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rikkert

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22.02.2012, 02:23

Route von Jena nach Genua

In ungefähr zwei Wochen mache ich mich auf den Weg nach Messina auf Sizilien. Da ich nicht die ganze Strecke fahren werde, erscheint es für mich am sinnvollsten mit dem Auto von Jena in Thüringen nach Genua/Genova in Italien zu fahren und von dort aus mit der Fähre nach Palermo weiterzureisen und wiederum mit dem Auto nach Messina zu fahren. Ich war heute bereits beim ADAC, um mir eine Vignette für die Schweiz zu holen, welche 33€ kostet und ein Jahr gültig ist. Für Österreich wurde mir eine sogenannte Korridorvignette empfohlen, welche auf einem bestimmten Streckenabschnitt zwischen Deutschland und der Schweiz gültig ist und nur 2€ kosten soll.
Ziel dieses Threads soll einfach sein, dass wir uns über Fahrten in diesem relativ großen Streckenabschnitt austauschen können, dass diejenigen, die bereits Erfahrungen auf den entsprechenden Straßen haben, vielleicht einfach ein paar Besonderheiten erwähnen, sodass ich (und andere), die z.B. noch nie in der Schweiz oder Italien gefahren sind, nicht alles erst während der Fahrt kennenlernen müssen.

:60: schon mal für eine rege Beteiligung.

:206:

Party-Palme

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22.02.2012, 06:17

ich behandele hier mal nur die Strecke bis Genua, da bei der anstehenden Gesamtstrecke, die Wahl der Fähre durchaus als sinnvoll zu erachten ist.

Wozu brauchst du eine Ösi-Plakette?
Wenn man direkt von Deutschland via BAB 5 oder auch BAB 81 in die Schweiz einreist, hat man damit kein Problem, zudem das ganze Eck Bodensee/Dornbirn sowieso verkehrstechnisch katastrophal ist.
Zur Alpenquerung würde ich zum Gotthard raten, da A kostenlos, und B gut befahrbar ist. Wenn das Wetter gut ist kann auch die San Bernadino-route landschaftlich sehr reizvoll sein.

Über den Gothard kommend landest automatisch in Milano, von dort gehts dann klar ausgeschildert nach Genau.
Über den San Bernadino kommend gehts über Aostatal nach Turin und von dort weiter nach Genau, in Norditalien sind die Autobahnen gut ausgebaut, und ich sehe in diesem Streckenabschnitt keine Unterschiede.

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rikkert (22.02.2012)

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22.02.2012, 10:08

Das Stück durch A schlagen mir quasi jeder Routenplaner und auch der ADAC Mensch vor, da der Gotthard-Tunnel wohl nur aus einer Röhre besteht und dort oftmals Stau sein soll. Du meinst, dass die Region Vorarlberg verkehrstechnisch eine Katastrophe ist, meinst du da Straßenverhältnisse?
Eigentlich möchte ich über die A9 fahren, wenn du aber prinzipiell schon sagst, dass die Strecke Mist ist, würde ich die A5/81 in Betracht ziehen.

sijuherm

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22.02.2012, 12:41

Im Sommer 2009 bin ich die von dir beschriebene Route gefahren (von Nürnberg nach Südfrankreich).

1. Korridorvignette: Kannst du direkt vor Ort kaufen. Wenn ich mich nicht täusche sind da so eien Art Mautstellen, bei denen die das Geld reinwirfst und dann das Ticket erhälst. Die musst du auch net an die Scheibe kleben, sondern kannst sie ins Handschuhfach schmeißen oder sonst wo aufbewahren. Wär aber auch sicher möglich das kurze Stück in die Schweiz über die Landstraße zu fahren, falls du dir das Geld sparen willst. Nur die Autobahn benutzen zu wollen und zu denken "ach das Stück ist eh nur so kurz, da passiert eh nichts" kann teuer werden ;) (nicht dass du das vor hattest, nur so als als ergänzender Hinweis)

2. Ich bin durch den San Bernandino-Tunnel gefahren (der im Übrigen auch kostenlos ist). Wüsste jetzt nicht, warum man den Umweg über den gotthard fahren sollte.

3. Verkehrslage war auf der gesamten Strecke gut. Sind ohne Probleme durchgekommen. Müsste jetzt lügen, aber ich glaube wir sind gegen 1 Uhr Nachts aus Nürnberg losgefahren und haben frühs zwischen 8 und 9 Uhr Frühstückspause in Italien gemacht. In Italien war dann ein bissl mehr Verkehr, aber dennoch nicht stockend.

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rikkert (22.02.2012)

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22.02.2012, 14:05

Danke für das Feedback :) Wenn das Ding wirklich nur zwei Euro kostet, ist das doch top.

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