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roz

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Mittwoch, 8. September 2010, 16:38

Vielleicht sollten wir einfach den ganzen Kram bis auf die Ursprungsfrage löschen? (Forummaster!) Ist ja eh nur böses Blut bei rumgekommen.
Sorry, otternase (diesmal ohne Ironie).
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kiter77

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Mittwoch, 8. September 2010, 17:08

Also ich würde ein Modell finanzieller Anreiz für vorzeitige Rückgabe auch als nicht so schlecht ansehen. Immerhin muss man bei den AV's auch immer einen Großraum betrachten und selbst wenn die eine Station kein Auto benötigt bzw. vermieten kann, wartet eventuell eine andere Station schon sehnsüchtig auf Nachschub. Innerhalb größerer Städte könnte man so einen wartenden Kunden innerhalb kürzester Zeit zufrieden stellen.

Das man mit solchen Kontigenten schlecht planen kann, ist natürlich auch klar. Aber das Problem der Planung haben die Autovermieter ja momentan auch unter normalen Umständen, da der Kunde sein Auto an beliebigen Stationen zurück geben kann.

Denkbar wäre hier aber eine zentrale Hotline, die verfrühte Rückgaben entgegen nimmt und dann bei entsprechenden Bedarf das Angebot des Mieters annimmt und ihn dafür finanziell ein wenig entgegen kommt. So könnte man benötigte Autos sinnvoll platzieren.

Denkbar wäre auch, dem neuen vorgesehenen Mieter ein Angebot per Telefon zu unterbreiten. Er kann den Wagen eher abholen und zahlt dann nur den Mehrpreis den der vorherige Mieter dann als Gutschrift bekommt, natürlich mit einem Verwaltungsanteil für Sixt.

Wie man sieht kann man das Modell noch beliebig weiter spinnen. Ob es sich finanziell lohnt, können sich ja jetzt die AV's überlegen, die lesen ja schließlich mit und ein paar pfiffige Leute wird es da ja auch geben.

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18

Mittwoch, 8. September 2010, 17:14

Denkbar wäre auch, dem neuen vorgesehenen Mieter ein Angebot per Telefon zu unterbreiten. Er kann den Wagen eher abholen und zahlt dann nur den Mehrpreis den der vorherige Mieter dann als Gutschrift bekommt, natürlich mit einem Verwaltungsanteil für Sixt.

Was aber evtl auch nicht viel bringt, weil der Wagen dann bei Kunde B und nicht bei Kunde A unbenötigt rumsteht. Weil wenn ich ein Auto ab 18 Uhr brauche, buche ich es auch erst ab 18 Uhr. ;)

vonPreußen

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19

Mittwoch, 8. September 2010, 17:15

Dann können wir das mal wie folgt zusammenfassen:

1. Viel Aufwand (also Kosten)
2. Viel Risiko (ob die Auto's weiter vermietet werden können ist unklar, die Auslastung wird zurückgehen, und der Etrag pro Miete wird gesenkt)

Fazit: es ist sehr unwarscheinlich das eine AV ein solches System in Betracht ziehen werden, da der Aufwand hoch ist, und die Mehreinnahmen unsicher. Denn für solche verkürzte Mieten werden die Fixkosten höher, aber der Ertrag niedriger.

Und letztendlich spielen nur zwei Sachen eine Rolle:

1. Die Auslastung der Fahrzeuge
2. Den Ertrag der ein Fahrzeug pro Tag / Woche / Monat bringt

Edit: und warum geht jeder davon aus das die Fahrzeuge immer nur 24 Stunden vermietet werden? Viele Firmenmieter fahren die Fahrzeuge von z.B. morgens 8 bis mittags 18 Uhr, zahlen tun sie aber 24 Stunden. Warum hier den Ertrag bewusst senken?
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Matthias89

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20

Mittwoch, 8. September 2010, 17:18

Denkbar wäre hier aber eine zentrale Hotline, die verfrühte Rückgaben entgegen nimmt und dann bei entsprechenden Bedarf das Angebot des Mieters annimmt und ihn dafür finanziell ein wenig entgegen kommt. So könnte man benötigte Autos sinnvoll platzieren.

Denkbar wäre auch, dem neuen vorgesehenen Mieter ein Angebot per Telefon zu unterbreiten. Er kann den Wagen eher abholen und zahlt dann nur den Mehrpreis den der vorherige Mieter dann als Gutschrift bekommt, natürlich mit einem Verwaltungsanteil für Sixt.
Wie du möchtest jeden Kunden vorher anrufen, ob er sein Auto nicht eher haben möchte und dafür mehr zahlen soll? Ich meine, wenn ich ein Auto reserviere, zB auf um 12, dann doch eigentlich nicht mit de Gedanken, dass ich ja eigentlich um 10 losfahren möchte und hoffe, dass mich irgendjemand anruft, ob ich das Auto eher möchte, sondern mit dem Gedanken, dass ich um 12 losfahre, und auch ab um 12 die Fahrt und die Abläufe des Tages mehr oder weniger durchgeplant sind. Und wenn mich da bei jeder Reservierung irgendjemand anruft, und fragt ob ich das eher möchte, was nie der Fall sein dürfte, dann nervt das sicherlich auch irgendwann. Denn wenn ich das Fahrzeug reserviere, dann ist ja der Rücklauf der Station noch nicht eingeplant, so dass ich zum Beispiel ab um 12, nicht aber schon um 10 reservieren kann, und mich somit über den Anruf freuen würde. Sondern ich reserviere eben, wie gesagt, auf die Zeit ab wann ich das Auto brauche.
Mieten 2011: BMW 120d; VW Caravelle; BMW 335i Lim (2x); BMW 123d; BMW 530d xDrive Touring
Mieten 2010: Audi A6 3.0 TDI Avant S- Line (4x); BMW 320d Touring x-drive (2x); BMW X3 2.0i; BMW 525d; MB Sprinter 211; Audi A3 SB 2.0 TDI; VW Golf GTI;

roz

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Mittwoch, 8. September 2010, 17:26

Die tatsächliche Auslastung wird sich durch alternative Mietmodelle vielleicht nicht steigern lassen, aber ein Wettbewerbsvorteil ist es vielleicht schon.
Wenn eine AV mal ein variableres Preismodell anbieten würde, mag das vielleicht nur für 10% der Kunden interessant sein. Wenn aber auf einmal 10% der Sixt-Kunden abwandern würden, kannst Du Dir vorstellen, dass die dann ganz schnell auch in Bewegung kommen.
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vonPreußen

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22

Mittwoch, 8. September 2010, 17:33

Die tatsächliche Auslastung wird sich durch alternative Mietmodelle vielleicht nicht steigern lassen, aber ein Wettbewerbsvorteil ist es vielleicht schon.
Wenn eine AV mal ein variableres Preismodell anbieten würde, mag das vielleicht nur für 10% der Kunden interessant sein. Wenn aber auf einmal 10% der Sixt-Kunden abwandern würden, kannst Du Dir vorstellen, dass die dann ganz schnell auch in Bewegung kommen.


Tut mir sehr leid, deine Vorschläge in allen Ehren, aber das würde den Mietwagenmarkt nur durcheinander bringen. Warum? Weil man den Ertrag pro Miete senkt, obwohl die Auslastung sich nicht steigert. Das bedeutet also dass das Auto länger rumsteht, dafür unterm Strich aber weniger bringt. Nicht jeder Mieter ist so wie wir, die genau wissen wie der Tarifhase läuft. Es gibt viele Mieter die z.B. von Montag 8 Uhr bis Dienstag 18 Uhr ein Fahrzeug brauchen, dann aber auch 2x 24 Stunden zahlen.
Dann würde sich eine AV doch ihr eigenes Geschäft kaputt machen, wenn sie jetzt auf einmal anbieten 1x 24 und 1x 10 Stunden zu zahlen.....daher wird keine AV den Schritt machen das System anzubieten, da sie dann den Pool von ertragsarmen Mietern anziehen würde.
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Mittwoch, 8. September 2010, 17:37

Edit: und warum geht jeder davon aus das die Fahrzeuge immer nur 24 Stunden vermietet werden? Viele Firmenmieter fahren die Fahrzeuge von z.B. morgens 8 bis mittags 18 Uhr, zahlen tun sie aber 24 Stunden. Warum hier den Ertrag bewusst senken?
das dürfte das absolut beste Argument überhaupt sein!

Die meisten Mieter (Geschäftskunden sowieso, aber auch viele Privatmieter) bringen den Wagen eh zurück, sobald sie ihn nicht mehr brauchen, ganz egal, ob die Restmietzeit nun 1h oder 23h beträgt. Warum sollte man die Tarife für die billiger machen?

Ansonsten:
mag denn niemand auf meine Ursprungsfrage eingehen, wie Inklusivkilometer und Mehrkilometerpreise kalkuliert werden?

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Mittwoch, 8. September 2010, 17:39

mag denn niemand auf meine Ursprungsfrage eingehen, wie Inklusivkilometer und Mehrkilometerpreise kalkuliert werden?


Das kann dir hier keiner sagen, nur derjenige bei der AV der das Yield-Management (und damit auch die Kalkulationen) betreibt. Und die Person wird sicherlich nicht so dumm sein, das öffentlich in einem Forum zu posten, um der Konkurrenz so Informationen über die Kosten etc. der Firma zu verschaffen.
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25

Mittwoch, 8. September 2010, 17:43

[/quote] Das würde den Mietwagenmarkt nur durcheinander bringen.[/quote]

Ja. Das stimme ich vollkommen mit Dir überein.
Sehe ich aber positiv.
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26

Mittwoch, 8. September 2010, 17:45

Zitat

Das würde den Mietwagenmarkt nur durcheinander bringen.


Ja. Das stimme ich vollkommen mit Dir überein.
Sehe ich aber positiv.


Für die Kunden ist es positiv, aber für die AV's nicht, weil dadurch ihr Ertrag zurückgehen würde.

Wenn du etwas verkaufst bei Ebay, verkaufst du es doch auch an den Meistbietenden, und nicht an die Person die am 3. meisten geboten hat?
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27

Mittwoch, 8. September 2010, 17:49

mag denn niemand auf meine Ursprungsfrage eingehen, wie Inklusivkilometer und Mehrkilometerpreise kalkuliert werden?


Das kann dir hier keiner sagen, nur derjenige bei der AV der das Yield-Management (und damit auch die Kalkulationen) betreibt. Und die Person wird sicherlich nicht so dumm sein, das öffentlich in einem Forum zu posten, um der Konkurrenz so Informationen über die Kosten etc. der Firma zu verschaffen.
nun, ich erwarte ja keine Zahlen, keine quantitativen Aussagen, nur qualitative Aussagen, so wie sie hier auch zur Frage von roz getroffen wurden, zu diesen beiden Fragen:

1)
Ich würde gerne mal eine nachvollziehbare Erklärung dafür bekommen, warum ein Mehrkilometer teurer als Mietpreis geteilt durch Inklusivkilometer ist...


wie gesagt, keine haarkleine Kalkulation, nur ein paar verständliche Argumente dafür

2)
Im übrigen stellt sich mir die Frage, ob es nicht grundsätzlich fairer für beide Seiten wäre, gar keine Inklusivkilometer reinzunehmen, den Mietpreis an den Fixkosten und den Kilometerpreis aber an den Marginalkosten der Mehrkilometer zu orientieren?


auch hier bitte keine haarkleine Kalkulation, sondern nur eine qualitative Aussage

roz

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Mittwoch, 8. September 2010, 17:51

Zitat

Das würde den Mietwagenmarkt nur durcheinander bringen.


Ja. Das stimme ich vollkommen mit Dir überein.
Sehe ich aber positiv.


Für die Kunden ist es positiv, aber für die AV's nicht, weil dadurch ihr Ertrag zurückgehen würde.

Wenn du etwas verkaufst bei Ebay, verkaufst du es doch auch an den Meistbietenden, und nicht an die Person die am 3. meisten geboten hat?


Logo. Aber wenn ich bei eBay ein bestimmtest Produkt verkaufe, und ein anderer Anbieter verkauft das selbe Produkt ohne Versandkosten, dann werde ich wohl oder übel nachziehen, es sei denn ich spezialisiere mich auf die Kunden, die Selbstabholer sind.
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29

Mittwoch, 8. September 2010, 17:53

mag denn niemand auf meine Ursprungsfrage eingehen, wie Inklusivkilometer und Mehrkilometerpreise kalkuliert werden?


Das kann dir hier keiner sagen, nur derjenige bei der AV der das Yield-Management (und damit auch die Kalkulationen) betreibt. Und die Person wird sicherlich nicht so dumm sein, das öffentlich in einem Forum zu posten, um der Konkurrenz so Informationen über die Kosten etc. der Firma zu verschaffen.
nun, ich erwarte ja keine Zahlen, keine quantitativen Aussagen, nur qualitative Aussagen, so wie sie hier auch zur Frage von roz getroffen wurden, zu diesen beiden Fragen:

1)
Ich würde gerne mal eine nachvollziehbare Erklärung dafür bekommen, warum ein Mehrkilometer teurer als Mietpreis geteilt durch Inklusivkilometer ist...


wie gesagt, keine haarkleine Kalkulation, nur ein paar verständliche Argumente dafür

2)
Im übrigen stellt sich mir die Frage, ob es nicht grundsätzlich fairer für beide Seiten wäre, gar keine Inklusivkilometer reinzunehmen, den Mietpreis an den Fixkosten und den Kilometerpreis aber an den Marginalkosten der Mehrkilometer zu orientieren?


auch hier bitte keine haarkleine Kalkulation, sondern nur eine qualitative Aussage

1) Weil die AV`s sonst weniger Gewinn hätten!
2) Klar, aber dieAV`s werden sicherlich nicht freiwillig auf Gewinne verzichten!

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Mittwoch, 8. September 2010, 17:53

Zitat

Das würde den Mietwagenmarkt nur durcheinander bringen.


Ja. Das stimme ich vollkommen mit Dir überein.
Sehe ich aber positiv.


Für die Kunden ist es positiv, aber für die AV's nicht, weil dadurch ihr Ertrag zurückgehen würde.

Wenn du etwas verkaufst bei Ebay, verkaufst du es doch auch an den Meistbietenden, und nicht an die Person die am 3. meisten geboten hat?


Logo. Aber wenn ich bei eBay ein bestimmtest Produkt verkaufe, und ein anderer Anbieter verkauft das selbe Produkt ohne Versandkosten, dann werde ich wohl oder übel nachziehen, es sei denn ich spezialisiere mich auf die Kunden, die Selbstabholer sind.


Ja, aber wenn jeder Versandkosten in Rechnung stellt, wird keiner diese nachlassen, denn das würde nur den eigenen Profit verkleinern.
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