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Johnie

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Freitag, 15. Januar 2016, 17:40

Aus für Carsharing-Projekt Quicar von VW

Heute aus der Presse:

Zitat

Hannover. Das erst im November 2011 gestartete und auf Hannover begrenzte VW-Mietwagen-Projekt "Quicar" werde Ende März wieder beendet, teilte die zuständige Volkswagen Leasing GmbH am Freitag mit.

Damit endet aber das Engagement von Volkswagen im Zukunftsmarkt Carsharing nicht gänzlich: Über eine 60-prozentige Beteiligung am niederländischen Carsharing-Anbieter "Greenwheels" bleibt die Volkswagen-Tochter Financial Services im Geschäft.

"Quicar" wurde im November 2011 als Pilotprojekt mit rund 200 Fahrzeugen in Hannover gestartet. Derzeit sind noch 120 Fahrzeuge an cirka 70 Stationen verfügbar, "Quicar" hat im Moment rund 12 500 registrierte Nutzer. Beim Start des Projekts hatte Volkswagen sich noch einen Ausbau in anderen Städten vorstellen können.

In Hannover sollen stattdessen ab 1. April 80 "Greenwheels"-Fahrzeuge im Einsatz sein. "Quicar"-Kunden sollen unkompliziert zum neuen Anbieter wechseln können. "Greenwheels" gibt es bislang in 21 deutschen Städten, darunter Berlin, Hamburg und Düsseldorf. Insgesamt betreibt "Greenwheels" in Deutschland und in den Niederlanden eine Flotte von etwa 2000 Fahrzeugen.

Quelle:
http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft…t-nach-Hannover


Es war abzusehen seit über nem Jahr dass Quicar in Hannover keine Zukunft mehr hat.
Es wurde nichts investiert, die gleichen Autos seit 4,5 Jahren. Angekündigte Elektroautos oder andere Fahrzeugklassen wurden nie realisiert.
In den letzten Monaten dann immer mehr Stationsschließungen und dünner besetzte Stationen. Wahrscheinlich wurden defekte Autos nichtmehr repariert sondern einfach ausgeflottet und nicht ersetzt.
Naja schade... aber das Preissystem in Form von Minutenpreis in Kombination mit Stationsbasiertem Carsharing ging einfach nicht gut. Ein wechsel zum Free-Floating wäre deutlich vielversprechender gewesen.

Weitere Infos, auch zum Wechselangebot zum Neustart von Greenwheels gibt es hier: https://web.quicar.de/posts/1356-quicar_…_an_greenwheels
:122: :204: & :208:

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Freitag, 15. Januar 2016, 18:20

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Freitag, 15. Januar 2016, 22:27

Wer wie ich täglich an den stehenden (!) Quicar-Gölfen vorbeigeht, kann nur noch sagen: Endlich!! Das wurde auch Zeit. Der Quicar-Newsletter gleicht schon lange einer bizarren Mischung aus Hilferuf einer unterbesetzten Abteilung aus BWL- und Marketingpraktikanten, die noch versuchen, dem letzten straßenbahnfahrenden Studenten auf seinem Weg zu Ikea ein paar Euros aus der Tasche zu ziehen, und einer Comedyshow für Leute, die sich über die "tollen" "Angebote" und facebookbasierten Mitmachgewinnspiele totlachen.

Ich habe mich direkt zu Anfang dort angemeldet und das Preissystem in der Tat an seinem damals wundesten Punkt für mich genutzt: Mit vmax über die Autobahn gebügelt und weniger gezahlt, als zeitgleich aus dem Tank entwich. Diesen Wink mit dem Zaunpfahl darauf, dass sie schon mit einem absurden Preissystem gestartet sind, hat dann wohl nach Ewigkeiten mal einer erkannt und eine pfiffige Mischkalkulation aus Zeit- und Kilometerpreis ins Leben gerufen, die bei gleichzeitiger Intransparenz nicht konkurenzfähig war und jeglichen herkömmlichen logistischen Bedürfnissen widerspricht.

Ich weiß nicht, ob die Batterien der Vorgängergölfe durch die immensen Standzeiten bei diesen Temperaturen noch einen Startvorgang meistern, aber falls ja: Wer gerne runtergenudelte Autos der vorherigen Generation von A nach A (A nach B geht ja nicht, da fängt es schon an!) zum Preis eines Mietwagens der übernächsten Generation fahren möchte, hat ja gemäß dieser Meldung nur noch ein paar Wochen Zeit und sollte das nicht verpassen. Denn so einen Blödsinn findet man hoffentlich auch nicht so bald in einer anderen Stadt.

Aber es gab und gibt Kunden, keine Frage. Daran erinnert werde ich immer wieder, wenn es heißt "Aha, du fährst Mietwagen, dieses Quicar, ne?". Denn da ist er dann, der urbane Modellkunde, der im Quicar-Blog über das schöne vergangene Wochenende schwärmt, an dem er dank Quicar für nur siebzig Euro Fahrtgeld bei Oma auf dem Land einen selbstgebackenen Kuchen abgreifen konnte. Vorher mal bei einer echten Autovermietung anzuhalten und sich eine Preisliste rausholen, war zeitlich nicht drin. :thumbsup:

Ich senke wieder meinen Puls mit einem Paradoxon: Das Projekt Quicar hätte sich ja (noch) nicht alleine tragen müssen. Das gesteigerte Image einer fortschrittlichen Marke, die sogar Bock auf coole Mobilitätskonzepte hat, würde jeden Cent zurückspülen. Na gut, dann höre ich mich mal im Freundeskreis um, ob nicht jemand bald in Wolfsburg einen Golf 6 bestellen möchte!

Aber... Hey! Die Rallyestreifen sind cool, vielleicht kann man die schadenfrei ablösen und wiederverwenden. Oder die Quicars auf den Gebrauchtwagenmarkt werfen! Schließlich muss die olle Panagiota von VOX für so eine lässige Rennwagenoptik jedesmal nen Fuffi schwarz an eine Spezial-Folierungswerkstatt zahlen.

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Sonntag, 17. Januar 2016, 22:57

Na ja, abzusehen.

Seit Mai 2012 dabei; eigentlich war das für mich als Autoloser als Ergänzung zur normalen Miete für Kurzfahrten eine praktische Sache.

Aber wenn bei jeder 3. Buchung irgendwas nicht klappt, kein Funknetz, Wagen geht nicht auf, Wagen defekt, ist das für geplante Fahrten schlecht. Da sucht man sich Alternativen oder plant anders. Kritik wurde VW-typisch arrogant abgebügelt. Letztes Jahr daher nur 2 oder 3x genutzt.


Außerdem haben die sich bzgl. der Standorte und Ausrichtung ausschließlich auf Schüler/Studenten konzentriert. mE Kardinalfehler. gibt auch andere Zielgruppen, die sich kein Auto leisten wollen/können.

Jetzt der stillose Abgang, passt auch zu VW.

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