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35

Montag, 2. August 2010, 19:02

@edehac

Fahrzeugführer haftet, nicht der Fahrzeughalter.
Durch den Mietvertrag unterzeichnest Du die Dauer Deiner Führung des Fahrzeugs. Egal ob Du es bewegst, oder es in der Garage steht. Falls in dieser Mietzeit etwas mit dem Fahrzeug passiert, was nicht auf technischen Schaden durch Verschleiß zurückzuführen ist, haftet der Mieter. In dieser ähnlichen Form hast Du es auf dem Mietvertrag unterschrieben.
Moralische-ethische Lösungsversuche haben in Deinem Fall nichts verloren. Füge Dich Deiner Schuld, und lass das Ego sich beruhigen.

Falls es möglich wäre, würde ich freundlich und zuvorkommend mit dem Vermieter sprechen, und auf eine kostengünstigere Lösung hinausarbeiten, z.B. Reparatur bei einem Beulendoktor etc.

Gruß

DMman

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36

Montag, 2. August 2010, 19:29

mir wärs ja wesentlich lieber, wenn edehac vor Ort (Portugal) die Banken wegen Ramschimmobilienfinanzierung verklagen würde.
1. hättest du da die Chance auf Erfolg
2. haben wir alle was davon, weils uns dann weniger Steuern kostet, Portugal wieder aufzubauen / zu unterstützen.

vielleicht solltest du einfach mal häufiger Mietwagen in Portugal mieten... die Geschichten die ich persönlich von da kenne... mit blanko vom Mieter zu unterschreibenden Kreditkartenabrufaufträgen bei Mietbeginn sind ne ganz andere Hausnummer als für Schäden an einem Fahrzeug zu bezahlen, die während der Miete entstanden sind.
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

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DonDario (02.08.2010), seaman (02.08.2010)

Die Ess-Klasse

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Montag, 2. August 2010, 19:32

Falls in dieser Mietzeit etwas mit dem Fahrzeug passiert, was nicht auf technischen Schaden durch Verschleiß zurückzuführen ist, haftet der Mieter.

Muss es nicht korrekterweise heißen:

Falls in dieser Mietzeit etwas mit dem Fahrzeug passiert, was nicht auf technischen Schaden durch Verschleiß zurückzuführen ist, und der Vermieter dies nachweisen kann, haftet der Mieter.

Turkish

Fortgeschrittener

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38

Montag, 2. August 2010, 20:12

Muss es nicht korrekterweise heißen:

Falls in dieser Mietzeit etwas mit dem Fahrzeug passiert, was nicht auf technischen Schaden durch Verschleiß zurückzuführen ist, und der Vermieter dies nachweisen kann, haftet der Mieter.


Zunächst, ich bin kein Jurist :D,
aber, was soll den der Vermieter nachweisen? Falls ein Bremsklotz auseinander fallen sollte, lässt sich definitiv Beweisen, dass die Ursache entweder durch ein Materialfehler oder durch lange (Aus)Nutzung lag. Dies sind innere Schäden, die man ja nicht mit dem Auge sieht. Sonst könnte der Vermieter für den anstehenden Zahnriemenwechsel jedesmal den Vermieter zur Kasse bitten.
Bei den äußeren Schäden sieht es doch anders aus: Der Vermieter geht mit dem Mieter um das Auto herum und begutachtet es danach. Missfällt dem Auge ein Detail, so hat man leider Pech gehabt. Man unterschreibt den auf dem dem Mietvertrag aufgezählten Schaden mit, und falls ein zusätzlicher Schaden nicht beanstandet und notiert wird, dann zählt er als nicht vorhanden. Wird er erst bei der Rückgabe gesehen, sieht das der Vermieter als zusätzlichen Schaden an.

Folgendes Beispiel: Ich gebe Dir einen Umschlag mit 85.000€, damit Du es in der Bank für mich anlegst. Du nimmst es an, gehst in die Bank und gibst es ab. Es werden 84.000€ notiert. Somit ist es mir egal, ob Du die 1000€ eingesteckt hast oder beklaut wurdest.
Du kannst auch davon ausgehen, dass ich Dich angelogen habe, und nur 84.000€ gegeben habe. Wir hätten es auch beide davor zusammen genau zählen können. Letztendlich will ich auf der Bank meine 85.000€ haben. Hehe, sowohl im Beispiel als auch im realen Leben :D

Die Ess-Klasse

unregistriert

39

Montag, 2. August 2010, 20:25

Sonst könnte der Vermieter für den anstehenden Zahnriemenwechsel jedesmal den Vermieter zur Kasse bitten.
Haben wir hier einen "Vermieter" zu viel?

Der Vermieter geht mit dem Mieter um das Auto herum und begutachtet es danach.
Das ist wohl eher die Ausnahme als die Regel.

Wird er erst bei der Rückgabe gesehen, sieht das der Vermieter als zusätzlichen Schaden an.
Dass ein Schaden nach der Rückgabe bemerkt wird, der bei Fzg-Übergabe nicht bemerkt worden ist, lässt vermuten, dass dieser Schaden während der Mietzeit passiert ist. Ein Beweis dafür — womöglich einer, der vor Gericht Bestand haben kann — ist das wohl aber nicht.

Turkish

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40

Montag, 2. August 2010, 20:34

Zitat von »Turkish«



Sonst könnte der Vermieter für den anstehenden Zahnriemenwechsel jedesmal den Vermieter zur Kasse bitten.
Haben wir hier einen "Vermieter" zu viel?


Hehe :) sorry, aber auch ein Vermieter kann zum Mieter werden ;)
Zitat von »Turkish«



Der Vermieter geht mit dem Mieter um das Auto herum und begutachtet es danach.
Das ist wohl eher die Ausnahme als die Regel.

Das stimmt, deshalb bitte ich jedesmal dezidiert darum.

Zitat von »Turkish«



Wird er erst bei der Rückgabe gesehen, sieht das der Vermieter als zusätzlichen Schaden an.
Dass ein Schaden nach der Rückgabe bemerkt wird, der bei Fzg-Übergabe nicht bemerkt worden ist, lässt vermuten, dass dieser Schaden während der Mietzeit passiert ist. Ein Beweis dafür — womöglich einer, der vor Gericht Bestand haben kann — ist das wohl aber nicht.

Nun ja, wenn man vor der Miete das Fahrzeug oberflächlich beschaut hat, so hat man, und so habe ich es vorhin auch geschrieben, einfach Pech gehabt. Und ob es eine Vermutung ist, oder man dafür einen Beweis braucht, ist dem Vermieter egal. Als Mieter jedoch muss man sich dann kümmern, und kostspielige und dazu zeitaufwändige "Anwaltsgehopse" betreiben.

Hatte bis jetzt, toi toi toi, alle zusätzliche von mir nicht verursachten nur übersehende Schäden nachtragen lassen. Trotzdem, habe ich mich schon auf die VK eingestellt.
Das ist das Risiko beim Mieten.

Gruß
T

Die Ess-Klasse

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41

Montag, 2. August 2010, 20:52

Na ja — auch ich bin kein Jurist. Ich glaube aber, dass die Schadenersatzforderung der AV der Vorbringung einer Behauptung entspricht, und vor Gericht wäre deshalb die AV in der Pflicht, den Wahrheitsgehalt ihrer Behauptung zu beweisen. Ob sie das allein mit der Darlegung von irgendwelchen Zeitpunkten, bei denen ein Schaden bemerkt oder nicht bemerkt worden ist, schaffen kann, ist wohl eher fraglich.

Turkish

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42

Dienstag, 3. August 2010, 13:56

Ich glaube aber, dass die Schadenersatzforderung der AV der Vorbringung einer Behauptung entspricht, und vor Gericht wäre deshalb die AV in der Pflicht, den Wahrheitsgehalt ihrer Behauptung zu beweisen.


Hm...nun, ich gehe von der Annahme, dass sich gerade wegen dieser Unklarheit die AV`s mit diesem Vertrag, den der Mieter unterschreibt, absichern.
Ich gebe Dir ein Auto in diesem Zustand, und falls etwas äußerlich beschädigt wird, so haftest Du dafür. Und wer es letztendlich gemacht hat, ist es dem Vermieter egal. Deshalb der Mietvertrag und die Klauseln bezüglich der Schäden.
Wenn der Mieter sich querstellt unabhängig der Tatsache ob er es war oder ein Dritter, so wird ihm ja etwas vorgeworfen und nun muss er sich gerichtlich zu wehr setzten. Und alleine dieser Schritt kostet und ist mühsam. Hier geht es nicht ums Recht sondern um die ungünstigen Konsequenzen.
Falls dem Mieter es finanziell nichts ausmacht und er vergnüglich die Lücken des Rechts aufsucht, so kann er das ja getrost machen. Und da wir ja eine Menge Lücken im unsren Rechstsystem haben, lässt sich sicherlich daraus ein Hobby machen.

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edehac (03.08.2010)

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43

Dienstag, 3. August 2010, 15:37

Und wer es letztendlich gemacht hat, ist es dem Vermieter egal.
Mit der "Einstellung" dürfte er aber vor Gericht nicht weit kommen, wenn er nun plötzlich einen konkreten Mieter für schadenersatzpflichtig hält.

Deshalb der Mietvertrag und die Klauseln bezüglich der Schäden.
Mag sein. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass bestimmte Klauseln gerichtlich als unwirksam erklärt werden — und der Mieter trotz geleisteter Unterschrift somit nicht daran gebunden ist.

Wenn der Mieter sich querstellt
Man darf nicht vergessen: Er stellt sich ja möglicherweise zurecht quer. Es kann ja durchaus sein, dass der bemängelte Schaden bereits vorlag, als ihm das Fzg übergeben wurde. Dann würde eine Verurteilung zum Schadenersatz einer Bestrafung dafür gleichkommen, dass er den Schaden nicht bemerkt hat. Und das wiederum würde alle künftigen Mieter dem Druck aussetzen, letztlich über eine KFZ-Gutachter-Qualifikation verfügen zu müssen und bei der Fahrzeugannahme 30 Minuten oder mehr mit einer gründlichen KFZ-Untersuchung samt Hebebühne-Check zu verbringen ...

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edehac (03.08.2010), ThatsJan (08.09.2010)

edehac

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Dienstag, 3. August 2010, 17:00

Danke! - und noch ein Wort zu Portugal

Liebe Threat Teilnehmer!

Ich freue mich darüber, das der Threat mittlerweile eine sachlichere und nachdenklichere Wendung genommen hat. Sobald sich bei mir was Neues tut - entweder von der Kreditkartenorganisation oder dem Vermieter oder evtl. auch dem Gericht, werde ich berichten. Ansonsten werde ich mich an der Diskussion vorläufig nicht mehr beteiligen was sicher bei manchen Threatern erleichternden Jubel auslösen wird - kann damit leben.

Und was die Mietwagen in Portugal betriff - hier sind die Vermietstationen idR wesentlich großzüger wenn ein unaufgeklärter Bagatellschaden festgestellt wird, obwohl die Mietsätze teilweise erheblich, insbesondere außerhalb der Feriensaison, unter denen in Deutschland liegen, obwohl es sich meistens um die gleichen Vermieterorganisationen handelt.

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Donnerstag, 12. August 2010, 21:29

kleines PS zur Frage, wer Halter ist:

in Erläuterungen zum Verkehrsrecht heisst es:

Zitat

Halter eines Kraftfahrzeugs ist, wer das Kraftfahrzeug für eigene Rechnung gebraucht, insbesondere die Kosten bestreitet und die Verfügungsgewalt hat, d.h. Anlass, Ziel und Zeit seiner Fahrten selbst bestimmt
damit dürfte innerhalb der Mietdauer der Mieter zwar nicht Eigentümer, aber als Halter definiert sein und daher haften.

Deutlicher wird das, wenn man nicht an Kurzzeitmieten denkt, sondern beispielsweise an Leasing oder ein kreditfinanziertes Fahrzeug. Da liegt der Fahrzeugbrief ja auch bei der Bank oder dem Leasingunternehmer, welches solange auch Eigentümer am Auto ist, aber trotzdem haftet der Halter (=Leasing- oder Kreditnehmer) des Autos und die Bank muss nicht Schäden regulieren oder steht schon gar nicht in der Beweislast.

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