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Montag, 22. November 2010, 11:49

Sixt-Konzern weist nach neun Monaten 2010 ein Ergebnis vor Steuern von 72,8 Mio. Euro aus

Sixt-Konzern weist nach neun Monaten 2010 ein Ergebnis vor Steuern von 72,8 Mio. Euro aus

• Strategie „Ertrag vor Umsatz“, Kostendisziplin und allmähliche Nachfragebelebung im Vermietbereich sorgen für verbesserte Ertragslage
• Vermietungserlöse nach neun Monaten um 5,1 % gewachsen, Leasingumsätze plus 0,6 %
• Ausblick für das Gesamtjahr unverändert

Pullach, 22. November 2010 – Der Sixt-Konzern hat im Zeitraum Januar bis September 2010 ein Konzernergebnis vor Steuern (EBT) von 72,8 Mio. Euro erreicht nach 2,6 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz des internationalen Mobilitätsdienstleisters lag - den eigenen Erwartungen entsprechend - leicht unter Vorjahresniveau. Der Vorstand bekräftigt den Ausblick für Umsatz und Ertrag im Gesamtjahr 2010 und die bisherige Trendaussage zur künftigen Ertragsentwicklung.

Erich Sixt, Vorstandsvorsitzender der Sixt AG: „Die Ergebnisse der ersten neun Monate entsprechen unseren Erwartungen. Unsere Strategie, nicht auf die Belebung der Nachfrage zu warten, sondern auf margenstarke Umsätze zu setzen und das Kostenniveau zu senken, ist die Basis dieser Geschäftsentwicklung. Dennoch ist wegen der erwarteten Abschwächung der Konjunktur und anderer Risiken mit Blick auf das kommende Jahr weiterhin Vorsicht angebracht.“

Konzernentwicklung der ersten neun Monate 2010:
• Der Gesamtumsatz des Konzerns erreichte von Januar bis September dieses Jahres 1,17 Mrd. Euro. Der Rückgang um 3,6 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert von 1,21 Mrd. Euro entsprach den Erwartungen. Der im Ausland erzielte Umsatz stieg um 3,1 % auf 268,7 Mio. Euro.

o Die Vermietungserlöse erhöhten sich um 5,1 % auf 603,1 Mio. Euro. Dazu trugen insbesondere Zuwächse im europäischen Ausland (+11,5 %) bei, allen voran in Spanien und in der Schweiz.
o Die Leasingerlöse stiegen leicht um 0,6 % auf 310,6 Mio. Euro.
o Der Umsatz aus dem Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge, der im
Jahresverlauf üblicherweise Schwankungen unterliegt, sank um 6,2 %
auf 160,5 Mio. Euro.

• Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) wurde in den ersten neun Monaten von 2,6 Mio. Euro um 70,2 Mio. Euro auf 72,8 Mio. Euro verbessert. Grundlage für die Ertragsentwicklung waren insbesondere steigende Vermietungsumsätze, der Verzicht auf nicht ausreichend profitable Erlöse in beiden Geschäftsbereichen (Grundsatz: „Ertrag vor Umsatz“) sowie verringerte Kosten.

Sixt erreichte nach neun Monaten ein Konzernergebnis nach Steuern von 54,9 Mio. Euro nach 0,6 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

Konzernentwicklung des dritten Quartals 2010
• Der Konzernumsatz lag im Zeitraum Juli bis September 2010, der im üblichen saisonalen Verlauf ein stärkeres Quartal ist, mit 406,5 Mio. Euro um 4,8 % unter dem entsprechenden Vergleichswert 2009 (426,8 Mio. Euro).
o Dabei verzeichneten die Vermietungserlöse mit 228,6 Mio. Euro einen Zuwachs um 9,4 % gegenüber dem Wert des Vorjahresquartals.
o Die Leasingerlöse lagen mit 99,0 Mio. Euro leicht unter Niveau des Vorjahreszeitraums (-4,3 %).
o Der Umsatz aus dem Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge sank auf 45,3 Mio. Euro (-25,8 %).

• Für das dritte Quartal 2010 weist der Sixt-Konzern ein EBT von 38,0 Mio. Euro aus, ein Zuwachs um 35,2 % gegenüber dem Wert im gleichen Vorjahresquartal (28,1 Mio. Euro).

Unverändert vorsichtige Flottenpolitik
Der durchschnittliche Bestand der Sixt-Vermietflotte im In- und Ausland (ohne Bestände der Franchiseländer) lag im Zeitraum Januar bis September bei 65.700 Fahrzeugen nach durchschnittlich 67.700 Fahrzeugen im Gesamtjahr 2009. Das ist ein Rückgang um 3 %. Nach dem ersten Halbjahr hatte das Minus noch etwa 7 % betragen.

Finanzierungsbasis weiter gestärkt und verbreitert
Die Bilanzsumme des Sixt-Konzerns per 30. September 2010 lag mit 2,13 Mrd. Euro nur geringfügig über dem Wert zum 31. Dezember 2009 (2,10 Mrd. Euro). Größte Positionen auf der Aktivseite der Bilanz sind unverändert das Vermietvermögen (975 Mio. Euro) und das Leasingvermögen (736 Mio. Euro).

Ende September 2010 erreichte das Eigenkapital 534 Mio. Euro, ein Anstieg um rund 10 % gegenüber dem Wert Ende 2009 (485 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf
25 % (31. Dezember 2009: 23 %) und liegt damit weiterhin deutlich über dem Durchschnittswert der Vermiet- und Leasingbranche.

Im Oktober dieses Jahres hat Sixt eine Anleihe mit einem Volumen von 250 Mio. Euro bei institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland erfolgreich platziert. Die Emission, die deutlich überzeichnet war, ist ein weiterer Baustein zur Stärkung der Finanzierungsbasis des Sixt-Konzerns. Mit der Laufzeit von sechs Jahren verbessert
sie das Fälligkeitenprofil der Finanzverbindlichkeiten. Bereits im Juli 2010 hatte Sixt ein Schuldscheindarlehen über 80 Mio. Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren im Kapitalmarkt platziert.

Ausblick
Für das Gesamtjahr 2010 geht der Vorstand unverändert von einer erheblichen Steigerung des Konzern-EBT gegenüber dem Vorjahr aus. Der Konzernumsatz wird im Gesamtjahr 2010 nach wie vor leicht unter Vorjahr erwartet. Mit Blick auf die weitere Geschäftsentwicklung ist der Vorstand grundsätzlich optimistisch, trotz der weiterhin bestehenden und teilweise sogar gestiegenen Risiken für Rückschläge bei der gesamtwirtschaftlichen Erholung in Europa. Das Ziel bleibt, künftig wieder an die Ertragsniveaus vor Finanzkrise und Rezession anzuknüpfen.

Entwicklung der operativen Geschäftsbereiche

Autovermietung:
Sixt deckt Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, die Benelux-Staaten, Österreich und Schweiz und damit weit über 70 % des europäischen Vermietmarktes durch eigene Gesellschaften ab. In den übrigen europäischen Ländern und in anderen Weltregionen ist die Marke Sixt durch Franchisenehmer präsent. Insgesamt ist Sixt in der Autovermietung in rund 100 Ländern aktiv. Zum 30. September 2010 lag die Zahl der Sixt-Vermietstationen weltweit bei 1.882, davon 509 Stationen in Deutschland.

Im dritten Quartal stand in der Autovermietung die Ausweitung des Produkt- und Serviceangebots von Sixt im Vordergrund. Wichtige Ereignisse waren unter anderem der Vermietstart von Elektrofahrzeugen in München im Rahmen eines Pilotprojekts mit RWE, die Ausweitung der Fahrzeugpalette der international verfügbaren Sixt Luxury Cars um hoch attraktive Modelle wie z. B. den Porsche Panamera sowie die Ausdehnung des SIXTI Car Clubs, der seit zwei Jahren in Berlin innovatives Car Sharing anbietet, auf den Standort München.

Der Geschäftsbereich Autovermietung erreichte von Januar bis September 2010 einen Gesamtumsatz von 691,2 Mio. Euro, ein Rückgang um 4,8 %. Das EBT erreichte 59,7 Mio. Euro nach -12,2 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal wurde ein EBT von 32,7 Mio. Euro erwirtschaftet, 35,5 % mehr als im gleichen
Quartal 2009 (24,1 Mio. Euro).

Leasing:
Sixt zählt in Deutschland zu den größten hersteller- und bankenunabhängigen Full-Service-Leasinggesellschaften, die Firmen- und Privatkunden neben dem reinen Finanzierungsleasing eine breite Palette von zusätzlichen Dienstleistungen für das Management von Flotten und einzelnen Fahrzeugen anbieten.

Trotz einer zuletzt langsamen Erholung der europäischen Leasingmärkte ist die Investitionsneigung in vielen Unternehmen noch zurückhaltend. Gemäß dem Grundsatz „Ertrag vor Umsatz“ hat Sixt den Fokus im laufenden Geschäftsjahr vor allem auf die Verbesserung der Vertragsmargen, verbunden mit dem Verzicht auf nicht ausreichend profitables Neugeschäft, gelegt. Die Zahl der Leasingverträge im In- und Ausland (ohne Franchisepartner) lag Ende September dieses Jahres bei 54.400 (31. Dezember 2009: 60.800 Verträge).

Die Leasingerlöse des Geschäftsbereichs verzeichneten in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 310,6 Mio. Euro einen Anstieg um 0,6 % gegenüber dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Gesamtumsatz des Bereichs Leasing (einschließlich der Umsätze aus dem Verkauf gebrauchter Fahrzeuge) belief sich auf 471,1 Mio. Euro (-1,8 %). Der Fokus auf Umsatzrentabilität führte zusammen mit allgemeiner Kostendisziplin nach drei Quartalen zu einem EBT von 12,0 Mio. Euro (neun Monate 2009: 4,0 Mio. Euro). Davon entfielen 4,4 Mio. Euro auf das dritte Quartal (Q3 2009: 1,9 Mio. Euro).

Pressemitteilung Sixt vom 22.11.2010
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