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Taogit

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Montag, 6. September 2010, 15:36

Unrentabel für Autovermieter durch zu viele Kilometer?

Hallo Zusammen,

ich miete nun schon seit ca 1,5 Jahren regelmäßig meine Autos bei Enterprise. Nun hat an meiner Anmietstation ein Geschäftsführerwechsel stattgefunden. Als ich letzten Samstag mal wieder mein Auto getauscht habe wurde ich von diesem "neuen" angesprochen mit der Frage ob ich immer soviele Kilometer fahre (ca. 3500 km in 14 Tagen). Mir wurde daraufhin mitgeteilt das dies recht unrentabel für ihn sei und er mir zukünftig kein Auto mehr zur Verfügung stellen könne oder aber ich einen ordentlichen Aufpreis zahlen solle. Ist das denn Rechtens? Was kann ich dagegen unternehmen?

Bei den Reservierungen steht doch nichts davon das es Verboten ist alle 14 Tage ein Auto zu mieten um diese 4T km Grenze zu umgehen oder sehe ich das falsch?

Danke schonmal im Voraus für Eure Meinungen

Gruß T.

EDIT: Titel überarbeitet.
Gruß, KM

spooky

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Montag, 6. September 2010, 15:39

Es mag bitter sein, vielleicht für manchen auch unverständlich. Aber grundsätzlich muss dir kein Autovermieter ein Auto mitgeben oder zur Verfügung stellen, wenn es für ihn aus welchen Gründen auch immer nicht von Interesse ist.

In diesem Fall wird dir gegen Aufpreis auch weiterhin die Möglichkeit geboten bei Enterprise zu mieten. Du hast also die Wahl. Und den Preis kann die AV nunmal frei bestimmen... ;)

GordonShumway

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Montag, 6. September 2010, 15:44

Bei den Reservierungen steht doch nichts davon das es Verboten ist alle 14 Tage ein Auto zu mieten um diese 4T km Grenze zu umgehen oder sehe ich das falsch?


Das ist richtig. Das kannst du so lange machen, bis du auf der Blacklist landest und du irgendwann einfach ohne Fahrzeug da stehst, weil der Vermieter keinen Vertrag mit dir abschließen will.
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Taogit

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Montag, 6. September 2010, 15:45

Aber wozu gibt es dann überhaupt die Möglichkeit der Reservierung, wenn der Vermieter nicht daran gebunden ist.
Ich muss doch auch Stornogebühren bezahlen, wenn ich die Reservierung nicht wahr nehme.

roz

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Montag, 6. September 2010, 15:48

Es mag bitter sein, vielleicht für manchen auch unverständlich. Aber grundsätzlich muss dir kein Autovermieter ein Auto mitgeben oder zur Verfügung stellen, wenn es für ihn aus welchen Gründen auch immer nicht von Interesse ist. ;)




Sehe ich auch so. Stichwort Vertragsfreiheit im deutschen Recht.
Es wäre eine berechtigte Frage an den Vermieter, weshalb er denn dann seine Wagen ohne km-Begrenzung vermietet, wenn ihm das nicht gefällt? Aber beantworten muss er sie nicht. Zum Glück gibt es ja noch Alternativen (ins Detail zu gehen wäre OT).
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Cruiso

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Montag, 6. September 2010, 15:51

Andere Anbieter sperren einen z.B., wenn man regelmäßig "zu viel" fährt.

Unlimitierte Km werden teilweise noch angeboten für Leute, die einmalig mehr fahren. Es ist sozusagen ein Geschenk der Vermieter, dass sie so etwas noch anbieten, sollte sowas jedoch aus dem Ruder geraten, werden solche Geschenke eingestampft - siehe Sixt, Europcar und Co.

Jemand, der an einem Wochenende 2000km auf ein Auto fährt, ist eben nicht rentabel im Gegensatz zu jemanden, der nur 200km fährt
Cruiso
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Montag, 6. September 2010, 16:00

mit anderen Worten, ich habe keine Möglichkeit mich dagegen zu wehren und muss mir ein Auto kaufen...... da geht aber schon ein wenig das Grundverständis zum "Dienstleister" verloren....

Harald

Irgendwann, möglicherweise aber auch nie, werde ich dich bitten, mir eine kleine Gefälligkeit zu erweisen.

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Montag, 6. September 2010, 16:01

Die Kettenmietverträge zum Umgehen der Kilometerbeschränkung ist bei vielen Vermietern intern sogar verboten.
Und ein Auto vermieten muss Dir wirklich keiner.

Kannst Du Deine Mieten nicht irgendwie teilen?

2 Wochen bei Sixt, 2 Wochen bei Hertz, 2 Wochen bei Europcar, 2 Wochen bei Enterprise etc?

Dann fällt es nicht mehr so auf.

spooky

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Montag, 6. September 2010, 16:02

Aber wozu gibt es dann überhaupt die Möglichkeit der Reservierung, wenn der Vermieter nicht daran gebunden ist.
Ich muss doch auch Stornogebühren bezahlen, wenn ich die Reservierung nicht wahr nehme.

Ja und du hast auch Autos bekommen oder nicht? Und in Zukunft bekommst du sie auch, wenngleich zu anderen Konditionen.

Natürlich kann die Autovermietung keinen bestehenden Mietvertrag ändern, aber wenn dir der SL sagt, dass ab sofort für die gleiche Leistung mehr zu zahlen ist, dann ist dem so. Die letztliche Entscheidung liegt ja nun bei dir.

Kaffeemännchen

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Montag, 6. September 2010, 16:05

Auch wenn ich mich mit der Aussage ggf. unbeliebt mache:
Durchschnittlich 250 km am Tag finde ich jetzt nicht extrem übertrieben.

Das selbst solche Kunden bei einer Autovermietung mittlerweile zur Last werden, ist erschreckend.
Profit hin oder her...

Ich miete 14 Tage ein Auto um nach Süditalien zu kommen... da hat man die Kilometer auch schnell erreicht.
Der Knackpunkt wird in deinem Fall wohl die Regelmäßigkeit sein. :(

Es ist und bleibt eine Mobilitätssache... und viele Leute mieten sich eben ein Auto, um Kilometer abzuspulen.

Just my 2 cents.
Und auch dieser Tag geht wieder mal langsamer vorbei als Reiner Calmund am Buffet...

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Taogit

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Montag, 6. September 2010, 16:06

Natürlich kann die Autovermietung keinen bestehenden Mietvertrag ändern, aber wenn dir der SL sagt, dass ab sofort für die gleiche Leistung mehr zu zahlen ist, dann ist dem so. Die letztliche Entscheidung liegt ja nun bei dir.


OK, aber wie geht das dann von statten, wenn ich eine Buchung vornehme zu dem im Internet stehenden Preis kann er den denn einfach so ändern?

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Montag, 6. September 2010, 16:07

irgendwie konnte man sich fast denken, dass derartiges nur von enterprise kommen konnte...

bitte alle mal Hand heben (dh. hier sich melden), die jemals wegen "zuviel km" von ihrer AV angesprochen wurden (und bitte dazu schreiben, was "zuviel" war und welche AV es war

für mich kann ich jedenfalls Folgendes sagen: miete regelmaessig bei :205: übers Wochenende, fahre dann immer vierstellige Kilometerzahlen (2*650km plus kleinere Touren) und werde in meiner Stammstation bislang vorzüglich behandelt, habe sogar schon mal ein Upgrade mit den Worten bekommen "Sie fahren doch immer so lange Strecken, da ist der [Wagen eine Klasse höher als gebucht] angenehmer..."

vonPreußen

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Montag, 6. September 2010, 16:08

mit anderen Worten, ich habe keine Möglichkeit mich dagegen zu wehren und muss mir ein Auto kaufen...... da geht aber schon ein wenig das Grundverständis zum "Dienstleister" verloren....


Oder du zahlst halt mehr, wie dir ja freundlicherweise von der Station angeboten wurde.

Wogegen willst du dich wehren? Du tust so als ob dir ein Unrecht angetan wird, bzw. man dir ein Recht abgenommen hat. Auch wenn es bitter klingen mag, dem ist aber nicht so. Eine Autovermietung hat die, schon oben genannte, Vertragsfreiheit und kann selber entscheiden mit wem sie Verträge macht und mit wem nicht.

Und ich glaube das du das Verständniss mit dem Begriff "Dienstleister" nicht ganz korrekt versteht, denn ein Dienstleister bietet einen Dienst an, und ist nicht dazu da um dem Kunden alle (unrealistischen bzw. unwirtschaftlichen) Wünsche zu erfüllen.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

roz

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Montag, 6. September 2010, 16:11

Aber wozu gibt es dann überhaupt die Möglichkeit der Reservierung, wenn der Vermieter nicht daran gebunden ist.
Ich muss doch auch Stornogebühren bezahlen, wenn ich die Reservierung nicht wahr nehme.


Bist Du da sicher bei Enterprise? Ich hatte da mal eine Resi, und da sagte mir der RA als ich am Counter stand, bis zur Vertragsunterschrift werden keinerlei Gebühren fällig, weil der Mietvertrag ja erst mit der Abholung zustande kommt.
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Montag, 6. September 2010, 16:22

Und wogegen willst du dich wehren? Du tust so als ob dir ein Unrecht angetan wird, bzw. man dir ein Recht abgenommen hat. Auch wenn es bitter klingen mag, dem ist aber nicht so. Eine Autovermietung hat die, schon oben genannte, Vertragsfreiheit und kann selber entscheiden mit wem sie Verträge macht und mit wem nicht.

Bisher bin ich davon ausgegangen das ein Angebot, wenn man es annimmt und dieses bestätigt wird, bindend ist.
Daraus resultierend bin ich schon davon ausgegangen das mir "ein Unrecht" angetan wird. Und wenn ich jetzt erfahre das ich hir einem Irtum unterlegen bin dann klingt das nicht nur bitter, es ist auch bitter, da im gegnzug zum Vermieter für mich die ganze Sache sehr rentabel ist/war.

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