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nsop

7-Sixty

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Freitag, 6. November 2015, 01:20

In Wahrheit macht sich eine gesellschaftliche Elite die Taschen voll auf Kosten der Allgemeinheit.

Naja, das kann man bei den öffentlich-rechtlichen nur schwer sagen - ein Großteil der Leute, die da arbeiten, würde ich jetzt nicht zu einer besonderen gesellschaftlichen Elite zählen. Das Problem der öffentlich-rechtlichen ist eher deren Größe und Trägheit.

etth

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92

Freitag, 6. November 2015, 03:20

Wenn ein Redakteur mit 40 im Jahr 75.000 Euro verdient, muss man den natürlich "nicht zu einer besonderen gesellschaftlichen Elite" zählen. Dass der aber dann mit 20 Euro im Monat dem armen Arbeiter seinen Fußball-Abend rettet, ist m.E. doch hochmütig. (Wikipedia).

Dazu kommen dann die diversen Wege, über Werkverträge, Freelancer, Spesen und Parkpositionen Geld aus dem System zu ziehen. Die ÖR sind ein Paradebeispiel für die Fleischtöpfe, auf die unsere gesellschaftlichen Eliten Zugriff haben.
:!:

nsop

7-Sixty

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93

Freitag, 6. November 2015, 08:08

Wenn ein Redakteur mit 40 im Jahr 75.000 Euro verdient, muss man den natürlich "nicht zu einer besonderen gesellschaftlichen Elite" zählen. Dass der aber dann mit 20 Euro im Monat dem armen Arbeiter seinen Fußball-Abend rettet, ist m.E. doch hochmütig. (Wikipedia).

Dazu kommen dann die diversen Wege, über Werkverträge, Freelancer, Spesen und Parkpositionen Geld aus dem System zu ziehen. Die ÖR sind ein Paradebeispiel für die Fleischtöpfe, auf die unsere gesellschaftlichen Eliten Zugriff haben.

Dass ein Redakteur mit 40 schon im 13. Dienstjahr ist, das ist wohl eher die Ausnahme - nach dem Studium hat der erstmal ein Volontariat und einige Zeit als freier Mitarbeiter hinter sich. Ich sag nicht, dass ich das System gutheiße und gerade was da mit vielen freien Mitarbeitern getrieben wird ist echt unter aller Sau. Aber bei Leuten, die 75.000 € brutto im Jahr verdienen, kann man doch nicht von einer gesellschaftlichen "Elite" sprechen, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert - gerade weil diejenigen es ja nicht sind, die über das System der öffentlich-rechtlichen entscheiden. Dann müsste man ja fast jeden Beamten im höheren Dienst als Teil dieser "Elite" sehen.

Gravi

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Freitag, 6. November 2015, 08:29

Ich glaube 90% der User sind sich einig das der ÖR viel zu groß geworden ist.
Niemand braucht 50 TV & 60 ÖR-Radiosender, Rundfunkorchester etc.

Leider ist der ÖR in den Ländern eine bequeme Endstation für treue Parteisoldaten
die man dort bis zur Pension abparken kann.
Darum wird auch kein interner diesen Wasserkopf abschneiden wollen, es verdienen ja alle prächtig daran.

etth

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Freitag, 6. November 2015, 08:34

Ich würde "fast jeden Beamten im höheren Dienst" als Teil der gesellschaftlichen Eliten nicht bestreiten. Noch mehr im Blick hatte ich freilich z. B. FIFA- und IOC-Profiteure (Funktionäre, Bestochen, Unternehmer etc). Dort geht ja der grösste Batzen der Gebühren hin, siehe Link oben.

Über 70k im Jahr verdienen übrigens 8.8% der Steuerpflichtigen in Deutschland.

Aber das ist ja beides nicht das Entscheidende, sondern dass manche dieses Geld verdienen, während andere sich durch gute Vernetzung (Familie, Parteitreue, ...) selbst bedienen können. Ich rufe nur noch einmal das Zitat zu unserer unterbezahlten Kanzlerin ins Gedächtnis.
Und auch lustig, wie die Diskussion sich dreht: von den gut Verdienenden, die dem Arbeiter gerne seinem Bundesliga-Abend sponsorn, zum Arbeiter, der dem armen Redakteur sein 75k-Einkommen sponsorn soll (oder dem Blatter sein Mittagessen).
:!:

LordBongo

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Freitag, 6. November 2015, 08:54

Ich würde sagen, dass das mit der gesellschaftlichen Elite auf den Blickwinkel ankommt. Für dich zählen diese Leute vielleicht nicht dazu. Wenn ich jetzt mal an die Meinung von Leuten denke, die nicht so viel verdienen wie mancher hier fällt das allerdings anders aus.
"Kleiner Scherz am Rande aber im Prinzip isses so."

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etth (06.11.2015)

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Freitag, 6. November 2015, 09:01

Wollen wir vielleicht mal versuchen den Blick wieder auf das eigentliche Thema des Threads zu lenken?

MfG Jan
Jan S.
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Du suchst Infos zu Mietwagen und Autovermietung? Hier bist du richtig. www.mietwagen-talk.de


Vorausschauendes Fahren: Guck da vorn ist die Baustelle zu Ende, ich geh schonmal wieder aufs Gas.

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Mittwoch, 2. Dezember 2015, 17:33

Presse-Mitteilung der Sixt SE zur Urteilsbegründung.

Da scheint jemand mehr als unglücklich zu sein... ^^

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cruis

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Mittwoch, 2. Dezember 2015, 18:13

Unter der Pressemitteilung steht:

"Weitere Informationen:
Frank Elsner
Sixt Central Press Office"

Nicht wirklich, der Frank Elsner? :120:

koelsch

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Mittwoch, 2. Dezember 2015, 18:25

Hieß der nicht Elstner? :huh:

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