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Stevil

Anfänger

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Freitag, 21. Oktober 2011, 22:53

Berufliche und private Nutzung gleichzeitig

Hallo Forum,

ich hoffe, ich schreibe hier in den richtigen Bereich...

Im Unternehmen meines Arbeitgebers gibt es keine Firmenwagen im Sinne von Leasing, sondern jeder Mitarbeiter kann sich projektbezogen einen Mietwagen bei Sixt anmieten. Nun habe ich ein Projekt, welches mich bestimmt mehrere Monate bis Jahre begleiten wird. Hier kommt ein Mietwagen auf Monatsbasis in Frage. Ich bin bundesweit unterwegs und parke den Wagen Abends vor meiner Wohnung.

Nun stoße ich meinen privaten PKW aus Kostengründen ab. Unter welchen Voraussetzungen oder gesetzlichen Vorgaben kann ich diesen beruflichen Mietwagen auf für private Fahrten nutzen?

- Darf ich das, wenn der Arbeitgeber dies grundsätzlich erlaubt?
- Unterscheidet die Mietversicherung bei beruflichen/privaten Fahrten, oder guckt Sixt nur auf die gefahrenen Kilometer?
- was passiert, wenn ich bei einer privaten Fahrt (z.B. Sonntag) einen Unfall habe? Ist das mit der Mietversicherung abgedeckt?
- Muss ich irgendwas dokumentieren, bzw. wie würde man den Sprit von beruflichen und privaten Fahrten trennen können hinsichtlich Kosten?

Vielen Dank für eure Hilfe und Erfahrungen!

EUROwoman

Erleuchteter

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Samstag, 22. Oktober 2011, 00:17

hängt von der Rate deines Arbeitgebers ab.

wenn du eine Kreditkarte mit Versicherung hast... bezahl damit und es ist egal, ob beruflich oder privat gefahren wird.
(dazu die Bedingungen der Kreditkarte einhalten)

steuerlich könnte das trotzdem ein Problem sein.
und ob dir dein Arbeitgeber das Benzin für private Fahrten schenkt, können wir dir nicht beantworten ;)
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

nsop

7-Sixty

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Samstag, 22. Oktober 2011, 01:19

Sprich doch mit deinem Arbeitgeber, ob eine private Nutzung des Fahrzeuges prinzipiell (auch vom Tarif her) möglich ist, was er davon hält und wie die Modalitäten dafür aussehen könnten (Sprit, Inklusivkilometer, etc.) und lass dir dann ggf. von deinem Steuerberater erklären, was ein Geldwerter Vorteil ist und wie man damit umgeht...

NorthLight

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Samstag, 22. Oktober 2011, 01:33

Unter welchen Voraussetzungen oder gesetzlichen Vorgaben kann ich diesen beruflichen Mietwagen auf für private Fahrten nutzen?
gesetzlich sehe ich da garnix, ggf. steuerlich (wie der Poister ueber mir schon schrieb)

Zitat

- Darf ich das, wenn der Arbeitgeber dies grundsätzlich erlaubt?
mMn ja - was sollte dagegen sprechen?

Zitat

- Unterscheidet die Mietversicherung bei beruflichen/privaten Fahrten, oder guckt Sixt nur auf die gefahrenen Kilometer?
was hat die Versicherung mit den km zu tun?

Zitat

- was passiert, wenn ich bei einer privaten Fahrt (z.B. Sonntag) einen Unfall habe? Ist das mit der Mietversicherung abgedeckt?
wenn die Fahrt erlaubt war - klar. Aber ist denn nicht alles 'dienstlich'? Also wenn der Chef private Fahrten zulaesst (war bei mir genauso) ist immer alles dienstlich.

Zitat

- Muss ich irgendwas dokumentieren, bzw. wie würde man den Sprit von beruflichen und privaten Fahrten trennen können hinsichtlich Kosten?
s.o. - unsauber waere es (aber sehr leicht) dem Chef reinen Wein einzuschenken und ihm den Privatanteil cash zu geben - steuerlich aber heikel...
wer reitet so spaet durch Eis und Gischt? Schietwetter, aber macht mir nischt!

Stevil

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Samstag, 22. Oktober 2011, 10:01

Hallo nochmal,

ich habe gerade mal zum geldwerten Vorteil recherchiert. Da ich keinen Weg zum Büro habe (bin entweder im HomeOffice oder beim Kunden), entfallen sämtliche Pauschalen oder Anfahrtsregelungen.

svaeni

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Samstag, 22. Oktober 2011, 10:36

Wenn dein Arbeitgeber dir ein Auto zur Verfügung stellt und den Sprit bezahlt, wenn du privat fahren möchtest ist das ein geldwerter Vorteil, der in der Steuererklärung zu berücksichtigen ist. (Alternativ könnte er ja auch dein Gehalt entsprechend erhöhen, damit du ihn dir selber mieten kannst).

Zu privat genutzten Dienstwagen und ähnlichem gibt's aber in Gesetz (ich würde mal AO vermuten) und Kommentierungen sicherlich genug Lektüre-Material. Vielleicht solltest du aber trotzdem einfach einen Steuerberater besuchen, das rentiert sich öfter als man denkt.
Maach et joot, ävver nit zo off!

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Stevil

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Samstag, 22. Oktober 2011, 10:41

Subjektiv würde ich gerne beruflichen Sprit vom privaten Sprit trennen, was schwierig sein dürfte.

Steuerberater ist informiert, ich schreibe hier mal das Ergebnis, wenn bekannt...

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