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proudnoob

Saupreiß dreckade

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 09:38

Opel Astra K Innovation 1.4 Turbo (5-Türer)

Opel Astra K Innovation 1.4 Turbo (5-Türer)
Leichter, kompakter, dynamischer!

Farbe: Graphit Schwarz Metallic
EZ: 10/2015
km-Stand: 1789 km
gefahrene Strecke: 75 km
Nutzungsprofil: 70% Autobahn / 20% Überland /10% Stadt
Verbrauch: 5,8l/100km (BC)
Leistung: 92 kW (125PS)
Drehmoment: 245 Nm bei 2000-3500 U/min
Motor: 4-Zylinder Turbo-Benziner
0-100km/h: 9,2s
Vmax: 205 km/h

Listenpreis: 26.170 €




Ausstattung: Opel OnStar, Navi 900 IntelliLink, Automatischer Parkassistent incl. Parkpilot, Einparkhilfe vorn und Hinten, Toter-Winkel-Warner, Außenspiegel elektrisch verstellbar, einklappbar & beheizbar, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Abstandswarner, automatische Gefahrenbremsung, Frontkollisionswarner, Verkehrsschildassistent, Spurhalteassistent, Regensensor, Ambientebeleuchtung, IntelliLux LED Matrix Lichtssystem, Rückleuchten in LED-Technik, Leichtmetallrad 7,5 x 17 im 20-Speichen Design

Mittwoch morgens. Ich kämpfe mich durch die Reste des Kölner Berufsverkehrsstaus. Angekommen am Opel Autohaus empfängt mich am Counter eine Horde Kunden die erstmals mehr oder weniger motiviert abgefertigt werden müssten. Als ich an der Reihe dran gewesen war, meint der Herr wohl Pause machen zu müssen. Dann hätte ich auch direkt zum Verkäufer gehen ohne mich dort „anzumelden“. In der Hoffnung dort dann „rabiat und unsorgfältig“ die Formalien zu klären und den Schlüssel in die Hand gedrückt zu bekommen, kam es anders als man denkt. Der Verkäufer überraschte mich sehr positiv und nahm sich sogar Zeit mir die Assistenzsysteme, das Infotainment und die grundsätzliche Bedienung im Astra zu erklären.

Exterieur/Karosserie:
Auf dem ersten Blick direkt zu erkennen. Klar es ist ein Opel Astra. Das Design wurde an mehreren Stellen Geschärft. Fein gezogene Linien, zusätzliche dünne Chromverzierungen und spitze Ecken im Gegensatz zum schweren Vorgänger spiegeln auch designtechnisch die ambitionierte Gewichtsdiät wieder, die den Astra K um mehr als 200 KG leichter machen sollte. Mit klar akzentuierten Schulterlinien geht auch der Astra den derzeitgen Modetrend mit. Im Vergleich zum Vorgänger fällt die Front keilförmiger aus, das Heck läuft flacher aus. Vorne prägen, neben dem seit dem Adam geprägten Markengesicht, auch die neu gestalteten Scheinwerfer mit dem IntelliLux LED Matrix Lichtssystem. Hinten fügen sich die 2-Teiligen LED-Rückleuchten in die Schulterlinie mit ein.




Doch das Exterieur ist nicht die radikalste Änderung am neuen Opel Astra. Vielmehr ist es die komplett neu aufgesetzte Plattform-Architektur. So setzt der neue Astra auf der von Opel in Rüsselsheim entwickelten, neuen D2XX-Plattform des GM-Konzerns für Kompaktfahrzeuge auf. Diese ermöglicht es, dass der Astra in der Länge um fünf und in der Höhe um zwei Zentimeter gegenüber dem Vorgänger schrumpft. Hinsichtlich des Radstands fällt der Astra 23 Millimeter kleiner aus. Je nach Modellvariante und Sonderausstattung lässt sich mit dem Astra K angeblich mehr als 200 Kilo einsparen.

Interieur:
Die Raumausnutzung bei der neuen Plattform-Architektur hat sich spürbar verbessert. Trotz des Minus bei Länge und Höhe haben alle Passagiere bequem Platz, sowohl vorne als auch hinten. Das Cockpit sieht gut aus und fühlt sich zumindest an den Türtafeln und auf dem Armaturenbrett gut an. Die Wertigkeit der Materialien insgesamt ist gestiegen. Das Cockpit ist klar gegliedert und verfügt über leicht ablesbaren Rundinstrumente, große Displays für Bordcomputer und einem Touchscreen in der Mittelkonsole. Die Schalteranordnung ist sinnvoll und gut platziert. Kritik ist aber daran zu äußern, dass die Materialqualität und Verarbeitung nicht ganzheitlich durchdacht ist. So sind die Materialien unterhalb des Armaturenbretts und der Klavierlackapplikationen nicht so hochwertig und entsprechen billigem Hartplasitik, die auch z.T. wieder mit unverarbeiteten scharfen Plastikkanten versehen sind. Andererseits fallen Plastikverkleidungen wie z.B. an der Kopfstützverstellung schon bei leichtem Berühren ab und müssen wieder reingedreht werden.




Geschmacksssache ist dann auch die Ergonomie und Gestaltung des Multifunktionslenkrads. Ganz nach dem GameBoy-Prinzip wurden Kreuztasten eingebaut, die auch für ältere Personen leicht zu bedienen sein sollen. Warum dann rechts die Taste zum Musikshuffeln nach oben bzw. nach unten angeordnet sind und nicht nach rechts bzw. links, bleibt dem Benutzer weiterhin unklar. Ein Umparken im Kopf ist hier gefordert.

Sitze:
Der Fahrersitz lässt sich in Höhe und der Lehnenverstellung mechanisch verstellen. Dazu bietet der Sitz noch eine elektro-pneumatische Verstellung der Lendenwirbelstütze sowohl von der vertikalen Höhe und Länge. Eine Verstellung der Sitzflächenneigung, sowie der Seitenwangen hatte ich im Testwagen leider vermisst. Besonders gefehlt hat mir die ausziehbare Oberschenkelauflage. Diese ist erhältlich, wenn man sich bei Opel den Ergonomiesitz mit Gütesiegel Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) zusätzlich ordert.

Fahrwerk:
Grundsätzlich ist das Fahrwerk im Astra kein schlechter. Mit dem leichteren Gewicht untersteuert der Wagen in Kurven nicht so stark wie der Vorgänger. Auch ein präzises und direktes Einlenken wird einfach ermöglicht, so dass sich das Fahrzeug in Kurven gut positionieren lässt. Trotz elektro-mechanischem Aufbau gibt die Lenkung ein klein wenig Feedback von der Straße. Obwohl das Fahrwerk von seiner Grundauslegung eher komfortabel ausgerichtet ist, werden nur bei geringerer Geschwindigkeit einfache Unebenheiten sanft und sorgfältig weggebügelt. Bei schnellerer Geschwindigkeit, nimmt das Untersteuern in Kurven zu und auch beim Geradeauslauf kommen Querfugen durch. Auch leichte Unebenheiten auf der Autobahn kommen kaum gefedert im Innenraum an. Zudem ist der Wagen insbesondere in schnellen Wechselkurven oder Kurvenkombinationen mit leichten Unebenheiten auf der Hinterachse unruhig und unsicher.




Motoren
Zusätzlich zu dem abtrainierten Speck gibt’s noch neue Motoren. Den im Testwagen verbauten 1.4. Vier-Zylinder Turbo-Benzinmotor gehört zu einer neuen Generation von Turbo-Benzinern im GM-Konzern. Die Eckdaten des Motors lassen sich auf eine solide Basis schließen: Der Motor verfügte über 92 KW und 125 PS. Sein maximales Drehmoment von 245 Nm erreicht er im Bereich bei 2000-3500 U/min. Erfreulich, dass er trotz seiner „nur“ 125 PS, subjektiv relativ flott beschleunigt und anfährt. Im Gegensatz zu anderen modernen Fahrzeugen wie bspw. Audi A3 1.4 TFSI und den Mercedes A180, die im unteren Drehzahlbereich und gerade beim Anfahren das Gas nur zögerlich annehmen, beschleunigt der Astra wie man es von ihm erwartet. Die Leistungsentfaltung ist für ein Aggregat dieser Leistungsklasse entsprechend, und die Gänge lassen sich auch zügig nachlegen. Die Soundkulisse ist bei diesen Drehzahlen angenehm gemütlich. Ein Turboloch ist kaum zu verspüren. So lässt er sich auch in 9,2s von 0-100 km/h beschleunigen. Dreht man jedoch über das Drehzahlband von 3500 U/Min hinaus und lässt die Drehzahlnadel zu stark nach oben schnellen, dröhnt der Motor mehr nach gequältem Brummen, als dass er mehr Leistung bringt, was überhaupt nicht mehr angenehm klingt.



Beim Getriebe, muss man den Mannen aus Rüsselsheim, leider nicht so viel Lob zusprechen. Klar ist das nicht so schlecht wie ein hakeliges manuelles A-Klassengetriebe. Dennoch wird beim Betätigen des Kupplungspedals und beim Schalten deutlich. „Ach, das kenn ich doch woher!“. Es bleibt beim M32-Getriebe, das aus dem (Vor-)Vorgänger bekannt ist. Vom Ansprechverhalten des Kupplungspedals ist es opeltypisch recht weich und schwammig. Die Schaltvorgänge lassen sich aber gegenüber dem Vorgänger marginal weicher und weniger hakelig rauf- oder herunterschalten. In diesen Punkten muss man Opel auch kleine Evolutionsschritte anerkennen.

Sicherheitssysteme:
IntelliLux LED Matrix Lichtssystem
Als erster Kompaktwagen überhaupt ist der neue Astra mit einem intelligenten Voll-LED-Matrix-Licht namens „IntelliLux“ ausgestattet. Laut Opel soll das aus 16 Elementen bestehende LED-System im Vergleich zu Xenon wesentlich blendfreier arbeiten und insgesamt für mehr Sicherheit sorgen. Auch verfügt er über einen Fernlichtassistenten und kann entgegen kommende Fahrzeuge oder Fahrzeuge vor einem selber aus diesem Fernlichtkegel aussortieren. So die Theorie. Auf meiner kurzen Probefahrt habe ich dies leider nicht ausprobieren können.
Abstandswarner
Der Abstandswarner ist eigentlich eine gute Sache. Reduziert der Vorgänger abrupt die Geschwindigkeit oder Zieht ein Wagen mit geringerer Geschwindigkeit auf der Autobahn vor einem Raus, führt er eine Notbremsung ein. Fährt das vorausfahrende Fahrzeug jedoch mit konstanter Geschwindigkeit, und man selber nähert sich mit leicht überschüssiger Geschwindigkeit, so warnt das System weder durch Akustische noch optische Signale und führt auch keine Notbremsung durch.
Toter-Winkel-Warner
Beim Toter-Winkel Warner hat während meiner Probefahrt eigentlich einwandfrei funktioniert. Auch ohne dass man den Blinker setzt, hat er im Außenspiegel jeweils auf der Seite angezeigt wenn sich ein Wagen in diesem Bereich befunden hat. Einziges Manko aus meiner Sicht ist, dass dieser Toter-Winkel Warner im Opel Astra nur bis zu einer Geschwindigkeit von 140 km/h funktioniert. Fährt man drüber, stellt er auf Daueranzeige um.

Infotainment:
Bei der Bedienung des Infotainment-Systems muss man Opel ein klaren Fortschritt gegenüber dem Vorgänger zu gestehen. Die Tastenklaviatur vom Vorgänger gehört der Vergangenheit an. Ein 8-Zoll großes Touchscreen, das durch Lüftungsdüsen begrenzt wird, hat hier in der Mittelkonsole Einzug gefunden. Im Großen und Ganzen arbeitet es ganz schnell und Zügig, die Menüs sind klar strukturiert und die Tasten sind groß und leicht zu treffen. Auch gibt es Kritikpunkte, wie z.B. dass im Navi gespeicherte Routen sich hinter dem Punkt "Kontakte" verbergen, und nicht direkt zu finden sind. Zudem fehlt ein Hardkey unterhalb vom Screen um einen direkten Zugriff auf das Navi zu erhalten, um direkt auf Navi zu schalten. Dieser ist erst über das Touchscreen über den Homescreen erreichbar, sobald man den Bildschirm berührt. Anbei ein Bewegtbild von den Jungs von voiceovercars damit ihr auch audiovisuelle Eindrücke bekommt und wie die Apple Car Play Integration dort funktioniert.



Mit dem neuen Opel Astra zieht auch das neue Service-System OnStar mit ein. Dieser bringt vor dem Innenspiegel am Dach, drei neue Tasten mit sich. Durch diesen Dienst kann man sich durch einen Knopfdruck mit einen Onstar-Mitarbeiter verbinden lassen, der einem dann bei Bedarf eine Route ins Navi laden oder den Zustand des Fahrzeugs berichten kann. In einer Demovorführung durch den Berater konnte ich bereits einmal mich mit einer Onstar-Mitarbeiterin verbinden und dies funktionierte auf Anhieb sehr gut und unkompliziert. Sie hatte dann beispielsweise Reifendruck und Ölfüllstand sagen können. Zudem geht auch das Remote-Verriegeln und Entriegelung des Fahrzeugs über OnStar. Dieser Dienst sowie der W-LAN Zugang im Auto ist im ersten Jahr kostenfrei und kostet dann eine jährliche Pauschale.

Fazit:
Mit dem neuen Opel Astra haben viele Fahrassistenzsysteme, die früher nur in darüber liegenden Fahrzeugklassen verfügbar waren, den Einzug in die Kompaktklasse erhalten. Auch Duftspender sind für den neuen Astra erhältlich, weswegen der Verkäufer die Aussage gewagt hat: „Opel geht jetzt mehr in Richtung Mercedes“. Gerade die neue Plattform-Architektur hat dem neuen Opel Astra gut getan, und half dem Wagen zu neuer Leichtigkeit und Spritzigkeit. Der Motor macht seine Arbeit recht ordentlich. Fahrwerkstechnisch lässt er sich präzise und direkt einlenken ohne großes Untersteuern. Im Innenraum haben die Opelaner kräftig aufgeräumt. Die Tastenklaviatur gehört der Vergangenheit an. Ein großes Touchscreen, das schnell und zügig arbeitet, hat hier Einzug gefunden. Treibt man den Wagen nicht an seine Grenzen, kann man mit dem Opel Astra ganz gut unterwegs sein. Kein Brunftschrei vom Motor, Keine zischenden Windgeräusche, Keine Unruhige Hinterachse bei Wechselkurven mit Fahrbahnunebenheiten, Kein leichtes Untersteuern. Trotz aller Verbesserungen die Klar in die richtige Richtung gehen, muss festgehalten werden: Er ist nicht zum Wunder-Auto-Geworden. An der einen und anderen Stelle merkt man die nicht ganzheitlich durchdachte Verarbeitungsqualität wie Materialhaptik. Auch zeigen die vielen Assistenzsysteme, dass sie gerade ihren Einzug in die Kompaktklasse erhalten haben und teilweise noch nicht ganz ausgereift sind. Die Premium-Hersteller, die diese Systeme heute führen, haben diese auch stetig weiterentwickeln müssen, bis sie die heutige Reife hatten.

Abschließend die gewohnte Bilderflut:





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Patrick L

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 09:44

Danke für den Bericht.
Bin mal gespannt wie der OPC werden wird.
Macht auf jeden Fall ne gute Figur der Wagen.

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proudnoob (22.10.2015)

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 12:00

Dass das alles so flüssig wie in dem Video läuft, kann ich ja garnicht recht glauben :8o:
"Klaviatur des Todes" :D

Turboman

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 12:11

Ich bin kein Feund des Touchscreens in Autos, da ein Auto sich bewegt trifft man mit 100%iger Sicherheit immer den falschen Button bei Benutzung während der Fahrt. Aber ich finde dieses Entertainment System, so wie es in dem YT Video vorgestellt wurde sehr interessant. Darüber ist Spotify z.B. schöner integriert als bei BMWs I-Drive. Da muss man immer erst mit drei, vier klicks durch das Menü um zu den Apps zu kommen.
:203: only

proudnoob

Saupreiß dreckade

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 17:00

Ja, da geht Opel auch nur mit dem Trend mit. Wischen und Berühren ist ja seit der Generation Smartphone zum Standard geworden. Klar bewegt sich ein Auto während der Fahrt und es droht die Gefahr die falschen Buttons zu drücken. Zumindest find ich die Buttons im Opel ausreichend groß dimensioniert, dass die Tasten auch reagieren wenn man ein wenig daneben tippt. Ein großer Vorteil dieses Systems gegenüber dem Sync-System im Mondeo/Focus, ist dass es vergleichsweise flott und zügig arbeitet, und die Konzentration des Fahrers nicht so belastet wie das derzeitige System bei Ford, wo ggfs. mehrfaches Betätigen der Knöpfe und somit längere Blickabwesenheit von der Straße einfordert.

zork66

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 22:57

Fahrwerk:
… Zudem ist der Wagen insbesondere in schnellen Wechselkurven oder Kurvenkombinationen mit leichten Unebenheiten auf der Hinterachse unruhig und unsicher.
Fazit:
… Keine Unruhige Hinterachse bei Wechselkurven mit Fahrbahnunebenheiten, Kein leichtes Untersteuern.
Was denn nun?

Auch Duftspender sind für den neuen Astra erhältlich, weswegen der Verkäufer die Aussage gewagt hat: „Opel geht jetzt mehr in Richtung Mercedes“.
Den hatte mein Citroen C4 schon 2009 serienmäßig mit drin … Auch wenn ich ihn als Nichtraucher nie benutzt hab ;)

Davon abgesehen finde ich es grenzwertig, dass man ein komplett neues Auto entwickelt, welches dann noch nicht mal gegen Aufpreis mit einem Abstands-Tempomat bestellbar ist, irgendwie nix halbes und nix ganzes, auch wenn er optisch dem Golf, zumindest auf den Fotos, überlegen ist …

proudnoob

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Freitag, 23. Oktober 2015, 08:42

Treibt man den Wagen nicht an seine Grenzen, kann man mit dem Opel Astra ganz gut unterwegs sein. Kein Brunftschrei vom Motor, Keine zischenden Windgeräusche, Keine Unruhige Hinterachse bei Wechselkurven mit Fahrbahnunebenheiten, Kein leichtes Untersteuern

@zork66:Grundsaetzlich alles Hinterfragen ist ja gut, aber genau lesen auch. 8)

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zork66

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Freitag, 23. Oktober 2015, 13:44

Das ja, aber das Fahrverhalten zu loben, wenn es bei doch mal passierender schnellerer Gangart doch den ein oder anderen überfordern könnte finde ich halt auch unglücklich - da wäre der Hinweis evtl. nochmal angebracht gewesen, da manch einer aus dem Fazit seine Schlüsse zieht ;)

Die Frage ist halt, wo die Grenze ist, die du ausgelotet hast ;)

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Hardi (23.10.2015)

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Freitag, 23. Oktober 2015, 15:22

Fahrwerk:
… Zudem ist der Wagen insbesondere in schnellen Wechselkurven oder Kurvenkombinationen mit leichten Unebenheiten auf der Hinterachse unruhig und unsicher.
Fazit:
… Keine Unruhige Hinterachse bei Wechselkurven mit Fahrbahnunebenheiten, Kein leichtes Untersteuern.
Was denn nun?

Auch Duftspender sind für den neuen Astra erhältlich, weswegen der Verkäufer die Aussage gewagt hat: „Opel geht jetzt mehr in Richtung Mercedes“.
Den hatte mein Citroen C4 schon 2009 serienmäßig mit drin … Auch wenn ich ihn als Nichtraucher nie benutzt hab ;)

Davon abgesehen finde ich es grenzwertig, dass man ein komplett neues Auto entwickelt, welches dann noch nicht mal gegen Aufpreis mit einem Abstands-Tempomat bestellbar ist, irgendwie nix halbes und nix ganzes, auch wenn er optisch dem Golf, zumindest auf den Fotos, überlegen ist …


und ich denk mir so:
statt der 100 Assi's hätten sie Ihren Grips lieber mal eingesetzt um die Motoren auf Vordermann zu bringen.
Da hat Opel meiner Meinung nach immer noch in allen Lagen Nachholbedarf.
Entweder saufen sie, oder sind lethargisch oder alles beide.
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Montag, 26. Oktober 2015, 19:34

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DJS4000

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Montag, 26. Oktober 2015, 23:33




und ich denk mir so:
statt der 100 Assi's hätten sie Ihren Grips lieber mal eingesetzt um die Motoren auf Vordermann zu bringen.
Da hat Opel meiner Meinung nach immer noch in allen Lagen Nachholbedarf.
Entweder saufen sie, oder sind lethargisch oder alles beide.
immer klasse, so etwas zu behaupten, obwohl man die neuen motoren noch nicht gefahren ist.

wie dem auch sei, 0-100km/h / Vmax:

astra k 1.4t 150PS: 8.3s / 215
golf vii 1.4 tsi 150PS: 8.2s / 216

wahnsinn, quasi unfahrbar, der astra.


in einer der letzten autobild war er als diesel mit 136PS im test gegen golf/focus/cee'd/i30/308. ergebnis: bester durchzug und geringster verbrauch im testfeld.

aber hauptsache was gesagt.
:203:

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 00:05

Da es im neuen Astra ja scheinbar wirklich keinen Abstandstempomaten als Option gibt kann Opel mich mit dem neuen Astra absolut nicht als Kunden locken. Beim Insignia gibt es zwar ACC, aber dafür finde ich das Auto ansonsten so dermaßen verbaut, dass es nicht in Frage käme. Tolle Features die mir die Fahrt bei langen Strecken nicht erleichtern benötige ich einfach eher zweitrangig oder drittrangig. Und wenn dann die ersten Ränge nicht erfüllt werden können ist alles andere Schnickschnack.

DJS4000

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 14:30

Da es im neuen Astra ja scheinbar wirklich keinen Abstandstempomaten als Option gibt kann Opel mich mit dem neuen Astra absolut nicht als Kunden locken. Beim Insignia gibt es zwar ACC, aber dafür finde ich das Auto ansonsten so dermaßen verbaut, dass es nicht in Frage käme. Tolle Features die mir die Fahrt bei langen Strecken nicht erleichtern benötige ich einfach eher zweitrangig oder drittrangig. Und wenn dann die ersten Ränge nicht erfüllt werden können ist alles andere Schnickschnack.
in der tat schade. die ACC soll aber wohl zum MY2017 kommen, also ab september nächsten jahres. bei opel ist es allerdings immer so-la-la mit zusicherungen von ausstattungsmerkmalen, d.h. man muss abwarten.
:203:

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Mittwoch, 18. November 2015, 08:52

Ja, das ist ein kleiner Wehrmutstropfen, dass es nicht direkt zur Modelleinfuehrung einen Abstandstempomat gibt. Da hab ich mich beim Fahren schon gewundert warum der nicht dabei war. Gibts beim VW Golf doch schon laenger in der Kompaktklasse.

Aber bei Opel arbeiten auch tolle Top-Manager die nach Salami Taktik arbeiten.

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