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Freitag, 23. Mai 2014, 08:21

Kaum jemand will Elektroautos mieten

Ein aktueller Beitrag bei "KFZ Betrieb" sagt, dass die Nachfrage für Elektroautos als Mietwagen eher verhalten ausfällt.
Das Interesse der Deutschen an einem Elektroauto sei generell groß, aktuell möchte allerdings kaum jemand einen Stromer mieten.

Zitat

Grundsätzlich scheinen die Deutschen der Elektromobilität gegenüber aber aufgeschlossen, zumindest ergeben das immer wieder Umfragen. Man sollte meinen, da käme es vielen gerade recht, ein Elektroauto testweise zu mieten – zum Beispiel für den Sonntagsausflug zu Omas Häuschen: überschaubare Route, zwischendrin eine Lademöglichkeit, vergleichsweise geringe Investition.

Ernüchterte Autovermieter

Das sahen auch Autovermieter so, deshalb haben einige in den vergangenen Jahren verschiedene Elektroautos in ihr Programm aufgenommen. Doch aus anfänglicher Euphorie ist schnell Ernüchterung geworden.


Der ganze Artikel bei KFZ Betrieb

Was sagt ihr zu diesem (buchstäblich) spannenden Thema?
Habt ihr schon mal ein Elektroauto gemietet, habt Interesse oder sogar schon konkrete Pläne?
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seaman

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Freitag, 23. Mai 2014, 08:32

In meinen Augen gibt es da ein Zielkonflikt, Elektroauto und Zweckmieten widersprechen sich noch.

Warum miete ich,
1.) Ich fahre eine lange Strecke - Elektroauto hat nicht die Reichweite und Komfort
2.) Ich möchte etwas transportieren - Elektroauto hat meist/noch nicht die Ladekapazität
3.) Ich möchte etwas schweres ziehen - Elektroauto mit Anhängerkupplung?!
4.) Ich möchte im Stadtgebiet von A - B (Carsharing) - Elektroauto zu teuer im vergleich zu Carsharing

Das einzige wo ich mir ein Elektroauto vorstellen kann ist bei einer Spaßmiete, aber es gibt noch kein Spaßelektroauto zu guten Preisen zu mieten, ich setzt da ganz auf den i8 und freu mich drauf!
„Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen. Er fährt, um recht zu haben.”
Kurt Tucholsky (1890-1935)

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Psychedelischer Ausdruckstänzer

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Freitag, 23. Mai 2014, 08:34

Tja, hauptsächlich kloppen Mieter halt eine Menge Kilometer auf die Autos. Das wird mit einem Elektroauto, welches den aktuellen Standards an Reichweite etc. entspricht, schwer.
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

20d is ok!

Kaveo

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Freitag, 23. Mai 2014, 08:44

Meiner Meinung nach gibt es einen entscheidenen Nachteil bei E-Autos im Cahrsharing-Betrieb:

Das Laden

Ideal wären Autos, die sich selbst aufladen, sei es durch Solarpanels oder Induktionsschleifen.
Dann wäre ein E-Auto im Carsharing perfekt. Kurze Reichweiten schaden dem Wagen nicht, keine Emissionen und immer genug Strom drin, falls mal doch jemand 50 Kilometer fährt. Der Preispunkt ist irrelevant, da Car2Go und DriveNow eh von den Herstellern direkt kommt.

Solange E-Autos an Säulen gebunden sind und man beim Carsharing sich auf die Mieter verlassen muss, ist das Konzept ohne Zukunft.

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Turboman (23.05.2014)

Howert

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Freitag, 23. Mai 2014, 08:49

Ich würde gerne mehr Elektroauto fahren, aber leider spricht da aktuell einfach zu viel dagegen.

1.) Zum einen fahre ich zum größten Teil Strecken >400 km. Da fällt ein Elektroauto eiinfach schon aufgrund der Reichweite flach.
2.) Die nötige Infrastruktur fehlt. Wer hat schon Lust ewig nach einer freien, zugänglichen und gleichzeitig funktionierenden Schnellladesäule zu suchen? Die 8-9 Stunden an der Steckdose jedenfalls sind meiner Meinung nach nur eine Notlösung.
3.) Für Kurzstrecke oder WE-Zweckmieten würde ich durchaus gerne ein E-Auto anmieten, jedoch bietet z.B. Sixt das ja leider garnicht an, bzw. verlangt Preise zu den ich FDMR-Diesel über 900 km fahren kann.
:209: Wer am Fahren keinen Spaß hat, der sollte es lieber bleiben lassen :D :203:

MrInfi

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Freitag, 23. Mai 2014, 09:17

1. Zu hohe Preise 2. fehlende Infrastruktur 3. lange Ladezeiten
Best of:
2014
Jeep Grand Cherokee - M135i - Z4 35is - M6 GC
2013
335i - 330i Cabrio - 535d GT - M550d - GT86 - S350 - M135i

secondhirn

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Freitag, 23. Mai 2014, 09:19

Ja ich denke wenn die AVen keine "Early Adopter" Preis angebotten hätten, sondern die Dinger in normalen Preisregionen abgebote hätte, würden die Kunden das Angebot auch besser annehmen.

Der Avis Twizy war ja in seiner eigenen Klasse recht teuer, aber da er auch für ECMR raus ging war er sicher dem einen oder anderen ein Experiment wert.

tom.231

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Freitag, 23. Mai 2014, 09:43

Ich würde sofort und auch öfters Elektroautos mieten, aber da für mich derzeit nur der i3 in Frage kommt und es diesen aktuell "nur" in München, Berlin und Hamburg zu mieten gibt, geht das leider nicht. Ich würde mir hier eine breitere Verfügbarkeit auch in anderen deutschen Ballungsräumen wünschen.

Des Weiteren ist es natürlich schade, wenn ChargeNow/RWE-Ladekarten dabei sind, man die Säulen dann aber wegen einem fehlenden Kabel nicht vernünftig nutzen kann. Die meisten Ladestationen arbeiten mit der Typ 2-Stecker-Technik und insofern es die Möglichkeit gibt, an solchen Stationen zu laden, ist meiner Meinung nach a) das Ladeinfrastrukturproblem eingedämmt, denn solche Ladesäulen gibt es einige (siehe bspw. plugfinder.de) und b) das Problem des langsamen Ladens ebenfalls abgeschwächt. 4-6 Stunden sind immerhin keine 10-12. Wir reden vor allem hier immer über eine vollständige Ladung. Im Alltag würden hier und da auch schon mal 1-2 Stunden ausreichen, um den Ladestand hoch genug zu halten. Bezüglich des Ladens ist, so glaube ich, ein größeres Umdenken nötig. Es muss einem klar sein, dass man nicht eben von jetzt auf gleich volltankt, sondern das Auto eben immer anschließen sollte, wenn es möglich ist. Ein guter Vergleich ist hier das Smartphone: früher hat man seinen Nokia-Barren alias Hammer-Handy maximal einmal pro Woche geladen, heute lädt man sein Smartphone idR täglich. Und genau so ist es auch mit einem Elektroauto: "Früher" hat man von jetzt auf gleich vollgetankt, "heute" lädt man immer, wenn es möglich ist.

Ein weiteres Problem ist natürlich die Reichweite, aber bis auf das ein oder andere Modell von Tesla sind wohl alle Elektroautos auf den Stadt-/Ballungsraumverkehr ausgelegt. Und wenn man dann doch einmal eine längere Strecke fahren möchte, gibt es jetzt seit neuestem an der A9 zwischen München und Leipzig Schnellladesäulen (insofern die Miet-E-Fahrzeuge diese Ladetechnik unterstützen) bzw. den bei Sixt bisher in allen i3 anzutreffenden RangeExtender.

peak_me

Erleuchteter

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Freitag, 23. Mai 2014, 10:11

Zitat

zum Beispiel für den Sonntagsausflug zu Omas Häuschen: überschaubare Route, zwischendrin eine Lademöglichkeit, vergleichsweise geringe Investition.
Die Argumentation hinkt. Wenn man sich privat ein Fahrzeug mietet, will man damit meist eine lange Strecke zurücklegen. Wenn ich meine Oma besuchen will, die um die Ecke wohnt, fahr ich da eher mit dem ÖPNV und nicht mit dem Mietwagen hin. Elektroautos sind aber gerade für kurze alltägliche Strecken ausgelegt und widersprechen damit meiner Meinung dem privaten Mietverhalten.

Anders sieht's beim Carsharing aus. Da gibt's natürlich auch Probleme, aber Multicity hat zB 8000 Kunden in Berlin. Und die Elektrofahrzeuge von DriveNow erfreuen sich auch großer Beliebtheit.

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Zwangs-Pendler (23.05.2014)

Tuscany

..::..

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Freitag, 23. Mai 2014, 10:17

Ich ziehe in meiner Stadt nur mit Cambio Fahrzeugen auch die Elektro-Smarts vor.

Neben deutlich jüngerem Alter (unter 10k km im Vergleich zu Fiesta rund 65k km) macht es in der Stadt einfach Sinn und vor allem: Spaß :-)

Für Carsharing: Elektro-TOP
Für AV: Elektro-Flop
Auf der Suche nach des Dudens :|

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Zwangs-Pendler (23.05.2014)

Babinho

Auf der Suche nach dem perfekten "Plopp"!

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11

Freitag, 23. Mai 2014, 11:29

Bei gleicher Flexibilität in Sachen Reichweite und Mobilität, also max 10 Minuten fürs tanken. Wäre ich gerne bereit auch einen Aufpreis zu zahlen. Im Moment ist es eher andersrum viel Ladezeit für wenig Kilometer mit hohem Preis.
"unterwegs mit guten Vorsätzen, im Namen des Herren, einem halben Päckchen Zigaretten und Sonnenbrillen"

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12

Freitag, 23. Mai 2014, 12:02

Ich sehe es auch so, dass die Preise dafür einfach nicht in Ordnung sind. Alleine der Bericht zum i3 und dann der Preis von 219 € für Wochenende kann ja von den Vermietern nicht ernst gemeint sein. Das einzige Elektroauto was mich reizt ist das Tesla Model S. Ansonsten sollten Elektroautos eher beim Carsharing anstatt bei stationären Autovermietern eingesetzt werden.

scorpi11

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13

Freitag, 23. Mai 2014, 13:39

Die Schlagzeile sollte eher lauten "kaum jemand will Autos mieten, die total ungeeignet für die zu fahrende Strecke sind"

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14

Mittwoch, 4. Juni 2014, 12:29

Opel Rent - Ampera anmietung Erfolglos

Ich zähle jetzt mal den Ampera von Opel als Elektroauto. Mein Wille dieses Fahrzeug anzumieten mündete bisher leider nicht in einer tatsächliche Anmietung. Auf Opel Rent gibt es eine spezielle Rubrik für den Ampera:

http://www.opelrent.de/mieten/elektro.html

Lasse ich mir aber für Köln die verschiedenen Opelhändler mit deren Mietflotten anzeigen, finde ich keinen Ampera. Für Köln als Metropolstadt Deutschlands ein Armutszeugnis? Vielleicht ja auch nur ein Fehler im System und so schrieb ich Opel Rent, dass ich einen Ampera anmieten möchte und ich mich freuen würde, wenn man mir mitteilt, wann und wo ich den bekomme.

Nach mehreren Wochen habe ich bisher noch keine Antwort erhalten...

roz

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Mittwoch, 4. Juni 2014, 12:35

Die Erfahrung, dass Marketing und Disposition nicht immer zusammen passen, ist aber keineswegs auf Elektroautos beschränkt ...
"Jeder Kopf ist gleich wertvoll. Vorausgesetzt, man hat einen." Felix Dserschinski.

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